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Posts Tagged ‘single’

Und irgendwie fühlt sich alles so falsch an-ich sehe mich um, auf der Suche nach einer geeigneten Beute, fiexiere mein Ziel, aber habe keine Lust mich anzupirschen, will eigentlich nur weg. Mit klaren Augen sehe ich die trüben Gesichter der Trunkenen, fühle mich fehl am Platz. Aber ich muss wieder leben, den neuen Zustand realisieren, begreifen. Vom Zuhause rumsitzen und in alten Erinnerungen wühlen wird die Qual nicht leichter, nichts klarer. Dann die Berührung, die Annäherung, alles so unbeholfen, falsch. Dann die Lippen, die nicht auf meine passen. Dann das Geständnis, dass ich noch nicht bereit bin…Alles falsch und trotzdem irgendwie auch wieder gut. Vielleicht hilft es, den Zustand zu realisieren und anzunehmen. Auch egal letztendlich, es gibt nchts zu bereuen und deine Fehler kann ich leider nicht bereuen. Der Schmerz ist da, aber er ist leise, wie von fern. Wird schon wieder, bestimmt…hoffentlich…

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Ich war die letzte Zeit oft auf Feiern, ständig unterwegs, immer Ausschau haltend nach potenziellen Opfern, zukünftigen Freunden usw. Aber nach jeder Feier hab ich aufs Neue festgestellt, dass ich im Moment überhaupt nicht bereit für eine Beziehung wäre und ich gar nicht auf der Suche nach etwas Neuem bin. Ich schaue um mich, sehe den Männern in die Augen, mein Kopf sagt:“Der wär doch was, schnapp ihn dir!“, aber der Bauch schweigt, die Schmetterlinge sind wohl noch nicht geschlüpft. Irgendwie fehlt mir das Gefühl verliebt zu sein fast ein bisschen…die Aufregung, das Herzrasen, die zitternden Hände, die zugeschnürte Kehle, das Gefühle keine Luft zu kriegen und dieses unglaublich herrliche  Gefühl der Schwerelosigkeit…Ich hätte nie gedacht, dass ich nach meiner letzten Beziehung Zeit brauche würde, bevor ich mich wieder in eine neue stürzen kann. Es ist auch nicht so, dass ich das Gefühl habe, ich sei von ihm noch nicht losgekommen, oder würde ihm nachtrauern, aber im Moment habe ich einfach gar nicht das Bedürfnis mir jemanden Neuen zu angeln..Es ist ein seltsames Gefühl, besonders weil ich mich noch gut daran erinnern kann, wie verzweifelt ich vor ein paar Jahren war, unbedingt einen Freund haben wollte und glaubte, mich würde nie einer wollen…die Zeiten haben sich geändert^^ Im Moment genieße ich meine Freiheit, ich habe keine Verpflichtungen einem Partner gegenüber, muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich mit anderen Männern etwas unternehme, kann meine Zeit ganz nach meinem Belieben (soweit es eben möglich ist) einteilen…es tut gut, einfach mal ein richtiger Egoist zu sein. Außerdem bin ich zur Zeit genug mit mir selbst beschäftigt, eigenen Problemen, besonders aber damit, mich selbst wirklich kennen zu lernen. Ich habe in den letzten Wochen viel über mich gelernt, habe mich weiterentwickelt, bin an den Erfahrungen gewachsen…ich brauche im Augenblick sehr viel Zeit für mich selbst, muss mir über viele Dinge klar werden, ich habe nicht die Kraft für eine feste Beziehung, auch wenn es sehr egoistisch klingen mag (was es ja auch ist).  Aber die Erkenntnis tat mir gut, es ist in Ordnung single zu sein, ich muss nicht zwanghaft auf der Suche sein nur um so schnell wie möglich einen neuen Freund zu haben, damit ich nicht so einsam bin. Einsam bin ich ohnehin nicht, es geht mir so gut wie schon lange nicht mehr, ich genieße jeden Moment, den ich mit Freunden verbringen kann, abendliches Biertrinken, reden, lachen, schweigen und einfach nur still den Geschichten anderer zuhören…Aber ab und zu muss ich mich zurückziehen, Stille suchen, ruhig werden…doch „allein sein“ ist nicht ja nicht  gleich „einsam sein“! Von Zeit zu Zeit braucht man einfach mal seine Ruhe und Zeit für sich selbst!!

