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Posts Tagged ‘Chillout’

Sommer, Sonne, Strand und Meer…einfach traumhaft. Zwei Wochen zum Abschalten, zum Lesen, zum Schreiben, zum Dichten, zum Nachdenken…ein bisschen Abstend gewinnen, sich sammeln und über manche Dinge hinwegkommen…manchmal brauche ich einfach ein bisschen Abstand zu der Welt, den Menschen, den Alltagsgewohnheiten, Abstand von der Technik, keinen Laptop, kein Internet…schwierig, aber es geht und es tut sowas von gut! Jetzt bin ich bereit für neue Abenteuer, Hindernisse, Erfahrungen, das Leben kann weiter gehn, ich erwarte es mit offenen Armen 🙂

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Heut war einer dieser einfach perfekten Sommersonnentage. Ich glaube mir ging es schon lange nicht mehr so gut wie heute, der Tag war vom Morgen bishin zum Abend einfach genial, besser gehts fast nicht.

Bei strahlendem Sonnenschein führt mich mein Weg an dem großen Fluss entlang, schnellen Schritts, am liebsten würde ich hüpfen und laut singen, aber das verkneife ich mir dann doch…Eine warme Brise verleiht mir noch ein bisschen mehr das Gefühl von Leichtigkeit. Und dann schaue ich wieder in die gleichen Gesichter wie gestern, das gleiche fröhliche Lachen, diesmal gehen wir ins Kino, seit einer Ewigkeit mal wieder. Unser Weg führt uns wieder durch die, wie ich wirklich zugeben muss, schönste Gasse der Stadt, neben uns ragt der Berg auf, auf der anderen Seite Blick auf die Altstadt auf den Fluss…

Der Film war wunderschön: „Dialog mit meinem Gärtner“, traurig und rührend, aber gleichzeitig auch herzerwärmend und ich kann nicht umher zu lächeln, auch wenn mir zum Weinen zumute ist.

Danach einen schönen Platz am Wasser suchen und chillen, lachen, reden, philosophieren, träumen sich ganz im reissenden, dunklen Wasser verlieren. Tiefschwarz ist das Wasser, doch die unzähligen Laternen tauchen den Fluss in ein seltsam goldenes Licht, das dem Ort etwas magisch anziehendes verleiht. Reissend und unaufhaltsam strömen die Wassermassen immer weiter vorwärts und reissen mich mit meinen Gedanken fort, ich verliere mich in diesen unaufhaltsamen dunklen Wassermassen und lasse mich in Gedanken treiben. Fast hypnotisierend wirken die Wellen auf mich, es ist plötzlich still geworden, wir sitzen alle schweigend da, jeder allein mit seinen Gedanken, und lauschen dem Rauschen des Flusses. Es wirkt mal wieder alles so seltsam unwirklich auf mich, ich höre die Wassermassen an mir vorbeiströmen, ich sehe das goldene Leuchten und die eilenden Wellen, wie im Traum vergeht die Zeit. Manchmal bin ich mir wirklich nicht sicher, ob ich mich noch in dieser Welt befinde, ich fühle mich oft plötzlich in andere Wirklichkeiten versetzt, doch ich in noch hier, dies IST meine Wirklichkeit…

…Vom Bus in den Zug, Massen von Menschen liegen mit ihren Isomatten auf dem Bahnhofsboden und warten darauf, ihre Reise ins Ungewisse fortzusetzen…

…Aus dem Zug hinaus in die kühle Nachtluft. Am Horizont zucken Blitze über den Himmel und bieten mir ein wildes Himmelschauspiel, während ich in die Pedale trete, auf dem Heimweg. Was für ein Hochgefühl, in einer dunklen, einsamen Sommernacht auf leeren Straßen heimzufahren. Ich bin vollkommen allein, meine Hände lösen sich vom Lenker und ich breite meine Arme aus, meine Finger spielen mit dem Wind, ich fühle mich frei wie ein Vogel, ich fliege durch die Nacht. Der Wind streicht sanft über meine Haut und lässt meine Haare fliegen, ich verspüre ein Gefühl von grenzenloser Freiheit.

So fliege ich einsam und allein durch die dunkle Sommernacht, angetrieben von meiner Entschlossenheit, meiner Freude, meiner Liebe zur Welt, zur Natur, zu unserer Erde und selbst zu den Menschen. Eigentlich hätten wirs doch ganz schön hier, oder etwa nicht?

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Was für eine sternenklare Nacht. Mit vielen Decken draußen unterm Apfelbaum in die Hängematte gekuschelt und die Sterne beoachtet, die Satelliten und Sternschnuppen… Von den Geräuschen der Nacht in den Schlaf gewiegt und sanft in das Traumreich hinübergeschlummert. Am Morgen wecken mich die ersten Sonnenstrahlen und versprechen mir, dass es sich lohnt aufzustehen. Ein schöner auftakt für einen schönen Tag!!

