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Posts Tagged ‘Bücher’

Und weil ich schon mal hier sitze und nichts besseres zu tun haben will, schreibe ich gleich noch einen Artikel zur Woche 9, somit habe ich meinen Rückstand dann auch aufgeholt. Obwohl ich an dem Thema ein bisschen zu kauen habe und nicht wirklich weiß, was für ein Buch ich wählen soll. Das Thema: Bücher, deren (an sich sehr lesenswerter) Inhalt Euch so mitgenommen hat, das ihr aus emotionalen Gründen nicht weiterlesen konntet. (Das abgebrochene Buch.)

Puh, ich habe schon viele Bücher abgebrochen, aber aus anderen Grunden: Sie waren mir zu langweilig, zu schlecht geschrieben, zu intellektuell, zu doof, zu kitschig, zu trocken, zu schwer oder es kamen mir andere Bücher dazwischen. Aus emotionalen Gründen habe ich glaub ich noch nie ein Buch abgebrochen. Ich hätte eines aus emotionalen Gründen sehr gerne abgebrochen, aber das war leider nicht möglich, weil es eine Schullektüre war, über die ich Referat halten musste (Verstörung von Thomas Bernhard, wie der Name schon sagt, ein etwas anstrengendes Buch).

Obwohl, ein Buch fällt mir gerade doch ein, dass immer noch angebrochen und beiseite gelegt irgendwo wartet: Schlafes Bruder von Robert Schneider…ein Buch, dass ich wirklich gerne lesen würde, aber dass mich irgendwie zu sehr mitnimmt. Viel darüber sagen kann ich ja nicht, da ich es nicht gelesen habe, aber allein die Sprache finde ich emotional schon sehr anstrengend und dann die triste Grundstimmung und Hoffnungslosigkeit, die ich mir vielleicht auch nur eingebildet habe, auf mich wirkte alles jedenfalls sehr bedrückend…Vielleicht schaffe ich es Abschnittsweise, es lohnt sich bestimmt zu lesen. Oder ich schau mir einfach mal den Film an^^der hat wunderbare Filmmusik:

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Ich nutze den ruhigen Abend, um meinen Rückstand zum Projekt 52 Bücher ein bisschen aufzuholen. Deswegen kommt heute, zugegebenermaßen ein bisschen sehr verspätet das Buch der Weihnachtswoche, mit dem überraschenden Thema „Weihnachten“. Und zu diesem Thema darf ich einen meine absoluten Lieblings-Buchfiguren vorstellen: Findus!!! Der kleine Kater mit der grünen Latzhose?! Der bei einem liebenswerten alten Mann wohnt? Jaaa, genau der. Diese Bücher sind für mich die allerschönsten Kinderbücher die es gibt und man kann die Bilder 100 Mal ansehen und jedes Mal wieder findet man etwas neues.

Das Buch, von dem ich erzählen will heißt „Morgen Findus wirds was geben“ und ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher und ungewöhnlich dick für ein Findus und Petterson Buch. In dem Buch verspricht Petterson seinem Kater Findus, dass es den Weihnachtsmann wirklich gibt und der Kater freut sich soo unendlich darauf, den Weihnachtsmann zu sehen, dass Petterson es nicht übers Herz bringt ihn zu enttäuschen. So heckt er einen kniffligen Plan aus und entwirft eine Maschine, die aussehen soll wie der Weihnachtsmann, Findus ein frohes Weihnachten wünschen, ihm die Geschenke geben und den Raum wieder verlassen soll. So tüftelt er ewig dahin und am Ende geht alles schief und Petterson ist schon am verzweifeln…aber am Ende kommt dann doch alles ganz anders…wie immer mit einem Hauch von Magie und kleinen oder großen Wundern! Ein wunderbares Buch!! Ich habe die Bücher schon als Kind geliebt und jetzt liebe ich sie mindestens genauso. Jede Seite ist ein kleines Kunstwerk, voll kleiner versteckter Geheimnisse und Überraschungen und man kann Stunden damit zubringen, die Bilder zu betrachten. Und Findus ist einfach toll 🙂

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Puh, ich als Bedienungsanleitungsverweigerin und nicht Kochen-Könnerin, geschweige denn Kochbücherleserin habe mit dem Thema der Woche „Kochbücher/Bedienungsanleitungen“ so meine Schwierigkeiten. Wenn ich koche, dann improvisiere ich meistens (sämtliche Variationen mit Nudeln oder Reis), aber ich glaub ein Kochbuch hab ich noch nie aufgeschlagen.

