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Posts Tagged ‘er’

Wachsam wandert mein Blick umher,  auf der Suche nach einem neuen Gegner. Unsere Blicke treffen sich, für einen Moment zögere ich, will weitergehen, weitersuchen, doch es ist bereits zu spät. Er hat die Aufforderung angenommen.

Mein Herz schlägt heftig in meiner Brust, pocht in meiner Kehle, ich versuche den Kloß herunter zu schlucken, der mir den Hals zu schnürt, ich versuche meine Gedanken auf das Ziel zu richten. Unsere Blicke verknoten sich, verfangen sich ineinander, ich denke an das, was geschehen ist, verbanne die Gedanken sofort wieder, denn sie machen mich schwach, benebeln meinen Geist. Seine grünen Augen blicken mich herausfordernd an, er will spielen, will mir seine Macht demonstrieren, doch ich werde  kämpfen. Lauernd setzen wir unsere Schritte, umkreisen uns mit wachsamen Augen. Es ist ein Tanz von Kraft, wir drehen uns im Kreis, die Körper gespannt, zum Sprung bereit. Er will führen, will mir zeigen, dass er immer noch die Regeln für das Spiel aufstellt, doch er hat nicht mit Widerstand gerechnet. Aus dem Tanz wird ein Kampf, er wartet, ich warte, die Zeit scheint ihren ewigen Atem anzuhalten, verfolgt mit gespannter Stille unseren Tanz. Der enge Raum verschwimmt zu einem Ort fernab von Zeit und Raum, es gibt nichts außer unseren Augen, die sich nicht voneinander lösen wollen. Er versteht es nicht, er versteht nicht, dass ich nicht mehr verlieren kann, dass ich bereits gewonnen habe. Ich habe die Führung über meinen Körper übernommen, halte die Fäden in meiner Hand, es ist mein Tanz! Ich bin seiner Spiele müde, des Kämpfens leid, ich habe keine Lust mehr mich zu beweisen. So sei es unser letzter Tanz! Ich werfe einen letzten Blick in seine dunkelgrünen Augen, dann schnelle ich nach vorne und lasse ihn meine scharfen Krallen spüren.

Ein triumphierendes Lächeln umspielt seine Lippen, das Lächeln eines Mannes, der von seinem Stolz geblendet ist. Er schenkt mir den zufriedenen Blick eines Gewinners, der glaubt, alles in seiner Hand zu haben. Dann dreht er sich um und wendet sich dem nächsten Gegner zu, einem neuen Tanz. Ich halte inne und lächle ein leises Lächeln, denn es ist mein eigener Kampf den ich gewonnen habe.

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Verdammt, verdammt und nochmal verdammt, wieso muss er mich immer so aus dem Konzept bringen! Gerade als ich glaubte meine alberne Verliebtheit überwunden zu haben krempelt er alles mit ein paar wenigen Sätzen wieder um…Er macht mich einfach wahnsinnig, manchmal entwickle ich eine richtige Wut gegen ihn, verachte ihn beinahe, doch dann zeigt er mir wieder seine Schokoladenseite, wickelt mich mit ein paar plumpen Anmachen um den Finger! Oh, das Fleisch ist einfach schwach, das Herz will dieses unerträglichen hin und her nicht mehr mitmachen, doch trotzdem bringt er es immer wieder zum hüpfen…er spielt mit mir, weiß welche Worte er wählen muss, wie er zu mir durchdringt. Die alte Hoffnung keimt wieder auf, Gedanken, die ich schnell wieder verbannen will, weil ich weiß, dass er mir wehtun wird…nein, es hat sich ausgespielt, ich hatte meine Chance, er hatte seine, wir haben sie nicht genutzt, und das ist auch gut so!!! Ich war doch schon sooo nah dran 😦

