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Posts Tagged ‘Verzweiflung’

Was ist da nur über uns zusammengebrochen? Wir sehen uns im kleinen Skypefenster, gefühlte Dimensionen auseinander mit tränenfeuchten Augen an. Der Schmerz steht uns ins Gesicht geschrieben, doch beide sind wir gelähmt. Ich fühle keine Liebe, doch das ist nicht immer so…wieso spüre ich so oft diese tiefe Liebe und Verbundenheit und wie kann sie dann wieder einfach weg sein? Ich fühle mich wie ein Verräter, weil ich mir selbst nicht über meine Gefühle im Klaren bin und dich im Dunkel tappen lasse. Ich kann nicht sagen „Ich liebe dich nicht mehr“, denn das stimmt nicht, doch tiefe Liebe kann ich auch nicht empfinden. ich fühle mich taub, leer…wie von fern spüre ich den dumpfen, dröhnenden Schmerz in der Brust, doch Antworten gibt mir der Schmerz keine. Er sagt nur „Bleib Zusammen, dann wirst du leiden, trenne dich und es wird auch nicht besser“. Toll…da muss ich wohl durch. Doch der Gedanke uns zu trennen fühlt sich so unwirklich an, unmöglich an…ich will nicht dass es auseinander geht, doch ich weiß nicht, ob es zusammen noch funktionieren kann. Bin ich ein Lügner? Lüge ich mich selbst an, indem ich mir einzureden versuche, dass ich es probieren will? Oder mache ich mir etwas vor, wenn ich glaube, allein ginge es mir besser? Fragen, Fragen, Fragen, endlos viele Fragen und keine Antworten bis hinter den Horizont. Ich weiß nicht, wie lange mir die Kraft noch reicht.

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Was tut man, wenn es zusammen nicht funktioniert und man sich doch nicht trennen kann? Was macht man, wenn es zusammen viel zu oft schwer und drückend ist und der andere doch ein Teil der eigenen Welt ist und man fürchtet, sie könne plötzlich aufhören sich zu drehen, sobald man die unsagbaren Worte ausspricht? Was macht man, wenn ein Teil in einem sagt: „Es ist vorbei“ und die andere Stimme weiter darauf beharrt, dass es ja irgendwie doch alles gut ist? Was macht man, wenn man weiß, dass es so wie es ist nicht gut für einen ist und trotzdem will man sich nicht trennen? Ich verstehe mich nicht, ich verstehe uns nicht, ich verstehe nicht, wie es so weit kommen konnte.  Die zu Elefanten gemachten Mücken trampelten ohne Rücksicht unsere Welt kaputt, rissen alle Illusionen nieder und brachten die Grundfesten zum erbeben. Die Säulen stehen noch, aber sie sind so wacklig, dass ich es nicht mehr wage etwas darauf zu bauen. Ein paar Worte reichten um eine Schlucht zwischen uns auf zu reißen. Du kannst vielleicht weiter springen als ich, aber für mich ist die Distanz nicht überwindbar und ich weiß auch nicht, ob ich es riskieren würde. Aber es tut weh, alles tut weh, ich bekomme kaum Luft, so eng ist es mir um die Brust. Für dich ist alles gut? Ich kann es kaum glauben. Für mich ist nichts gut, die Nähe und Verbundenheit ist für mich nicht mehr spürbar. Manchmal rollen die Tränen einfach hinab, weil es mich so traurig macht dich nicht mehr greifen zu können, dich nicht mehr spüren zu können.  Zusammen allein – wir versuchen ein Bild aufrecht zu erhalten, das schon lange verwaschen wurde und die einst feinen Züge zu Fratzen verzerrte. Ich hab keine Kraft mehr, weiß nicht was ich tun soll, was wir tun sollen…ich will dich nicht verlieren und doch weiß ich, dass wir uns so nur gegenseitig die Kraft rauben. Vielleicht wäre es ohne dich besser, doch der Gedanke betäubt mich. Vielleicht ist es doch mit dir schöner, doch der Gedanke lähmt mich…Was tut man, wenn Herz und Kopf beide auf der Stelle treten und große Fragezeichen in die Luft starren? Wenn die Ratlosigkeit alles mit ihrem dumpfen Mantel umhüllt? Im Moment ist mein sehnlichster Wunsch Klarheit, damit sich endlich wieder Leichtigkeit ausbreiten kann…

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Jetzt lieg ich hier in meinem Hotelzimmer – allein – und versuche zu verstehen, was da mit uns passiert ist, was mit uns passiert. Ich will es nicht verstehen, kann es nicht begreifen, nicht glauben…

