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Posts Tagged ‘Träume’

Komm, lass uns Träume trinken

Uns daran berauschen und den trügerischen Morgen

ein wenig länger Trug sein lassen.

Nimm noch einen Schluck,

das Leben ist kurz sagen die Leute

und man muss Tänze tanzen, solange die Musik spielt.

Oder die Welt klingen lassen, singen lassen

beben lassen im Takt der tanzenden Herzen.

Traumseifenblasen platzen,

lachen schillernd im Mondlicht,

bevor sie vergehen.

Hast du Angst?

Welche Ängste hat die Angst?

Komm, lass uns auf den Ängsten reiten,

Gedanken lähmen und

Zweifel zähmen.

Glaubst du, liebst du?

Hörst du das funkelnde Mondlicht

auf dem schwarzen See?

Siehst du die sanften Lieder des Waldes?

Schmeckst du das Gold der Abendsonne?

Fühlst du den Zauber in jedem Atemzug?

Komm, lass uns mit der Zeit tanzen,

Lass uns von Freiheit singen,

Lass uns Träume trinken,

Lass uns leben…

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Kennt ihr diese Träume, in denen man sich vorstellt man tut etwas, was man richtig gut kann und alle Freunde schauen dabei zu? Einen Auftritt vielleicht, oder einen Wettkampf, einen Vortrag, ein Konzert…was auch immer es sein mag? Man stellt sich vor, wie einem die Freunde bewundernd zusehen, zujubeln, applaudieren und jeder sieht, was man eigentlich drauf hat. Natürlich haben einen alle unterschätzt, nicht damit gerechnet, dass so ein Talent in einem schlummert und alle sehen einen danach mit komplett anderen Augen…

Nun, ich hatte oft solche Träume! Ich stellte mir vor, wie ich ein Konzert habe, Harfe spiele und singe. Besonders wenn ich verliebt war, habe ich mir immer gewünscht ER würde doch endlich sehen was ich kann, wer ich bin und mich mit anderen Augen sehen und sich dabei natürlich unsterblich in mich verlieben. Gut, soweit ging ich in den Träumen nicht immer, manchmal reichte mir schon die Vorstellung ein bisschen Respekt und Bewunderung für das zu bekommen, was ich kann.

Vor kurzem hatte ich einen solchen Auftritt, meinen ersten Auftritt mit Musikern, die Irische Musik machen. Dummerweise kam es zu einem großen Missverständnis. Ich ging von einem völlig anderen Programm aus und statt den sechs geprobten Stücken sollte ich ülötzlich über 20 Stücke spielen, von denen ich gut 70 % noch nie gehört hatte. Also fuhr ich zu dem Konzert mit dem Wissen, dass ich es einfach nicht gut machen konnte, dass ich es schlichtweg nicht können konnte! Und ich tat es einfach trotzdem (obwohl meine Nerven an dem Tag wirklich blank lagen). Ich wusste dass mein Exfreund kommen würde und dass er meine beste Freundin und Ihren Freund mitnehmen würde ( der Beste Freund von demjenigen, der mir den Sommer über so viel Kummer bereitet hatte). Damit hatte ich kein Problem, ich freute mich darauf!

Wir machten unseren Soundcheck und es war kurz vor Konzertbeginn und meine Freunde waren immer noch nicht da. Das Konzert fand in einem luxuriösen Hotel statt, prunkvoll ausgestattet, alles sehr edel. Dann, als wir soweit fertig und startbereit waren, sah ich durchs Fenster eine Horde Menschen ankommen, ich wusste sofort um wen es sich handelte… Und dann kamen sie alle herein – wilde Gestalten, teilweise mit Dreads und ausgesprochen alternativem Kleidungsstil – und setzten sich an einen Tisch mir gegenüber. Der Großteil war durch einen Raumteiler meinem Blick verborgen, der Einzige den ich sehen konnte war – wie sollte es auch anders sein – derjenige, bei dem ich es mir am meisten erträumt hätte und am meisten Angst davor gehabt hätte, dass er auftaucht. Ich konnte es kaum glauben – 6 Leute und sie kamen alle zu meinem Konzert – wie in einem dieser Träume. Nur zu dumm, dass sie ausgerechnet dann kommen, wenn ich das ganze Programm nicht kann, dachte ich mir. Das Ganze kam mir so surreal vor, es konnte einfach nicht wahr sein…Und wie so oft, sind die Dinge die man sich erträumt hat, wenn sie plötzlich wahr werden gar nicht so toll, wie man sie sich ausgemalt hat. Ich spielte mein Konzert und niemand bemerkte, dass ich die Stücke nicht konnte. Sie jubelten, lobten mich und saßen alle ganz zufrieden da. Es war ein schöner Abend, ein verrückter, wunderbarer Abend. Aber in meinen Träumen war eine solche Vorstellung viel größer und atemberaubender gewesen. Es war ganz normal, dass sie alle da waren. Ich freute mich darüber, es war ein schönes Gefühl, aber ich weiß jetzt auch, dass ich diesen Traum nicht weiter ausmalen muss. Wenn Träume wahr werden, sind sie oft sehr desillusionierend…zum Glück 😉

