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Posts Tagged ‘feiern’

Komm, lass uns Träume trinken

Uns daran berauschen und den trügerischen Morgen

ein wenig länger Trug sein lassen.

Nimm noch einen Schluck,

das Leben ist kurz sagen die Leute

und man muss Tänze tanzen, solange die Musik spielt.

Oder die Welt klingen lassen, singen lassen

beben lassen im Takt der tanzenden Herzen.

Traumseifenblasen platzen,

lachen schillernd im Mondlicht,

bevor sie vergehen.

Hast du Angst?

Welche Ängste hat die Angst?

Komm, lass uns auf den Ängsten reiten,

Gedanken lähmen und

Zweifel zähmen.

Glaubst du, liebst du?

Hörst du das funkelnde Mondlicht

auf dem schwarzen See?

Siehst du die sanften Lieder des Waldes?

Schmeckst du das Gold der Abendsonne?

Fühlst du den Zauber in jedem Atemzug?

Komm, lass uns mit der Zeit tanzen,

Lass uns von Freiheit singen,

Lass uns Träume trinken,

Lass uns leben…

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Kurze Augenblicke beim Tanz durch die Menschen um uns herum, flüchtige Berührungen und Wünsche, die sich in der Menge verlieren. Der Rhythmus im Herz, die Leidenschaft im Blut bewegt unsere Körper, führt und zusammen und wieder auseinander, lässt ein unsichtbares Band entstehen, das uns für diesen Abend in seinem Bann hält. Ich sehe Dich, spüre die Anziehung und die Distanz und ich spiele mit, alles ist ein Spiel…eine Umarmung im Tanz, ich fühle Deinen Atem an meinem Hals, rieche Dich, spüre Deine Wärme an meinem Rücken. Wir bewegen uns wie ein Körper im Takt, Du führst mich, hältst meine Hände und bewegst meine Arme. Ich passe mich an, genieße es mich führen zu lassen Wir werden eins für diesen Moment. Meine Augen sind geschlossen, ich bin der Moment, bin die Bewegung, bin Du in diesem Moment. Die Zeit hält gebannt den Atem an in dieser Mondnacht, in der sich Himmel und Erde zärtlich zu berühren scheinen…

Das Lied ist aus. Wir halten einen Moment inne, doch die Zeit japst bereits nach Luft und der Zauber des Augenblicks verschwindet. Das Spiel geht weiter, einen Schritt näher zwei zurück. Irgendwann sitzt Du am Rand. Ich will mich selbst dazu überreden, weiterzutanzen, will Dir nicht nachlaufen, Dir nicht zu nahe kommen. Doch der Wunsch nach Nähe ist größer und ich überwinde meinen Stolz, der mir nachschreit, ich müsste mich jagen lassen, die kalte Schulter zeigen.

Ich setze mich zu Dir, lehne mich an dich und Du legst Deinen Arm um mich. Unser Atem gleich sich an, Du hebst mich und lässt mich wieder sinken. Deine Finger berühren sanft meine Hand, ich spiele mit ihnen, lasse sie zwischen meine gleiten, die Berührung raubt mir fast den Verstand. Die Musik spielt Lieder von Liebe, von Nähe, um uns herum wird getanzt, gefeiert und wir sitzen am Rand. Ganz sanft, fast schüchtern und zurückhaltend küsst Du meinen Nacken, alle Grenzen scheinen zu verschwimmen in diesem Augenblick, alles scheint sich im Raum zu verlieren und ich bin nichts mehr als reines Gefühl. Jede Berührung geht ohne Umwege ins Herz, alles wird warm, alles wird weit. Ich würde Dich gern küssen, doch ich weiß, dass das zu weit ginge. Wir beide spüren die Liebe und Verbundenheit und das genügt, es ist ein Geschenk und das wissen wir beide…

Ich spüre, wie Du zurückweichst, wie Du den Abstand zwischen unseren Seelen vergrößerst und ich lasse zu, dass sich das Band wieder löst. Du verabschiedest Dich, wir halten uns nocheinmal fest im Arm, bedanken uns für diesen Augenblick und dann gehen wir beide wieder unserer Wege. Erfüllt von Liebe, weit im Raum, wie die Sterne, die nie zusammen sind und doch gemeinsam strahlen.