Ich liege da und die Musik in meinen Ohren bringt Zeiten zum klingen, in denen ich mich so gut fühlte wie noch nie, so sicher, so in mir selbst…Zeiten, in denen ich mir sicher war, dass jede Entscheidung, die ich treffe eine Richtige ist, Zeiten in denen ich mir sicher war, dass alles gut werden würde, alles gut ist. Und jetzt liege ich da, Musik von Liebe und Hoffnung in den Ohren und frage mich, ob ich den größten Fehler meines Lebens begangen habe, mit der Entscheidung die ich getroffen habe. Eigentlich hast du die Entscheidung für uns getroffen und ich mache dir keine Vorwürfe. Es war der einfache Weg, den du gewählt hast, und wer könnte dir dafür einen Vorwurf machen…War es ein Fehler, habe ich auf die falsche Stimme gehört? Ist es richtig, dass mir meine Freiheit mehr wert ist als eine feste Beziehung mit einem wunderbaren Menschen? Warum kann ich mich nicht einfach binden, warum nicht einfach auf dem Boden bleiben, wenn ich doch weiß, dass ich in den besten Händen bin, die mich nur halten könnten…irgendwo tief in mir weiß ich, dass ich das Richtige getan habe, als ich dir die Wahrheit über mich erzählte, als ich dir sagte dass ich dich liebe und trotzdem frei sein muss…War das falsch? Hätte ich mich selbst einsperren, zurückhalten sollen, für uns? Ich hätte mir vorstellen können, lange Zeit mit dir gemeinsam des Weges zu gehen. Auch wenn ich mal kleine Umwege genommen hätte – ich wäre wieder zurückgekommen, um mit dir Seite an Seite zu gehen. Doch der Gedanke macht dich krank, tut dir weh. Und ich verstehe dich und trotzdem wünsche ich mir nichts mehr, als mit dir zusammen zu sein. Es macht mich so unendlich traurig dich zu verlieren, ich kann es noch gar nicht fassen. Das große Glück gefunden, und so schnell wieder verloren, weil es einfach nicht passt? Das kann ich nicht glauben, doch ich verstehe dich so gut…ich habe mich verändert, die letzten Monate, sehr sogar und ich erkenne mich teilweise selbst nicht mehr. Doch ich kann mich nicht selbst verleumden…es würde mich krank machen, ich habe es die letzen Wochen selbst erfahren. Also haben wir uns wieder verloren, obwohl wir so viel gewinnen könnten, so viel geben könnten. Es macht mich so unendlich traurig, dass ich meine Liebe nicht leben darf, dass es nicht sein darf. Und ich bin wütend, auf mich selbst, weil ich mich nicht einfach mit dem was da war zufrieden konnte, und auf dich, weil du nicht versuchen willst mich zu verstehen, weil ich das Gefühl habe, du läufst davon. Aber trotzdem…ich verstehe dich so gut…

Jetzt sind wir wieder allein, ich und der Mond. Ich sehe mich auf der Waldlichtung stehen, der Mond fällt auf mein Gesicht, die Tränen, mein weißes Kleid, das lange Haar und ich singe wieder allein mit dem Mond, meinem Freund in dunkler Nacht. Denn die Nacht ist mein Freund und vielleicht muss ich allein sein um frei zu sein, die Nacht ist mein Freund. Ich weiß es nicht…ich sehe nur mein inneres Bild, es sinkt vor Trauer und Schmerz auf die Knie und weint in die Nacht, weil wieder eine Liebe nicht leben darf. Habe ich einen Fehler gemacht? Du bist ein unglaublich toller Mann, vielleicht hätte ich mit dir sogar alt werden können. Und doch ist mein Herz wie ein Vogel, es muss fliegen, frei sein…Du wärst der Ort gewesen, an den ich immer wieder zurück gekehrt wäre. Doch nun muss ich wohl in der Luft bleiben, erstmal keinen Boden unter den Füßen, bis die Kraft ausgeht…und bis dahin werde ich weiter machen wie immer. Atmen…atmen…atmen…in Wahrheit sind wir ja doch immer allein. Das einzige Zuhause, das uns immer bleibt ist tief in uns. Aber es nimmt den Schmerz nicht…aber es ist doch alles gut so, wie es ist. Was sollen wir wohl lernen? Warum dürfen wir nicht einfach gemeinsam sein? Was müssen wir lernen? Warum müssen wir uns verlieren? Ich habe keine Antworten und ich bin das Fragen müde. Ich werde weiterleben, weiterlieben, weitersingen, weitertanzen, weiterweinen, weiterlachen – ich hätte es lieber zu zweit getan, aber leben muss man ja ohnehin allein. Ich hoffe nur du wirst jetzt glücklich…