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Es begann wie ein süßer Sommertraum, fast unwirklich, vollkommen, ein Rausch der Sinne, der Hoffnung auf viele klare Sternennächte weckte. Die heißen Küsse am Lagerfeuer, der Tag am See, all das ließ Wünsche groß werden, die jedoch schnell wieder in sich zusammenschrumpften. Doch die Hoffnung starb nicht, ich wollte den Traum nicht loslassen, dir den Raum lassen, aber doch nicht ganz den Blick abwenden… Dann wieder zu zweit unter Sternen, vom Rausch hingerissen, weggerissen, umgerissen…Dann wieder Stille, keine Worte, stumme Blicke. Es war von Anfang an ein ständiges auf und ab, doch ich wurde das Gefühl nicht los, dass du eigentlich wolltest, aber dir selber im Weg standst. An diesem dürren Zweig machte ich meine Liebe fest, meine Hoffnung. Doch ich hätte nie gedacht, wie schmerzhaft Schweigen sein kann. Du sahst mich nicht, hörtest mich nicht, miedest meinen Weg. Der Druck war unerträglich, Dein Schweigen erdolchte mich und deine flüchtenden Augen waren wie würgende Hände ums Herz. Doch ich blieb stehen, gab den Glauben immer noch nicht auf, dass du nur nicht über deinen eigenen Schatten springen konntest. Doch immer wenn man glaubt, es könnte nicht schlimmer kommen, belehrt einen das Leben eines Besseren…

Eine Woche gemeinsam auf einem Festival…Es begann wieder vielversprechend. Unsere Blicke trafen sich, funkelten, die versehentlichen Berührungen durchströmten mich wie warmer Sommerregen und ich glaubte zu spüren, dass sich auch in dir ein warmes Gefühl regt. Zarte Berührungen in der Nacht, deinen Geruch in der Nase, deine Haut…ich ertrank fast in der Nähe.., bis ich plötzlich jäh umgeworfen wurde, als sich plötzlich eine ungesehen Mauer auftat. Mit blutender Nase trat ich zurück, machte wieder Raum und hoffte, dass du die Mauer wieder umwerfen würdest…doch diesmal blieb sie stehen. Eine Woche lang würdigtest du mich keines Blickes, schenktest mir keine Worte, obwohl wir nebeneinander schliefen. Es war fast unerträglich und es wundert mich selbst, dass ich daran nicht zerbrochen bin. Vesseling sei Dank, kann ich nur wieder sagen…irgendwann hast du es auch nicht mehr ertragen und mir gesagt, dass du mich nicht willst. Ich hatte ganz vergessen, wie sich ein gebrochenes Herz anfühlt. Meine Brust schmerzte wie ein glühender Krater, das Herz zerfetzt…

Und das schlimmste ist, ich kann immer noch nicht aufhören dich zu lieben, dich zu wollen und kann die Hoffnung nicht aufgeben, dass du vielleicht doch noch erkennst, dass ich bin was du willst…ich würde gerne einen Schalter umlegen und die Gefühle löschen, doch so schmerzlich es ist, ich muss sie annehmen wie sie sind…

Doch jetzt, wo der Schmerz langsam nachlässt, spüre ich neue Kraft in mir, spüre mich selbst wieder und beginne mehr und mehr zu verstehen…es bleibt spannend…

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Über die letzten Tage könnte ich ganze Bücher schreiben. Über die Höhen und Tiefen die mit rasender Geschwindigkeit Achterbahnschlaufen nahmen, über die inneren Prozesse die zu Rollen anfingen wie Lawinen, losgetreten von einem kleinen Kiesel der an die falsche (oder doch richtige?) Stelle fiel, über die Schlaflosen Nächte im Gedankenkarrussel, über den Schmerz in der Brustgegend als alle Traumseifenblasen auf einmal zu platzen schienen…Ich könnte Romane schreiben!

Dann kam das Kleeblatt, vier Blätter mitten im Grün und ich verschenkte es, damit ich ein eigenes finden konnte. Es erinnerte mich daran, dass all die Tiefen einen Sinn hatten und ich gewann wieder die Zuversicht, dass ich daraus lernen, als innerer Sieger davonschreiten würde. Also überwand ich mich und führ Richtung Unwetter, Blitze zuckten über den schwarzen Himmel unter dem mein Ziel lag. Laute Blicke, stumme Lippen und ein aufgeregtes Gefühl ums Herz begleitete den Abend. Dann seine Worte, verwirrend, konfus, verstörend und irgendwie doch beruhigend? Es machte mich traurig, wie sehr er sich selbst im Weg stand, so weit weg davon war, das Leben so zu nehmen wie es kommt, die kleinen Hinweise zu sehen und die Chancen zu ergreifen, die mit lautem Rufen an ihm vorbei zogen. Es machte mich traurig, dass die Liebe so oft nicht frei sein kann und ich drehte mich um und ging wieder meiner Wege…allein…aber mit dem Wissen, dass ich nie allein war.