Und dann wache ich auf nach einem seltsamen Traum. Und obwohl die Bilder bereits in meiner Erinnerung schwinden bleibt das Gefühl von Liebe und Verbundenheit. Ich erinnere mich an ein goldenes Traumband, das zwei Seelen verband. Und obwohl es nur Trugbilder der Nacht waren, fühle ich mich doch erfüllt und verzaubert. (T)Raumzeit…

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Über die letzten Tage könnte ich ganze Bücher schreiben. Über die Höhen und Tiefen die mit rasender Geschwindigkeit Achterbahnschlaufen nahmen, über die inneren Prozesse die zu Rollen anfingen wie Lawinen, losgetreten von einem kleinen Kiesel der an die falsche (oder doch richtige?) Stelle fiel, über die Schlaflosen Nächte im Gedankenkarrussel, über den Schmerz in der Brustgegend als alle Traumseifenblasen auf einmal zu platzen schienen…Ich könnte Romane schreiben!

Dann kam das Kleeblatt, vier Blätter mitten im Grün und ich verschenkte es, damit ich ein eigenes finden konnte. Es erinnerte mich daran, dass all die Tiefen einen Sinn hatten und ich gewann wieder die Zuversicht, dass ich daraus lernen, als innerer Sieger davonschreiten würde. Also überwand ich mich und führ Richtung Unwetter, Blitze zuckten über den schwarzen Himmel unter dem mein Ziel lag. Laute Blicke, stumme Lippen und ein aufgeregtes Gefühl ums Herz begleitete den Abend. Dann seine Worte, verwirrend, konfus, verstörend und irgendwie doch beruhigend? Es machte mich traurig, wie sehr er sich selbst im Weg stand, so weit weg davon war, das Leben so zu nehmen wie es kommt, die kleinen Hinweise zu sehen und die Chancen zu ergreifen, die mit lautem Rufen an ihm vorbei zogen. Es machte mich traurig, dass die Liebe so oft nicht frei sein kann und ich drehte mich um und ging wieder meiner Wege…allein…aber mit dem Wissen, dass ich nie allein war.

Und ich spürte die Kraft wieder, den Raum, das Licht der Sterne und die unendliche Weite die ich im Herzen trug. Ich wurde Liebe, ich war Liebe, werde immer sein. Und ich konnte es kaum erwarten, diese Kraft wieder hinaus zu tragen, zu teilen, damit mein Leuchten auch wieder auf mich zurückfallen konnte…

In wolkigen Nächten träumt man eben oft vom Sternenhimmel. Doch mit dem tiefen Wissen, dass das Licht immer da ist, der Sternenhimmel in mir,der unendliche Raum…

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(Warnung der Autorin: Ein langer unpoetischer Text über einen perfekten Tag. Für die sonstigen lyrischen Umschreibungen ist an diesem Tag einfach zu viel passiert, das herausgeschrieben werden muss, das würde sonst ein ganzer Roman werden 😉 )

 

Freitag war einer dieser Tage, die in sich einfach perfekt sind, von Anfang bis zum Ende, das nicht kam. Schon Vormittags bei der Vesseling-Sitzung spürte ich deutlich, dass sich etwas verändert hatte. Die Sitzung war intensiv und ich konnte wahrnehmen, wie sich eine stetige Unsicherheit in ein immer heller loderndes Feuer verwandelte. Doch da dachte ich noch nicht daran, wie schnell sich die Veränderung im Außen zeigen würde…

