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Posts Tagged ‘Trennung’

Was tut man, wenn es zusammen nicht funktioniert und man sich doch nicht trennen kann? Was macht man, wenn es zusammen viel zu oft schwer und drückend ist und der andere doch ein Teil der eigenen Welt ist und man fürchtet, sie könne plötzlich aufhören sich zu drehen, sobald man die unsagbaren Worte ausspricht? Was macht man, wenn ein Teil in einem sagt: „Es ist vorbei“ und die andere Stimme weiter darauf beharrt, dass es ja irgendwie doch alles gut ist? Was macht man, wenn man weiß, dass es so wie es ist nicht gut für einen ist und trotzdem will man sich nicht trennen? Ich verstehe mich nicht, ich verstehe uns nicht, ich verstehe nicht, wie es so weit kommen konnte.  Die zu Elefanten gemachten Mücken trampelten ohne Rücksicht unsere Welt kaputt, rissen alle Illusionen nieder und brachten die Grundfesten zum erbeben. Die Säulen stehen noch, aber sie sind so wacklig, dass ich es nicht mehr wage etwas darauf zu bauen. Ein paar Worte reichten um eine Schlucht zwischen uns auf zu reißen. Du kannst vielleicht weiter springen als ich, aber für mich ist die Distanz nicht überwindbar und ich weiß auch nicht, ob ich es riskieren würde. Aber es tut weh, alles tut weh, ich bekomme kaum Luft, so eng ist es mir um die Brust. Für dich ist alles gut? Ich kann es kaum glauben. Für mich ist nichts gut, die Nähe und Verbundenheit ist für mich nicht mehr spürbar. Manchmal rollen die Tränen einfach hinab, weil es mich so traurig macht dich nicht mehr greifen zu können, dich nicht mehr spüren zu können.  Zusammen allein – wir versuchen ein Bild aufrecht zu erhalten, das schon lange verwaschen wurde und die einst feinen Züge zu Fratzen verzerrte. Ich hab keine Kraft mehr, weiß nicht was ich tun soll, was wir tun sollen…ich will dich nicht verlieren und doch weiß ich, dass wir uns so nur gegenseitig die Kraft rauben. Vielleicht wäre es ohne dich besser, doch der Gedanke betäubt mich. Vielleicht ist es doch mit dir schöner, doch der Gedanke lähmt mich…Was tut man, wenn Herz und Kopf beide auf der Stelle treten und große Fragezeichen in die Luft starren? Wenn die Ratlosigkeit alles mit ihrem dumpfen Mantel umhüllt? Im Moment ist mein sehnlichster Wunsch Klarheit, damit sich endlich wieder Leichtigkeit ausbreiten kann…

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Jetzt lieg ich hier in meinem Hotelzimmer – allein – und versuche zu verstehen, was da mit uns passiert ist, was mit uns passiert. Ich will es nicht verstehen, kann es nicht begreifen, nicht glauben…