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„Es geht mir gut“, lächle ich und versuche den verzweifelten Seelenschrei hinter meinem traurigen Lächeln zu ersticken. Sie sehen nicht, welche Überwindung es mich kostet, mich selbst zu belügen. Sie hören die Schreie nicht, die durch die einsame schwarze Seelennacht hallen und den wütenden Sturm in mir übertönen. Alles fühlt sich so falsch an, immernoch…ich kann nicht mehr, will nicht mehr, fühle nur den unerträglichen Schmerz, der mir das Herz zerreißt. Alles wird gut, sagen sie und ich glaube Ihnen, doch ich frage mich wann…ich versuche das Positive zu sehen, lenke mich ab, umgebe mich mit vielen Menschen, unternehme schöne Dinge und kann dabei den Schmerz vergessen.

Aber ich bin viel allein, und mit dem Alleinsein bricht die Dunkelheit und das Gefühl der Einsamkeit wieder mit voller Gewalt über mich herein. Ich versuche zu lächeln, sage meinem Spiegelbild, wie froh ich sein kann wieder frei zu sein, mich endlich wieder finden zu können. Und ich habe ja recht dabei…aber es ist eben nur ein Teil. Ich fühle mich gestrandet, das Herz geschunden, weil es mit unermüdlicher Gewalt gegen die Klippen geschleudert wurde, solange, bis das Meer irgendwann die Güte besessen hat, es am Strand wieder auszuspucken.

Und dann packe ich den Optimismus wieder aus, denn die Hoffnung habe ich noch immer, auch wenn ich gerade nicht an meine Träume glaube. Der Glaube an die Liebe wird schon wiederkommen, irgendwann. Ich weiß ja auch, dass das gerade einfach nur ein Loch ist, aus dem ich bald wieder herausklettern und Licht atmen werde…bald! Und immerhin ist die längste nacht des Jahres mal wieder vorrüber und die Tage werden wieder heller, vielleicht ja auch in mir!

Und ich bin so unendlich dankbar, dass ich jetzt nicht allein bin, dass ich die allerliebsten Menschen um mich habe, die es auf dieser weiten Welt gibt. Bei Ihnen kann ich auch einfach weinen, mich in den Arm nehmen lassen und ganz klein sein. Dann versuchen sie auch nicht mir zu sagen, dass alles nicht so schlimm ist. Sie versuchen einfach nur, mich wieder zum Lachen zu bringen…und das funktionert heute mit den gleichen Methoden wie vor 15 Jahren. Und dann tut es zwar trotzdem noch weh, aber mit einem Lächeln kann man den Schmerz dann doch viel leichter ertragen und ihn manchmal sogar vergessen! Das ist wie mit Dinosaurier-Plastern – mit dem schönen Pflaster mit den hübschen Bildern tut der Schnitt gleich gar nicht mehr so weh 🙂 Ihr seid die Allerallerbesten, Danke!!!! ❤

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Zur Zeit bin ich sehr sentimental, was Musik angeht, verliere mich gern in den Klängen, tauche ab in die Emotionen, die vom Seegrund der Seele heraufsprudeln und lasse mich darin treiben… Dieses Lied ist ein besonderes Lied von einer sehr speziellen Österreichischen Band, die mich schon seit einigen Monaten begleitet. Die „Krautschädl“ schaffen es auf ganz eigene, einfache und doch sehr tiefsinnige Art und Weise die Seele zu berühren, meine zumindest! Und da dieses Lied eigentlich keiner weiteren Worte bedarf und meine momentane Stimmung perfekt beschreibt, belasse ich es für heute einfach dabei euch dieses wunderbare Lied vorzuspielen 🙂

(Bei YouTube mit lyrics und hochdeutscher Übersetzung, für alle die des Österreichischen nicht mächtig sind ^^)

 

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Manche dieser Stars sind wie Sterne -Ihr Licht strahlt noch, doch sie selbst leuchten nicht mehr, sind schon lange tot…

Dieser Satz kam im Zusammenhang einer Dokumentation über das tragische Leben von Marilyn Monroe, die gerade eben auf Arte lief, und er hat mich sehr erschüttert…

Blickt man in das strahlende Lächeln der Schönheit, wer würde da auf den Gedanken kommen, dass sich hinter diesem Lächeln so ein kaputter, zerrissener Mensch verbirgt…Das ganze Leben lang in einer Rolle gefangen, die eigene Haut, das eigene Lächeln nur eine Maske, aus Angst vor sich selbst. Es ist so schrecklich traurig zu sehen, wie sich ein Mensch selbst in den Abgrund stürzt, nur weil er sich selbst nicht annehmen und lieben kann…der Mensch hinter der Maske, der Geist, die Seele, all die Narben-genau das, was einen Menschen zu dem macht, was er ist, wird hinter einer glanzlosen Hülle versteckt, die nur im falschen Licht des Scheinwerfers zu leuchten vermag. Es ist so traurig zu sehen, wie sich jemand sein Leben lang hinter einer Fassade versteckt, aus Angst, die anderen könnten das vernarbte Herz sehen, aus Angst vor dem eigenen Seelenspiegel…

