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Posts Tagged ‘thoughts’

Ich war die letzte Zeit oft auf Feiern, ständig unterwegs, immer Ausschau haltend nach potenziellen Opfern, zukünftigen Freunden usw. Aber nach jeder Feier hab ich aufs Neue festgestellt, dass ich im Moment überhaupt nicht bereit für eine Beziehung wäre und ich gar nicht auf der Suche nach etwas Neuem bin. Ich schaue um mich, sehe den Männern in die Augen, mein Kopf sagt:“Der wär doch was, schnapp ihn dir!“, aber der Bauch schweigt, die Schmetterlinge sind wohl noch nicht geschlüpft. Irgendwie fehlt mir das Gefühl verliebt zu sein fast ein bisschen…die Aufregung, das Herzrasen, die zitternden Hände, die zugeschnürte Kehle, das Gefühle keine Luft zu kriegen und dieses unglaublich herrliche  Gefühl der Schwerelosigkeit…Ich hätte nie gedacht, dass ich nach meiner letzten Beziehung Zeit brauche würde, bevor ich mich wieder in eine neue stürzen kann. Es ist auch nicht so, dass ich das Gefühl habe, ich sei von ihm noch nicht losgekommen, oder würde ihm nachtrauern, aber im Moment habe ich einfach gar nicht das Bedürfnis mir jemanden Neuen zu angeln..Es ist ein seltsames Gefühl, besonders weil ich mich noch gut daran erinnern kann, wie verzweifelt ich vor ein paar Jahren war, unbedingt einen Freund haben wollte und glaubte, mich würde nie einer wollen…die Zeiten haben sich geändert^^ Im Moment genieße ich meine Freiheit, ich habe keine Verpflichtungen einem Partner gegenüber, muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich mit anderen Männern etwas unternehme, kann meine Zeit ganz nach meinem Belieben (soweit es eben möglich ist) einteilen…es tut gut, einfach mal ein richtiger Egoist zu sein. Außerdem bin ich zur Zeit genug mit mir selbst beschäftigt, eigenen Problemen, besonders aber damit, mich selbst wirklich kennen zu lernen. Ich habe in den letzten Wochen viel über mich gelernt, habe mich weiterentwickelt, bin an den Erfahrungen gewachsen…ich brauche im Augenblick sehr viel Zeit für mich selbst, muss mir über viele Dinge klar werden, ich habe nicht die Kraft für eine feste Beziehung, auch wenn es sehr egoistisch klingen mag (was es ja auch ist).  Aber die Erkenntnis tat mir gut, es ist in Ordnung single zu sein, ich muss nicht zwanghaft auf der Suche sein nur um so schnell wie möglich einen neuen Freund zu haben, damit ich nicht so einsam bin. Einsam bin ich ohnehin nicht, es geht mir so gut wie schon lange nicht mehr, ich genieße jeden Moment, den ich mit Freunden verbringen kann, abendliches Biertrinken, reden, lachen, schweigen und einfach nur still den Geschichten anderer zuhören…Aber ab und zu muss ich mich zurückziehen, Stille suchen, ruhig werden…doch „allein sein“ ist nicht ja nicht  gleich „einsam sein“! Von Zeit zu Zeit braucht man einfach mal seine Ruhe und Zeit für sich selbst!!

Und wenn der Richtige des Weges kommt, dann ist ja alles schön und gut, dann habe ich hoffentlich gerade die Augen offen und nehme ihn auch wahr.  Dann bin ich hoffentlich auch wieder bereit mich zu verlieben. Aber bis dahin stelle ich meine Suche ein, es kommt ja ohnehin immer alles genau dann, wenn man es am wenigsten erwartet!

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Ich habe gerade in meinen alten Blogeinträgen herumgestöbert und habe mit Erschrecken festgestellt, wie verzweifelt ich vor noch gut einem Monat war. Schon seltsam, wie einen oft Kleinigkeiten total aus der Bahn werfen können. Vielleicht war es nur dieser hartnäckige Traum, dem ich schon seit fast einem Jahr nachhänge, vielleicht war es auch nur die lange, kraftraubende Kälte des Winters, die mir jegliche Begeisterung und Lebensfreude raubte. Den Höhepunkt meiner Verzweiflung erreichte ich Mitte Februar, als besagter Traum wahr zu werden  schien und ich danach fürchtete, meine Welt zum Einsturz gebracht zu haben, ich fühlte mich schrecklich wie nie! Jetzt erscheint es mir ja schon fast ein bisschen lächerlich,  ich habe lange gebraucht, um meinen Frieden mit der Sache zu schließen. Ich schrieb einen Text, der eine Art Charakterbeschreibung dieses Mannes sein sollte, es war wirklich ein Seelentext, geschrieben aus den tiefsten Ecken meines Herzens heraus. Naja, so wirklich hat mir das auch nichts geholfen, gut getan hat es trotzdem!