Ich liege da und die Musik in meinen Ohren bringt Zeiten zum klingen, in denen ich mich so gut fühlte wie noch nie, so sicher, so in mir selbst…Zeiten, in denen ich mir sicher war, dass jede Entscheidung, die ich treffe eine Richtige ist, Zeiten in denen ich mir sicher war, dass alles gut werden würde, alles gut ist. Und jetzt liege ich da, Musik von Liebe und Hoffnung in den Ohren und frage mich, ob ich den größten Fehler meines Lebens begangen habe, mit der Entscheidung die ich getroffen habe. Eigentlich hast du die Entscheidung für uns getroffen und ich mache dir keine Vorwürfe. Es war der einfache Weg, den du gewählt hast, und wer könnte dir dafür einen Vorwurf machen…War es ein Fehler, habe ich auf die falsche Stimme gehört? Ist es richtig, dass mir meine Freiheit mehr wert ist als eine feste Beziehung mit einem wunderbaren Menschen? Warum kann ich mich nicht einfach binden, warum nicht einfach auf dem Boden bleiben, wenn ich doch weiß, dass ich in den besten Händen bin, die mich nur halten könnten…irgendwo tief in mir weiß ich, dass ich das Richtige getan habe, als ich dir die Wahrheit über mich erzählte, als ich dir sagte dass ich dich liebe und trotzdem frei sein muss…War das falsch? Hätte ich mich selbst einsperren, zurückhalten sollen, für uns? Ich hätte mir vorstellen können, lange Zeit mit dir gemeinsam des Weges zu gehen. Auch wenn ich mal kleine Umwege genommen hätte – ich wäre wieder zurückgekommen, um mit dir Seite an Seite zu gehen. Doch der Gedanke macht dich krank, tut dir weh. Und ich verstehe dich und trotzdem wünsche ich mir nichts mehr, als mit dir zusammen zu sein. Es macht mich so unendlich traurig dich zu verlieren, ich kann es noch gar nicht fassen. Das große Glück gefunden, und so schnell wieder verloren, weil es einfach nicht passt? Das kann ich nicht glauben, doch ich verstehe dich so gut…ich habe mich verändert, die letzten Monate, sehr sogar und ich erkenne mich teilweise selbst nicht mehr. Doch ich kann mich nicht selbst verleumden…es würde mich krank machen, ich habe es die letzen Wochen selbst erfahren. Also haben wir uns wieder verloren, obwohl wir so viel gewinnen könnten, so viel geben könnten. Es macht mich so unendlich traurig, dass ich meine Liebe nicht leben darf, dass es nicht sein darf. Und ich bin wütend, auf mich selbst, weil ich mich nicht einfach mit dem was da war zufrieden konnte, und auf dich, weil du nicht versuchen willst mich zu verstehen, weil ich das Gefühl habe, du läufst davon. Aber trotzdem…ich verstehe dich so gut…

Jetzt sind wir wieder allein, ich und der Mond. Ich sehe mich auf der Waldlichtung stehen, der Mond fällt auf mein Gesicht, die Tränen, mein weißes Kleid, das lange Haar und ich singe wieder allein mit dem Mond, meinem Freund in dunkler Nacht. Denn die Nacht ist mein Freund und vielleicht muss ich allein sein um frei zu sein, die Nacht ist mein Freund. Ich weiß es nicht…ich sehe nur mein inneres Bild, es sinkt vor Trauer und Schmerz auf die Knie und weint in die Nacht, weil wieder eine Liebe nicht leben darf. Habe ich einen Fehler gemacht? Du bist ein unglaublich toller Mann, vielleicht hätte ich mit dir sogar alt werden können. Und doch ist mein Herz wie ein Vogel, es muss fliegen, frei sein…Du wärst der Ort gewesen, an den ich immer wieder zurück gekehrt wäre. Doch nun muss ich wohl in der Luft bleiben, erstmal keinen Boden unter den Füßen, bis die Kraft ausgeht…und bis dahin werde ich weiter machen wie immer. Atmen…atmen…atmen…in Wahrheit sind wir ja doch immer allein. Das einzige Zuhause, das uns immer bleibt ist tief in uns. Aber es nimmt den Schmerz nicht…aber es ist doch alles gut so, wie es ist. Was sollen wir wohl lernen? Warum dürfen wir nicht einfach gemeinsam sein? Was müssen wir lernen? Warum müssen wir uns verlieren? Ich habe keine Antworten und ich bin das Fragen müde. Ich werde weiterleben, weiterlieben, weitersingen, weitertanzen, weiterweinen, weiterlachen – ich hätte es lieber zu zweit getan, aber leben muss man ja ohnehin allein. Ich hoffe nur du wirst jetzt glücklich…

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Denkst du ab und zu mich? Abends, wenn die dunkle Nacht zum Fenster hereinschaut und die Sterne flüsternd von der Einsamkeit singen? Erinnerst du dich noch an mich? An mein Lächeln, meine Stimme, meine Hände…kannst du die Berührungen noch auf deiner Haut spüren? Erinnerst du dich an den Geschmack meiner Küsse, meinen Atem an deinem Hals, im Rhythmus deines Herzschlags? Erinnerst du dich, wie wir uns in die Augen blickten, als gäbe es nichts wichtigereres auf der Welt, nichts wertvolleres…als wir uns ansahen, als wollten wir uns für immer behalten und niemals wieder loslassen? Weißt du noch, wie wir uns wieder und wieder erzählten, wie wir uns verliebt hatten, wie sich unsere Seelen gefunden hatten? Weißt du noch, wie magisch uns damals jeder Augenblick erschien, wie wertvoll jede Sekunde war, in der wir uns in den Armen halten durften?