Eine tragische Geschichte eines Menschen, der dem falschen Schein der Bühne nicht entfliehen konnte…aber doch nur ein Beispiel von vielen. Und vielleicht alles nur, weil einem nicht jemand im richtigen Moment ein einfaches „Ich liebe Dich“ ins Ohr flüstern konnte…ist doch das einzige, wonach sich der Mensch im tiefsten Inneren seiner Seele sehnt, ein kleines bisschen Liebe, und jeden, der das Gegenteil behauptet halte ich für einen Lügner oder einen verbitterten, zurückgewiesenen Menschen. Ist nicht die Fähigkeit zu lieben die wertvollste Eigenschaft, die einem Menschen gegeben ist? Und jeder Mensch hat diese Eigenschaft, und wenn er sie nicht hat, dann ist es nicht seine Schuld sondern die jener Menschen, die sie ihm verweigert haben. Wieso gibt es Menschen, die nicht in der Lage sind Liebe zu geben? Wovor haben sie Angst? Wieso gibt es Menschen, die alles geben, von denen man glauben könnte, sie hätten nie Liebe erfahren? Ist das möglich? Es sind zu viele Fragen, auf die es keine Antwort gibt, zu viele Fragen, die mich traurig und zugleich glücklich machen, weil ich kein tragisches Vorzeigebeispiel bin, weil ich lieben kann, aus ganzem Herzen, ohne Rücksicht auf Verluste! Und es sind die Narben, die uns Struktur verleihen, die Schnitte, die uns fühlen lehren und verheilen, sofern wir nicht die ganze Zeit daran herumkratzen.

Es ist traurig zu sehen, wie sich Menschen solange hinter ihrer Fassade verstecken, bis sie vergessen, wie ihr wahres Ich überhaupt aussieht…dabei war sie doch so ein wunderschöner Mensch, möchte man sagen, doch was bedeutet Schönheit? Schöne Menschen haben vielleicht mehr Selbstvertrauen, aber sie haben es nicht besser. Die Anderen bleiben oft an der Maske hängen, alles was sie wollen ist deine Hülle, nicht deine Seele, und du? Du willst nur geliebt werden, ohne die Hülle, ohne Masken…

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Wie lange wird es noch dauern, bis ich Dich endgültig ziehen lassen kann, bis ich nicht mehr das Bedürfnis habe, jeden Deiner Schritte verfolgen und beobachten zu müssen? Wie lange wird es noch dauern, bis ich beim Klang Deines Namens nicht mehr zusammen zucke und das Gefühl habe, eine schwarze Wolke schiebt sich über meine Sonne?Ich glaube ich will einfach nicht! Ich glaube, ich leide gerne. Wahrscheinlich bin ich einfach ein Masochist und stehe auf Enttäuschungen…

Verdammt, was ist in meinem Kopf los? Und in meinem Bauch, meinem Herz? Seid ihr alle krank, oder was?? Total bescheuert??? Es nervt mich, langsam nervt es mich wirklich, mir geht mein eigenes Gejammere auf den Geist, und zwar ganz gewaltig! Am liebsten wüde ich mir den Kopf abreissen, oder mich einfach neu programmieren lassen, Ihn aus meinem Kopf löschen…

Ich weiß nicht, was ich zu finden hoffe…vielleicht habe ich zu lange von der Liebe geträumt und sie zu etwas gemacht, das sie niemals sein wird. Vielleicht erwarte ich mir zu viel, erhebe Ansprüche, die die Liebe niemals erfüllen kann. Vielleicht erwarte ich mir auch zu viel von den Menschen, versuche etwas in ihnen zu sehen, das sie niemals sein werden. Vielleicht erwarte ich mir auch zu viel von mir selbst und kann meine eigenen Erwartungen nicht erfüllen, weil ich mich von der Größe und Kraft der Liebe erschlagen fühle. Ich glaube, im Grunde meines Herzens habe ich einfach Angst und versuche mich wieder hinter einer Mauer aus Glas zu verstecken…verdammtlet it diebitte, endlich!!!