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Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn ich so einfach von einem Moment auf den anderen mit der ganzen Sache abgeschlossen hätte…die Gefühle  sind immer noch da, still und geduldig schlummern sie tief in mir, zurückgedrängt in die hinterste Ecke meines Herzens und doch lassen sie keinen Platz mehr für anderes. Es ist ja nicht so, dass es keine anderen Männer in meinem Leben gäbe, Männer, die ich noch vor einem Jahr ohne zu zögern genommen hätte, aber ich kann mich einfach nicht verlieben, im Moment tue ich mir selbst beim flirten schwer!! Ich denke mir bleibt nichts anderes übrig als abzuwarten, alles auf mich zukommen lassen…vielleicht brauche ich eine richtige Enttäuschung um von ihm wegzukommen, vielleicht muss er mir erst richtig weh tun, bevor ich die Augen öffne und den sehe, der mir schon die ganze Zeit hoffnungsvoll versucht die Hand zu reichen und mich aus dem Strudel meines verdrehten Geistes zu ziehen…zwickt mich mal jemand ganz fest, damit ich endlich die Augen öffne und aus meinen Traumblasen erwache?

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passionate

Sag mir, was geht dir eigentlich durch den Kopf, musst du mir nach allem auch noch Salz in die Wunden streuen? Wie fühlt es sich an ein Herz zu brechen? Wie hört es sich an, wenn es neben dir zersplittert? Fühlst du dich gut dabei? Ja, du kostest deine Macht aus, ich hätte mich niemals so verlieren dürfen, nicht zulassen, dass du solche Macht über mich gewinnst. Weißt du wie ich mich fühle? Fragst du dich manchmal, wie es sich anfühlt, wenn jemand seine Spielchen mit dir spielt, was mir durch den Kopf geht, wenn du tust als sei ich Luft? Wenn du mich nicht ansiehst, mich nicht hörst, nicht mit mir sprichst? Spiel deine Spiele, ignoriere mich weiter, vielleicht musst du das tun, vielleicht ist das deine Art dich selbst zu schützen! Hast du Angst? Wovor?? Wie gerne würde ich dich einfach hassen können, vergessen, ignorieren, so wie du mich…aber ich bin ein Masochist, ich werde weiter leiden, still und geduldig, bis die Wunden verheilen…

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broken wings

Das war es nun also, ich habe nun die Bestätigung für etwas, was ich schon länger vermutet/ befürchtet hatte. Und es tut so schrecklich weh, mein Herz krampft sich schmerzhaft zusammen und ich fühle, dass ich einen kleinen Teil davon verloren habe. Ich weiß, dass ich ihn irgendwann zurückbekommen werde, diesen verlorenen Teil, irgendjemand wird die Lücken füllen…bestimmt, hoffentlich…aber im Augenblick sind meine neu gewachsenen Flügel gebrochen, der Schmerz macht mich bewegungsunfähig. Ich habe von Anfang an geglaubt, dass es nie etwas werden wird…vielleicht hat es auch gerade deswegen nie funktioniert. Aber das Wissen, dass es nun wirklich vorbei ist ist schmerzhaft, das Herz vergisst nicht und es kann auch nicht einfach aufhören zu lieben…verloren, aufgewacht aus dem Traum, unsanft aus dem Schlaf gerissen und süße Träume verblassen zu unvollständigen Erinnerungsfetzen. Seit dieser Blog existiert, habe ich geträumt, den gleichen Traum, immer wieder…er gab mir neue Kraft, neuen Lebensmut, die Hoffnung, dass irgendwann alles gut wird. Jetzt bin ich aufgewacht, und habe Angst, wie mein Leben weitergehen wird, ohne diesen Traum…es wird sich vieles ändern, zum Guten oder zum Schlechten wird sich dann schon noch herausstellen. Es hat alles seinen Sinn, die Wunden heilen und übrig bleiben ein paar feine Narben, Erinnerungen an Träume, an Hoffnungen, an Enttäuschung, doch genau diese Narben zeichnen uns, sind Teil unseres Körpers…ich werde eine zeitlang nicht fliegen, doch meine Flügel werden heilen und ich werde mich stolz und frei in die Lüfte erheben, auf der Suche nach neuen Träumen, die vielleicht irgendwann wahr werden….