Und wenn der Richtige des Weges kommt, dann ist ja alles schön und gut, dann habe ich hoffentlich gerade die Augen offen und nehme ihn auch wahr.  Dann bin ich hoffentlich auch wieder bereit mich zu verlieben. Aber bis dahin stelle ich meine Suche ein, es kommt ja ohnehin immer alles genau dann, wenn man es am wenigsten erwartet!

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Sonnenstrahlen lächeln mir entgegen, versprechen Wärme und Frühling, aber der eisige Wind jagt mich beinahe zurück ins warme Haus. Grausam und kalt reisst er an meinen Kleidern, treibt mir Gänsehaut auf die Haut. Ich zittere, laufe um der Kälte zu entfliehen, doch ich kann ihr nicht entkommen, nicht der Kälte in mir…eine kalte schützende Eisschicht betäubt glühende Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, es tut immer noch weh, keine Schmerztabletten für gebrochene Herzen, eingestürzte Wolkenburgen, verblasste Hoffnungsschimmer…das Eis taut, trotz eisigen Winden und das Herz ist den launischen Spielen des Lebens schutzlos ausgeliefert. Aber was einen nicht umringt macht einen ja angeblich stärker, also hoffe ich das mein Herz stark genug ist, für alles was kommt und dass es lernt geduldig zu sein, auszuharren und auf den richtigen Moment zu warten, in dem es dann anfangen darf in heftigen Freudensprüngen auf und ab zu hüpfen. Bis dahin muss ich es irgendwie alleine aushalten, versuchen mich abzulenken, Augenblicke genießen, weitergehen und nicht in „Was-wäre-wenn-Gedanken“ hängen bleiben.

Aber im Moment verkrieche ich mich lieber wieder unter meiner Decke und träume vom Leben…

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Manchmal fühlt sie sich ein bisschen einsam, hat das Gefühl  niemand denkt an sie. Manchmal ist sie ein bisschen traurig, weil sie sich verlassen vorkommt, stehengelassen in der Wüste ihrer Seele . Schnee und Eis soweit das Auge reicht, in ihrer Eiswüste, es ist einsam dort, alle sind sie gegangen, weil sie keine Kälte mehr ertragen wollten. Sie erträgt sie auch nicht, die Kälte, aber ihre Füße sind bereits fest gefroren, so lange hat sie gewartet…gewartet, dass jemand kommt, sie findet und rettet, dass sie zurückkommen um sie zu holen. Tief in ihrem Herzen weiß sie, dass sie nicht zurückkommen werden, sie kommen nie zurück…

Manchmal lächelt sie dann ein leises Lächeln. Dann spürt sie, wie der Wind an ihren Kleidern reißt, ihr um die Ohren pfeifft, ihr die Haarstränen ins Gesicht wirbelt und dann fliegt sie wieder, mit den Winden zu den Wolken bis hin zu den Sternen, den stillen Schönen, Hoffnungsfunken in schwarzer Nacht. Dann weiß sie, dass sie nicht ganz alleine ist, dass irgendwo jemand wartet, dort oben auf den Sternen, wie sie, allein auf sie, zu zweit…