…Mittag ging rum, ich bekam einen kleinen Texter-Auftrag, setzte mich mit meinem Laptop in ein kleines lauschiges Eck im üppigen Garten und schrieb ein paar Zeilen bis ich irgendwann von einem orange aufleuchtenden Skypefenster überrascht wurde, Noch überraschter war ich von der kurzen Nachricht in der mir ein spezieller Freund verkündete, es sei die letzte Gelegenheit für diesen Monat mit ihm Ausreiten zu gehen. Mein Herz machte Freudensprünge, als ich die Nachricht las…das Einzige was meine Freude trübte, war der Gedanke, dass ich nicht viel Zeit für den „Ausritt“ hatte. Doch als er meinte, eine Stunde würds auch schon tun, sprang ich unter die Dusche und wartete dann auf den unerwarteten Besucher. Allein der Anblick, als er vor meiner Tür stand – mit schwerer Bikerlederjacke und Banditentuch um den Hals – machte den Tag schon nahezu perfekt. Seine blauen Augen blitzen als er mich zu seinem „Pferd“ – einer Harley führte. Ich schwang mich hinter ihm auf den Ledersitz und schlang meine Arme eng um seinen Körper, dann donnerten wir los.  Die Bäume und Wiesen flogen an uns vorbei, die kurvigen Straßen führten uns durch die gewaltige Bergkulisse unserer traumhaften Gegend und ich genoß jeden Augenblick, sog alle Sinneseindrücke in mich auf. Zeitweise schloß ich die Augen und spürte nur die Bewegung, blindes Vertrauen, alles war Eins- unsere Körper, das Motorrad, die Kuven – es gab nur noch das Gefühl für diesen Augenblick…

Sicher setzte er mich wieder Zuhause ab und wir redeten darüber, dass ich sie am Abend vielleicht noch zu einem Fest begleiten würde und verblieben bei einem distanzierten „bis nachher vielleicht“. Ich fuhr zu meiner Sitzung, saß sie ab bis um 10, bevor ich mich wieder bei dem Freund (um die Anonymität zu wahren künftig X genannt)meldete um über die Abendplanung informiert zu werden. Das Fest hatten sie (Also X und ein Freund von ihm, wir nennen ihn kreativerweise fortan Y) sich aus dem Kopf geschlagen und waren statt dessen zu einem Freund (ihn werde ich hier Q nennen, da der name Z bereits vergeben ist) gefahren. Q war aber nicht Zuhause, deswegen beratschlagten sich XY was wir tun könnten, während ich bei der Tankstelle einen Kasten Bier besorgte. Inzwischen waren die beiden zu dem Schluss gekommen, mit Q’s Zustimmung bei ihm Zuhause zu bleiben und sich dort zu betrinken. Also führ ich mit meinem Kasten Bier zu den beiden anderen, frei von Erwartungen was der Abend bringen könnte, da das in dieser Gesellschaft ohnehin nie vorauszusehen ist…

Ich kam in dem kleinen Paradis im Nirgendwo an und stellte zu meiner großen Freude fest, dass Z’s Auto in der Einfahrt stand, mit ihm hatte ich nicht gerechnet. Mit überraschter miene begrüßte er mich. Der Kronkorken sprang davon und ich genoß die kalten Schlucke Bier, die meine Kehle hinunterrannen.Wir redeten, tranken, genossen die Stille und X entfachte irgendwann voller Aktionismus ein großes Feuer. Ab da war der Abend schon fast zu perfekt. Wir saßen Biertrinkend am großen lodernden Lagerfeuer unterm klaren Sternenhimmel. Ich und 3 Männer – nette, atraktive Männer – es könnte kaum schöner sein…also fast nicht. X saß im Liegestuhl und ich durfte mit ansehen, wie er einen großen lodernden Holzscheit aus dem Feuer zog und sich damit lässig seine Zigarette anzündete…ich schmolz mal wieder dahin bei seinem Anblick, er würde immer mein Krieger bleiben und ich speicherte das Bild tief in meiner internen Festplatte ab. Ich bedankte mich bei ihm für diesen Moment, der für sich schon perfekt war. Irgendwann wankte dann Q daher. Man sah einen großen Schemen mit Dreads auf das Feuer zuwanken und auch dieser Moment landete wie so viele in meinem Speicher.Ich, allein mit vier netten Männern, der Abend war perfekt…eine Sternschnuppe schoß über den Himmel, und ich wünschte mir, dass dieser Abend noch lange andauern sollte. Z saß neben mir und wir redeten lange, ich genoß es, ihm endlich einmal so nahe zu sein. Ab und zu berührten sich unsere Knie oder Ellbogen und bei jeder Berührung schoß mir ein wohliger Schauer durch den Körper. Er wollte schon lange gehen, da er am nächsten Tag arbeiten musste, doch nach ein paar Stunden saß er zu meiner Freude immer noch neben mir. Meine Nachbarn zu meiner anderen Seite wechselten immer wieder und auch deren Gesellschaft genoß ich sehr. Besonders als ich zwischen X und Z saß wurde mir warm…zwei der attraktivsten und anziehendsten Männer in meinem Umfeld saßen rechts und links von mir. ich spürte ihre Wärme, hörte ihren Atem, blickte in ihre funkelnden Augen und doch waren sie noch zu weit weg in diesem Moment…doch es war perfekt. Ich weiß micht wie oft ich an diesem Abend dachte, dass der Abend einfach perfekt war und wie dankbar ich für dieses Geschenk war…Nach und nach würde meine Gesellschaft müde und Y und Q legten sich als erste schlafen. Mit X und Z trank ich noch einige Biere und ich fragte mich, wer von beiden wohl länger aushalten würde und wen ich an diesem Abend denn vielleicht noch küssen würde…

