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Posts Tagged ‘veränderung’

Die letzten Wochen waren ein emotionaler Marathonlauf und ich hatte zwischendurch bereits die Hoffnung aufgegeben durchzuhalten. Ich sah mich bereits irgendwo am Wegrand zusammenbrechen, gescheitert an den vielen Hürden, die den bloßen Lauf zusätzlich erschwerten. Ich hatte keine Kraft mehr, sah mich gefangen in einem Strudel aus tiefster, verzweifelter Dunkelheit und den Ausweg konnte ich nicht sehen. Der Schmerz in der Brust war so groß und so betäubend, dass ich Angst hatte, es würde niemals aufhören, ich würde ewig in diesem Sog der Traurigkeit, Wertlosigkeit und Selbstzerstörung gefangen sein. Der Schmerz war einfach zu mächtig, nahm mich immer wieder in Besitz und überrollte mich wie die donnernden Wogen der See, an der ich mich zu diesem Zeitpunkt befand. es gab kurze Momente des Glücks, der Leichtigkeit in denen ich dachte, es sei endlich überstanden, doch es war stets nur wie ein kleiner Fetzen blauer Himmel in einem wolkenverhangenen Himmel.

Dann kam ich wieder zurück in die Heimat, war dem Auslöser meines Leids wieder näher, was die Schmerzen in der brust noch mehr verstärkte. Ich fühlte mich wie unter einer Käseglöcke – alle Geräusche gedämpft, Bilder verzerrt – ich fühlte mich unwirklich, war gar nicht richtig da. Ich war ein Gespenst im Raum verloren, aufgelöst und doch nicht frei, im Spiegel sah ich mich nicht…

…und dann ganz langsam kam ich wieder in den Körper. Ich hatte Kurs – ein Wochenende Shiatsu-Ausbildung – und die Arbeit brachte mich dem Jetzt wieder einen Atemzug näher, drückte mich wieder in mich hinein, fing das Gespenst wieder ein. Und dann kam die nächste Enttäuschung, die dann der Schlüssel zur ersten Tür Richtung Freiheit werden sollte. Ich war verabredet, mir wurde abgesagt – das übliche, denn ich will ja nicht zu viel erwartetn. Stattdessen erfuhr ich, dass eine gute Freundin wieder im Land war – Jene, die die schlimmen Wochen mit mir gemeinsam durchgestanden hatte und die sich jetzt in der Höhle des Löwens befand. und ich wusste, ich musste mich stellen, musste herausfinden, ob meine ängste der letzten Wochen real oder nur reine Illusionen waren. Also führ ich hin und spürte bereits, dass etwas in mir anders war, unabhängiger. Ich bog in die Einfahrt und sag ihn auf der Bank sitzen. ich spürte sein Unbehagen und ignorierte meins und stellte zu meinem großen Erstaunen fest, dass die Schmerzen verschwunden waren. Einfach weg! Einfach so! Und wir saßen zusammen, als wäre nie etwas passiert, mieden unsere Blicke ein wenig, doch ich spürte keine Enge, keinen Druck! Das war die erste Tür…

Die zweite Tür kam einige Tage später, als mich nochmal eine Woge der Selbstzweifel überrollte. Eine Vesseling-Sitzung klärte die letzten dunklen Schleier aus mir heraus und konnte fühlen, wie sich Teile von mir neu zusammensetzten. Ich spürte, dass sich jetzt tatsächlich etwas änderte.

Und Jetzt? Ich fühle mich das erste Mal in meinem Leben wirklich frei. Ich habe in einem schmerzhaften Prozess gelernt, was loslassen wirklich heißt und habe zum ersten Mal wirklich keine Erwartungen. Zum ersten Mal erwarte ich nicht, dass mich jemand sieht, mich jemand glücklich macht, jemand da ist. Zum ersten Mal brauche ich niemanden um mich selbst zu sehen und zu lieben ( wirklich zu sehen!). Zum ersten Mal fühle ich mich wirklich frei. Es ist egal was ist, was kommt, was ich gerne hätte…denn ich bin allein – eins mit allem! und ich bin bereit für die nächste Runde Achterbahn, eine neue Runde, eine neue Wahnsinnsfahrt 🙂

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Es ist unglaublich, was sich in einer Woche alles tun kann, wie man sich in wenigen Tagen verändern kann…ich wusste, dass die Woche intensiv werden würde. Ich hatte sogar Angst davor, weil es schmerzhaft ist, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, nicht wegzusehen, die Bilder aufzulösen, die Rollen abzugeben. Es ist nicht einfach, sich auf so einen Prozess einzulassen. Es ist jedesmal ein bisschen wie sterben, denn mit allem, das ich zurücklasse, stirbt ein kleiner Teil von mir – aber nur, um mich wieder ein Stück näher zu mir zu bringen. Diese Woche war anders als die letzen. Auch in den letzten Kursen hat sich viel bei mir gelöst, aber diesmal war alles anders. Noch bewusster, noch offener… Diesmal kann ich sagen, ich habs wirklich kapiert (wurde auch langsam Zeit…). Zum ersten Mal kann ich wirklich zu dem stehen, was ich kann, ohne Angst haben zu müssen, dass ich dabei irgendjemandem vor den Kopf stoße. Die Zweifel sind weg, die Angst ist weg und ich fühle mich einfach nur gut, leicht, frei, zufrieden, angekommen im Jetzt, in mir…einfach wunderbar. Ich würde das Gefühl gerne in Worte fassen, aber es gelingt mir nicht, die Worte wollen nicht herausfließen. Aber es ist ja auch gar nicht wichtig. Gut ist es – und zwar immernoch und die Veränderungen, die auch in meinem Umfeld geschehen sind noch ein deutlicherer Beweis für das, was sich in mir verändert hat. Schön wenn man das Gefühl auch außerhalb der „geschützten Werkstätte“ umsetzen kann und die Veränderung ins Leben tragen kann. Ich freue mich darauf, auf alles was kommt, alle Entwicklungen, Veränderungen, Bekanntschaften, Abenteuer und all die wunderbaren Menschen in dieser Welt, die meine Wege kreuzen und kreuzen werden. JETZT gehts erst richtig los 🙂 10…9…8…7…6…5…4…3…2…1…Gutes neues Jetzt!!! 😉