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Ich habe gerade in meinen alten Blogeinträgen herumgestöbert und habe mit Erschrecken festgestellt, wie verzweifelt ich vor noch gut einem Monat war. Schon seltsam, wie einen oft Kleinigkeiten total aus der Bahn werfen können. Vielleicht war es nur dieser hartnäckige Traum, dem ich schon seit fast einem Jahr nachhänge, vielleicht war es auch nur die lange, kraftraubende Kälte des Winters, die mir jegliche Begeisterung und Lebensfreude raubte. Den Höhepunkt meiner Verzweiflung erreichte ich Mitte Februar, als besagter Traum wahr zu werden  schien und ich danach fürchtete, meine Welt zum Einsturz gebracht zu haben, ich fühlte mich schrecklich wie nie! Jetzt erscheint es mir ja schon fast ein bisschen lächerlich,  ich habe lange gebraucht, um meinen Frieden mit der Sache zu schließen. Ich schrieb einen Text, der eine Art Charakterbeschreibung dieses Mannes sein sollte, es war wirklich ein Seelentext, geschrieben aus den tiefsten Ecken meines Herzens heraus. Naja, so wirklich hat mir das auch nichts geholfen, gut getan hat es trotzdem!

Irgendwann trat er plötzlich an meine Seite, als schwarzer, schemenhafter Begleiter, der mich an seiner Kraft teilhaben ließ und mich stärkte. Von diesem Zeitpunkt an begann ich, meine Mauer wieder abzubauen, Stein für Stein. Ich wollte offen sein und verletzlich, nicht kalt und emotionslos…

Und jetzt, jetzt geht es mir gut, eigentlich seit den ersten Sonnenstrahlen, seit der Frühling den Winter endgültig vertrieben hat.  Ein gutes Gefühl, wenn man das Leben mal einfach nur richtig schön findet, dann stört es auch nicht, wenn ab und zu ein paar Wolken vorbeiziehen. Manchmal kommen die Erinnerungen wieder hoch, Gedanken an „was wäre wenn…“, aber sie sind nur mehr kleine Stiche und werfen mich nicht mehr aus der Bahn. Außerdem ist der Regen ja auch von Zeit zu Zeit einfach notwendig und wir wissen ja, dass die Sonne sich nur für ein Weilchen hinter den Wolken versteckt!

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breakout

Was soll das ganze?? Ich bewege mich ständig nur im Kreis! Kaum glaube ich, dass  etwas weitergeht, dass sich etwas bewegt und verändert in meinem Leben, komme ich wieder an meinem Ausgangspunkt an, alles ist wieder zuvor, ich stelle fest, dass ich mich die ganze Zeit nur im Kreis bewegt habe und nichts erreicht habe. Ich habe keine Kraft mehr weiter zu laufen, einen Fuß vor den anderen zu setzen nur um festzustellen, dass ich wieder am gleichen Punkt ankomme, von dem ich los gegangen bin. Ich will ausbrechen, weglaufen, selbst wenn ich dazu Berge überwinden, Flüsse durchqueren und mich durch Dornensträucher kämpfen muss, aber ich will mich nicht mehr im Kreis drehen, aussichtslos und ziellos weiterlaufen. Ich will aus diesem Käfig ausbrechen, der vermutlich bloß in meinem Kopf existiert, doch die Stäbe bieten keinen Fluchtwe…ich kann nicht mehr und bleibe stehen, regungslos, kraftlos, ich will nicht mehr weiterlaufen. Also bleibe ich liegen, verschließe die Augen vor meiner Realität, die mich in die Knie zwingt, ich schlafe, träume von einer Welt ohne Stäbe, von Wegen, die ein Ziel haben und von Flügeln, die mich an diese Orte tragen. Also bleibe ich liegen und schlafe, um irgendwann neuen Mutes aufzuwachen und zu sehen, dass der runde Käfig nur ein Trugbild meiner Traumwelt war…

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Aufschrei!

Ich will nicht mehr! Können vielleicht einfach mal alle aufhören irgendwelche Erwartungen an mich zu stellen? Ich kann die Frage nicht mehr hören und ich kann auch nicht mehr hören was ich alles zu tun habe und ständig die Frage ob ich dieses oder jenes schon erledigt habe. Können mich einfach mal alle in Ruhe lassen? Ich weiß was ich zu tun habe! Als würde es mich nicht belasten, dass ich nicht weiß, was ich mit meinem Leben machen soll, dass ich nicht weiß, was ich studieren, arbeiten usw. soll…ich halte es einfach nicht mehr aus, ich schaffe das alle nicht mehr, doch mit ihrem Drängen und Fragen machen sie alles nur noch schlimmer! Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht denke, dass ich so, wie mein Leben momentan ist, einfach nicht mehr leben will, wenn doch einfach alles vorbei wäre. Ich hasse mein Leben, will nicht mehr sein, will wieder Kind sein, keine Verantwortung tragen, nicht die Erwartungen aller meiner Mitmenschen erfüllen. Wie wärs, wenn sie mir mal helfen würden, anstatt mich zu drängen und zu kritisieren. Ich befinde mich momentan in einer sehr schwierigen Situation, muss wichtige Entscheidungen treffen, denen ich mich nicht gewachsen fühle…es gibt Menschen die sich in diese Situation anscheinend nicht mehr hineinversetzen können…

