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Posts Tagged ‘Hoffnung’

Wenn ich so an das Jahr zurückdenke, dann spüre ich nur einen stechenden Schmerz in der Brust. Mein Magen krampft sich zusammen, mein Herz wird eng…es war ein Jahr mit viel Anstrengungen, Verletzungen und Ent-Täuschungen. Es waren viel schöne Momente dabei, ich weiß das, doch die Schwere überlagert gerade alles Schöne, wie eine Decke die jedes Feuer erstickt. Es macht mich traurig, dass mir die ganzen wunderbaren Erlebnisse gerade so fremd und so fern erscheinen,als wären sie nie passiert. Es sollte umgekehrt sein, das Schöne im Herzen und das Schlechte begraben, vergessen…Ich würde gerne einen Artikel über all die aufregenden Erfahrungen und Abenteuer schreiben, doch es will mir nicht gelingen, die Gedanken an das Vergangene sind wie Dämonen…

Vielleicht gelingt es mir ja ein andermal.

Aber für das neue jahr habe ich den riesengroßen Wunsch ans Universum, dass das Jahr 2014 besser wird als das Vergangene…Prost!

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Der Wandel ist die Antriebskraft des Lebens…nichts bleibt, man kann nichts festhalten. Manchmal hat man das Gefühl endlich angekommen zu sein, endlich am richtigen Fleck zu sein, bei den richtigen Menschen zu sein. Es regt sich der Wunsch, dass alles so bleiben soll wie es ist, sich nichts verändert, niemals…ein sehr utopischer Wunsch…

Ankommen kann man nur auf der Reise – erkennen, dass sich die Landschaft am Wegrand, die Weggefährten und der Weg selbst ständig verändern, nichts von Dauer ist. Es gibt nur den Moment und wenn man den nicht lebt und liebt und feiert, dann ist man schon so gut wie tot…

Zur Zeit habe ich das Gefühl meine Welten stürzen wie Ozeanbrecher über mir zusammen. Keine Zeit Luft zu holen, denn kaum bin ich aus der einen Woge wieder aufgetaucht bricht die nächste über mich herein. Ich muss mich korrigieren, es gibt eine Sache die bleibt – das Chaos! Kaum habe ich das Gefühl, ich habe etwas/jemanden gefunden verschwindet es/er/sie wieder aus meinem Leben, weggerissen von der unaufhaltsamen Strömung der See. Und ich? Ich bleibe stehen, schaue nach, weine nach und wünsche mir einmal mehr, ich könnte die Dinge festhalten. Es wäre so schön, wenn Manches einfach mal so bleiben könnte, wie es ist.

Aber alles ist gut, wie immer! Dass es so sein muss, weiß ich auch, dass der Wandel der Herzschlag des Lebens ist weiß ich auch, dass ich lernen werde und weiter gehen werde, weiß ich auch…schmerzhaft ist es trotzdem manchmal, wenn man die Traumburgen vor sich zusammenstürzen sieht – ein Feuerwerk aus schelmisch schillernden Traumseifenblasen, die in alle Richtungen auseinander stieben…Und ich lächle, weil mir mal wieder bewusst wird, dass ich mehr im Traum, als in mir gelebt habe. Jede Veränderung bringt Raum für Neues und allein sein bringt Raum für Kreativität. Die meisten großen Kunstwerke wären wohl kaum ohne die süße Melancholie und das Gefühl der Einsamkeit und Sehnsucht enstanden.

In einem Moment der Klarheit, als mal wieder alles Sinn zu machen schien, entstand dieses Lied. Ein Lied über die Liebe und den Wandel und die Schönheit im Verfall…

Deswegen ein Hoch auf die Einsamkeit, die Sehnsucht, das Verlangen, die Träume und Hoffnungen und nicht zuvergessen die lange Dunkelheit und Kälte des Winters 🙂

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Ist es Liebe? Verliebtheit? Bloße Träumerei? Flucht vor der Einsamkeit? Ein heimlicher Hilfeschrei?