Und ich spürte die Kraft wieder, den Raum, das Licht der Sterne und die unendliche Weite die ich im Herzen trug. Ich wurde Liebe, ich war Liebe, werde immer sein. Und ich konnte es kaum erwarten, diese Kraft wieder hinaus zu tragen, zu teilen, damit mein Leuchten auch wieder auf mich zurückfallen konnte…

In wolkigen Nächten träumt man eben oft vom Sternenhimmel. Doch mit dem tiefen Wissen, dass das Licht immer da ist, der Sternenhimmel in mir,der unendliche Raum…

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Mein Herz rast, ich bleibe noch einen Moment im Auto sitzen um meinen Atem zu beruhigen, doch lange halte ich es nicht aus. Ein entschlossener Atemzug, ich steige aus dem Wagen (diesmal ohne Zwischenfälle) schließe die Tür und mache mich auf die Suche nach der richtigen Hausnummer. Ich betätige die Klingel, Deine Stimme befielt mir wo ich lang muss. Was mein Herz doch für einen Sprung macht, als Deine Stimme erklingt, so angenehm, so anziehend…wir reden Stundenlang, ich höre Dir gerne zu, ich erzähle gerne. Manchmal bleiben unsere Blicke verheißungsvoll aneinander hängen, doch statt dass wir uns nähern, rutschen wir wieder ein Stück zurück – bloß nicht zu nahe. Immer wieder blicken sich unsere Augen an, erwartungsvoll, unsicher, kontrolliert. Immer diese Kontrolle, ich wünschte ich könnte sie einfach loslassen, mich einfach loslassen, wenn da nicht diese Unsicherheit wäre – schließlich braucht man die Kontrolle nur gegen die Unsicherheit, die Angst…Ich genieße jeden Augenblick, jede Geschichte, jeden Tropfen Whiskey, aber ich frage mich, warum es immer so läuft, wir uns jedes Mal mit vorsichtiger Distanz gegenübertreten, als hätten wir Angst etwas zu verlieren? Haben wir etwas zu verlieren? Würden wir etwas verlieren, wenn wir uns näher kämen? Lieben wir einen Traum, eine Traumseifenblase die platzt, sobald ein winziges Stück der Seele sie berührt? Wenn es immer so weiter gehen würde, es wäre auch gut…

Dann halte ich die Spannung nicht mehr aus, ich will Dich, Deine Lippen spüren, Dich riechen, Dich schmecken, Deinen Körper fühlen. Fast unbeholfen berühren sich unsere Lippen, fast wie beim ersten Kuss. Es ist immer der erste Kuss mit Dir, immer wieder, wie die erste Liebe. Doch schnell finden unsere Lippen wieder zueinander, ich spüre Deinen Atem an meinem Hals, sauge Deinen Duft in mich auf, als würde ich ihn das letzte Mal in mich aufnehmen können…ich liege in Deinen Armen, auf Deiner Schulter, Du bist mein Krieger, warst es immer, wirst es immer sein und ich darf Deine Göttin sein, für diese Nacht. Sonne und Mond, nie vereint und doch braucht der Mond die Sonne um zu leuchten…soll es wirklich so enden? Wird es jemals enden? Aus den Augenwinkeln erhasche ich Blicke, die Du mir zuwirfst, ein zufriedenes Lächeln huscht über Deinen Mund. Zu gerne wüsste ich, ob Du mich in diesen Momenten liebst, oder ob es doch einfach nur Zufriedenheit ist…

Aber eigentlich ist es auch gar nicht so wichtig. In diesen Nächten, hält die Zeit den Atem an. Alles außer der tickenden Uhr scheint stehen zu bleiben. Wir bewegen uns im unendlichen Raum, zeitlos für eine kurze Ewigkeit. Allein zu zweit? Die Gedanken sollen verschwinden, das Gedankenkarussell dreht sich so schnell, dass ich den Ausstieg nicht mehr sehe. Einfach sitzenbleiben, entspannen, loslassen und mal wieder einen der schönsten Momente in meinem Leben genießen, zu zweit. Und wenn es nach mir ginge, könnte es ewig so weitergehen…

Die Sonne streichelt mein Gesicht ich blinzele durch die müden Augen. Für einen Moment kommt es mir vor, als spürte ich Deinen Atem an meinem Hals, als würdest Du mir sanft über die Schultern steicheln…doch es ist nur die zweite Decke, die leer auf der anderen Hälte des Bettes liegt. Ein seltsamer Geruch steigt mir in die Nase…riecht irgendwie nach Seifenblasen…