Irgendwann trat er plötzlich an meine Seite, als schwarzer, schemenhafter Begleiter, der mich an seiner Kraft teilhaben ließ und mich stärkte. Von diesem Zeitpunkt an begann ich, meine Mauer wieder abzubauen, Stein für Stein. Ich wollte offen sein und verletzlich, nicht kalt und emotionslos…

Und jetzt, jetzt geht es mir gut, eigentlich seit den ersten Sonnenstrahlen, seit der Frühling den Winter endgültig vertrieben hat.  Ein gutes Gefühl, wenn man das Leben mal einfach nur richtig schön findet, dann stört es auch nicht, wenn ab und zu ein paar Wolken vorbeiziehen. Manchmal kommen die Erinnerungen wieder hoch, Gedanken an „was wäre wenn…“, aber sie sind nur mehr kleine Stiche und werfen mich nicht mehr aus der Bahn. Außerdem ist der Regen ja auch von Zeit zu Zeit einfach notwendig und wir wissen ja, dass die Sonne sich nur für ein Weilchen hinter den Wolken versteckt!

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Eine Kriegerin wollte ich sein, stark und stolz, eine Ritterin in eiserner Rüstung, geschützt von einem Panzer aus kaltem Metall. Ich ließ lieber die Klinge sprechen, als meine zitternden Lippen, eine Kriegerin durfte keine Angst zeigen. Verletztende Worte sollten an dem glänzenden Eisen abprallen. Kalt und unnahbar… wollte ich so wirklich sein? Niemand sollte sehen, wie verletzlich ich eigentlich bin, wie weich und zerbrechlich, wie schnell mein Herz anfängt zu rasen, mir die Hitze durch den Körper schießt, nicht kalt und hart, sondern weich und entflammbar! Die Mauer um mich herum wurde dicker und immer höher, nahm mir den Blick auf die Menschen um mich herum, doch ich war stark, unbesiegbar, ich fühlte mich gut! Irgendwann fiel mir dann aber doch auf, dass so ein eisernes Luftschloss ziemlich kalt und einsam ist. Ich blickte in den Spiegel und erschrak bei dem Anblick, des verschlossenen, grimmigen Gesichts…so wollte ich niemals sein! Also fing ich an, meine Festung einzureissen, Stück für Stück und ich war überwältigt von der Farbenppracht der Welt. Ich legte die Rüstung ab, das Schwert beiseite und machte die ersten Schritte, unbewaffnet, der Welt schutzlos ausgeliefert. Doch mir fiel schon sehr bald auf, dass man sich ohne Rüstung viel leichter bewegen kann, endlich  nicht mehr von einem Panzer eingeengt, sondern frei. Und zum Glück habe ich es geschafft, die Mauer nicht mehr aufzubauen, das Schwert ziehe ich ab und an, aber die Rüstung bleibt im Schrank!!!

Und wenn ich jetzt in den Spiegel sehe, dann lächelt mir ein freundliches Gesicht entgegen…einfach so!!!

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Und manchmal, da kann ich einfach nicht anders, dann fühle ich mich überflüssig, fehl am Platz, unzugehörig und ich muss mich abwenden, abseits setzen, allein sein, Einsamkeit spüren…Ich lache über die Witze der anderen, aber eigentlich bin ich ganz wo anders, in  meiner eigenen Welt. Ich sehe den dunklen silberblauen Wassermassen zu, wie sie sich durch das Flussbrett drängen, die Lichter der Laternen spiegeln sich auf der schwarzen Oberfläche, trügerische Lichtblicke. Manchmal kann ich einfach nicht dazugehören, weil ich tief in mir fühle, dass irgendetwas  nicht passt, ich muss mich zurückziehen, die Flucht ergreifen…

Irgendwann kehrt sie dann zurück, die Kraft, der Mut, dann drehe ich mich wieder um, lache mit ihnen, mache an und zu sogar den Mund auf, doch trotzdem sagt  etwas in mir, dass ich immernoch nur einem Traum nachhänge, der niemals wahr werden kann…