Was suche ich bei dir? Sehne ich mich nur wieder nach einem Traumbild, das ich mir von dir erschaffe, oder könnte ich dich wirklich so wollen, wie du bist? Was sehe ich in dir? Was erwarte ich , ersehne ich mir?

Ungestellte Fragen, die im leeren Raum zwischen uns verklingen, ohne je gehört zu werden…verdammte Angst vor dem Fall…

Aber das schöne ist, es ist überhaupt nicht von Bedeutung die Antwort auf diese Fragen zu wissen, denn die Dinge entwickeln sich ohnehin von selbst und niemand kann ihren Lauf vorhersagen. Und was aus einer Bekanntschaft wird, das wird sich schon noch zeigen. Auf jeden Fall bin ich wieder eingestiegen, in das Spiel des Lebens, und bin gespannt was mir auf dem Spielfeld so alles begegnet…und da steht sie wieder, die kleine rote Spielfigur – bereit erneut geworfen zu werden, um einmal mehr aufzustehen…denn wie es endet, das ist sicher, aber wie es gespielt wird, das entscheide ich B-)

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„Es geht mir gut“, lächle ich und versuche den verzweifelten Seelenschrei hinter meinem traurigen Lächeln zu ersticken. Sie sehen nicht, welche Überwindung es mich kostet, mich selbst zu belügen. Sie hören die Schreie nicht, die durch die einsame schwarze Seelennacht hallen und den wütenden Sturm in mir übertönen. Alles fühlt sich so falsch an, immernoch…ich kann nicht mehr, will nicht mehr, fühle nur den unerträglichen Schmerz, der mir das Herz zerreißt. Alles wird gut, sagen sie und ich glaube Ihnen, doch ich frage mich wann…ich versuche das Positive zu sehen, lenke mich ab, umgebe mich mit vielen Menschen, unternehme schöne Dinge und kann dabei den Schmerz vergessen.

Aber ich bin viel allein, und mit dem Alleinsein bricht die Dunkelheit und das Gefühl der Einsamkeit wieder mit voller Gewalt über mich herein. Ich versuche zu lächeln, sage meinem Spiegelbild, wie froh ich sein kann wieder frei zu sein, mich endlich wieder finden zu können. Und ich habe ja recht dabei…aber es ist eben nur ein Teil. Ich fühle mich gestrandet, das Herz geschunden, weil es mit unermüdlicher Gewalt gegen die Klippen geschleudert wurde, solange, bis das Meer irgendwann die Güte besessen hat, es am Strand wieder auszuspucken.

Und dann packe ich den Optimismus wieder aus, denn die Hoffnung habe ich noch immer, auch wenn ich gerade nicht an meine Träume glaube. Der Glaube an die Liebe wird schon wiederkommen, irgendwann. Ich weiß ja auch, dass das gerade einfach nur ein Loch ist, aus dem ich bald wieder herausklettern und Licht atmen werde…bald! Und immerhin ist die längste nacht des Jahres mal wieder vorrüber und die Tage werden wieder heller, vielleicht ja auch in mir!

Und ich bin so unendlich dankbar, dass ich jetzt nicht allein bin, dass ich die allerliebsten Menschen um mich habe, die es auf dieser weiten Welt gibt. Bei Ihnen kann ich auch einfach weinen, mich in den Arm nehmen lassen und ganz klein sein. Dann versuchen sie auch nicht mir zu sagen, dass alles nicht so schlimm ist. Sie versuchen einfach nur, mich wieder zum Lachen zu bringen…und das funktionert heute mit den gleichen Methoden wie vor 15 Jahren. Und dann tut es zwar trotzdem noch weh, aber mit einem Lächeln kann man den Schmerz dann doch viel leichter ertragen und ihn manchmal sogar vergessen! Das ist wie mit Dinosaurier-Plastern – mit dem schönen Pflaster mit den hübschen Bildern tut der Schnitt gleich gar nicht mehr so weh 🙂 Ihr seid die Allerallerbesten, Danke!!!! ❤