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Ich stelle den Motor ab, schalte das Licht aus und muss noch einen Moment im Auto sitze bleiben – atmen, das ist die Lösung – und dem glühenden Kopf noch einen Moment lassen um ein bisschen zu lüften und abzukühlen. Ich spüre meinen Herzschlag bis in die zugeschnürte Kehle, dabei frage ich mich, warum ich denn überhaupt so aufgeregt bin? Diese Unsicherheit ist es, das Nicht-Wissen worauf ich mich einlasse, was auf mich zukommt. Normalerweise plane ich, weiß was ich will, bereite ich vor und hab alles mehr oder weniger unter Kontrolle, Sicherheit! Und diesmal? Alles anders, weder mein Kopf, noch mein Bauch wissen Antwort und meinen nur „Du wirst schon sehen!“…na wunderbar! Der Atem ist wieder ruhig, das Klopfen in einem halbwegs normalem Rhythmus, dann gebe ich mir einen Ruck, öffne die Autotür (bleibe hängen, weil ich vergessen habe mich abzuschnallen) und schlendere grinsend zur Haustür. Dann ein Anruf, eine kurze Begrüßung und ein seltsames Gefühl, als ich die Treppen hinaufsteige. Ich packe meine Sachen aus und mache es mir auf  dem einzigen Sessel in dem kleinen Raum bequem, während er noch ein paar Hausmännischen Pflichten nachgeht. Ich frage mich, warum er mir so selten in die Augen sieht. Ich würde ihm so gerne lange in die Augen blicken können – die schönsten Augen die ich je gesehen habe – und ein bisschen in den Seelenlabyrinthen abtauchen, aber es reicht immer nur für einen kurzen Augenblick. Wir reden nicht viel, schauen Filme an, kommentieren ab und zu ein wenig, trinken, schlafen ein, wachen auf…immer mit einem großen Sicherheitsabstand. Wir sind Fremde…Ich frage mich, warum wir jetzt gemeinsam hier sitzen…wir haben uns noch nicht oft gesehen, drei Mal bis jetzt und oft bis in die Nacht geschrieben. Chatten ist ein Segen und ein Fluch zugleich – die Distanz wird für diese Zeit aufgehoben und andere Geister sprechen miteinander, in den meisten Fällen entsteht die Kluft aber sofort wieder, sobald man sich dann gegenüber steht…Die Distanz stört mich, aber ich weiß nicht, wie ich sie überwinden kann, und weiß nicht einmal, ob ich sie überhaupt wirklich überwinden will. Denn dann stellt sich die Frage: Was dann?

Wir legen uns hin, nebeneinander unter einer Decke – physischer abstand: 5 Zentimeter, psychischer Abstand: eine unüberwindbare Schlucht…ich kann nicht schlafen, höre seinen Atem, spüre wie ich meinen anpasse…ich stelle mir vor, wie es wäre ihn zu küssen, meinen Kopf auf seine Schulter zu legen, aber der Weg von meinen Lippen zu seinen scheint eine unüberwindbare Distanz zu sein. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen! Ich wäre sowieso viel zu feige. Aber ich genieße es einfach jetzt, in diesem Augenblick hier zu liegen, allein zu zweit…

Am nächsten Morgen Nachmittag bin ich auch noch nicht klüger als davor. Die Stimmung ist entspannt distanziert, fremd und doch irgendwie nah. Ich würde am liebsten den ganzen Tag da bleiben, einfach gemeinsam nichts tun, aber der Kopf sagt ich muss gehn und ihm seine Ruhe lassen. Vielleicht sind unsere Mauern auch einfach zu dick, um einen gemeinsamen Raum zu ermöglichen, ich würde mir gerne mit dem Vorschlaghammer daran zu schaffen machen…

Und zurück bleibt ein großes Fragezeichen und noch weniger Klarheit darüber, was ich eigentlich will. Ich will wissen was es ist, dass uns zueinander zieht, das uns so plötzlich verbindet obwohl wir so verschieden sind. Ich würde es so gerne wissen und verstehen, aber vermutlich muss ich es selbst herausfinden und irgendwo in mir nach der Klarheit graben…gar nicht so einfach, bei meinem Kopfchaos. Aber es lenkt wenigstens ab und lässt Raum für Träume…die haben wir ja besonders gern, die Träume 😉

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Ist es Liebe? Verliebtheit? Bloße Träumerei? Flucht vor der Einsamkeit? Ein heimlicher Hilfeschrei?

Was suche ich bei dir? Sehne ich mich nur wieder nach einem Traumbild, das ich mir von dir erschaffe, oder könnte ich dich wirklich so wollen, wie du bist? Was sehe ich in dir? Was erwarte ich , ersehne ich mir?