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Da steht er nun auf der Bühne, die Scheinwerfer auf ihn gerichtet und lächelt sein Gewinnerlächeln. Es ist alles nur ein Spiel, ein einziges großes Spiel, und ich die kleine rote Spielfigur, kurz vor dem Fall…

Er war ein Spieler, schon immer gewesen, doch er war keiner von denen, die immer ein As im Ärmel hatten. Er war kein Falschspieler, noch nie gewesen, weil er es nicht nötig hatte, weil es sein Spiel war und er derjenige, der die Regeln erstellte. Und die anderen machten mit, ohne dass sie diese Regeln kannten, sie wussten nicht einmal um was sie spielten, was der Gewinn war. Er wusste es, denn es war sein Spiel, mit seinen Regeln, der Gewinn? Das Leben selbst, dem Unvorhergesehenen immer einen Schritt voraus zu sein, Zufälle nutzen, Spielzüge kreuzen, die Figuren nach seinem Belieben aufstellen.
Manchmal fühlte er sich selbst wie eine Figur auf einem gigantischen Spielbrett. „Mensch-ärgere-dich-nicht“ dröhnte es in seinem Kopf, wenn er aus der Bahn geworfen wurde. Auch er konnte nicht immer gewinnen, das wusste er, doch darum ging es ja gar nicht. Es ging um das Spiel selbst und darum, wie er mit der Situation umging. Stolz und erhobenen Hauptes nahm er die kleinen Niederlagen an, denn er wusste, dass am Ende er der Sieger sein würde, denn die anderen kannten seine Regeln nicht. Und dann lächelte er das Lächeln eines Gewinners, der weiß, dass sein Plan aufgehen wird.

Er hatte einmal gesagt, er sei niemand, der nur Spielchen treibt. Er gab sich nicht mit unbedeutenden Brettpartien ab. Er spielte das einzig wahre Spiel des Lebens, nichts für schwache Nerven, voll unvorhergesehener Zufälle, Hindernisse, Fallen.
Er sah sich selbst gerne in einem nie enden wollenden Schauspiel, mit ihm in der Hauptrolle. Sobald sich der Vorhang hob, wurde er mit Applaus von der tobenden Menge willkommen geheißen, alle begierig an seinem Leben teilzuhaben, zu sehen, wie er sich durch die unvorhergesehenen Tücken des Alltags kämpfte. Er war ein Kämpfer, doch er schlug sich immer alleine durchs Leben, denn niemand würde seinen Kampf verstehen. Er sah sich gerne als den tragischen Helden einer Tragödie, dennoch träumte er von einem Happyend, seinem ganz persönlichen Glück, dem er entgegenlächelte. Er hatte dieses Lächeln vor dem Spiegel geübt, jedes Mal bevor er auf die Bühne getreten war. Das Lächeln musste jedem von Anfang an zeigen, dass er der Gewinner war, der trotz aller Schwierigkeiten am Ende den Sieg davon tragen würde.
Ich hatte die Angst hinter diesem Lächeln erkannt, hatte den Hilfe suchenden Schrei in seinen Augen gesehen. Gebannt verfolgte ich jede Vorstellung seines Lebens, lachte mit ihm, weinte mit ihm. Sehnsuchtsvoll hingen meine Augen an seinen, verirrten sich in seinen Seelenlabyrinthen. Ich versuchte mich zu befreien, den Ausgang zu finden, doch er hatte mich in seinem Netz gefangen. Meine Augen suchten nach etwas, was mich verstehen ließ, ich wollte ihn kennen, in sein Herz blicken, doch das Gewinnerlächeln hielt mich davon ab zwischen den Zeilen zu lesen. Ich wusste nicht, ob er meinen Blick verstand, doch ich wartete, still und geduldig, ich wusste, irgendwann würde mein großer Auftritt kommen.

Da stand er nun, auf seiner großen, leeren Bühne, stolz und erhaben. Alle Augen ruhten auf ihm, lechzten danach ihn leiden zu sehen, lachen zu sehen, alles drehte sich um ihn, denn es war seine Bühne, seine Welt.
Er war ein Meister der Improvisation. Scheinbar jeder Situation gewachsen, meisterte er erhaben jedes Wortgefecht, behielt die Kontrolle über das Geschehen.
Nur die Frauen brachten ihn ab und an aus dem Konzept. Manche von ihnen wollten sich nicht an sein Drehbuch halten, ignorierten seine Regeln. Sie wollten nicht nur Nebendarsteller in seinem Stück sein, gaben sich nicht mit ihren Rollen zufrieden und lebten sie nach ihren eigenen Vorstellungen. Ihr Verhalten war unvorhersehbar, unberechenbar, er konnte ihre Schritte nicht voraus ahnen, und das machte ihm Angst. Die Angst machte ihn schwach und blind, die Kontrolle über sein Spiel drohte ihm zu entgleiten. Er schreckte vor dem Gedanken zurück sich den Regeln anderer Menschen anzuvertrauen. Er war niemand, der mit sich spielen ließ, niemand, der anderen die Regie über sein Leben überließ.
Unter dem tosenden Applaus des Publikums führte er diese Menschen von der Bühne, bevor sie eine zu große Rolle in seinem Stück einnehmen konnten. Dann ließ er den purpurnen Vorhang fallen, denn es war Zeit für eine neue Szene, mit neuen Nebendarstellern.

