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Posts Tagged ‘beziehung’

Göttin und Konigin nanntest Du mich.
Doch die Göttin ist vergessen,
sobald sie an Deiner Seite geht.

Du hast Dein Spiel gut gespielt, die Göttin in mir reingelegt,
bis sie sich sanft über Dich beugte.
Sie kam herab von ihrem Thron,
weil Deine Worte ihr schmeichelten.

Aber Deine Gebete sind vergessen,
und Du rufst die Göttin erst,
wenn Du in die Nacht hinausschreist
und nach dem Lichte suchst,
das eben noch so nah
und jetzt verschwunden ist…

 

©by johannatindomerel

 

 

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Was tut man, wenn es zusammen nicht funktioniert und man sich doch nicht trennen kann? Was macht man, wenn es zusammen viel zu oft schwer und drückend ist und der andere doch ein Teil der eigenen Welt ist und man fürchtet, sie könne plötzlich aufhören sich zu drehen, sobald man die unsagbaren Worte ausspricht? Was macht man, wenn ein Teil in einem sagt: „Es ist vorbei“ und die andere Stimme weiter darauf beharrt, dass es ja irgendwie doch alles gut ist? Was macht man, wenn man weiß, dass es so wie es ist nicht gut für einen ist und trotzdem will man sich nicht trennen? Ich verstehe mich nicht, ich verstehe uns nicht, ich verstehe nicht, wie es so weit kommen konnte.  Die zu Elefanten gemachten Mücken trampelten ohne Rücksicht unsere Welt kaputt, rissen alle Illusionen nieder und brachten die Grundfesten zum erbeben. Die Säulen stehen noch, aber sie sind so wacklig, dass ich es nicht mehr wage etwas darauf zu bauen. Ein paar Worte reichten um eine Schlucht zwischen uns auf zu reißen. Du kannst vielleicht weiter springen als ich, aber für mich ist die Distanz nicht überwindbar und ich weiß auch nicht, ob ich es riskieren würde. Aber es tut weh, alles tut weh, ich bekomme kaum Luft, so eng ist es mir um die Brust. Für dich ist alles gut? Ich kann es kaum glauben. Für mich ist nichts gut, die Nähe und Verbundenheit ist für mich nicht mehr spürbar. Manchmal rollen die Tränen einfach hinab, weil es mich so traurig macht dich nicht mehr greifen zu können, dich nicht mehr spüren zu können.  Zusammen allein – wir versuchen ein Bild aufrecht zu erhalten, das schon lange verwaschen wurde und die einst feinen Züge zu Fratzen verzerrte. Ich hab keine Kraft mehr, weiß nicht was ich tun soll, was wir tun sollen…ich will dich nicht verlieren und doch weiß ich, dass wir uns so nur gegenseitig die Kraft rauben. Vielleicht wäre es ohne dich besser, doch der Gedanke betäubt mich. Vielleicht ist es doch mit dir schöner, doch der Gedanke lähmt mich…Was tut man, wenn Herz und Kopf beide auf der Stelle treten und große Fragezeichen in die Luft starren? Wenn die Ratlosigkeit alles mit ihrem dumpfen Mantel umhüllt? Im Moment ist mein sehnlichster Wunsch Klarheit, damit sich endlich wieder Leichtigkeit ausbreiten kann…