Ungestellte Fragen, die im leeren Raum zwischen uns verklingen, ohne je gehört zu werden…verdammte Angst vor dem Fall…

Aber das schöne ist, es ist überhaupt nicht von Bedeutung die Antwort auf diese Fragen zu wissen, denn die Dinge entwickeln sich ohnehin von selbst und niemand kann ihren Lauf vorhersagen. Und was aus einer Bekanntschaft wird, das wird sich schon noch zeigen. Auf jeden Fall bin ich wieder eingestiegen, in das Spiel des Lebens, und bin gespannt was mir auf dem Spielfeld so alles begegnet…und da steht sie wieder, die kleine rote Spielfigur – bereit erneut geworfen zu werden, um einmal mehr aufzustehen…denn wie es endet, das ist sicher, aber wie es gespielt wird, das entscheide ich B-)

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Gestern war so ein Abend, der in meiner Seele wieder lang verborgne Träume und Sehnsüchte weckte. Die Musik bei diesem wunderbaren Konzert weckte mich aus meinem traumlosen Schlaf, ließ das Herz tanzen, die Seele fliegen und erinnerte mich wieder an die verschleierten Zwischenwelten, in die ich mich schon lange nicht mehr geflüchtet hatte. Ich erinnerte mich wieder an die Träume, die mich früher in weite Ferne trugen, weg vom Alltag, tief hinein in die Seelenlabyrinthe der verzauberten Waldreiche und Auen. Ich jagte mit den Falken durch die Winde, ritt auf Wolkendrachen, pflückte Sterne vom Himmel, tanze mit Elfen auf tauschweren Lichtungen, folgte den Flötenklängen des Pan, schlief in dem Armen alter Bäume und wachte auf, vom Lachen der Blätter geweckt…Ich hatte das Träumen verlernt. Oder besser gesagt traute ich mich nicht mehr zu träumen, denn mit jedem Traum verstärkte sich die Sehnsucht, dass sie doch Wirklichkeit werden mögen. Jeder Traum machte das trübe Dasein in der „echten“ Welt (was auch immer man als die echte Welt bezeichnen mag) ein bisschen trister und trostloser.

Doch so funktioniert das mit dem Zaubern eben nicht – man kann sich nicht in andere Welten zaubern – man muss erkennen, dass sie immer schon hier waren, dass es nie eine Trennung zwischen den Welten gegeben hat, dass man diese Wunderwelten immer im eigenen Herzen trägt. Und öffnet man dann Herz und Seele, sieht man sie plötzlich, die Wolkendrachen, die Waldelfen und Wurzelgnome, die sich hinter knorrigen Bäumen verstecken. Dann hört man plötzlich den leisen Gesang der Wassernymphen (den man zuvor für bloßes Bachgeplätscher gehalten hat) und das Fauchen der Windreiter, die unermüdlich durch die Lande jagen. Dann sieht man wieder, dass der Himmel einem das schönste Geschenk macht, wenn er gefrorene Sterne zum Boden rieseln lässt, jede kleinste Schneeflocke das größte, vollendete Kunstwerk. Und man hört, wie die Erde wohlig aufatmet, als die weiße Decke über sie gelegt wird und sie sanft umhüllt. Dann schließt sie die Augen und lächelt, denn auch sie will einmal Zeit zu träumen…

…und auf einmal kann ich es wieder, das Träumen. Doch es sind keine trügerischen Traumseifenblasen, die platzen sobald sie die Sonne sehen. D i e s e  Träume sind nur das wache Auge des Herzens, das den Zauber des Lebens wieder sehen will…

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Ich hatte das Zaubern verlernt…ich hatte verlernt alles um mich lebendig werden zu lassen, die Welt um mich tanzen zu lassen, im Rhythmus der Erde. Ich hatte verlernt das Kleine unendlich groß werden zu lassen und mit dieser Größe den weiten Raum meines Herzens bis in den letzten Winkel auszufüllen. Ich hatte verlernt die kleinste Flamme heller als das strahlende Licht der Sonne leuchten zu lassen und nur mit einem stillen Gedanken den dunkelsten Raum zu erhellen. Ich hatte verlernt tiefe Wunden mit einem warmen Lächeln zu heilen und Tränen der Trauer zu Quellen des Lebens werden zu lassen. Ich hatte verlernt kalte Masken mit der Wärme meines Herzens zu schmelzen und unüberwindbare Mauern einzureißen, indem ich sie nur behutsam mit den Fingern berührte. Ich hatte verlernt an die Magie zu glauben, die mich durchströmt, mit allem verbindet, mächtig und verletzlich, stark und zart, unendlich groß und klein macht. Ich hatte verlernt auf das Leben zu vertrauen, mich führen zu lassen vom Puls der Erde, der Stimme des Windes. Ich hatte verlernt auf dem Rücken der Wolkendrachen bis zu den fernsten Sternen zu fliegen, mich fallen zu lassen, durch Zeit und Raum zu schweben, getragen von den Händen der Magie, des Universums, des Lichts, das alles ist und nichts…

Ich wachte auf, geweckt von einer bekannten Stimme, die mich wie eine alte Freundin zu sich rief. Ich wachte auf und hielt die Welt in Händen – meine Welt, die ich liebevoll und mit erstaunten Augen betrachten konnte. Und ich wurde klein und die Welt um mich wuchs und wurde größer und größer. Ich wachte auf und fühlte, wie der Zauber meinen Körper durchströmte, die Magie jede Zelle pulsieren ließ, und alles war Licht…und dann wachte ich auf.