Und plötzlich streckt er mir die Hand entgegen, meine Finger schließen sich um seine und er zieht mich auf die Bühne. Ich stehe dort oben und blicke in die erwartungsvollen Gesichter der Menschen unter mir. Ich sehe den Staub vor den Strahlern tanzen, versuche mich nicht ablenken zu lassen, doch das leise Summen der Birnen lässt mich den Augenblick vergessen.
Geblendet vom grellen Licht der Scheinwerfer versuche ich in seinem Gesicht zu lesen, doch seine Miene ist eisern und verschlossen.
Dort stehe ich nun an seiner Seite, mein Herz rast, die Gedanken kreisen, es hat mir die Sprache verschlagen. Ich bin kein Meister der Improvisation wie er, ich habe meinen Text vergessen. Die Zeit scheint still zu stehen, gebannt wartet das Publikum auf eine Reaktion meinerseits, sie wagen kaum zu atmen, das Schweigen wird unerträglich. Verzweifelt suche ich nach Worten, doch ich scheine sie verloren zu haben, das Sprechen verlernt, die eigene Sprache vergessen. Im Boden versinken will ich, mich in Luft auflösen, als Staub vor den Scheinwerfern tanzen, nur nicht hier stehen, vor ihm, mit verschlagener Sprache. Ich fühle wie mein Gesicht rot wird, die Scham in die Wangen steigt, und dann lächelt er. Er hat alles im Griff, verliert nie die Kontrolle, denn es ist sein Stück. Wir spielen gemeinsam, er mit mir, ich mit ihm?
Ich kenne das Drehbuch nicht, ich weiß nicht wie es weitergehen wird, doch ich spiele meine Rolle, lebe den Augenblick, genieße das Gefühl, auf seiner Bühne zu stehen. Ich sehe die Blicke der Zuschauer, wie sie gerührt und hoffnungsvoll das Geschehen beobachten. Einige zweifeln, glauben nicht an das trügerische Glück, blicken hinter den falschen Schein des grellen Bühnenlichtes. Alle fühlen sie mit uns, leiden und hoffen, teilen unsere Verzweiflung und Zuversicht. Vielleicht gibt es ja diesmal das erhoffte Happyend? Vielleicht erkennt er dieses Mal, dass er in seinem Kampf nicht allein ist? Ich bin bereit an seiner Seite zu kämpfen, nach seinen Regeln, obwohl ich nicht weiß wofür wir kämpfen. Ich erinnere mich an die Angst hinter seinem Gewinnerlächeln und spiele weiter, mit ihm auf seiner Bühne. Unserer Bühne? Und dann tanzen wir, er führt, ich lasse mich führen, vertraue mich seinen Armen an. Ich spüre die Kraft, die durch seinen ganzen Körper fließt, die Energie, die Gier nach Leben. Ich spüre Hitze in mir aufsteigen, während dieses Gefühl auch auf mich übergeht, die Kraft durchschießt meine Adern und ich will fliegen, gemeinsam mit ihm über die höchsten Gipfel, bis zu den Sternen. Immer schneller drehen wir uns, jeder Schritt bewusst gesetzt, unsere Füße tragen uns trittsicher über den Bühnenboden, wir selbst in einen Mantel aus wirbelndem Staub gehüllt. Alles dreht sich unaufhaltsam weiter und wir tanzen rastlos im grellen Licht des Scheinwerfers …die Menge applaudiert, als meine Lippen die Seinen berühren, vielleicht gibt es ja doch ein Happyend, vielleicht versteht er endlich, dass er keine Angst mehr haben muss, auch nicht vor der Liebe. Seine Augen suchen meine, fragend und verständnislos blicken sie mich an, ich verliere mich in seinen Seelenblicken, versuche Liebe zu erkennen, doch alles was ich sehe ist mein eigenes Spiegelbild, das sich hoffnungsvoll in seinem Blick verirrt hat. Doch es war nur ein kurzer Moment der Schwäche, dann trägt er wieder seine Maske und lächelt sein Spielerlächeln.
Ich erkenne die Angst hinter seinem krampfhaft verzogenen Mund, langsam wendet er den Blick ab, dreht mir den Rücken zu, ich weiß was jetzt kommt…
Wir treten an den Rand der Bühne, verneigen uns tief unter dem Applaus der Zuschauer, ich sehe Tränen in so manchen Augen blitzen, die Enttäuschung, als der Vorhang fällt…er sieht mir nicht nach, als ich von der Bühne trete, in der Menge verschwinde. Ich sehe aus der Ferne, wie er seine neue Spielfigur auf die Bühne zieht, die Schöne mit den hellen Augen, die eine kleine Rolle in seinem Stück übernehmen darf, und ich weiß bereits, wie auch diese Szene enden wird.