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„There’ll be blue skies for everyone“ singt, bzw. screamt Bob Schneider… seit zwei Tagen höre ich ständig dieses Lied, wie er voller Verzweiflung und in verzweifelter Hoffnung herausschreit, dass der graue Himmel irgendwann wieder blau wird. Und wenn ich aus dem Fenster schaue, dann ist der Himmel blau, ein strahlend schöner Herbsttag, es kommt mir vor, als würde mich die Sonne voll stiller Genugtuung auslachen, mir gerade extra das schönste Wetter  servieren um meine Welt mal wieder durcheinander bringen. Blue skies for everyone…vielleicht irgendwann einmal, die Hoffnung stirbt zuletzt und es bleibt ein Quantum Trost…Ich will selbst schreien, ich will laufen und schreien, dass es für jeden blauen Himmel gibt, dass alles irgendwie irgendwann gut wird, dass nach Enttäuschungen und Niederlagen der Himmel aufreißt und das grelle Sonnenlicht hervorbricht…I’d like blue skies for everyone dröhnt es in meinen Ohren, doch als ich meinen Blick zum Himmel richte stolpere ich und ich falle…nicht in die ausgebreiteten Arme des Zufalls, sondern in einen Mahlstrom aus Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit…was bleibt, ist die Erinnerung an einen blauen Himmel, an die Sonne wit über mir und unerreichbar!

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Das kühle Licht der Herbstsonne lässt die Altstadt in einem zauberhaften Licht erstrahlen. Die Strahlen legen sich  sanft und warm auf die Haut, doch sie wärmen mich nicht! Ziellos streife ich umher, klein unter den gewaltigen Prachtbauten, klein und unbedeutend. Wie in Trance durchschreite ich die Gassen, meine Füße tragen mich, ohne dass ich den Weg kenne. Das warme, goldene Licht passt nicht zu meinen Gefühlen, in mir herrscht die eisige Kälte des Herbstes. Ich sehe die Schönheit der Stadt, der bunten Bäume, der Brunnen, der Berge, die zur Zeit ein eiziges Farbenmeer sind. Ich sauge die Bilder in mir auf, doch zu schnell verblassen sie wieder.

Ich habe Angst, ich fühle mich allein und ich habe Angst vor dem was kommt, Angst vor der Zukunft, den Herausforderungen, den Hindernissen, all den unzähligen Problemen mit denen man im Laufe des Lebens zu kämpfen hat. Ich bin mutlos, hoffnungslos, verloren und einsam…vor allem einsam. Ich sehne mich nach Liebe, nach Vertrauen, nach jemandem, mit dem ich wieder träumen kann.

Ich habe das träumen verlernt, ich wage nicht zu träumen, denn Träume bleiben meistens eben nur Träume! Ich habe gelernt, dass man schneller zufrieden ist, wenn man sich nicht viel erwartet…deswegen habe ich aufgehört zu träumen. Doch wie will man leben, wenn man keine Träume, keine Ziele hat?

Ich weiß, dass alles nicht so schlimm ist, wie es mir momentan erscheint. Ich neige immer dazu, alles viel ernster zu nehmen, als es eigentlich ist. Ich will nicht sagen, dass ich immer pessimistisch bin, manchmal nehme ich die Dinge mit einer unglaublichen Leichtigkeit. Doch ein Hauch Melancholie schwingt meistens mit, besonders im Herbst. Die süße Melancholie, die dich das Leben viel intensiever spüren lässt, indem du sanft leidest,doch sie ist tückisch. Zu leicht verstrickt man sich in ihren hauchdünnen Fäden, verirrt sich und findet den Weg ins wirkliche Leben nicht mehr, zu schnell kann sie zu meiner Grundstimmung werden.

Ich brauche jemanden, der mich aus dieses trügerischen Irrgärten herauszieht, der mir sagt, dass alles nicht so schlimm ist, dass irgendwann alles gut wird…Ich brauche jemanden, der mich wieder das Träumen lehrt…

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Es gibt Tage, an denen erscheint alles unmöglich, ich stehe als kleiner, einsamer Punkt vor einem Berg aus Problemen, der sich bis ins unendliche zu erstrecken scheint. Steht man direkt vor dem Berg wirkt der Aufstieg hoffnungslos, das Ziel ist den Augen verborgen, der Weg ins ungewisse macht einem Angst, man fühlt sich klein und hilflos und ist von der Aufgabe überfordert.