Und schließlich ließen wir uns doch los, ließen uns frei, ließen uns ziehen. Schließlich lösten wir die Umarmung um uns wieder Raum zu geben, um eigene Wege zu gehen. Wir schlossen die Augen, damit die Seelen sich aus dem Blick verlieren konnten. Meine Seele wollte es nicht verstehen, in dem Moment, wollte noch nicht loslassen, nicht allein sein. Doch jetzt fliegt sie wieder, in Freiheit, in Schönheit, voller Kraft. Und ich bin dir dankbar, denn ich hätte meine Flügel nie selbst ausgebreitet, wenn du mich nicht fallengelassen hättest. Denn so lernte ich wieder zu fliegen.

Ich habe vergessen wie du riechst, wie deine Küsse schmecken, wie deine Hände berühren…ich weiß nicht mehr, wie es war, in deinem Blick abzutauchen und mich in den Seelenlabyrinthen treiben zu lassen, in dein Herz zu blicken und mich darin wieder zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie es war in deinen Armen zu liegen, deinen Atem zu spüren…

…doch ich weiß, es war ein gutes Gefühl! Ich denke oft an dich, erinnere mich an die Zeit, die gemeinsamen Erlebnisse, die Freude, den Schmerz…Die Erinnerungen bleiben, sie schlummern in einem goldenen Kästchen in meinem Herzen – gut verschlossen, aber jeder Zeit da um sie anzusehen, mich zu erinnern. Ich habe mich wieder gefunden, mich neu gefunden. Ich wünsche dir, dass du irgendwann auch einen Weg zu dir findest, dich endlich befreien kannst…

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Ich sah dich stehen –

einsam –

im Nebel der

verschleierten Zwischenwelt.

Du konntest mich nicht sehen,

drüben auf der anderen Seite,

denn dein Herz

hatte das Sehen längst verlernt,

die Augen geschlossen.

Ich hörte,

wie der weiße Nebel

deinen stummen Schrei

verschluckte.

Du hörtest nicht,

wie deine Seele um Hilfe rief –

wortlos klingend, stumm verhallend.

Ich streckte dir

zitternd

meine kalten Finger hin

und teilte den Nebel

zwischen uns.

Doch du sahst mich nicht,

leere Augen, leeres Herz.

Ich rief nach dir,

doch die Sprache des Herzens

kanntest du nicht.

Du wolltest bleiben,

in deiner verschleierten Zwischenwelt

zwischen Schatten und Licht.

Denn deinen eigenen Schatten

fürchtetest du

und das Licht

erinnerte dich

an die Dunkelheit.

So nahm dich der Nebel

in seine kalten Arme,

ein Hauch von Trost,

erstickter Schmerz.

Und du hörst deine Tränen nicht fallen

Und du hörst nicht,

wie dein Herz nach Wärme

und Licht ruft.

Und deine Seele schreit.

Doch ich höre dich auch nicht mehr…

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Wie fremd du mir geworden bist!

Dein Blick spricht tausend leere Lügen

Die dich noch mehr als mich betrügen-

Wie fremd du mir geworden bist!

<o>

Ich hör dich, kann dich nicht verstehen-

Ich kenne deine Stimme nicht,

wie sie in falschen Zungen spricht.

Ich hör dich, kann dich nicht verstehen!

<o>

Ich seh dich, doch mein Herz ist blind,

kann deine Seele nicht mehr sehen

seh deinen trüben Schatten stehen-

Ich seh dich, doch mein Herz ist blind.

<o>

Wie fremd du mir geworden bist-

Dein Bild verblasst im Strom der Zeit

verschwindet in der Ewigkeit.