Aber ein Kochbuch kenne ich doch, auch wenn ich es nicht selbst besitze und ich habe sogar schon bei der Zubereitung eines Rezepts mitgewirkt. Und zwar handelt es sich dabei um das wunderbare „Hobbit Kochbuch – Rezepte aus dem Auenland“ in dem die Rezepte der Hobbits nach Tageszeiten (1&2 Frühstück, 11 Uhr Imbiss, Mittagessen, 4 Uhr Tee, Abendessen und Nachtmahl) eingeteilt sind. Wir kochten uns damals die Auenländische „Biersuppe“ und so manch einer mag dabei das Gesicht verziehen, denn die Zutaten sind:

1/2  Liter nicht zu starkes Bier,

1/2 Liter frische Milch,

1/2 Liter Wasser,

eine große Hand voll getrockneter Weintrauben,

zwei große Löffel feines Mehl,

einen kleinen Löffel Zimt,

zwei oder drei große Löffel Zucker,

ein Dotter vom Hühnerei,

einige Scheiben weißes Brot,

zwei große Löffel Butter sowie etwas Salz.

Jawohl, Zimt und Milch und Mehl mit BIER. Und das Ganze schmeckt köstlich! Es ist zwar eher eine süße Mahlzeit, die mehr an Grießbrei erinnert, aber durchaus schmackhaft. Wir kochten die Biersuppe als Aufwärmer vor einem feuchtfröhlichen Abend – man hat eine gute Grundlage und bei der richtigen Dosierung heitert sie die Gemüter auch schon ein wenig auf. Also ich kann sie nur empfehlen die Biersuppe und bekomme gerade richtig Lust darauf mal wieder eine zu machen 🙂 Prost!

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Diesmal ist das Thema eigentlich eines, zu dem mir sofort hunderte Bücher einfallen, aber genau das macht es wieder so schwierig.

Magie

Und zu diesem Thema fallen mir so viele Bücher ein, weil ich am liebsten Bücher lese, in denen es in irgendeiner Art und Weise um Magie geht. Da wäre natürlich mal Harry Potter, aber das wäre zu einfach, dann natürlich die ganzen wunderbaren Pratchetts und sowieso der ganze Fantasy-Kram…aber irgendwie will ich darüber nicht schreiben…und gerade hatte ich mich entschieden und jetzt fällt mir doch wieder etwas anderes ein…schlimm ist das, ich glaub mit diesem Thema würde ich die Wochen voll kriegen^^Aber jetzt fang ich mal mit einem an:

„Die Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer Bradley.

Eines der Bücher, das in vielen Regalen zu finden ist und wohl kaum eine Möchtegern-Hexe nicht gelesen hat. Als ich das Buch zum ersten Mal versucht habe zu lesen, war ich vielleicht 10 Jahre al und hab mich sehr durchkämpfen müssen. Aber auch damals war ich schon sehr fasziniert von dem „alten Weg“, der alten Magie, der Muttergöttin usw. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich es mal wieder gelesen, und dieses Mal nahezu verschlungen. Ich finde die Art wunderbar, wie sie die Artus-Sage aus anderer Sicht erklärt, wie sie versucht den Geist der Zeit aufleben zu lassen, die politischen Umbrüche, Intrigen, Machtkämpfe, Werte, der ständige Kampf zwischen Verantwortung und Sehnsüchten…und vor allem die Magie. Nicht die Fantasy-Kitsch-Blitzschleuder Magie, sondern die echte Magie von Ritualen, Zeremonien und der Macht des Glaubens, einfach diese archaischen Urenergien, die dort freigesetzt werden und gelebt werden. In mir weckte das Buch große Sehnsucht und den Wunsch, diese Magie zu spüren…und irgendwie auch alles mit ein bisschen mehr Wertschätzung und ehrfürchtigen, oder vielmehr bewundernden Augen betrachten und diese Kraft zu erwecken. Und ich fand immer schon diese Muttergöttin  so faszinierend – grausam, liebend, unbarmherzig, sanft, Licht, Dunkelheit, Leben und Tod…Magie einfach!

Mit meinem Kopf funktioniert die Kooperation zum Sätze formulieren gerade nicht so gut, deswegen lass ichs jetzt einfach mal gut sein. Auf jeden Fall ein gutes Buch! Und wie sollten alle versuchen, wieder viel mehr zu zaubern und an die Magie zu glauben 🙂