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Das schlimmste ist die Hoffnung. Wie ein kaum wahrnehmbarer Schimmer scheint sie am Ende der dunklen Höhle, lässt mich weiter durch die dunklen Gänge irren, wie eine Motte die das Licht sucht. Doch so weit ich auch laufe, das Licht wird nicht heller, scheint sich mit mir zu entfernen, und trotzdem schwebt mir das Bild vor Augen, lässt sich nicht verjagen. Ich klammere mich an der Hoffnung fest, obwohl mein Kopf mir sagt, dass hoffen sinnsol sei. Aber ich will nicht aufhören zu träumen, will wieder in den geliebten Armen liegen, den gemeinsamen Herzschlag spüren und wieder gemeinsam durch den unendlichen Raum tanzen…

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Ich habe diesen Text schon in der deutschen Fassung veröffentlicht, aber wie bei den meisten Dingen, ist er im Original einfach besser, deshalb werde ich ihn an dieser Stelle auch noch einmal in Englisch veröffentlichen. Der Text entstand als möglicher Liedtext,  nicht als Gedicht, aber es erschien mir als sinnvoll, ihn hier in einer deutschen Version zu posten, aber das ist einfach nicht dasselbe…

Dreamdancer

*

Take my hand

before it’s fading in the breaking dawn

follow me through the soul-labyrinths

spiderwebs of broken dreams

are trying to catch us

keep us from flying

*

Follow me to the sleeping moon

But beware, never wake him up

Passing silvery dreams and silent memories

we’re dancing on the treacherous clouds

of the space inbetween

*

We’re dreamdancers

Children of the longing souls

fighting frozen minds

with burning hearts

Where time dances with eternity

we’re catching stars

chasing escaping dreams

we’re dreamdancers

dancing in the space

somewhere between shadow and light

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Nimm meine Hand,

bevor sie in der nahenden Dämmerung verblasst

Folge mir über die verschlungenen Pfade der Seelenlabyrinthe

Wie Spinnweben zersplitterter Träume greifen sie nach uns

versuchen uns zu fangen

uns am Fliegen zu hindern.

*

Folge mir zum schlafenden Mond

Aber gib Acht, dass du ihn nicht weckst

Vorbei an silbernen Träumen

und schweigenden Erinnerungen

tanzen wir auf heimtückischen Wolken

der verschleierten Zwischenwelt.

*

Wir sind Traumtänzer

Kinder der rastlosen Seelen

die erstarrte Geister

mit glühenden Herzen bekämpfen

Wo die Zeit mit der Ewigkeit tanzt

greifen wir nach den Sternen,

jagen Träume, die zu Fliehen versuchen

Wir sind Träumtänzer in der Zwischenwelt

irgendwo zwischen Schatten und Licht…

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Es scheint fast so, als wären die Traumseifenblasen letztendlich doch geplatzt…

Aber irgendeine leise Stimme in meinem Bauch flüstert, dass es vielleicht ja doch besser so  ist…

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Er öffnet ihr die Türe und sie treten ein. Sie steuert den kleinen Tisch in der Ecke an, ihre Absätze klackern auf dem roten Boden. Sein Blick schweift durch den Raum während  sie ihren schwarzen Mantel auszieht. Es zischt, als die Flamme am Streichholz hochzüngelt und seine Zigarrette entzündet. Er nimmt einen tiefen Zug und sie reden über das Lokal, die Leute, das Wetter…ein seltsames Gefühl hier zu zweit zu sein. Sie ist ein bisschen unsicher, hat Angst vor der Stille, fehlenden Worten, doch sie verbirgt es hinter einem Lächeln. Er ist ein guter Erzähler, sie hätte ihn den ganzen Abend lang alleine reden lassen können, es hätte keinen von beiden gestört. Das Bier kommt, langsam entspannt sie sich. Sie genießt es, in seine blauen Augen zu blicken, während er spricht. Seine Huskyaugen funkeln, als er eifrig von seinen Erlebnissen berichtet, sie versucht hinter die eisblaue Spiegelfläche zu blicken, doch sie verliert sich in den Seelenblicken. Wolfsaugen hat er, die ihr Herz durchbohren, ein fester Blick, ein fesselnder Blick. Sie hängt an seinen feingeschnittenen Lippen, seinem schelmischen Lächeln, das die Mundwinkel umspielt. Sie reden, die lachen, fast so, als würden sie sich kennen. Auch er hat sich in ihren Augen verfangen, heftet seinen Blick fest an ihren, doch sie hält ihm Stand. Er weiß, dass er mit ihr nicht kämpfen muss, es wäre ein sinnloser Kampf, denn beide sind sie Krieger, jeder auf seine Art. Sie sind sich nahe, gar nicht mal so unähnlich, aber sie halten Abstand, bleiben auf Distanz.  Sie genießt es, mit ihm alleine zu sein, wenn seine ganze Aufmerksamkeit ihr gilt, sie muss ihn nicht teilen. Er sieht sie an und versucht in ihr zu lesen, er versteht sie nicht.  Er ist gern mit ihr alleine, dann ist sie nicht so still wie sonst, nicht so beherrscht. Er fragt sich, welchen Käfig sie oft mit sich herumträgt, was ihr ihre Sprache raubt, das Selbstbewusstsein nimmt…

