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Posts Tagged ‘schicksal’

Irgendjemand hat da oben wohl einen sehr fragwürdigen Sinn für Humor. Bei der Häufung ironisch anmutender, zufälliger Begegnungen ist es mir kaum mehr möglich nicht an Schicksal, Gott oder andere höhere Mächte zu glauben, die ganz eindeutig ihre Finger im Spiel haben und vermutlich irgendwo sitzen und schadenfroh lachen. Nennen wir diese Mächte im weiteren Verlauf einfach das Leben, denn es bleibt sich ja ohnehin gleich, wie man die Dinge beim Namen nennt. Auf jeden Fall hat jemand viel Spass dabei, das Drehbuch für Meines zu schreiben….Improvisationstheater… Oder vielleicht meint es das Leben auch nur gut? Vielleicht hat es gar keine bösen Hintergedanken, wenn es mir, wie in einem schlechten Film ständig nur das vor Augen führt, das (den) ich am wenigsten sehen möchte? Vielleicht will es mir nur helfen, schnell über das Vergangene hinwegzukommen, indem es mir immer wieder zeigt, dass es endgültig vorbei ist und mir freundlicherweise vor Augen führt, wie besagte Person zusammen mit anderen herumrennt! Wie viele Menschen gibt es? Wie viele Menschen bewegen sich jeden Tag durch diese Stadt und wie oft treffe ich in der Stadt Menschen die ich kenne? So gut wie nie…mit nie meine ich wirklich selten, so gut wie gar nicht. Und wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass einem genau die Person, die man von allen Menschen auf der Welt am allerwenigsten treffen möchte, immer überall zu den ungünstigsten Augenblicken antrifft? Mit immer überall meine ich unwahrscheinlich häufig und an den unwahrscheinlichsten Orten und immer zu den unwahrscheinlichsten Zeiten!! Wie wahrscheinlich ist die Tatsache, dass sich diese Person immer zu ungünstigen Zeitpunkten am gleichen Ort aufhält wie ich (mal abgesehen davon, dass in dieser Hinsicht kein Zeitpunkt der richtige wäre)?? Ich bin schlecht in Mathe, aber statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit  sehr gering. Vielleicht sollte ich Lotto spielen, wenn ich da das gleiche „Glück“ hätte, wäre ich schnell sehr sehr reich. Aber dabei darf man natürlich einige energetische Naturgesetze nicht vergessen, denen kann man sich leider nicht entziehen.

Naja, sei es wie es sei und wie es ist…irgendwie find ichs ja doch schon fast wieder lustig, zumindest ironisch und ich bin ja doch ein Freund der Ironie. Und das Leben ist nun mal ironisch und irgendjemand hat zumindest seinen Spass beim zuschaun. Und ich? Tja, ich werd wohl lernen müssen mitzulachen…

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Und plötzlich hörte ich ihr leises Flüstern. Fast schüchtern beugte sie sich an mein Ohr, und ihr Worte legten sich wie Balsam auf mein mein aufgewühltes Herz. Es sei endlich an der Zeit, meinte sie, ich solle meine alten Vorstellungen und Ängste einfach zurück lassen und mich fallen lassen, vertrauen, mich auf das große Abenteuer einlassen, dass darauf wartet in mein Leben zu dürfen. Sie meinte, ich hätte lange genug gewartet und still vor mich hingelitten, trügerisch schillernden Traumseifenblasen nachgeschaut, die irgendwann letztendlich doch immer platzen. Es sei an der Zeit aufzuwachen und festzustellen, dass das echte Leben, die wahre Liebe tausenmal schöner ist, als der schönste Traum, den sich der Kopf ausmalen kann. Ich solle mutig sein, mich aufrichten, meinem Licht die Möglichkeit geben die dunkelste Nacht der Seele zu erhellen, mein Herz öffnen und zulassen, dass sich die Seelen zu einem unlösbaren Knoten verschlingen, den keine Gewalt der Welt mehr lösen kann. Sie sagte mir, dass ich ihr vertrauen solle, dass ich diesmal nicht enttäuscht werden würde, dass endlich, zum allerersten Mal einfach alles gut werden würde, dass ich keine Angst haben müsse. Es sei jetzt endlich an der Zeit mich zu verlieben, nicht nur halb, es sei an der Zeit mein ganzes Herz zu verschenken, denn ich würde alles mit Zinsen zurückbekommen. Die vielen Wunden, Narben und Löcher würden endlich geschlossen werden. Sanft küsste sie meine Stirn und sagte mir, dass ich das, wonach ich die ganze Zeit gesucht hatte bereits in meinen Armen halte.