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Da ich mir ja jetzt vorgenommen habe, fleißiger bei Fellmonsterchens 52 Bücher Projekt mitzumachen, mache ich heut gleich mal einen auf Oberstreber und schreibe gleich meinen zweiten Beitrag des heutigen Tages. Als ich das Thema „Russische (und was so drumherum liegt) Literatur“ las, überlas ich das Literatur zunächst und wollte schon was über Animal Buch von einem russischen Autor gelesen. Ich habe ein Reclam von Tolstoi im Regal stehen, der Bildung wegen (haha) (ich weiß nicht mal welches), habe es aber, außer beim Kauf und ins Regal stellen noch nie angerührt. Krieg und Frieden steht auch im Regal, ich hatte es auch schon kurz in der hand, bevor meine Arme auf Grund des Gewichts nachgaben und ich das Buch mit Hilfe eines Flaschenzugs wieder ins Regal stellte. Aber zu meiner Rettung fiel mir dann doch noch ein, dass ich schon 2 1/2 Seiten Dostojewski gelesen habe! Und zwar ist es ein kurzer Ausschnitt aus „Die Teufel“, den ich in einem kleinen Büchlein mit dem Titel „Von der Gelassenheit“, welches mir immer als Klo-Lektüre diente, las. So ganz verstanden hab ich es nicht…

Also in dem Text unterhalten sich ein paar Männer, wie viele genau kann ich nicht sagen, über das Leben, da sich einer von ihnen, der das Leben sehr liebt und ein glücklicher Mensch ist, sich erschießen möchte. Dies erscheint den anderen doch ein wenig befremdlich…weiter geht es um die Zeit und Glück und schließlich erklärt ein Mann namens Kirillow (ich vermute es ist jener, der sich erschießen möchte) von seiner Erkenntis beim Anblick eines Blattes , dass immer alles gut ist, und dass die Menschen nicht unglücklich wären, wenn sie erkennen würden, dass sie glücklich sind und immer alles gut ist. Und es geht all jenen gut, welche wissen, dass alles gut ist. Und solange die Menschen nicht wissen, dass es ihnen gut geht, wird es ihnen schlecht gehen….so viel dazu.

Irgendwie schon ein interessanter Text(ausschnitt), wenn auch ein bisschen verwirrend und verstörend, denn laut Kirillow ist es auch gut, wenn jemand einem Kind den Kopf zerschmettert, da ja alles gut ist. Ich konnte dem Gesprächsverlauf nicht ganz folgen, was daran liegen könnte, dass ich nur 2 1/2 Seiten davon las, aber irgendwie gefällt mir die schlichte, etwas derbe Art. Vielleicht werde ich mir „Die Teufel“ ja einmal ganz zu Gemüte führen 🙂

 

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Auf den letzten Drücker (obwohl, eigentlich bin ich schon zu spät) schaffe ich es dieses Mal doch noch, einen Artikel für das Projekt 52 Bücher zu schreiben. Ich hoffe man lässt es mir noch durchgehen, denn genau gesehen ist ja heute schon Freitag und somit Tag für ein neues Motto. Aber zu dem (eigentlich schon vergangenen) Motto möchte ich unbedingt noch etwas schreiben, denn es ist „der schönste Satz“. Und auch wenn es mir schwer fällt, einen Satz als den schönsten auszuzeichnen, so muss ich doch den Satz wählen, der mir am meistens ins Herz gegangen ist. Und zwar ist es ein Satz (eigentlich mehrere Sätze, die aber nicht voneinander zu trennen sind), der mich ganz erfüllte und tief in der Seele berührte und mir wortwörtlich aus der Seele sprach. Die Worte stammen von Hermann Hesse aus seinem wunderbaren Werk „Siddhartha“:

„Nichts war. Nichts wird sein. Alles ist, alles ist Wesen, ist Gegenwart.“

Als ich dieses Buch las, kam ich gerade von einem Kurs, einem Seminar, das mich für eine Zeit lang ganz ins Jetzt beförderte und zu mir selbst brachte. Ich konnte jeden Moment bewusst wahrnehmen und genießen, es gab nichts als den Augenblick, keine Vergangenheit, keine Zukunft, einfach nur sein im Hier und Jetzt. Und diese Zeilen sprachen/sprechen mir so aus dem Herz. leider ist dieses Gefühl inzwischen nicht mehr so präsent und ich hab mich wieder viel zu sehr in meinem Kopf verirrt, aber trotzdem halte ich mich an diesen Zeilen fest. Sie sind für mich wie mein eigenes Glaubensbekenntnis. Ich könnte unzählige wunderbare Sätze zitieren und ich könnte nicht wirklich sagen, dass einer schöner wäre als der andere. Aber dieser hier hat für mich eine sehr tiefe Bedeutung, weswegen ich mich dann doch hierfür entschieden habe 🙂

Ich werde keine Buchrezension schreiben, denn sowas mag ich nicht und bin ich auch nicht gut im Schreiben. Ich kann nur sagen, dass Siddhartha eines der schönsten Bücher ist, die ich je gelesen habe und eines der Bücher ist, die ich bestimmt noch viele Mal lesen werde. Das Leben ist wie ein Fluss 🙂

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