Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Tod’

Legt rote Rosen auf die Gräber.

Hört die Schreie all jener,

die sich an den Dornen stachen

und an ihrem Gift zugrunde gingen.

Legt rote Rosen auf die Gräber.

Gedenkt Jener, die ihr Blut lassen mussten,

weil Andere ein Bett aus Rosen wählten.

Legt rote Rosen auf die Gräber.

Sie sehen das Blut, doch sie lernen nicht

dass man sich an den Dornen sticht

und zugrunde geht, wenn man Leben nicht leben lässt.

Legt rote Rosen auf die Gräber…

Read Full Post »

Da ich mir ja jetzt vorgenommen habe, fleißiger bei Fellmonsterchens 52 Bücher Projekt mitzumachen, mache ich heut gleich mal einen auf Oberstreber und schreibe gleich meinen zweiten Beitrag des heutigen Tages. Als ich das Thema „Russische (und was so drumherum liegt) Literatur“ las, überlas ich das Literatur zunächst und wollte schon was über Animal Buch von einem russischen Autor gelesen. Ich habe ein Reclam von Tolstoi im Regal stehen, der Bildung wegen (haha) (ich weiß nicht mal welches), habe es aber, außer beim Kauf und ins Regal stellen noch nie angerührt. Krieg und Frieden steht auch im Regal, ich hatte es auch schon kurz in der hand, bevor meine Arme auf Grund des Gewichts nachgaben und ich das Buch mit Hilfe eines Flaschenzugs wieder ins Regal stellte. Aber zu meiner Rettung fiel mir dann doch noch ein, dass ich schon 2 1/2 Seiten Dostojewski gelesen habe! Und zwar ist es ein kurzer Ausschnitt aus „Die Teufel“, den ich in einem kleinen Büchlein mit dem Titel „Von der Gelassenheit“, welches mir immer als Klo-Lektüre diente, las. So ganz verstanden hab ich es nicht…

Also in dem Text unterhalten sich ein paar Männer, wie viele genau kann ich nicht sagen, über das Leben, da sich einer von ihnen, der das Leben sehr liebt und ein glücklicher Mensch ist, sich erschießen möchte. Dies erscheint den anderen doch ein wenig befremdlich…weiter geht es um die Zeit und Glück und schließlich erklärt ein Mann namens Kirillow (ich vermute es ist jener, der sich erschießen möchte) von seiner Erkenntis beim Anblick eines Blattes , dass immer alles gut ist, und dass die Menschen nicht unglücklich wären, wenn sie erkennen würden, dass sie glücklich sind und immer alles gut ist. Und es geht all jenen gut, welche wissen, dass alles gut ist. Und solange die Menschen nicht wissen, dass es ihnen gut geht, wird es ihnen schlecht gehen….so viel dazu.

Irgendwie schon ein interessanter Text(ausschnitt), wenn auch ein bisschen verwirrend und verstörend, denn laut Kirillow ist es auch gut, wenn jemand einem Kind den Kopf zerschmettert, da ja alles gut ist. Ich konnte dem Gesprächsverlauf nicht ganz folgen, was daran liegen könnte, dass ich nur 2 1/2 Seiten davon las, aber irgendwie gefällt mir die schlichte, etwas derbe Art. Vielleicht werde ich mir „Die Teufel“ ja einmal ganz zu Gemüte führen 🙂

 

Read Full Post »

Ein Stück voraus

Ich nahm die freundlich dargebotne Hand

und ließ mich durch die goldnen Nebel führen

Wir folgten einem hellen Sternenband

Ich wünscht ihr könntet diesen Frieden spüren.

*

Das sanfte Licht der Ewigkeit umfing

behutsam mich, ich blickte kurz zurück

Und als dann auch der letzte Zweifel ging

schlich stille Freude sich in meinen Blick.

*

Mein Herz wurde erfüllt von reiner Liebe

In hellstes Licht verwandelt’ sich mein Geist.

Es gibt kein Wort, das dieses Glück beschriebe

Erst jetzt weiß ich, was wahrer Friede heißt.

*

Was trauert ihr, ich hab euch nicht verlassen.

Ich ging euch nur ein kleines Stück voraus.

Und mit der Zeit wird auch der Schmerz verblassen.

Ich warte hier, harre geduldig aus.

*

Mag es euch auch als Dunkelheit erscheinen,

ich ging ins klare, ungebrochene Licht.

Schenkt mir ein Lächeln, lasst das Klagen, Weinen

Tragt mich in eurem Herz, vergesst mich nicht.

Read Full Post »

journeys end


Into the West-Annie Lennox

Diese Mühsal, durch noch Ungetanes
schwer und wie gebunden hinzugehn,
gleicht dem ungeschaffnen Gang des Schwanes.