Da steht er nun auf der Bühne, die Scheinwerfer auf ihn gerichtet und lächelt sein Gewinnerlächeln. Es ist alles nur ein Spiel, ein einziges großes Spiel, und ich die kleine rote Spielfigur, kurz nach dem Fall…

©by johannatindomerel

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Heimlich, still und leise schleicht sie sich an mich heran, lautlos, körperlos. Sie verschluckt alles Licht, gehüllt in einen Mantel aus heimlicher Dunkelheit tritt sie an mich heran, streicht mir mit ihren eisigen Fingern liebkosend über die Wangen, lässt Tränen gefrieren. Ihre Worte sind Schweigen, schneidende Stille, der wohltuende Klang der Leere, bedrückend und doch tröstend. Süß sind ihre stillen Worte, die lautlos an mein Ohr dringen, wortlos das Schweigen brechen, tröstend ihre kalte Hand, die sanfte Berührung. Sie kommt ohne Vorwarnung, ergreift mich aus dem Hinterhalt, mein stummer Schrei verhallt im Nichts. Ich suche Schutz in ihrem wärmenden Mantel aus tröstender Dunkelheit, verkrieche mich in den Falten aus tiefschwarzer Nacht und lausche dem pulsierenden Klang der flüsternden Stille, den lautlosen Worten die sich wie Balsam auf mein brennendes Herz legen und das Feuer unter dem schweren Mantel ersticken. Lautlos singt sie mich in den Schlaf, wortlos klingend, in der Ferne still verhallend…

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Es waren ein Video und ein Lied, die mein Leben in neue Bahnen lenkten, mich von Grund auf veränderten. Es war vor nicht einmal einem Jahr, zu Sommerbeginn, als es warm war, Veränderung lag in der Luft…es war eine aufregende Zeit, eine der intensivsten die ich je erlebt habe, voll Abenteuerlust, Begeistung, Leidenschaft, magischer Momente…ich erinnere mich noch an dieses flaue Gefühl im Magen, ein intensives, wunderbares Gefühl, ich genoss jeden Augenblick, sog alles in mich auf, ich wusste, dass das Leben unglaublich schön sein kann, wenn man sich darauf einlässt. Ich erinnere mich an den Geruch dieses Sommers, an die Musik, an das Rasen meines Herzens…ein Video, ein Lied und die Menschen, die in dieses Lied gehören, haben mein Leben geändert und ich kann sagen, eindeutig zum Guten!! Ich bin dankbar für diese Zeit, für die immer noch in mir pulsierenden Erinnerungen und ich sehne mich zurück, wünsche mir diesen letzten Sommer herbei…und heute? Ich spüre die Magie nicht mehr, der nicht ganz alltägliche Alltag hat die Oberhand gewonnen, doch manchmal spüre ich den Funken, ein leises Flüstern, ein Windhauch, der mir den Geruch des Sommers in die Nase weht, und dann spüre ich wieder, dass der Zauber allgegenwärtig ist, dass ich mich nur schon daran gewöhnt habe. Und dann freue ich mich auf den neuen Sommer, aufs barfuß auf nassem Boden herumtanzen, während der warme Sommerregen auf meine Haut prasselt, auf  das am Fluss liegen, auf lange Gespräche bei Lagerfeuer und Wein, auf unvergessliche Begegnungen, auf viele Sommer voll wunderbar magischer Momente!!! Also Schluss mit Winter, lasst ihn uns zum Tor hinausjagen…es ist Zeit für den Frühling, ich fange schonmal an den Teppich auszurollen!

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