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Ein komisches Gefühl breitet sich in meinem Inneren aus – ein schmerzliches Stechen und bedrückende Schwere und doch habe ich zum ersten Mal wieder das Gefühl, dass Ruhe in mir einkehrt. Meine Hände zittern, mein Atem ist unruhig, aber es fühlt sich an, als würde der ganze angesammelte Druck sich so langsam wieder in die Bauchgegend absinken, wo er wieder in die Energie umgewandelt werden kann, die er sein sollte (Und ich spreche hier von rein energetischen Verdauungsvorgängen, keinen physischen 😉 ) Schwere, Leere, Erleichterung ein bisschen Bedauern, aber irgendwie doch das Wissen, dass es gut so ist, denn es ist vorbei. Das war dann wohl der Schlussstrich. Schluss mit geheuchelter Freundschaft und falschem Lächeln. Vielleicht war es echt für ihn, ich hatte ihm ja auch nichts getan, aber mich hat es krank gemacht. Damit ist jetzt vermutlich Schluss, nachdem was ich geschrieben habe. Ich habe ihm geschrieben wie es mir geht, hart aber sachlich, ohne Beschimpfungen ohne Lügen, wozu sollte das auch gut sein? Damit habe ich mir natürlich auch den Freundschaftsbonus vermiest, jetzt wird er nicht mehr nett zu mir sein, aber warum sollte er das auch? Schade dass es so kommen musste, aber es war abzusehen. Interessant finde ich es, was immer alles in Aussagen hineininterpretiert wird. Da schreibt man, dass man sich selbst belogen hat (also ich mich) und dann wird einem an den Kopf geschmissen, man würde behaupten er hätte einem (also mir) alles vorgelogen und nichts sei echt gewesen…naja, so ist das nunmal mit den Interpretationsspielräumen beim Schreiben. Aber auch gut…man versteht eben das, was man verstehen will, und wenn man glauben will, dass alle gegen einen sind und einem Vorwürfe machen, so muss es wohl so sein…es ist nicht wichtig…nicht mehr…es ist vorbei, und das ist gut so.

Natürlich tut es weh, loslassen tut immer weh und wenn man sich jemandem zum Feind machen muss, dann ist das auch keine schöne Entscheidung. Aber trotzdem noch besser als geheuchelte Freundschaft…Es ist das letzte Lied, Zeit ihn loszulassen und ich habe nicht vor ein neues zu dichten. Irgendwann vergeht der Schmerz des gekränkten Stolzes und dann werde ich deine Erinnerung vielleicht wieder besingen können, von den schönen alten Tagen singen…vielleicht auch nicht. Es werden neue Lieder kommen, und irgendwann werde ich bestimmt auch wieder von der Liebe singen, aber es werden andere Wanderer sein, denen die Nachtigall des Abends ihre Lieder zwitschert.

Wie Bob Dylan schon sagte:

But goodbye’s too good a word, gal
So I’ll just say fare thee well
I ain’t sayin’ you treated me unkind
You could have done better but I don’t mind
You just kinda wasted my precious time
But don’t think twice, it’s all right

(Bob Dylan – Don’t think twice)

Also geh und werde glücklich, ich bin froh, dass ich nicht mehr dabei zusehen muss! Ich bin dankbar für die Zeit, auch wenn ich mir das Ende anders gewünscht hätte. Doch so läuft das nunmal, niemand hat je behauptet, dass es einfach wäre. und jedem Ende wohnt schließlich ein Zauber inne, der neuen Anfang aufleben lässt. Und ich kann endlich loslassen, breite meine Arme aus und versuche wieder zu fliegen und zu fühlen was es heißt, frei zu sein…

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Und schließlich schweigen die Träume. Der verzweifelte Schrei nach der Liebe, die meinen zitternden Händen entglitt, verhallt in der klaren, stillen Leere des inneren Raumes. Es war einer dieser Träume, bei denen man schon lange glaubt wach zu sein und irgendwann aufwacht um festzustellen, dass es doch nur ein Traum war. Der Traum von der Liebe wurde zum Albtraum, weil ich versuchte mich an etwas festzuklammern, was nur ein flüchtiger Gedanke gewesen war, verlor den Halt beim Versuch die falschen Versprechungen an mein Herz nicht loszulassen. Ich kämpfte für die Liebe, nicht um Ihn…Ich bin aufgewacht, schmerzhaft auf dem Boden aufgeschlagen, fassungslos und mit einem in taussende Stücke zersplitterten Herzen.