Irgendwann ging X auch fort und kehrte nicht mehr zurück. Nun waren wir nur noch zu zweit…Z, der eigentlich schon vor vier Stunden schlafen wollte, saß immer noch neben mir und wir starrten gemeinsam ins Feuer und fröstelten ein wenig, da es draußen – außerhalb unserer Decken – so kalt war, dass unser Atem Rauch schlug. Obwohl er ständig den Anschein erweckte, als wollte er gleich gehen, hielten wir das Feuer in Brand und er war immer noch da. Wir setzten uns auf den Boden und ich lud ihn ein, sich mit unter meine Decke zu gesellen, als er schlotternd vom Holznachlegen ankam. Wir rutschten immer näher…jetzt schon sehr nahe, aber trotzdem noch distanziert. Die Körperwärme von der Seite war angenehm und machte Lust auf mehr. Die ganze Zeit schoß mir durch den Kopf, wie es wäre ihn zu küssen, doch ich wagte es nicht, ihn anzusehen…da kam die nächste Sternschnuppe und ich wünschte mir, dass ich ihn an diesem Abend noch küssen würde. Der Himmel wurde schon heller und immer noch saßen wir nebeneinander da. Er sagte wie schön es hier sei – mit mir – und ich dachte mir nur „verdammt jetzt küss mich doch endlich“, doch er bewegte sich nicht. Ich rutschte näher, legte meinen Kopf auf seine Schulter und meine Herz hüpfte, als ich spürte wie er langsam in ganz kleinen, kaum merklichen Bewegungen meinen Arm streichelte. Ich legte meinen Arm um ihn und streichelte seine Brust, auch in ganz kleinen zögerlichen Bewegungen. Der Abend wurde immer perfekter… Alles in mir wollte ihn küssen, seine Lippen schmecken, seinen Atem spüren…izwischen lagen wir schon Kopf an Kopf aneinander und genossen die schüchterne Nähe. Irgendwann überwand ich mich dann und tat, was ich noch nie getan hatte – ich machte den ersten Schritt. Ich wollte seinen Kopf sanft mit meiner Hand zu mir drehen und ihn küssen, doch da zögerte er plötzlich und wich ein wenig zurück. Ihn plagte sein Gewissen, weil ich die Freundin von einem Kumpel war und für ihn das irgendwie nicht in Ordnung war…ich meinte das sei schon ok, es sei ja so auch schon ein mehr als perfekter Abend. Als er meinte, er wolle ja und ich ihn daraufhin fragte, warum er es dann nicht tat, küsste ich ihn erneut, diesmal ohne Gegenwehr und unsere Lippen suchten gierig nacheinander. Als wollte wir uns gegenseitig aufatmen und den Augenblick verschlingen küssten wir uns, feurig wild, sanft, behutsam, leidenschaftlich…ich brannte, mein ganzer Körper war wie Feuer, meine Lippen brannten, mein Kopf, meine Gedanken…alles loderte. Der Morgen brach an, die Vögel sangen, Nebel zog übers Feld, über das sich ein silbriger Feuerball erhob, während wir eng umschlungen auf der Erde am Feuer lagen – Dreck- und Rußverschmiert –  und nicht aufhören konnten, uns zu küssen. Ich wusste nicht, ob uns die anderen sehen konnten, aber es war mir in diesem Moment auch egal…das Feuer muß brennen, dachte ich. Es war so unwirklich, so schön, so intensiv, dass es mir vorkam wie ein Traum und ich hatte Angst vor dem Aufwachen. Doch wenn man nicht schläft muss man das Aufwachen auch nicht fürchten…es war halb sieben, ich musste gleich zu Hause sein…wir küssten uns wie Süchtige, die noch einen letzten Zug (und noch einen und noch einen…)  nehmen wollten, bevor sie wieder in den Entzug mussten. Immer noch vom inneren Feuer gewärmt küsste ich ihn ein letztes Mal, bevor ich ohne mich ein weiteres mal umzudrehen ins Auto stieg und davonfuhr, nach einer durchwachten Nacht…am Lagerfeuer…unterm Sternenhimmel…allein mit vier netten Männern…und einer von ihnen machte den Abend zu einem der allerschönsten, die ich je hatte…obwohl dazu alle ihren Teil beigetragen hatten. Mit einer großen gefüllten Schatzkiste an Augenblicken führ ich in das restliche Wochenende und verliere mich jetzt noch in der Traumwelt, wenn ich die Schatzkiste an Erinnerungen öffne und den Duft einsauge…