Und das Sterben, dieses Nichtmehrfassen
jenes Grunds, auf dem wir täglich stehn,
seinem ängstlichen Sich-Niederlassen – :

in die Wasser, die ihn sanft empfangen
und die sich, wie glücklich und vergangen,
unter ihm zurückziehen, Flut um Flut;

während er unendlich still und sicher
immer mündiger und königlicher
und gelassener zu ziehn geruht.

(R.M.Rilke-der Schwan)

Wieso tut es nur so weh, jemanden gehen zu lassen, es gibt doch keinen Grund zu trauern, wir wissen alle, dass für jeden irgendwann das Ende kommt. Ich habe keine Angst vor dem Tod, ich denke, dass Sterben etwas Schönes ist, das man nicht fürchten muss. Aber der Tod geliebter Menschen ist Etwas, dass man einfach nicht akzeptieren will, wie können sie denn einfach gehen? Ohne uns verschwinden? Eigentlich trauert man ja nicht wirklich um den Verstorbenen, sondern allein darum, dass er einem genommen wurde. Ein großes, dunkles Loch breitet sich in dem Inneren aus, ein Seelenteil, der herausgerissen worde…eigentlich trauert man um sich selbst und um die Hinterbliebenen. Es verwundert mich fast ein bisschen, dass mich der Tod so mitnimmt, ich hatte gedacht ich könnte besser damit umgehen, weil ich weiß, das Sterben nichts Schlimmes in sich hat und weil wir uns nicht oft gesehen haben, nicht wirklich kannten. Und doch liebte ich sie und es tut weh, zu wissen, dass sie gegangen ist, war sie doch immer da. Ich sehe die Fotos, die erst kürzlich entstanden sind. Liebevoll betrachte ich sie, ihre verschmitzen Augen, den Mund. Ich verspüre einen schmerzhaften Stich in der Brust, es gibt so vieles, das ich bereue, dass ich nie wirklich mit ihr gesprochen habe, so vieles ist ungesagt, ungetan…ich weiß, dass diese Gedanken unsinnig sind, und doch sind sie es, die sich immer leicht in das Herz einschleichen. Sie war ein starker Mensch, sie musste so viel kämpfen, die letzte Zeit, doch immer wieder raffte sie sich auf, um noch ein Stückchen weiter zu gehen, weiter zu leben. Letztendlich wurde sie des Kämpfens dann doch müde und ließ los, ein würdevoller Abgang zu Jahresende.

Sie wird mir fehlen und ich wünsche ihren Hinterblieben Kraft für die kommende Zeit, ihrem Mann, ihren Kindern…das Leben geht immer weiter, sie ist uns nur ein Stück voraus…

Leuchtende Tage. Nicht weinen, dass sie vorüber, sondern lächeln, dass sie gewesen!

Danke für die Zeit, die du bei uns warst!

Read Full Post »

Traum vom Tod

Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt, ebenso gestern und die Nächte davor. Es ist seltsam, wenn man sich im Traum sterben sieht, man will es nicht wahrhaben, denn du fühlst das Leben in dir! Du weißt, dass du tot bist, doch du verstehst nicht, wieso du denn jetzt sterben solltest…das ist ein sehr seltsames Gefühl. Und danach wache ich auf und brauche einen Momant Zeit um zu verstehen, dass alles nur ein Traum war. Es ist nicht so, dass ich Angst vor diesen Träumen habe, doch sie machen die Nacht nicht gerade zu etwas Erholsamen. Ich sehe diese Träume auch nicht als irgendwelche Zeichen, dass mein Tod vor der Türe steht und jeden Momant anklopft, es sind und bleiben Träume, unrealistische, verstörende Träume!

Ich habe gehört, dass Träume vom eigenen Tod auf eine Veränderung hinweisen sollen. Sie kommen häufig vor, wenn man einen Lebensabschied abschließt, oder sich innerlich von etwas verabschiedet. Das klingt mir sehr plausibel, da sie bei mir immer in genau solchen Zeiten auftreten. Ob sie nun eine Bedeutung haben, oder nicht, es macht nicht sondelich viel Spass, jede Nacht zu sterben…

Read Full Post »

die frage nach dem warum

…und manchmal geschehen Dinge, die kann man nicht akzeptieren! Man fragt nach dem Warum, doch es gibt keine Antwort. Man sucht nach dem Schuldigen, doch es findet sich kein Sündenbock. Eine grausame Welt, geschaffen von einem ungerechten Gott. Man fragt sich, was manche Menschen getan haben, was sie in ihrem Leben falsch gemacht haben, wieso sie das Leben mit aller Härte straft. Man versteht es nicht, man lehnt sich gegen die Ungerechtigkeit auf, doch die Antworten bleiben aus. Es gibt nur Leben und Tod…und unsere Erinnerungen…

Read Full Post »