Und ich öffne die Augen und lächle, denn ich blicke in die die Augen, die nicht unterschiedlicher sein könnten als meine und doch ein Spiegel meiner Seele sind und ich lächle, weil ich weiß, dass diesmal alles gut wird, dass dies kein Traum ist, aus dem ich irgendwann mit Tränen in den Augen wieder aufwachen werde. Das hier ist echt, greifbar, fühlbar, ich spüre, dass ich etwas großes unendlich wertvolles in den Händen halte 🙂

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Mein Magen krampft sich zusammen, ich habe dass Gefühl, nicht richtig atmen zu können, ich kann mich nicht konzentrieren…die Musik durchflutet meinen Kopf und ich lasse mich fallen, finde mich in einem seltsam tranceartigen Zustand wieder. Alles zieht  gleichgültig an mir vorrüber, ich kann nicht klar denken.

Alles was ich will ist irgendeine Nachricht, egal was, nur ein paar Zeilen, der Inhalt ist nicht von Bedeutung. Ich will doch nur ein paar Worte, nichts weiter. Ich öffne meine Nachrichten und wieder nichts, ich weiß ohnehin, dass er nicht schreibt, aber trotzdem hoffe ich…Ich weiß nicht einmal wieso es mir so wichtig ist, wieso er mir so wichtig ist, aber zur Zeit bin ich mir sowieso in keiner Sache sicher.

Also sitze ich da, starre aus dem Fenster, sehe wie die Wolkenfetzen über den Himmel jagen, ein Sonnenstrahl bricht durch…endlich wieder. Was so ein Sonnenstrahl doch bewirken kann! Ich denke mir, es ist alles nicht so schlimm! ich kann alleine leben, ich kann warten, ich kann träumen, ich kann hoffen, denn die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Und so lange ich noch träumen kann, ertrage ich auch das Warten.

Auch wenn zur Zeit nichts so läuft, wie ich es gerne hätte und meine ganze gewohnte Welt auseinanderbricht und mein Leben neue Bahnen einschlägt, bin ich doch nicht unglücklich. Ich bin traurig, aber das gehört manchmal dazu…Abschiede sind traurig, doch manchmal sind sie unvermeidbar. Ich bin nicht unglücklich, ich genieße mein Leben und hoffe, dass es irgendwann einmal genau so wird, wie ich es mir erträume…

Ich frage mich häufig ob alles Schicksal ist, oder Zufall…gibt es Schicksal? Kann alles nur rein zufällig geschehen? Manchmal glaube ich nicht an Zufälle, außerdem ist es oft schöner und einfacher an Schicksal zu glauben, denn das bedeutet, dass alles so ist, wie es sein sollte und dass alles seinen Sinn hat…Andererseits bedeutet Schicksal, dass man hilflos ist, dass man keine Wahlmöglichkeit hat, dass der eigene Wille nicht frei ist, sondern alles vom Schicksal gelenkt wird. Wenn ich das ganze so sehe, dann ist es mir lieber die Dinge geschehen zufällig, haben keinen vorbestimmten Sinn und es liegt an mir, wie ich die Situationen nutze, wie ich mit den Chancen umgehe, ob ich sie nutze oder unbemerkt vorbeiziehen lasse… ich habe schon viele Chancen verpasst, die ich jetzt sehr bedauere…es ist auch schwierig, wenn man alle Aufgeben alleine bewältigen soll und die Entscheidungen alleine treffen muss. Manchmal hat man Hilfe, doch meistens muss man sie alleine treffen…so ist das nunmal mit dem Leben und den Zufällen…oder doch dem Schicksal? Wer weiß es denn! Ich weiß nur, dass ich selbst über mein Leben bestimmen will…

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Ein neuer Anfang

Es ist schon seltsam, was einen Menschen dazu bewegen kann, sich der Welt mitzuteilen. Dieses Bedürfnis, seine Gedanken mit jemandem zu teilen und vielleicht auf Verständnis zu treffen…

Man lebt in seiner Gedankenwelt, jeder Tag bringt neue Erlebnisse und neue Erfahrungen mit sich und spricht man mit niemandem darüber, staut sich alles zu einem gigantischen Berg aus Bildern und Emotionen zusammen und der Druck wird irgendwann unerträglich!!!

Deswegen habe ich mich dazu entschlossen, meine Gedanken niederzuschreiben…ich werde sehen ob meine Entschlossenheit anhält, aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!

Das Leben spielt manchmal seltsame Spiele mit uns und wir sind hilflose Figuren, auf einem riesigen Schachbrett…so führt einen der Weg hierhin und dorthin, wie ein Schiff im Wind, doch es hat alles seinen Sinn und meiner Meinung nach geschieht nichts aus Zufall…

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