Wie fremd du mir geworden bist…

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Zur Zeit bin ich sehr sentimental, was Musik angeht, verliere mich gern in den Klängen, tauche ab in die Emotionen, die vom Seegrund der Seele heraufsprudeln und lasse mich darin treiben… Dieses Lied ist ein besonderes Lied von einer sehr speziellen Österreichischen Band, die mich schon seit einigen Monaten begleitet. Die „Krautschädl“ schaffen es auf ganz eigene, einfache und doch sehr tiefsinnige Art und Weise die Seele zu berühren, meine zumindest! Und da dieses Lied eigentlich keiner weiteren Worte bedarf und meine momentane Stimmung perfekt beschreibt, belasse ich es für heute einfach dabei euch dieses wunderbare Lied vorzuspielen 🙂

(Bei YouTube mit lyrics und hochdeutscher Übersetzung, für alle die des Österreichischen nicht mächtig sind ^^)

 

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Zeit um mal wieder die Worte anderer sprechen zu lassen…

WIE MEINE TRÄUME NACH DIR SCHREIN

Wie meine Träume nach dir schrein.
Wir sind uns mühsam fremd geworden,
jetzt will es mir die Seele morden,
dies arme, bange Einsamsein.

Kein Hoffen, das die Segel bauscht.
Nur diese weite, weiße Stille,
in die mein tatenloser Wille
in atemlosem Bangen lauscht.

Rainer Maria Rilke

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Was ein paar wenige Worte doch anrichten können. Ein paar Worte, die die Grundpfeiler meiner Welt zum Beben brachten und die eine oder andere tregende Säule einstürzen ließen…mit ihnen zerbrachen auch die Träume, die darauf aufgebaut waren. Tief in meinem Herzen ahnte ich es ja bereits, als ich ein paar wenige Zeilen las, die mir das Herz zerspringen ließen, vor Angst vor Verzweiflung. Ich ahnte es, doch ich hatte noch die Hoffnung, dass es nicht ernst gemeint war. Jetzt habe ich die Bestätigung, und ich hätte am liebsten laut losgeschrien, ich wollte ihn halten, doch meine Hände waren gefesselt, unfähig ihn zu berühren, zu weit weg, zu schwach. Man sollte sein Herz einfach nicht verschenken, denn niemand bleibt einem ewig erhalten, und dann ist es weg, das Herz. Man muss akzeptieren, dass einen manche Menschen nunmal  nur ein kleines Stück des Weges begleiten, ein paar Erfahrungen teilen, und irgendwann gelangt  man zu einer Kreuzung…so muss jeder eine Entscheidung treffen und die Wege trennen sich.

Doch wenn ich auf mein Leben zurück blicke, dann hatte doch alles seinen Sinn, manch wunderbare Erfahrung kann nicht ohne eine schmerzliche Vorhergehende gemacht werden und so wird auch bestimmt dieser Scheideweg seinen Sinn haben. Vielleicht um mich loszulösen, um meinen Geist zu befreien, um mein Herz zurückzuholen…ich werde es sehen, irgendwann…aber momentan fühle ich mich hilflos und verlassen

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Es tut so unglaublich weh, jemanden zu verlieren! Ein Abschied ist immer schwer, auch wenn man ihn schon lange erwartet. Ich weiß, dass wir es tun mussten, um unsrer selbst Willen, doch trotzdem ist es furchtbar schwer loszulassen. Ich fühle mich leer, zweifle an meiner Entscheidung und fühle mich schrecklich allein. Aber das ist normal so, wir werden beide darüber hinweg kommen. Es mag seine Zeit dauern, doch die Zeit heilt alle Wunden.

Ich hatte erwartet, dass ich mich so fühlen würde, doch so schlimm hatte ich es mir nie vorgestellt. Was einem jemand bedeutet hat, merkt man leider eben immer erst, wenn man ihn verloren hat. Es war die richtige Entscheidung, doch das macht den Abschied nicht leichter, lindert nicht den Schmerz.

Natürlich geht das Leben weiter, für uns beide, doch die nächsten Tage werden für mich wertlos und trostlos erscheinen. Ich werde mich an die guten Zeiten erinnern, die Zeiten in denen wir uns liebten, werde einsam sein, ruhelos, hoffnungslos. Ich werde niemanden mehr haben, der mich des Nachts wärmt, der mich in die Arme nimmt, wenn ich zittere, ich werde alldem nachtrauern und mir wünschen ich hätte nichts gesagt, hätte uns nicht aufgegeben.