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Ich hatte das Zaubern verlernt…ich hatte verlernt alles um mich lebendig werden zu lassen, die Welt um mich tanzen zu lassen, im Rhythmus der Erde. Ich hatte verlernt das Kleine unendlich groß werden zu lassen und mit dieser Größe den weiten Raum meines Herzens bis in den letzten Winkel auszufüllen. Ich hatte verlernt die kleinste Flamme heller als das strahlende Licht der Sonne leuchten zu lassen und nur mit einem stillen Gedanken den dunkelsten Raum zu erhellen. Ich hatte verlernt tiefe Wunden mit einem warmen Lächeln zu heilen und Tränen der Trauer zu Quellen des Lebens werden zu lassen. Ich hatte verlernt kalte Masken mit der Wärme meines Herzens zu schmelzen und unüberwindbare Mauern einzureißen, indem ich sie nur behutsam mit den Fingern berührte. Ich hatte verlernt an die Magie zu glauben, die mich durchströmt, mit allem verbindet, mächtig und verletzlich, stark und zart, unendlich groß und klein macht. Ich hatte verlernt auf das Leben zu vertrauen, mich führen zu lassen vom Puls der Erde, der Stimme des Windes. Ich hatte verlernt auf dem Rücken der Wolkendrachen bis zu den fernsten Sternen zu fliegen, mich fallen zu lassen, durch Zeit und Raum zu schweben, getragen von den Händen der Magie, des Universums, des Lichts, das alles ist und nichts…

Ich wachte auf, geweckt von einer bekannten Stimme, die mich wie eine alte Freundin zu sich rief. Ich wachte auf und hielt die Welt in Händen – meine Welt, die ich liebevoll und mit erstaunten Augen betrachten konnte. Und ich wurde klein und die Welt um mich wuchs und wurde größer und größer. Ich wachte auf und fühlte, wie der Zauber meinen Körper durchströmte, die Magie jede Zelle pulsieren ließ, und alles war Licht…und dann wachte ich auf.

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Zur Zeit bin ich sehr sentimental, was Musik angeht, verliere mich gern in den Klängen, tauche ab in die Emotionen, die vom Seegrund der Seele heraufsprudeln und lasse mich darin treiben… Dieses Lied ist ein besonderes Lied von einer sehr speziellen Österreichischen Band, die mich schon seit einigen Monaten begleitet. Die „Krautschädl“ schaffen es auf ganz eigene, einfache und doch sehr tiefsinnige Art und Weise die Seele zu berühren, meine zumindest! Und da dieses Lied eigentlich keiner weiteren Worte bedarf und meine momentane Stimmung perfekt beschreibt, belasse ich es für heute einfach dabei euch dieses wunderbare Lied vorzuspielen 🙂

(Bei YouTube mit lyrics und hochdeutscher Übersetzung, für alle die des Österreichischen nicht mächtig sind ^^)

 

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Ich wache auf und spüre deinen gleichmäßigen Atem an meinem Hals. Für einen Augenblick glaube ich, ich bin noch in einem Traum gefangen und dein Bild zerplatz jeden Moment in tausende Traumseifenblasen. Ich habe versucht die Hoffnung aufzugeben, nicht auch nur den kleinsten Hauch eines hoffnungsvollen Gedankens zu verspüren. Doch die Wege die uns das Leben führt, sind oft unergründlich und unvorhersehbar…

Du öffnest die Augen und blickst mich an, als wärst du gerade aus einem Jahrhundertelangen schlaf aufgewacht, ein dankbarer, hoffnungsvoller, aber leicht verhaltener Blick. Und wieder hält die Welt gebannt den Atem an, während sich unsere Seelenbänder schüchtern umeinander schlingen und die Herzen wieder zum Leuchten bringen. So war es doch nur ein Alptraum, aus dem ich letzten Endes doch noch rechtzeitig aufgewacht bin,  bevor ich mich ganz darin verirren konnte. Wir haben noch diese zweite Chance, ein Neubeginn für die Liebe, für uns, für das Leben. Ich sehe dich und erkenne mich in deinen Augen wieder. Mach nicht wieder die Augen zu!

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Kannst du die Liebe spür’n,
den Ruf des Herzens hör’n?
Flieh nicht den Schmerz!
Lass dich zum Lichte führ’n,
sanft dich vom Glück berühr’n,
öffne dein Herz!