Zu schön um wahr zu sein? Vielleicht war es ja doch nur ein Traum, doch ich schwebe noch ein wenig weiter, in der Traumseifenblase…ein perfekter Tag…

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Farbenmeer, hundert Gesichter,

tausende Lichter kreisen um mich her.

Es fällt mir schwer, mich festzuhalten

in dem Strudel nicht zu verlieren

ich lass los, will es riskieren, alles riskieren,

nichts festhalten, kein Stillstand,

nie wieder Stillstand…

Nur der ewige Kreis in dem sich unsere Augen spiegeln

unser Blick sich findet und der Kuss ein Band besiegelt

das nie ewig hält.

zum Glück…

Wenn man fällt, kann man glauben man fliegt.

Fliegt im Farbenmeer, während alles verschwimmt.

Meine Seele singt und tanzt und ein Funke pflanzt

ein neues Samenkorn in meinem Herzen.

Flügel sprießen, ich atme Freiheit, einfach sein.

Einfach tanzen bis zum morgen, ohne Sorgen.

Du und ich ein stiller Kampf unterdrückter Liebe.

Das Band reisst wieder.

Zum Glück.

Unsere Hände lassen los. Freiheit!

Ersehnte Freiheit, halt mich in deinem Arm, ich tanze mit dir.

Schütze mich vor den Blicken der Gierigen, die noch nicht fallen und fliegen und tanzen…

Ich tanze hinab, mir dir, ohne dich, allein zu zweit.

So weit ist der Raum…

 

Und wie in einem wirren Traum, wache ich auf

und der morgen lacht mich an.

Oder aus, als ich um sieben ins Haus falle.

Nein fliege, nach durchtanzter Nacht,

als gäbs keinen Morgen mehr…

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Sie haben mich noch gewarnt, „Pass auf, dass du dabei dein Herz nicht verschenkst!“ haben sie gesagt, weil sie wussten, dass er nicht weiß, was er damit anfangen soll. Ich wusste ja selbst, dass er mir seines nicht geben würde, ich habe versucht es mir einzureden, aber etwas in mir wollte einfach hoffen, weiter träumen. „Verlieb dich nicht in ihn“, das hab ich mir selbst gesagt und war mir sicher, dass ich es schaffen würde, dieses eine Mal würde ich es schaffen…