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Atemlos halte ich inne…zu lange bin ich gelaufen, rastlos und mit dem Wissen, dass ich ihn nie würde einholen können. Die eisige Luft sticht in meinen brennenden Lungen, das Herz rast, der Kopf pulsiert. Ich habe die Augen geschlossen, aus Angst vor dem, was offensichtlich vor mir liegt. Langsam öffne ich die Augen, ich finde mich wieder in einer weiten, aussichtslosen Leere, die mich zu erschlagen droht. Weite Ebene bis zum Horizont, eine Wüste, Eiswüste, kalt und leer. Der Anblick ist erdrückend, das Auge findet keinen Halt, ich bin verloren in der Weite der Ebene, orientierungslos, trostlos und allein, vor allem allein! Der Wind reisst an meinen Gliedern, pfeifft mir um die Ohren, versucht mich in die Knie zu zwingen. Vor mir erstreckt sich das kalte, leere Land, alle Wege stehen mir offen, doch ich weiß nicht, in welche Richtung ich gehen soll, kraftlos sinke ich zu Boden. Ich bin das Suchen so satt, will keinen Schritt mehr tun, ich lege mich einfach auf den gefrorenen Boden und warte, bis ich gefunden werde, gerettet werde… wozu weiterlaufen? Lohnt es sich für verloren Geglaubtes zu kämpfen, weiterzusuchen, bis man irgendwann am Meer angelangt und es  kein Vorwärtsgehen mehr gibt? Wie ich hier her gekommen bin? Ich lief mit geschlossenen Augen, rannte blind einem Traum hinterher bis ich erkannte, dass es nichts als eine Illusion ist, der ich hinterherjage…mit jedem Schritt den ich machte wurde die Entfernung größer, bis ich mich plötzlich in der Leere wiederfand…jetzt ist es an mir langsam einen Fuß vor den anderen zu setzen, denn wer kein Ziel  hat, kann nicht den falschen Weg einschlagen…es war ein schöner Traum, aber eben doch nur ein Gedanke!

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Let it die

and get out of my mind…Ich will einfach nur schreien, auf irgendetwas einprügeln, alle angestauten Emotionen herausbrüllen. Ich habe einen Fehler gemacht,  es hätte nicht so kommen dürfen, nicht zu dieser Zeit, nicht unter diesen Umständen. Ich befürchte ich habe mehr verloren als ich auf den ersten Blick erahnen konnte, und der Verlust ist schmerzlich. Ich könnte mich selbst dafür hassen und verachten, für meine eigene Blödheit, Leichtsinnigkeit. Ein kleiner Fehltritt und du fällst ins bodenlose, verlierst den Halt, ein kleiner Fehler der alles kaputt machen kann. Wieso muss ich immer alles, was ich mir mühsam aufgebaut habe auf einen Schlag zum Einsturz bringen. It was hard to tell just how I felt to not recognize myself,  I started to fade away Ich darf mich nicht mehr so gehen lassen, muss klaren Kopf behalten! Ich bin kein Gewinner, diesmal habe ich verloren, es tut weh das einzusehen. Don’t you wish that we could forget that kiss and see this for what it is Ich kann nicht einfach vergessen, verdrängen, ignorieren…ich kann so tun, als würde es mir nichts ausmachen, ich kann mit der Situation leben, doch die inneren Kämpfe rauben mir den Verstand. Ich fühle mich krank, kraftlos, mutlos, dreckig…und in mir kocht die Wut, die Wut auf mich selbst, die Verzweiflung, die Trauer…das Feuer verzehrt mich von innen, der Schmerz macht mich bewegungsunfähig. „StrgZ“, wie oft hab ich mich schon nach einer Rückgängigtaste für mein Leben  gesehnt, doch so ist das Leben nunmal nicht…du reitest dich selber in die Scheiße und musst dich da auch wieder rausbringen…da ist niemand, der dir eine helfende Hand hinhält! Es liegt in meiner Hand…danke, ich weiß! Aber ich hab gerade keine Lust mehr…es ist wieder an der Zeit mein Leben zu träumen und nicht meine Träume zu leben, denn es war ein Traum, der wahr wurde und sich in einen Alptraum verwandelte…The tragedy starts from the very first spark , losing your mind for the sake of your heart

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