Doch früher oder später wäre ich ohnehin aufgewacht, und wenn nicht, so ist es umso besser, dass ich unsanft aus dem Tiefschlaf geweckt worden bin. Es war gut, alles ist gut…für irgendetwas. Ich sehe die Dinge klarer, mich selbst wieder klarer und erkenne, dass ich Ihn nicht brauche, dass es mir ohne Ihn besser gegangen ist, es war ein einziger Kampf. Seine Lügen hallen in meinem Herzen nach, verklingen leise in den Seelenabgründen, wo sie tief im dunkel verschlossen werden. Doch es ist gut, denn alle Wunden heilen und der Schmerz macht lebendig, lehrt mich wieder das Licht zu sehen. Und ich habe Zeit…ein Leben für die Liebe, jeden Tag, jede Sekunde! Liebe wird nicht dadurch zerstört, dass einem das Herz zerbricht, Liebe setzt es wieder zusammen und flüstert einem ins Ohr, dass das Leben wunderbar ist und dass man dankbar für jeden Atemzug sein muss. Manchmal wankt der Glaube an die Liebe, doch nicht die Liebe selbst. Sie ist in meinem Herzen, ist die Kraft die mich vorwärts treibt, die mich begeistert innehalten lässt, wenn ich den Tanz von Schmetterlingen im Sonnenlicht beobachte, oder auf einem Berggipfel fern von allem stehe oder einem geliebten Menschen in die Augen sehe. Ich habe es nicht verstanden, ich habe Liebe mit Abhängigkeit und Selbstaufgabe verwechselt. Nun habe ich mich wiedergefunden, diesmal musste es wohl auf die harte Tour geschehen. Aber es ist gut, weil eigentlich alles nicht so schlimm ist!

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Das schlimmste ist die Hoffnung. Wie ein kaum wahrnehmbarer Schimmer scheint sie am Ende der dunklen Höhle, lässt mich weiter durch die dunklen Gänge irren, wie eine Motte die das Licht sucht. Doch so weit ich auch laufe, das Licht wird nicht heller, scheint sich mit mir zu entfernen, und trotzdem schwebt mir das Bild vor Augen, lässt sich nicht verjagen. Ich klammere mich an der Hoffnung fest, obwohl mein Kopf mir sagt, dass hoffen sinnsol sei. Aber ich will nicht aufhören zu träumen, will wieder in den geliebten Armen liegen, den gemeinsamen Herzschlag spüren und wieder gemeinsam durch den unendlichen Raum tanzen…

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Und auf einmal ist der Regenbogen wieder da, das Leuchten in unseren Augen, die Liebe und der Glaube daran, dass alles gut ist und wir es irgendwann doch noch schaffen werden, über unsere Schatten zu springen. Mich haben die letzten Tage/Wochen viel gelehrt, viel ist mir klar geworden, vieles hab ich verstanden. Ich hab mich wieder auf die Reise gemacht. Ich habe noch viel zu lernen, muss lernen die Dinge  leichter zu nehmen, nicht so persönlich zu nehmen, doch ich bin wieder auf einem guten Weg in Richtung „Licht“. Nur allzu gern klammern wir uns an der Dunkelheit fest, die uns umhüllt hat, an den Themen und Traumata, die wir als unser Ich bezeichnen und ihnen widerstandslos die Macht über unser Leben geben. Wir geben der Vergangenheit die Schuld an unseren Problemen im Jetzt, eine einfach Lösung mit der man sich für alles rechtfertigen kann. Loslassen ist viel schwerer, wieso ist Leichtigkeit so schwer? Alles gar nicht so einfach, wenn man ein Gehirn hat, dass einem immer einzureden versucht, was man in seinem Leben tun darf und was nicht, besonders was man tun kann und was nicht. Nur allzu gut wenn man es ab und zu zum schweigen bringen kann und wieder auf den Bauch vertraut…alles wieder gut 🙂