Ob ich es bereue? Nein, ich bereue es nicht, aber die Gedanken versetzen mir unerwartete Stiche und Tritte. Ich lebe, ich fühle, ich liebe, das wird immer so sein, und deswegen bereue ich nichts. Ob es ein Fehler war, wird sich herausstellen, wer kann das schon im vorhinein sagen. Vielleicht war es unbedacht, vielleicht war nur der Alkohol Schuld, vielleicht hätte ich ein andere Entscheidung treffen sollen, aber ich bin eben auch nur ein Mensch, ich will nicht immer vernünftig sein. Ich musste es wagen, mutig sein, über meinen eigenen Schatten springen, aus reiner Neugier und ganz einfach weil das Leben  j e t z t   ist, und ich diese Chance nicht winkend an mir vorbeischlendern lassen wollte. Wieso kann ich mir nicht eingestehen, dass ich es selbst so wollte, dass es einfach schön und gut war? Nein, ich bereue es nicht, auch wenn ich ein Stück von mir dabei zurücklassen musste, dafür habe ich einen anderen Teil wieder zurückgewonnen, den ich schon vor längerer Zeit verloren hatte.

Und was ist schon richtig und falsch? Es ist sinnlos, mir darüber Gedanken zu machen, es wird sich ohnehin alles zeigen…

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Mein kleines 300-Einwohnerdorf verwandelte sich letztes Wochenende wahrlich in eine Metropole der Volksmusik und bayrischen Kultur(sogar Biermösl Blosn haben uns die Ehre erwiesen!), es gab ja auch einen wichtigen Anlass! Unsere weltberühmte Musikkapelle feierte  ihren 125. Geburtstag und es versteht sich ja von selbst, das dies das Fest der Feste werden musste 😉

Ich selbst habe  mich in den letzten Jahren stets vor solchen Festen gedrückt, weil es überhaupt nicht meine Welt war und ich immer woanders unterwegs war. Dieses Jahr habe ich mich dann doch wieder einmal nach draußen gewagt und ich habe es wirklich nicht bereut. Das ganze Dorf hatte seit Wochen auf diesen Tag hingearbeitet, in so einem kleinen Dorf helfen natürlich auch alle zusammen, und die Mühen haben sich gelohnt. Der Ort wurde überflutet von Menschenmassen, die alten Trachten wieder ausgepackt ging es nach dem Festumzug in das (wirklich große)Bierzelt (wohin sonst!) und es war einfach eine wunderbar fröhliche Stimmung. Und so ein Festumzug hata schon was:

Die vorbeimarschierenden Gruppen zauberten mir ein breites Grinsen ins Gesicht und besserten meine Laune schlagartig. Echtes Brauchtum ist einfach etwas schönes, nicht Touristenorientiert, sondern einfach nur ein zünftiges Fest, weil sie nunmal eben gerne feiern, die Bayern.

Hier noch ein paar Bilder für meine lieben Leser (sind ja ein paar Nordlichter dabei 😉 )

Die feschen Madln

Neben den ganzen Blaskapellen mussten natürlich auch die Trachtenvereine vertreten sein

Die Burschen von den Trachtlern

Und die armen Kleinen müssen Schilder tragen, die größer sind, als sie selbst^^

klein aber Oho

Die Jäger sind natürlich auch dabei

Jägermeister

Die reichverzierten Wägen, mit den riesigen Schlachtrössern boten schon einen eindrucksvollen Anblick

Kaltblüter

Die Diskussionen am Straßenrand waren für unbeteiligte Zuhörer auch sehr erheiternd!

zuschauer

Und alles natürlich begleitet von einer richtig zünftigen Blasmusik 😀 Besonders schön ist es ja, wenn zwei Kapellen hintereinander marschieren und beide jeweils ein anderes Stück spielen…und mit was für einer Sturheit^^

Musikanten

Es war wirklich ein schöner Anblick, besonders die Mannsbilder in ihren Lederhosen. trotzdem war das für mich jetzt wieder genug heimische Kultur für die nächste Zeit^^

Irgendwie ist schon was dran an „Bayern ist das Auenland Deutschlands“, die Bewohner haben ja doch eine gewisse Ähnlichkeit mit dem kleinen Volke der Hobbits 😉

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