Schafft man es ein bisschen Abstand zu gewinnen, dann sieht man den Gipfel, das Ziel ist zwar weit entfernt, doch sichtbar, der Weg mühsam, doch man kennt das Ziel.

Gestern Abend fühlte ich mich vollkommen hilflos, alles wirkte so kompliziert und unerreichbar Ich konnte nicht gegen die Tränen tun, sie kamen und es war gut so, manchmal können Tränen unglaublich erleichternd sein! Heute fühle ich mich immer noch überfordert, die Gedanken an die Zukunft belasten mich immer noch, doch ich habe wieder Abstand dazu. Ich sehe die Wege, nur den Gipfel kann ich vor lauter Wolken nicht erkennen. Doch ich bin wieder zuversichtlich! Es nützt nichts Angst vor der Zukunft zu haben, denn sie kommt sowieso…alles kommt auf einen zu, ich habe nur die Wahl, was ich mit den Dingen und der Zeit anfangen, die mir gegeben ist…

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Es ist kalt, sehr kalt! Der Herbst zeigt mir, dass mein Sommer jetzt  endgültig vorbei ist. Alles ist grau und nass und trüb, passend zu meinen Gefühlen. Ich gehe weiter, ich werde nicht stehen bleiben, mich nicht unterkriegen lassen, auch nicht von der ganzen Scheiße, die immer versucht mich zu Boden zu zwingen. Ich weiß, dass die Sonne irgendwo scheint, nicht für mich, aber trotzdem ist sie da und sie wird die dicke Wolkenwand wieder durchbrechen. Das Wissen, dass über den dunklen Wolken Licht ist, gibt mir Trost.

Wäre ein Fluss in der Nähe, würde ich am Ufer stehen und mir vorstellen, wie ich mich in die reissenden Fluten stürze und der Fluss meinen Körper davon reisst. Ich würde mit dem Gedanken spielen zu springen, auf diese Weise wegzulaufen, doch ich würde es nie tun. Ich bin ein Kämpfer, ich gebe nicht auf, ich weiß, dass alles wieder besser wird…irgendwann…vielleicht…Doch mich selbst aufgeben werde ich nicht. Wäre ich an diesem Fluss gestanden, würde ich mich wieder umdrehen, nachdem ich eine Zeit lang ins reissende Wasser gestarrt habe. Ich würde mich umdrehen und vorwärts gehen, weiter kämpfen, weiter leiden, solange, bis ich irgendwann einmal gewinne!

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Als wäre es nicht schwer genug, mit den eigenen Beziehungsproblemen fertig zu werden! Dann soll man Streitschlichter bei einer Beziehungskrise der besten Freundin spielen? Es ist schwierig wenn man beide Seiten hört und beide Meinungen versteht, dann wird es schwierig die Wahrheit zu erkennen. Und die eine Person kenne ich zu gut, ich weiß, was für eine unglaubliche Aggression in ihr steckt, manchmal macht sie selbst mir Angst.  Es ist gefährlich, wenn beide Partner solche Aggressionen zurückhalten müssen, irgendwann eskaliert die Situation. Ich weiß, woher diese Aggressionen kommen, ich kenne ihre Geschichte, aber wie kann man helfen? Um anderen helfen zu können, muss man erst mit sich selbst im Reinen sein.

Ich sehe wie sie sich mit Drogen zu Grunde richtet, sie will sich selbst zerstören! Sie denkt sie ist stark, doch sie verwechselt Agression mit Stärke! Sie ist ein gebrochener Mensch, der sich selbst nicht kennt und unter nicht Kontrolle hat…entweder sie wird sich etwas antun, oder jemand anderen.

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Ich fühle mich krank, ganz ausgelaugt und ich habe Lust zu gar nichts. Am liebsten würde ich mich unter vielen Decken verkriechen und Winterschlaf halten. Wie schön es sein muss, so tief zu schlafen, sich vor der Welt mit ihren Leiden und Problemen zu verbergen, Frieden finden und neue Kraft tanken. Ich  würde mich gerne  verbergen, untertauchen, auswandern, ein neues Leben anfangen, als jemand ganz anderes…so viele Dinge würde ich versuchen anders zu machen, alte Fehler vermeiden. Ich will schlafen, will nichts wissen von den Menschen, die mir ständig weh tun, denen ich vermutlich auch weh tue.