Ich steige aufs Fahrrad, sehe die schweren unheilverkündenden Wolken und trete schneller in die Pedale. Die ersten Tropfen prasseln auf mich nieder, es hilft nichts, ich kann dem Regen nicht davonlaufen, aber macht ja nichts… Beim Bahnhof angekommen nass bis auf die Haut, aber es ist ein geiles Gefühl, dieser warme Sommerregen auf meiner Haut, der komischerweise jeglichen Funken von schlechter Laune weggewaschen hat.

In der schönen Stadt wieder die Leute getroffen, die mir so wichtig geworden sind. Jedesmal wenn ich sie sehe, wird mir von neuem bewusst, wie sehr sie mir in den letzten Jahren ans Herz gewachsen sind. Es werden schwierige Zeiten auf uns zu kommen, wir wissen alle, dass nichts mehr so wird wie es war, jeder geht eigene Wege. Die Zeit, in der wir uns gemeinsam vorangekämpft haben ist nun vorbei! Trotzdem werden sich unsere Bahnen immer kreuzen, an geheimen Orten, die nur für uns allein existieren, werden wir uns treffen…ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen und uns nicht ganz aus den Augen verlieren…richtig gute Freundschaften bleiben bestehen, auch wenn man sich nicht oft sieht, und oft sind diese Freundschaften die wirklich tiefen Freunschaften, auf die man bauen kann.

Es war einfach traumhaft, im Regen sitzen und Eis essen, an die Salzach legen und chillen, die untergehende Sonne beobachten, die Altstadt, wie sie in ein goldenes, fast überirdisches Licht getaucht wird, dann einfach dasitzen, lachen, über Vergangenes und Kommendes Reden und einfach den Augenblick geniessen…Chillout vom Feinsten! Und ich weiß, dass einfach alles seinen Lauf nehmen wird und ich gebe mich dem Leben hin und gebe mich ganz in die Hände des Zufalls, oder doch des Schicksals?(eine Frage die mich immer wieder beschäftigt, doch dazu habe ich ja bereits Stellung genommen)

Im Moment genieße ich einfach mein Leben, nehme es wie es kommt und sehe lächelnd in den blauen Himmel!

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Heute ist ein guter Tag, heute ist einer dieser tage, an den ich fast vollkommen zufrieden bin. Das Wetter ist besser als die letzten Tage, es ist nicht schön, aber auch nicht wirklich schlecht. Es geht ein angenehmer Wind, große, schwere Wolken ziehen wie Mauern über den Himmel, zwischendurch kann sich ein Stück blauer Himmel seinen Weg in die Freiheit erkämpfen. Gute Musik im Hintergrund, keine Verpflichtungen, keine Ängste…ich habe es für einen Moment geschafft mal für einen Augenblick nicht an meine Sorgen zu denken. Mein Leben ist gar nicht so schlimm, ich mache  es mir nur immer kompliziert. Natürlich läuft meistens nichts nach Plan und manchmal ist das Leben brutal und unbarmherzig und ich bewundere manche Menschen, die so üble Streiche des Schicksal überleben ohne zu verzweifeln.

Vergleiche ich meine Situation mit der mancher anderer Menschen, kommt es mir fast lächerlich vor, dass ich meine Situation als schwierig empfinde… ich denke die ganze Zeit, dass ich im Moment eigentlich sehr unglücklich sein müsste: ein  Lebensabschnitt, der bisjetzt mein ganzes tun bestimmt hat,die Schule, ist vorbei und ich weiß nicht was auf mich zu kommt…nicht wirklich ein Grund um unglücklich zu sein. Aber meine Beziehung geht zu Bruch, oder ist schon lange zu Bruch gegangen, aber wir hängen immer noch an dünnen Fasern zusammen und schaffen es nicht uns zu lösen…ein Grund, der mich wirklich unglücklich machen sollte, doch irendwie fällt es mir im Moment schwer traurig darüber zu sein…vielleicht auch nur, weil ich andere Menschen kennengelernt habe und weiß, dass mein Leben weitergeht und dass ich ohne ihn sehr wohl weiterleben kann.

Ich bin ständig auf der Suche nach jemandem, dem ich mich anvertrauen kann, der mir zuhört, mir versichert, dass es auch anders geht. Eine Zeit lang dachte ich, das Leben ist einfach so, ich habe daran gezweifelt, dass es wirkliche Liebe gibt, da ich sie noch nie wirklich gespürt hatte. Bis ich dann gemerkt habe, dass er einfach der Falsche für mich ist…bzw er ist nicht der Falsche, das wäre nicht fair, aber er ist einfach nicht der Richtige.

Doch es macht mich traurig, dass dies alles so emotionslos an mir vorüberzieht…ich habe diese Feststellung gemacht und sie als sachliche Feststellung akzeptiert. Manchmal habe ich Angst, dass ich in dieser Zeit, in der ich mit ihm zusammen war ein Stück von mir selbst verloren habe, mich zu sehr angepasst habe…ich weiß es nicht…ich hoffe, dass ich auch ein Stück weit zu mir selbst gefunden habe!

Heute ist ein schöner Tag, ich bin nicht traurig. Heute ist ein guter Tag, ich bin nicht unglücklich, es geht mir sogar gut! Ich frage mich: Was ist los mit mir???

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