Doch geschehen ist es, und es war die richtige Entscheidung. Es geht weiter, wir werden darüer hinwegkommen, igendwie!

Vergessen werde ich ihn nie, doch jetzt kann ich endlich wieder seine guten Seiten in meiner Erinnerung bewahren und mit einem Lächeln an die Zeit zurück denken.

Ja, ich habe dich geliebt und ich werde dich vermissen, so viel steht fest…

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Ich fühle mich gerade sehr leer und eigentlich fällt es mir schwer, meine Gedanken niederzuschreiben, es ging einfach alles viel zu schnell!! Ein paar Worte und auf einmal ist alles vorbei. Man liegt nebeneinander auf dem Bett und zwei Minuten später ist es vorbei! Man ist sich plötzlich fremd, obwohl man sich seltsamerweise nie so nahe gewesen ist, wie in diesem Moment.

Ich bereue nichts, es ist besser so, nun kann ich in Freiheit ins neue Jahr gehen. Doch es ist traurig, wie schnell eine Beziehung vorbei sein kann. Man verbringt eineinhalb Jahre seines Lebens miteinander, ein paar Worte und die Wegen trennen sich…es tut weh, auch wenn ich es mir lange gewünscht habe. Es war nicht seine Schuld und auch nicht meine, wir waren einfach zu unterschiedlich, wir brauchten lange um das einzusehen. Das Ende war ernüchternd und schwieriger, als ich es je befürchtet hatte. Es ist viel leichter, wenn man sich anbrüllen kann und er einfach ein Arschloch ist, aber das ist er eben nicht. Doch so kann ich ihn immer noch als den sehen, den ich geliebt habe. Die Erinnerung bleibt und es ist eine gute Erinnerung. Ja, ich habe ihn geliebt, das wird mir jetzt umso deutlicher und er wird immer der Erste sein, den ich wirklich geliebt habe.

Ich danke ihm dafür und ich wünsche ihm von Herzen alles Gute! Danke fürs lieben, fürs lachen und danke für das Gefühl wertvoll zu sein!

Das neue Jahr kann beginnen, ich denke ich bin bereit dafür und werde es mit offenen Armen willkommen heißen. Leben? Ja, ich muss endlich wieder lernen zu leben, doch vielleicht brauchen ich Hilfe dazu…wer weiß was das neue Jahr mit sich bringt.

Ich habe es geschafft, doch eigentlich ist der Blog jetzt überflüssig geworden, ging es doch meistens um meine unlückliche Beziehung. Doch ich denke ich werde trotzdem weiterschreiben, um des schreibens Willen.

Und euch allen wünsche ich ein wundervolles neues Jahr, voll Liebe und Glück, Magie, Phantasie und vor allem voll wunderbarer Lebenslust!!! Auf das Jahr 2009!!! (Schließlich haben wir ja auch nur noch 3 Jahren is 2012 😉

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Deiner Augen Feuersglut
Hat mir den Verstand geraubt
Deiner Lippen heißer Kuss
Traf mich viel zu tief ich muss
Fliehen, hab ich dir vertraut?
Kann man trauen der Feuersglut?

Lass mich gehen, halt mich nicht
Ich versuche deinen Blick zu meiden
Doch verschlingt mich dein Verlangen,
Der Augen Glut hält mich gefangen
Warum lässt du mich so leiden,
Muss ich denn auf Knien flehen?

Ich weiß, ich muss mich stellen,
Breche endlich diesen Bann.
Wieso find ich erst jetzt den Mut?
Ein letzter Blick in diese Glut,
Ich wend mich ab und frag mich kann
Denn Glut allein mein Herz erhellen?