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„Die Welt ist im Wandel, doch es ist der Morgen der anbricht, nicht der Abend!“

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“ Irgendwie siehst du so erwachsen aus…also ich weiß auch nicht, irgendwie reifer halt!“…hmm, schon komisch wenn man das von Leuten hört die man das letzte Mal vor einem Jahr gesehen hat. Es machte mich ein bisschen nachdenklich und ja, ich merke, dass ich mich wirklich verändert habe. Ich bin zwar trotzdem noch genau so kindisch und mache mich immer wieder gerne zum Affen, aber ich hoffe das mache ich mit 50 auch noch^^ Nein, es ist etwas anderes, was mir gar nicht wirklich bewusst war. Das letzte halbe Jahr hat mich verändert, vielleicht ist es  das Studieren, die Freiheit, die Selbstverantwortung…ich bin selbstbewusster geworden, versuche mich nicht mehr zu verstellen, habe mich selbst lieben und schätzen gelernt, etwas, das ich in der Schulzeit nie konnte. Ich finde es ist komisch, wenn einen Gleichaltrige als „so erwachsen“ bezeichnen, besonders weil ich mich selbst ja auch nicht anders fühle. Ich weiß nicht ob ich mich darüber freuen soll, aber ich denke doch, das die Veränderung größtenteils positiv ist. Das letzte Jahr war voller wichtiger Erfahrungen, ich habe Dinge gefunden, für die ich mich wieder begeistern kann, habe Menschen kennengelernt, die sehr wichtig für mich geworden sind…ich bin immer noch orientierungslos, weiß nicht, welche Bahnen mein Leben einschlagen wird, doch ich habe den notwenigen Mut, mich den Abenteuern des Lebens zu stellen, mit allen die mich dabei begleiten wollen, aber vorwärts gehen kann ich auch alleine, ich muss mich nicht mehr tragen lassen!

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and cut!

Da fallen sie, die roten Stränen…mit jedem Schnitt wird das Häufchen am Boden größer. Das Geräusch der Schere tat mir ja am Anfang schon ein bisschen in der Seele weh, doch es war einfach Zeit geworden. Jetzt ist es ab, das schöne Haar und das ist auch gut so! So erfülle ich wenigstens das „Beziehungsende-klichee“ . Schön und gut, die Haare sind ab und ich kleide mich auch ein bisschen gewählter. Ich fühle mich wirklich gut, auch wenn es ungewohnt ist. Ich habe mich verändert, in den letzten eineinhalb Jahren, das ist mir heute besonders klar geworden. Oft gehen äußere Veränderungen mit den Inneren Hand in Hand, oder das eine wird erst durch das andere hervorgerufen. Ein neues Jahr, ein neuer Anfang, in jeglicher Hinsicht und eine neue Tindomerel kämpft sich durch das Leben (auch wenn sie irgendwo immer die alte bleiben wird)

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Ich fühle mich krank, ganz ausgelaugt und ich habe Lust zu gar nichts. Am liebsten würde ich mich unter vielen Decken verkriechen und Winterschlaf halten. Wie schön es sein muss, so tief zu schlafen, sich vor der Welt mit ihren Leiden und Problemen zu verbergen, Frieden finden und neue Kraft tanken. Ich  würde mich gerne  verbergen, untertauchen, auswandern, ein neues Leben anfangen, als jemand ganz anderes…so viele Dinge würde ich versuchen anders zu machen, alte Fehler vermeiden. Ich will schlafen, will nichts wissen von den Menschen, die mir ständig weh tun, denen ich vermutlich auch weh tue.

Ich will nicht länger allein im Dunkel sitzen, nur ab und zu brechen Lichtstrahlen durch den zugezogenen Vorhang, kleine Hoffnungsschimmer, doch im nächsten Moment verdunkelt eine schwarze Wolke das Sonnenlicht und ich verkrieche mich tiefer unter der Decke, verstecke mich! Ich will nicht gefunden werden, ich will nicht mehr verletzt werden, ich will schlafen, will träumen und nichts mehr von der Kälte spüren, die durch jede Ritze kriecht, lass mich schlafen…

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Ich liebe es, mich zu verändern, mich zu verwandeln! Je nach Laune mal elegant und stilvoll, ein ander Mal eher im Gammellook, mal in hochhackigen Stiefeln, das andere Mal barfuß. Ich will nicht in irgendwelche Kategorien abgestempelt werden, dadurch verliert man einen Teil seiner persönlichen Freiheit. Ich genieße es, die Leute zu überraschen, manche können es nicht glauben, wenn sie mich in Minirock und Stiefeln sehen. Sie kennen mich bloß in bequemer Alltagskleidung und glauben dann, ich müsse einen plötzlichen Sinneswandel durchgemacht haben. Ich bin die Gleiche wie früher, ich bin keine andere geworden, das sind bloß ein paar andere Seiten. Ich habe viele Seiten, die ich oft nicht verbinden kann, doch sind sie alle Teil meiner Persönlichkeit. Manchmal entdecke ich neue Seiten an mir, die ich vorher noch nicht kannte und es ist immer wieder aufregend, diese verschiedenen Seiten auszuleben. Ich verändere mich gerne, bin wandelbar und entdecke mich jeden Tag aufs Neue!

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