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Vielleicht war es unbedacht, als du mir das Messer ins Herz gebohrt hast. Vielleicht war es unbeabsichtigt, ein Unfall, ein Versehen, doch sind Worte erst einmal ausgesprochen, so können sie nicht mehr zurück genommen werden. Mit tränenden Augen  spürte ich den Schmerz, fühlte den langsamen Tod eines großen Teils meines Herzens, den ich dir  einst bedingungslos  geschenkt hatte. Zu viele Fragen, zu viel Stolz-der verdammte Stolz, der uns schon mehrere harte Hiebe versetzt hat. Unerträglich ist das Wissen, dass es allein wir selbst sind, die unbedingt versuchen müssen alles kaputt zu machen-kranker Masochismus. In deinen Augen ist Schmerz, Fragen, Vorwürfe, Unverständnis-es ist mein Schmerz, du kannst ihn nicht fühlen, für dich hatten die Worte nicht dieselbe Bedeutung wie für mich, du verstehst es nicht. Fragen und Vorwürfe jagen durch den Raum, gepaart mit Angst und Wut und überall dieser verdammt verblendete Stolz, der uns ständig daran hindert bedingungslos zu lieben….aber du hast-aber ich will-aber ICH brauche…das ständige Gefühl zu kurz zu kommen, nicht genug Freiheit zu haben. Wieso kann man sich in Beziehung nicht frei fühlen? Wieso braucht man immer seine Freiheit vom Partner? Ich blicke in deine Augen, sehe den Jungen, den Mann, den Gegner, den Geliebten, Schatten, Licht und sehe mich selbst in dir…Wie kann man sich so ähnlich sein und es doch nicht schaffen, sich gegenseitig zu stützen, in die eigene Kraft zu bringen? Wieso müssen wir immer kämpfen?

Und plötzlich ist die Liebe weg, versteckt sich wieder hinter den stälernen Mauern des getretenen Herzens und hat Angst, will nicht mehr lieben, nicht mehr verletzt werden. Doch am meisten Angst hat sie davor, nicht mehr lieben zu können, lieben zu dürfen. Alles fühlt sich so falsch an. Die Fehler, die wir uns am Anfang schworen niemals zu machen, alle diese Fehler habe ich begangen, hast auch du begangen. Ich hab dich eingesperrt, wollte dich besitzen, wollte dich um meine Bedürfnisse zu erfüllen, könnte dich nicht einfach frei sein lassen. Ich kann es mir nicht verzeihen und doch kann ich es nicht ändern. Du wendest dich von mir ab, ich will dich bei mir haben, du fühlst dich bedrängt, du läufst davon-immer das gleiche…Es ist so gemein, dass einem die Menschen, die man am meisten liebt immer die allergrößten Schmerzen zufügen können. Niemand hat mich je so verletzt wie du und trotzdem will ich dich nicht verlieren, weil mich auch noch niemand so geliebt hat und ich noch niemanden so geliebt habe. Aber es tut so unendlich weh, weil ich Angst davor habe, die gleichen Fehler wieder zu begehen. Ich weiß nicht, ob ich es soweit aus meinem Stolz und Ego herausschaffe, dich bedingungslos zu lieben, ohne etwas von dir zu verlangen, außer deiner Liebe. Ich weiß es nicht…gerade gleube ich nicht, dass ich die Kraft habe und das tut am meisten weh. Ich will dich nicht verlieren, weil zu viel Gutes da ist, aber im Moment glaube ich nicht, dass wir es jemals schaffen werden nebeneinander zu gehen, ohne einander in Besitz nehmen zu wollen und ohne ständig unseren Stolz über die Liebe zu stellen. Ich sehe das Leuchten deiner Augen auf den Bildern, mein Leuchten, sehe die Liebe, die Verbundenheit. Und von einem Moment auf den anderen soll das alles nur Schall und Rauch sein? Ich verstehe es nicht, ich glaube es nicht, ich sitze, warte, hoffe und habe Angst davor, wie es mit uns weitergeht. Ich wünsche mir so  sehnlich, dass ich dich einfach wieder lieben kann, ganz und gar so wie du bist, mit deinen vielen Gesichtern, von denen du immer noch glaubst, dass ich sie nicht sehen würde-du unterschätzt mich, wie so viele-ich will mich dir wieder vollkommen öffnen können, mit dir sein, gemeinsam fliegen und tanzen, die Zeit anhalten und mit der Welt flüstern-es ist doch noch nicht alles verloren, oder?

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