Fliegen möchte ich höher steig ich,
breche durch die Wolkenwand.
Breite meine weiten Schwingen,
Die mich zu den Sternen bringen
In das weit entfernte Land
Unterm Sternenlicht.

der-augen-feuersglut1

©by johannatindomerel

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Was tut man, wenn man weiß, dass man sich an einer Beziehung selbst zu Grunde richtet? Was tut man, wenn man sich mehr und mehr kaputt macht, aber nicht die Kraft hat, die Sache zu beenden? Und wie könnte ich auch jetzt mit ihm Schluss machen, jetzt, wo ich weiß dass es ihm schlecht geht, wo ich weiß, dass er das nicht auch noch verkraften würde, wo ich weiß, dass er mich braucht? Ich will nicht mehr mit ihm zusammen sein, ich habe mich schon lange neu verliebt, zwar ohne Aussicht auf erwiderte Gefühle, doch ich liebe einen anderen. Und doch, nach so einer langen Zeit trägt man einfach eine gewisse Verantwortung für den Partner und auch, wenn ich mich von ihm trennen will, kann ich ihm doch nicht so weh tun…nicht wenn ich weiß, dass ich für ihn da sein sollte. Jetzt, wo bei ihm gerade alles im Leben schief läuft, wie könnte ich da so herzlos sein und ihn einfach sitzen lassen?

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Heute ist ein guter Tag, heute ist einer dieser tage, an den ich fast vollkommen zufrieden bin. Das Wetter ist besser als die letzten Tage, es ist nicht schön, aber auch nicht wirklich schlecht. Es geht ein angenehmer Wind, große, schwere Wolken ziehen wie Mauern über den Himmel, zwischendurch kann sich ein Stück blauer Himmel seinen Weg in die Freiheit erkämpfen. Gute Musik im Hintergrund, keine Verpflichtungen, keine Ängste…ich habe es für einen Moment geschafft mal für einen Augenblick nicht an meine Sorgen zu denken. Mein Leben ist gar nicht so schlimm, ich mache  es mir nur immer kompliziert. Natürlich läuft meistens nichts nach Plan und manchmal ist das Leben brutal und unbarmherzig und ich bewundere manche Menschen, die so üble Streiche des Schicksal überleben ohne zu verzweifeln.

Vergleiche ich meine Situation mit der mancher anderer Menschen, kommt es mir fast lächerlich vor, dass ich meine Situation als schwierig empfinde… ich denke die ganze Zeit, dass ich im Moment eigentlich sehr unglücklich sein müsste: ein  Lebensabschnitt, der bisjetzt mein ganzes tun bestimmt hat,die Schule, ist vorbei und ich weiß nicht was auf mich zu kommt…nicht wirklich ein Grund um unglücklich zu sein. Aber meine Beziehung geht zu Bruch, oder ist schon lange zu Bruch gegangen, aber wir hängen immer noch an dünnen Fasern zusammen und schaffen es nicht uns zu lösen…ein Grund, der mich wirklich unglücklich machen sollte, doch irendwie fällt es mir im Moment schwer traurig darüber zu sein…vielleicht auch nur, weil ich andere Menschen kennengelernt habe und weiß, dass mein Leben weitergeht und dass ich ohne ihn sehr wohl weiterleben kann.

Ich bin ständig auf der Suche nach jemandem, dem ich mich anvertrauen kann, der mir zuhört, mir versichert, dass es auch anders geht. Eine Zeit lang dachte ich, das Leben ist einfach so, ich habe daran gezweifelt, dass es wirkliche Liebe gibt, da ich sie noch nie wirklich gespürt hatte. Bis ich dann gemerkt habe, dass er einfach der Falsche für mich ist…bzw er ist nicht der Falsche, das wäre nicht fair, aber er ist einfach nicht der Richtige.

Doch es macht mich traurig, dass dies alles so emotionslos an mir vorüberzieht…ich habe diese Feststellung gemacht und sie als sachliche Feststellung akzeptiert. Manchmal habe ich Angst, dass ich in dieser Zeit, in der ich mit ihm zusammen war ein Stück von mir selbst verloren habe, mich zu sehr angepasst habe…ich weiß es nicht…ich hoffe, dass ich auch ein Stück weit zu mir selbst gefunden habe!

Heute ist ein schöner Tag, ich bin nicht traurig. Heute ist ein guter Tag, ich bin nicht unglücklich, es geht mir sogar gut! Ich frage mich: Was ist los mit mir???

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