Sie reden lange, über Wichtiges und Unwichtiges, über Filme, über Freunde, über Beziehungen, beide sind sie verblüfft von ihren Wortschwällen, sie hätte nicht gedacht, dass man mit ihm ernsthaft reden könnte. Die Zeiger wandern weiter über das weiße Ziffernblatt, der Abend nähert sich dem Ende. Sie zahlen, beide getrennt, und machen sich gemeinsam auf dem Weg zum Bahnhof. Er ist kleiner als sie, wie sie da mit ihren Stiefeln neben ihm her stolziert.  Der schwarze Ledermantel ist auffällig, lässt ihre Bewegungen geschmeidig erscheinen, wie die einer schwarzen Katze, eines Panthers, der durch die Nacht schleicht. Er trotzt dem kalten Wind mit sommerlicher Kleidung, und man sieht ihm seine Kraft an, die körperliche und die geistige. Sie fühlt sich wohl an seiner Seite, am richtigen Ort… Letzte Worte gewechselt über den Abend, dann verabschieden sie sich mit einem einfachen „Bis dann“, keine Umarmung, keine Wangenküsse, das brauchen sie nicht. Sie halten Abstand, nicht etwa aus Angst, oder Schüchternheit, sondern aus Respekt voreinander.

Dann dreht sich der Wolf um und auch die Katze entschwindet wieder in der dunklen Nacht. Jeder geht seiner Wege und das nächtliche Treffen bleibt ein Geheimnis, geborgen von zwei Augenpaaren…

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Sie ist zurück, die weiße Schneedecke, die Kälte, das Eis. Es waren ein paar Tage, die mich vom Frühling träumen ließen, doch jetzt bin ich wieder aufgewacht, unsanft geweckt von beißender Kälte, es war eben doch nur ein Traum von Sonne und von Wärme. Auch der Winter hat seine eigene stille Schönheit, die das Land mit Ruhe überzieht und in eine weiche, weiße Decke hüllt. Doch wärmen kann diese Decke nicht und das Funkeln der Schneekristalle kann mein Herz nicht erhellen…vielleicht sollte ich mich einfach verkriechen, verstecken, schlafen und erst im Frühling, wenn alles wieder erwacht und aufblüht wieder aus meiner Höhle herauskommen…

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Wo stehe ich gerade? Wo bin ich, lebe ich überhaupt noch im Jetzt? Immer wieder verirre ich mich in vergangen Erinnerungen, ein ewiger Kreislauf. Ich drehe mich im Kreis, gehe ein paar Schritte vorwärts laufe zurück und irgenwann weiß ich nicht mehr wo ich stehe. Ständig nehmen die Erinnerungen neue Gestalt an, sie sind so, wie sie sein sollten. Es ist meine Welt, mit meiner Realität, ich darf die Vergangenheit ändern, ich kann meine Zukunft bestimmen, Fehler wieder gut machen. In meiner Welt kann ich mich verstecken, kann glücklich sein, dem grausamen Alltag entfliehen.

Es tut weh, wenn du weißt, dass er dir nie das geben wird, was er ihr gegeben hat, dass er dich nie so lieben wird, wie er sie geliebt hat. Selbst wenn er irendwann die Augen öffnen sollte und mich sehen, wird er mich doch nie in diesem magischen Licht sehen, wie sie. Ich muss mich damit abfinden, so ist es nunmal. Irgendwann wird sie über mich kommen, diese Magie, dann werden wir in ihren Bann gezogen sein und keine Macht über sie haben…ich werde warten und mich wieder in meine Welt zurückziehen…

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Traum vom Tod

Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt, ebenso gestern und die Nächte davor. Es ist seltsam, wenn man sich im Traum sterben sieht, man will es nicht wahrhaben, denn du fühlst das Leben in dir! Du weißt, dass du tot bist, doch du verstehst nicht, wieso du denn jetzt sterben solltest…das ist ein sehr seltsames Gefühl. Und danach wache ich auf und brauche einen Momant Zeit um zu verstehen, dass alles nur ein Traum war. Es ist nicht so, dass ich Angst vor diesen Träumen habe, doch sie machen die Nacht nicht gerade zu etwas Erholsamen. Ich sehe diese Träume auch nicht als irgendwelche Zeichen, dass mein Tod vor der Türe steht und jeden Momant anklopft, es sind und bleiben Träume, unrealistische, verstörende Träume!