Ich will nicht länger allein im Dunkel sitzen, nur ab und zu brechen Lichtstrahlen durch den zugezogenen Vorhang, kleine Hoffnungsschimmer, doch im nächsten Moment verdunkelt eine schwarze Wolke das Sonnenlicht und ich verkrieche mich tiefer unter der Decke, verstecke mich! Ich will nicht gefunden werden, ich will nicht mehr verletzt werden, ich will schlafen, will träumen und nichts mehr von der Kälte spüren, die durch jede Ritze kriecht, lass mich schlafen…

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Heute war ein schöner Tag, wirklich! Ich habe ihn sehr genossen. Es ist ein erhebendes Gefühl, wenn man sich mühsam einen Berg hinauf kämpft, ständig den inneren Schweinehund aufs neue besiegt und weiter und immer weiter vorwärts marschiert, das Ziel vor Augen…und schließlich ist man dann ganz oben, ganz allein und man steht über allen Dingen. Rundum ragen die gewaltigen Gebirgsmassen auf, diese Felsformationen in denen man, wenn man genau hinsieht, die Gesichter und Körper von uralten Riesen erkennen kann, die sich dort zu ihrem ewigen Schlaf niedergelassen haben. Man steht da oben und ist vollkommen frei, lebendig, hingerissen von dem Anblick, der sich einem hier oben bietet…die Mühen des Weges haben sich gelohnt!

Wie wunderbar war dieses Gefühl dort oben, hoch über den Städten und Dörfern. Jetzt bin ich wieder hier unten und ich wünschte ich könnte mir dieses  Gefühl von Freiheit bewahren. Ich will diesen ganzen Stress nicht mehr, ich will mir keine Gedanken über meine Zukunft machen, ich will nicht ständig vor irgendwelche schwierigen Entscheidungen gestellt werden, bei denen mich beide Wege unglücklich machen, ich will nicht ständig geprüft werden!

Ich habe heute die Termine für meine Aufnahmeprüfung erfahren, eine ganze Woche lang, unter anderem an meinem Geburtstag und den Tagen danach, muss ich jeden Tag in die Stadt und mich dort den Prüfungen stellen. Dabei bin ich mir doch nicht einmal sicher, ob ich das ganze eigentlich wirklich will…also, so richtig WIRKLICH, mein ich! Da frage ich mich dann natürlich doch wieso ich das ganze überhaupt tue? Gut, mancher sagt: „Dann lass es doch einfach, wenn du nicht willst!“ aber so einfach ist das ganze nicht, dazu muss ich mir doch erst mal sicher sein, was ich will! Ich kann gerade einfach nicht mehr…jede auch nur im geringsten schlechte Nachricht wirft mich total aus der Bahn und ich versinke wieder in einem Sumpf der Verzweiflung!

Ich weiß, dass ich einfach alles lockerer angehen sollt, aber irgendwie fehlt mir das nötige easy going. Ich habe es selbst satt im Selbstmitleid zu versinken, ich hasse mich dafür, aber wenn mich schon sonst niemand bemitleidet…irgendjemand muss es ja tun! Wie heißt es so schön…Jeder denkt an sich, nur ich denk an mich!

Oft kann ich ja auch einfach über mich lachen, dann wird mir bewusst, wie lächerlich eigentlich alles ist und was für ein Theater ich daraus mache….Viel Lärm um Nichts eben, aber dass sehe ich immer erst hinterher.

Wenn doch sonst wenigstens heile Welt herrschen würde, aber gerade funktioniert bei mir nichts so, wie ich es gerne hätte…am meistens stört mich eigentlich meine immer noch fortlaufende Beziehung, die sich seltsamerweise ins unendlich auszudehnen scheint…komische Geschichte. Ich weiß nicht, ob ich nur zu feige bin, um das Ganze zu beenden, oder ob ich innerlich doch noch nicht bereit dazu bin. Irgendetwas scheint mich ja an ihn zu binden, festzuhalten und lässt mich einfach nicht los. Vielleicht ist es auch bloß die Angst vor dem Alleinsein, doch macht es so viel Unterschied? Einsam bin ich doch ohnehin, mit ihm oder ohne ihn. Ohne dich kann ich nicht sein, ohne dich, mit dir bin ich auch allein, ohne dich….Doch, ich könnte sehr wohl ohne dich sein, ich hab bloß verdammt nochmal nicht den Mut dazu!

Wo ist sie jetzt, meine stille Zufluchtstätte, in der ich Schutz vor mir selbst finde. Ich muss wieder lernen zu träumen, zu fliegen, zu fliehen in meine eigene kleine Welt, sonst richte ich mich irgendwann selbst zu Grunde…

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