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Posts Tagged ‘Gedichte’

Schweigen schwebte durch die Nacht,

Sternenglanz sprach stumme Worte

öffnete verborgne Orte

dunkel strahlend ihre Pracht.

*

Silbern spiegelte der kühle

Tau das sanfte Licht der Sterne

Die Seele flog, nah ward die Ferne

als ich den Raum im Herzen spürte.

*

Und wir standen eng umschlungen

in dem grenzenlosen Raum

Zeitlos – wie ein süßer Traum

von dem Zauber ganz durchdrungen.

*

Deine Lippen fanden sachte

meine – und die stumme Zeit

tanzte mit der Ewigkeit

als still der Mond sein Licht entfachte.

*

Und wir breiteten die Schwingen

unsrer Seelen aus und flogen

in die Ferne und wir zogen

aus, um von dem Licht zu singen.

*

Mir scheint es war ein Frühlingstraum,

der mich ins Sternenmeer entführte

und meine Seele tief berührte

und ließ Unendlichkeit mich schaun…

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Sieh mich an und sag mir kann

mein Blick Geschichten Dir erzählen?

Wenn Du mich anschaust, siehst Du dann,

wie mich die stummen Worte quälen,

wie sich in mir Gefühle regen

und Wünsche förmlich explodieren?

Verzweifelt wehr‘ ich mich dagegen,

will die Kontrolle nicht verlieren.

Wenn Du in diese Augen schaust,

siehst du dann, wie ich drum flehe,

dass Du mir nah kommst, Du dich traust,

weil ich schon innerlich zergehe

Und nicht den Mut hab Dir zu sagen,

dass ich Dich gern hab und vielleicht

noch mehr, ich würd so gerne fragen:

„Willst Du mich auch?“ Es wär doch leicht?!

Doch ich bin dumm und bleibe stumm

Ich sag kein Wort und dreh mich um

und wünscht ich hätte mich getraut.

Und wenn ich mir dann auf die Lippen beiße,

denk ich nur „Scheiße!

Ich habs versaut!“

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Geschmeidig schleicht der Schatten ums Gehege,

das einmal seiner Seele Käfig war.

Ein letzer Blick, dann geht er seiner Wege,

Vergangenheit bleibt das, was einst geschah.

Sein wacher Blick, die ungetrübten Sinne

verschlingen gierig  jeden Augenblick.

Kein Duft, kein Laut kann unentdeckt entrinnen.

Behutsam setzt er jeden neuen Schritt.

Lässt sich vom Hauch der Freiheit traulich führen

Und ziellos treibend weiß er um den Sinn.

Er kann den Puls des Lebens wieder spüren

und jeder neue Schritt ein Neubeginn.

*

©by johannatindomerel

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Ein Stück voraus

Ich nahm die freundlich dargebotne Hand

und ließ mich durch die goldnen Nebel führen

Wir folgten einem hellen Sternenband

Ich wünscht ihr könntet diesen Frieden spüren.

*

Das sanfte Licht der Ewigkeit umfing

behutsam mich, ich blickte kurz zurück

Und als dann auch der letzte Zweifel ging

schlich stille Freude sich in meinen Blick.

*

Mein Herz wurde erfüllt von reiner Liebe

In hellstes Licht verwandelt’ sich mein Geist.

Es gibt kein Wort, das dieses Glück beschriebe

Erst jetzt weiß ich, was wahrer Friede heißt.

*

Was trauert ihr, ich hab euch nicht verlassen.

Ich ging euch nur ein kleines Stück voraus.

Und mit der Zeit wird auch der Schmerz verblassen.

Ich warte hier, harre geduldig aus.

*

Mag es euch auch als Dunkelheit erscheinen,

ich ging ins klare, ungebrochene Licht.

Schenkt mir ein Lächeln, lasst das Klagen, Weinen

Tragt mich in eurem Herz, vergesst mich nicht.

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Das Herz sagt: „Ja!“, der Kopf sagt „Nein“,

ich solle doch vernünftig sein

und alles noch einmal bedenken!

Wer wird denn gleich sein Herz verschenken?

Das Herz sagt: „Hör nicht auf den Kopf,

wer nicht liebt, ist ein armer Tropf!“

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Heimlicher Nachtgesang

«◊»

Wenn des Sommermondes kühle Strahlen

sanft der Erde warme Wangen streichen

und die satten Farben in dem fahlen

Lichte dunklem Blau und Silber weichen

«◊»

Wenn der Sonne Sänger müd verstummen

ihre letzten Töne fern verklingen,

nur vereinzelt hört man Grillen summen,

dann erst wage heimlich ich zu singen.

«◊»

Sehnsuchtsvoll ertönt mein Lied im Wald

Fliederschwere Nacht trägt meine Klage,

deren Wahrheit immer neu erschallt

Weil ich sie durch alle Zeiten trage,

bis sie hinterm Horizont verhallt

Der Klang wirkt weiter in euch alle Tage.

·

©by johannatindomerel

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Und ich denk immer noch an Dich
Wie könnt ich auch den Kuss vergessen
Von einem Traum war ich besessen
Und dieser Traum verzehrte mich

Wie Feuer brannten Deine Küsse
Ein sanfter trügerischer Schmerz
In heißen Flammen stand mein Herz
Wie ich die Wärme doch vermisse…

Der Morgen kam und mit dem Licht
erloschen still die letzten Funken
Scheue Blicke, traumestrunken
fanden wir die Worte nicht

Ein schöner Traum, nur allzugerne
lassen sich die Sinne trügen
Die Seele schweigt und leere Lügen
vehallen lautlos in der Ferne

Und ich denk immer noch an Dich
Wie könnt ich diesen Kuss vergessen
Von einem Traum war ich besessen
Doch weiß ich nun: ich träumte nicht!

©by johannatindomerel

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