Ich habe gehört, dass Träume vom eigenen Tod auf eine Veränderung hinweisen sollen. Sie kommen häufig vor, wenn man einen Lebensabschied abschließt, oder sich innerlich von etwas verabschiedet. Das klingt mir sehr plausibel, da sie bei mir immer in genau solchen Zeiten auftreten. Ob sie nun eine Bedeutung haben, oder nicht, es macht nicht sondelich viel Spass, jede Nacht zu sterben…

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Dieser Ort ist jenseits von Zeit und Raum, ein kleines Universum mit seinen eigenen Regeln und Naturgesetzen, fernab von jeglichem Alltag und Realität. Eigebettet in ein stilles Tal mit Mauern aus markanten Gipfeln liegt es da, unser Reich, eingehüllt in einen Mantel aus Nebel.  Ich liebe sie alle, diese Menschen, die ich dort treffe, sie sind Teil dieser  Welt und sie sind es, die diesen Ort zu etwas magischen machen. Sie sind alle besondere Menschen, verückt sind sie auch, sonst wären sie nicht dort. Ich sehe diese Leute bloß zwei oder dreimal im Jahr, nur an diesem Ort. Ich kann nicht sagen, dass sie meine Freunde wären, dazu kenne ich sie zu wenig, mit vielen hab ich noch nicht viel geredet, manchen anderen bin ich näher gekommen als ich geplant hatte…doch diese Menschen gehören zu diesem Ort und sie sind wichtig für mich, dieser Ort ist wichtig für mich. Er wirkt auf seltsame Art und Weise nicht real, im nachhinein erscheint mir immer alles wie ein Traum, unwirklich und viel zu schnell vorbei! In unserem Reich herrschen andere Gesetze, was dort geschieht, bleibt dort und unter uns, es ist nie wirklich geschehen,  nicht real, was an diesem Ort geschieht, bleibt für immer an diesem Ort! Es ist eine eigene Welt, diese Menschen sind Teil davon und machen sie einzigartig! Jedesmal verlasse ich diese Welt voll Wehmut, jedesmal mit der Angst, dass dieser Traum verblasst, sich die Welt in Luft auf löst, ich diese Menschen nicht mehr sehe… ich weiß nicht, welche Folgen das für mich hätte, doch ich weiß, dass ein Teil von mir für immer verloren gehen würde, denn wie jeder von uns habe ich einen Teil von mir an diesem Ort gelassen und ich werde ihn nicht zurückbekommen. Die einzige Möglichkeit ist immer wieder in diese Welt zurückzukehren, denn nur dort bin ich komplett…

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Ich habe mal wieder über meine alten Blog Einträge nachgedacht, es begann ja alles im Frühsommer. Da habe ich mich entschlossen, meine Gadanken niederzuschreiben, weil ich nicht darüber schweigen wollte. Immer wieder geistert die Erinnerung an diese Tage in meinem Kopf herum, es macht mich melancholisch und sehnsüchtig denke ich daran zurück. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so intensiv gelebt zu haben! Jeden Tag habe ich gelitten, harrte aus in ungeduldiger Erwartung, ich wurde fast besessen vom Internet, mindestens dreimal täglich musste ich nachsehen ob ich neue Nachrichten hatte. Ich war glücklich, obgleich ich mich schrecklich fühlte. Ich brauche bloß in meinen Einträgen nachlesen, dort habe ich meine Seelenqualen herausgeschrie(be)n. Ich habe wirklich gelitten, doch das Leben machte Spass, es war spannend, voller Überraschungen, ich hatte neues Selbstbewusstsein und ich war offen für alles, was auf mich zu kam. Ich kann mich nicht erinnern , wann ich jemals so glücklich war, wie in diesen Sommertagen (abgesehen vielleicht kurz nach meinem ersten Kuss)…

Es hat sich viel geändert! Alles worauf ich damals gehofft hatte, ist zu einem kleines Traumwölkchen verpufft und von dieser Zeit ist nichts übrig als meine Erinnerungen. Schöne Erinnerungen, die mich traurig machen. Ich sehne mich zurück nach diesem Gefühl, dass in diesem Sommer von meiner Seele Besitz ergriffen hatte, nach der Spannung, selbst nach diesem Leiden. Es ist so viel passiert seit dieser Zeit, ich habe mich  verändert, bin älter geworden und vielleicht ein bisschen trauriger und ein bisschen weniger optimistisch. Trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass es irgendwann wieder so wird wie damals, in diesen wenigen Wochen, in denen ich einfach nur glücklich war!

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Abendstille legt sich übers müde Land
Dunkelheit hat heimlich neues Licht entfacht
Nebel fließt herein im sibernen Gewand
des Mondes fahlen Lichts in schwarzer Nacht

Ruhig wird reger Geist und findet Frieden
von der Nacht sanft in den Schlaf gesungen
kann der Träumende auch ohne Flügel fliegen
Wär je dem wachem Geist der Sprung gelungen ?

© by johannatindomerel

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