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Archive for the ‘Gedichtetes’ Category

Die Welt ist weit…

Wir spüren nur die Enge in uns – und den Druck um uns herum.

Getrennt vom Leben neben uns, verzweifelt kämpfen wir darum

uns Platz zu schaffen, Raum zu finden

versuchen uns an das zu binden,

was uns Halt verspricht –

und dennoch, in dem reinsten Licht

der Klarheit unsres Angesichts

verblasst und auseinanderbricht

und uns befreit.

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Komm, lass uns Träume trinken

Uns daran berauschen und den trügerischen Morgen

ein wenig länger Trug sein lassen.

Nimm noch einen Schluck,

das Leben ist kurz sagen die Leute

und man muss Tänze tanzen, solange die Musik spielt.

Oder die Welt klingen lassen, singen lassen

beben lassen im Takt der tanzenden Herzen.

Traumseifenblasen platzen,

lachen schillernd im Mondlicht,

bevor sie vergehen.

Hast du Angst?

Welche Ängste hat die Angst?

Komm, lass uns auf den Ängsten reiten,

Gedanken lähmen und

Zweifel zähmen.

Glaubst du, liebst du?

Hörst du das funkelnde Mondlicht

auf dem schwarzen See?

Siehst du die sanften Lieder des Waldes?

Schmeckst du das Gold der Abendsonne?

Fühlst du den Zauber in jedem Atemzug?

Komm, lass uns mit der Zeit tanzen,

Lass uns von Freiheit singen,

Lass uns Träume trinken,

Lass uns leben…

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Gedanken schwinden wie im Traum

Im Raum hab ich mich Selbst verloren

Die Angst vorm Jetzt dahin geschwunden

im Jetzt das Selbst wiedergefunden

Die Stille klingt in meinen Ohren

verklingt im Grenzenlosen Raum

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Schweigen schwebte durch die Nacht,

Sternenglanz sprach stumme Worte

öffnete verborgne Orte

dunkel strahlend ihre Pracht.

*

Silbern spiegelte der kühle

Tau das sanfte Licht der Sterne

Die Seele flog, nah ward die Ferne

als ich den Raum im Herzen spürte.

*

Und wir standen eng umschlungen

in dem grenzenlosen Raum

Zeitlos – wie ein süßer Traum

von dem Zauber ganz durchdrungen.

*

Deine Lippen fanden sachte

meine – und die stumme Zeit

tanzte mit der Ewigkeit

als still der Mond sein Licht entfachte.

*

Und wir breiteten die Schwingen

unsrer Seelen aus und flogen

in die Ferne und wir zogen

aus, um von dem Licht zu singen.

*

Mir scheint es war ein Frühlingstraum,

der mich ins Sternenmeer entführte

und meine Seele tief berührte

und ließ Unendlichkeit mich schaun…

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Sieh mich an und sag mir kann

mein Blick Geschichten Dir erzählen?

Wenn Du mich anschaust, siehst Du dann,

wie mich die stummen Worte quälen,

wie sich in mir Gefühle regen

und Wünsche förmlich explodieren?

Verzweifelt wehr‘ ich mich dagegen,

will die Kontrolle nicht verlieren.

Wenn Du in diese Augen schaust,

siehst du dann, wie ich drum flehe,

dass Du mir nah kommst, Du dich traust,

weil ich schon innerlich zergehe

Und nicht den Mut hab Dir zu sagen,

dass ich Dich gern hab und vielleicht

noch mehr, ich würd so gerne fragen:

„Willst Du mich auch?“ Es wär doch leicht?!

Doch ich bin dumm und bleibe stumm

Ich sag kein Wort und dreh mich um

und wünscht ich hätte mich getraut.

Und wenn ich mir dann auf die Lippen beiße,

denk ich nur „Scheiße!

Ich habs versaut!“

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Wie fremd du mir geworden bist!

Dein Blick spricht tausend leere Lügen

Die dich noch mehr als mich betrügen-

Wie fremd du mir geworden bist!

<o>

Ich hör dich, kann dich nicht verstehen-

Ich kenne deine Stimme nicht,

wie sie in falschen Zungen spricht.

Ich hör dich, kann dich nicht verstehen!

<o>

Ich seh dich, doch mein Herz ist blind,

kann deine Seele nicht mehr sehen

seh deinen trüben Schatten stehen-

Ich seh dich, doch mein Herz ist blind.

<o>

Wie fremd du mir geworden bist-

Dein Bild verblasst im Strom der Zeit

verschwindet in der Ewigkeit.

Wie fremd du mir geworden bist…

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Geschmeidig schleicht der Schatten ums Gehege,

das einmal seiner Seele Käfig war.

Ein letzer Blick, dann geht er seiner Wege,

Vergangenheit bleibt das, was einst geschah.

Sein wacher Blick, die ungetrübten Sinne

verschlingen gierig  jeden Augenblick.

Kein Duft, kein Laut kann unentdeckt entrinnen.

Behutsam setzt er jeden neuen Schritt.

Lässt sich vom Hauch der Freiheit traulich führen

Und ziellos treibend weiß er um den Sinn.

Er kann den Puls des Lebens wieder spüren

und jeder neue Schritt ein Neubeginn.

*

©by johannatindomerel

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