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Das schlimmste ist die Hoffnung. Wie ein kaum wahrnehmbarer Schimmer scheint sie am Ende der dunklen Höhle, lässt mich weiter durch die dunklen Gänge irren, wie eine Motte die das Licht sucht. Doch so weit ich auch laufe, das Licht wird nicht heller, scheint sich mit mir zu entfernen, und trotzdem schwebt mir das Bild vor Augen, lässt sich nicht verjagen. Ich klammere mich an der Hoffnung fest, obwohl mein Kopf mir sagt, dass hoffen sinnsol sei. Aber ich will nicht aufhören zu träumen, will wieder in den geliebten Armen liegen, den gemeinsamen Herzschlag spüren und wieder gemeinsam durch den unendlichen Raum tanzen…

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Als deine Lippen meine sanft berührten,
da hielt die Welt gebannt den Atem an.
Der Bach schwieg still und auch die Bäume spürten,
dass etwas Großes seinen Anfang nahm.
 
Da tanzten unsere Seelen unter Sternen,
und sahen wie der Mond das Wasser küsst.
Gemeinsam wollten wir das Fliegen lernen
und glaubten, dass es Schicksal sein müsst.
 
Voll Liebe reichte ich dir meine Hände
und konnte tief in deine Seele sehen.
Doch plötzlich prallte ich an kalte Wände
und spürte dich aus unsrer Welt entfliehn.
 
Ich sehne mich nach dir und deine Wärme
erfüllt noch immer meinen leeren Raum.
Die Seele weilt noch bei dir in der Ferne
und wartet aufs Erwachen aus dem Traum.
 
Die Liebe bleibt, du bist in meinem Herzen,
ich kann das Licht um unsere Seelen spürn.
Bringt auch die Liebe noch so große Schmerzen,
nur sie kann mich den Weg des Glückes führen.

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Ich habe gerade in meinen alten Blogeinträgen herumgestöbert und habe mit Erschrecken festgestellt, wie verzweifelt ich vor noch gut einem Monat war. Schon seltsam, wie einen oft Kleinigkeiten total aus der Bahn werfen können. Vielleicht war es nur dieser hartnäckige Traum, dem ich schon seit fast einem Jahr nachhänge, vielleicht war es auch nur die lange, kraftraubende Kälte des Winters, die mir jegliche Begeisterung und Lebensfreude raubte. Den Höhepunkt meiner Verzweiflung erreichte ich Mitte Februar, als besagter Traum wahr zu werden  schien und ich danach fürchtete, meine Welt zum Einsturz gebracht zu haben, ich fühlte mich schrecklich wie nie! Jetzt erscheint es mir ja schon fast ein bisschen lächerlich,  ich habe lange gebraucht, um meinen Frieden mit der Sache zu schließen. Ich schrieb einen Text, der eine Art Charakterbeschreibung dieses Mannes sein sollte, es war wirklich ein Seelentext, geschrieben aus den tiefsten Ecken meines Herzens heraus. Naja, so wirklich hat mir das auch nichts geholfen, gut getan hat es trotzdem!

Irgendwann trat er plötzlich an meine Seite, als schwarzer, schemenhafter Begleiter, der mich an seiner Kraft teilhaben ließ und mich stärkte. Von diesem Zeitpunkt an begann ich, meine Mauer wieder abzubauen, Stein für Stein. Ich wollte offen sein und verletzlich, nicht kalt und emotionslos…

Und jetzt, jetzt geht es mir gut, eigentlich seit den ersten Sonnenstrahlen, seit der Frühling den Winter endgültig vertrieben hat.  Ein gutes Gefühl, wenn man das Leben mal einfach nur richtig schön findet, dann stört es auch nicht, wenn ab und zu ein paar Wolken vorbeiziehen. Manchmal kommen die Erinnerungen wieder hoch, Gedanken an „was wäre wenn…“, aber sie sind nur mehr kleine Stiche und werfen mich nicht mehr aus der Bahn. Außerdem ist der Regen ja auch von Zeit zu Zeit einfach notwendig und wir wissen ja, dass die Sonne sich nur für ein Weilchen hinter den Wolken versteckt!