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Es ist kalt draußen, die Kälte kriecht durch die Ritzen und allein das Wissen um sie lässt mich im warmen Zimmer erzittern. Ich wickle die Decke enger um mich, doch sie hilft nicht gegen die Kälte, die sich abends in meinem Herz ausbreitet. Wenn ich dann, allein in meinem Zimmer liege, in einem Meer aus Decken, dann steigt mir Sein Geruch in die Nase und ich erinnere mich an die Nächte, in denen Er mich wärmte. Ich will Ihn nicht zurück, das ist es nicht. Ich fühle bloß, dass ich wieder allein bin und es vermutlich auch längere Zeit bleiben werde.  Vielleicht bin ich auch zu anspruchsvoll was meine Männerwahl angeht…es gäbe bestimmt viele Männer, die mich wollen würden. Doch ich schenke mein Herz leider immer einem „Mister Unerreichbar“. Diese sind meist recht selbstbewusst und sehen Frauen auch gerne mal als einen kleinen Snack zwischendurch. Und sie haben eine Neigung dazu, Frauenherzen zu brechen…erst verführen sie sie mit ihrem Charme und lassen sie dann im Regen stehen „Ich dachte wir wollten nur ein bissches Spass“ Nein, ich will kein netter Zeitvertreib sein…ich sollte meinen Männergeschmack ändern, so schnell wie möglich…aber irgendwie hat der Kopf da meistens wenig mitzureden…

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only feel good

Langsam dringt es bis in mein Bewusstsein durch, dass ich wieder single bin. Es ist ein komisches Gefühl, aber ich freue mich auch schon wieder auf die Abenteuer und Überraschungen, die das Singleleben für einen bereit hält. Und ich muss sagen, es geht mir richtig gut. Langsam setzt das Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit ein, das ich schon in einem älteren Gedicht zum Ausdruck bringen wollte. Seltsamerweise passt dieses Gedicht sehr gut auf meine ganze letzte Beziehung, obwohl ich das Gedicht über jemand anderen geschrieben habe. Und als es dann wirklich ernst wurde und mir klar wurde, dass ich in dieser Beziehung niemals glücklich sein würde, schwirrten mir die ganze Zeit die Zeilen ich weiß ich muss mich stellen, breche endlich diesen Bann… durch den Kopf, solange, bis ich dann endlich den Mut fand den Mund aufzumachen…

Doch jetzt beginne ich mich befreit zu fühlen, bin lebenshungrig, will jeden Augenblick genießen und will endlich wieder ganz ich selbst sein. Und ich heiße mein neues Leben mit einem breiten Grinsen Willkommen und beginne langsam einen Fuß vor den anderen zu setzen. Der Weg ist das Ziel…

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Es tut so unglaublich weh, jemanden zu verlieren! Ein Abschied ist immer schwer, auch wenn man ihn schon lange erwartet. Ich weiß, dass wir es tun mussten, um unsrer selbst Willen, doch trotzdem ist es furchtbar schwer loszulassen. Ich fühle mich leer, zweifle an meiner Entscheidung und fühle mich schrecklich allein. Aber das ist normal so, wir werden beide darüber hinweg kommen. Es mag seine Zeit dauern, doch die Zeit heilt alle Wunden.

Ich hatte erwartet, dass ich mich so fühlen würde, doch so schlimm hatte ich es mir nie vorgestellt. Was einem jemand bedeutet hat, merkt man leider eben immer erst, wenn man ihn verloren hat. Es war die richtige Entscheidung, doch das macht den Abschied nicht leichter, lindert nicht den Schmerz.

Natürlich geht das Leben weiter, für uns beide, doch die nächsten Tage werden für mich wertlos und trostlos erscheinen. Ich werde mich an die guten Zeiten erinnern, die Zeiten in denen wir uns liebten, werde einsam sein, ruhelos, hoffnungslos. Ich werde niemanden mehr haben, der mich des Nachts wärmt, der mich in die Arme nimmt, wenn ich zittere, ich werde alldem nachtrauern und mir wünschen ich hätte nichts gesagt, hätte uns nicht aufgegeben.

Doch geschehen ist es, und es war die richtige Entscheidung. Es geht weiter, wir werden darüer hinwegkommen, igendwie!

Vergessen werde ich ihn nie, doch jetzt kann ich endlich wieder seine guten Seiten in meiner Erinnerung bewahren und mit einem Lächeln an die Zeit zurück denken.

Ja, ich habe dich geliebt und ich werde dich vermissen, so viel steht fest…

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