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Eigentlich wollte ich die letzten Tage immer einen ausführlichen Artikel über den Frühling, die Sonne, die Wärme, die Blumen, das erste Grün der Blätter…schreiben, aber irgendwie fehlte die Motivation und auch die Zeit, da ich eigentlich so gut wie jede freie Minute  in der Sonne oder unter dem Sternenhimmel verbrachte. Aber irgendwie fehlen mir im Moment die Worte, um meiner Freude Ausdruck zu verleihen. Ich bin dankbar für die Wärme, die die lästige, unnachgiebige Winterkälte vertreibt, dankbar für die Blumen, die den Wald in ein blaues Märchenland verwandeln, ich genieße es, wieder barfuß herumzulaufen, den Boden unter den Füßen zu spüren, gierig sauge ich das Licht in mir auf…so lange habe ich darauf gewartet, ich frage mich, wie lange ich  noch die dunkle, nasse Winternacht ertragen hätte? Ich fühle mich gleich ein bisschen besser, das Licht lässt mich viele Dinge leichter ertragen, doch immer noch lastet ein dunkler Schatten auf meiner Seele, eine stille Schwermut, die mich verfolgt und nicht von mir ablässt. Die Sonne heilt nicht alle Wunden, vertreibt nicht jeden Kummer, aber sie gibt mir die Kraft weiter zu kämpfen, meinen Weg zu gehen und gibt mir hoffentlich den Mut wieder neu zu lieben…ich will wieder von vorne beginnen, Vergangenes endgültig hinter mir lassen…

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Manchmal fühlt sie sich ein bisschen einsam, hat das Gefühl  niemand denkt an sie. Manchmal ist sie ein bisschen traurig, weil sie sich verlassen vorkommt, stehengelassen in der Wüste ihrer Seele . Schnee und Eis soweit das Auge reicht, in ihrer Eiswüste, es ist einsam dort, alle sind sie gegangen, weil sie keine Kälte mehr ertragen wollten. Sie erträgt sie auch nicht, die Kälte, aber ihre Füße sind bereits fest gefroren, so lange hat sie gewartet…gewartet, dass jemand kommt, sie findet und rettet, dass sie zurückkommen um sie zu holen. Tief in ihrem Herzen weiß sie, dass sie nicht zurückkommen werden, sie kommen nie zurück…

Manchmal lächelt sie dann ein leises Lächeln. Dann spürt sie, wie der Wind an ihren Kleidern reißt, ihr um die Ohren pfeifft, ihr die Haarstränen ins Gesicht wirbelt und dann fliegt sie wieder, mit den Winden zu den Wolken bis hin zu den Sternen, den stillen Schönen, Hoffnungsfunken in schwarzer Nacht. Dann weiß sie, dass sie nicht ganz alleine ist, dass irgendwo jemand wartet, dort oben auf den Sternen, wie sie, allein auf sie, zu zweit…

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Ich hatte die große Ehre, einer Fotografin aus der Gegend als „Model“ dienen zu dürfen…nichts großes(wir waren zu viert und mussten ein bisschen posen). Gestern war die Vernissage der Bilder und ich hatte auf Grund der gestrigen Vorkommnisse nicht die geringste Motivation, dort hinzugehen. Einmal aufgerafft, war es dann, nach ein paar zähen Anfangsminuten, schöner als ich gehofft hatte. Um genauer zu sein, es war so schön, wie ich es mir erträumt hatte, und das will etwas heißen. Es waren zwar andere Personen, die mich überraschten, jemand, an den ich in letzter Zeit öfters denken musste…es war ein schöner Abend, der mich wieder ein bisschen aufbaute, mir neue Zuversicht gab (es haben eben auch noch andere Mütter schöne Söhne). Das heißt nicht, das Altes vergessen ist, oder komplett überwunden, aber es ist ein kleiner Funken Hoffnung, der meine Augen zum leuchten brachte, während ich in versuchte in seinen zu lesen…

Das Leben geht weiter und ich denke, ich habe alles richtig gemacht. Es war gut, dass ich manche Dinge nicht getan habe, weil mich etwas in mir warnte, ich hab die richtigen Entscheidungen getroffen… Und ich weiß jetzt wieder, dass das Leben voll unerwarteter Überraschungen steckt, dass jeder Augenblick voll Magie sein kann, wenn man sich dem Lauf der Dinge übergibt.

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Hoffnungsschimmer

Ein kleiner Lichtblick, ein winziger Hoffnungsfunke am Ende eines dunklen Ganges, ein verschwommenes Ziel am fernen Horizont…jetzt sieht nicht mehr alles so düster und hoffnungslos aus wie zuvor, dort hinten ist Licht, ich kann den Weg wieder sehen…

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Die Berge sind ein Meer von bunten Farbtupfern, überall ein Rot und Gold! Die Sonne rebelliert gegen Regen und Wolken, sie bricht durch die grauen Mauern und taucht die Bäume in ein seltsam unwirkliches Licht. Wärmend legen sich die Strahlen auf meine Haut, wie gut diese Wärme tut! Das Licht ist wie Medizin, ein Wunderheilmittel gegen die süße Melancholie, die der Herbst mit sich bringt, die Rettung vor der Kälte! Noch gibt sie sich nicht geschlagen, die Sonne, sie zeigt dem Herbst, dass sie immer noch da ist, das sie immer da ist. Das ganze Land glüht in ihrem Licht, ein letztes Aufbäumen gegen die beissende Kälte und Nässe des nahenden Winters. Ein letztes Luftholen, ich inhaliere die Wärme, das Licht, versuche alles in mich aufzunehmen, damit ich diese Wärme und dieses Licht in mir tragen kann, als Geheimwaffe gegen die Tücken des Winters. Ich sauge die warme Luft in mich auf, in der bereits der modrige Geruch des Herbstes liegt, die Sonne auf meinem Gesicht, die Strahlen durchdringen mich, wer weiß, wann die Sonne das nächste Mal hervorkommt, aus ihrem Wolkenkerker. Mag es auch das letzt Mal für eine lange Zeit gewesen sein, ich bin bereit für die Kälte, für die Dunkelheit, ich habe mich bewaffnet mit Sonnenstrahlen, bin eine Kriegerin des Lichts! Meine Waffen sind Liebe, Wärme, Licht und Hoffnung…die Hoffnung, dass sie Sonne sich aus ihren Fesseln befreit und  irgendwann alles gut wird!

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Es ist kalt, sehr kalt! Der Herbst zeigt mir, dass mein Sommer jetzt  endgültig vorbei ist. Alles ist grau und nass und trüb, passend zu meinen Gefühlen. Ich gehe weiter, ich werde nicht stehen bleiben, mich nicht unterkriegen lassen, auch nicht von der ganzen Scheiße, die immer versucht mich zu Boden zu zwingen. Ich weiß, dass die Sonne irgendwo scheint, nicht für mich, aber trotzdem ist sie da und sie wird die dicke Wolkenwand wieder durchbrechen. Das Wissen, dass über den dunklen Wolken Licht ist, gibt mir Trost.

Wäre ein Fluss in der Nähe, würde ich am Ufer stehen und mir vorstellen, wie ich mich in die reissenden Fluten stürze und der Fluss meinen Körper davon reisst. Ich würde mit dem Gedanken spielen zu springen, auf diese Weise wegzulaufen, doch ich würde es nie tun. Ich bin ein Kämpfer, ich gebe nicht auf, ich weiß, dass alles wieder besser wird…irgendwann…vielleicht…Doch mich selbst aufgeben werde ich nicht. Wäre ich an diesem Fluss gestanden, würde ich mich wieder umdrehen, nachdem ich eine Zeit lang ins reissende Wasser gestarrt habe. Ich würde mich umdrehen und vorwärts gehen, weiter kämpfen, weiter leiden, solange, bis ich irgendwann einmal gewinne!

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Ich bin aufgewacht! Mit Erstaunen sehe ich die Welt, die verschleierten Wälder, die nassen Wiesen, den Regen…Es ist alles nicht so schlimm, es geht mir nicht schlecht. Es geht mir zwar nicht gut, aber ich lebe und dieses Gefühl will ich nicht wieder verlieren! Ich kämpfe, für ein bisschen Sonne und Wärme, für Hoffnung, für den Glauben, dass irgendwann vielleicht doch alles gut wird…dass es auch für mich Glück und Liebe gibt, wenn ich bloß nie aufhöre zu glauben und zu hoffen. Ich muss mich dem Leben, den Augenblicken, dem jetzt hingeben und mich treiben lassen. Ich muss mich ganz den Armen des Zufalls anvertrauen, vielleicht ist das der Weg…

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Nur ein Lächeln

Es war ein kühler grauer Morgen,
Die Kälte bohrt sich eisig in mein Herz
Dort schlummerte, von weichem Fels verborgen
Der stille, fast vergessene Schmerz.

Der Wind pfiff kalt und grausam durch die Gassen
Den Mantel schlug ich fester um die Brust
Mir schien, der Wind wollt mich am Ärmel fassen,
Als füllte ihn mein Zittern gar mit Lust.

Ich suchte Zuflucht vor den kalten Wogen
Und fand sie in dem gut geheizten Bus
Da kam mir still ein Lächeln zugeflogen,
Legt sich auf meine Wangen wie ein sanfter Kuss

Ein kleines Lächeln nur, von Kindermund gespendet
Hat mir das Herz erfüllt und süßen Trost gespendet
Erfüllte mich mit Wärme, gab mir Mut und gerne
Gab ich das Lächeln ihm zurück!

©johannatindomerel

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Wir stehen da, sehen uns in die Augen…wir haben uns lange nicht gesehen. Ich hatte vergessen, wie wichtig mir diese Augen sind. Jetzt wo ich wieder in seinen Armen lag, weiß ich nicht mehr, wie ich an meinen Gefühlen zweifeln konnte, ich habe ein schlechtes Gewissen, wegen all meinen Gedanken, die nicht in eine Beziehung gehören. Er sagt mir dass er mich mich vermisst hat, ich sage: „Ich dich auch“, wobei das nicht wahr ist. Ich habe ihn nicht vermisst, ich wollte ihn überhaupt nicht mehr sehen! Doch jetzt, wo ich wieder in seinen Armen lag, kommen mir diese letzten Tage der Qual vor, wie ein Traum. Seit langem waren wir uns nicht mehr so nahe, habe ich mich so mit ihm verbunden gefühlt. Die letzten beiden Tage gaben mir wieder Hoffnung, dass unsere Beziehung noch nicht ganz zerbrochen ist, dass es noch etwas zu retten gibt, dass es sich noch lohnt zu kämpfen. Ich werde mich bemühen, ich werde mich mehr bemühen und versuchen, nicht mehr in einen Zustand der Gleichgültigkeit zu verfallen. Mal sehen wie es weiter geht, wahrscheinlich wird wieder alles so, wie es immer war. Wir sehen uns und tun so, als liebten wir uns. Kaum bin ich wieder daheim, ist davon kaum etwas zu spüren…wir sind einfach zu weit voneinander entfernt…damit meine ich nicht nur die geograpische Entfernung…Doch jetzt wurde ich wieder einmal daran erinnert, dass man manchmal eben kämpfen muss. Und das werde ich auch. Ich hoffe einfach darauf, dass wir noch eine schöne Zeit miteinander haben und es dann im Guten beenden können, denn eine Trennung ist nicht zu vermeiden. Fernbeziehungen sind ohnehin schon schwierig, aber wenn er noch weiter weg geht, hat unsere Beziehung einfach keinen Sinn mehr…ich hoffe er denkt genauso. Wie soll ein Beziehung funktionieren, wenn man sich alle paar Wochen einmal sieht und es keine Hoffnung gibt, dass sich die Entfernung verringert? In einer Beziehung muss man füreinander da sein! Manche Menschen können das auch ohne dass sie da sind…bei uns funktioniert das jedoch nicht! Trotzdem ist das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen und ich bin froh, dass ich nichts überstürzt habe..ich hätte es bereut! Aber ich habe noch eine Chance, d.h. er hat noch eine Chance…

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