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Posts Tagged ‘Trauer’

Wenn ich so an das Jahr zurückdenke, dann spüre ich nur einen stechenden Schmerz in der Brust. Mein Magen krampft sich zusammen, mein Herz wird eng…es war ein Jahr mit viel Anstrengungen, Verletzungen und Ent-Täuschungen. Es waren viel schöne Momente dabei, ich weiß das, doch die Schwere überlagert gerade alles Schöne, wie eine Decke die jedes Feuer erstickt. Es macht mich traurig, dass mir die ganzen wunderbaren Erlebnisse gerade so fremd und so fern erscheinen,als wären sie nie passiert. Es sollte umgekehrt sein, das Schöne im Herzen und das Schlechte begraben, vergessen…Ich würde gerne einen Artikel über all die aufregenden Erfahrungen und Abenteuer schreiben, doch es will mir nicht gelingen, die Gedanken an das Vergangene sind wie Dämonen…

Vielleicht gelingt es mir ja ein andermal.

Aber für das neue jahr habe ich den riesengroßen Wunsch ans Universum, dass das Jahr 2014 besser wird als das Vergangene…Prost!

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Legt rote Rosen auf die Gräber.

Hört die Schreie all jener,

die sich an den Dornen stachen

und an ihrem Gift zugrunde gingen.

Legt rote Rosen auf die Gräber.

Gedenkt Jener, die ihr Blut lassen mussten,

weil Andere ein Bett aus Rosen wählten.

Legt rote Rosen auf die Gräber.

Sie sehen das Blut, doch sie lernen nicht

dass man sich an den Dornen sticht

und zugrunde geht, wenn man Leben nicht leben lässt.

Legt rote Rosen auf die Gräber…

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Jetzt lieg ich hier in meinem Hotelzimmer – allein – und versuche zu verstehen, was da mit uns passiert ist, was mit uns passiert. Ich will es nicht verstehen, kann es nicht begreifen, nicht glauben…

Ich liege da und die Musik in meinen Ohren bringt Zeiten zum klingen, in denen ich mich so gut fühlte wie noch nie, so sicher, so in mir selbst…Zeiten, in denen ich mir sicher war, dass jede Entscheidung, die ich treffe eine Richtige ist, Zeiten in denen ich mir sicher war, dass alles gut werden würde, alles gut ist. Und jetzt liege ich da, Musik von Liebe und Hoffnung in den Ohren und frage mich, ob ich den größten Fehler meines Lebens begangen habe, mit der Entscheidung die ich getroffen habe. Eigentlich hast du die Entscheidung für uns getroffen und ich mache dir keine Vorwürfe. Es war der einfache Weg, den du gewählt hast, und wer könnte dir dafür einen Vorwurf machen…War es ein Fehler, habe ich auf die falsche Stimme gehört? Ist es richtig, dass mir meine Freiheit mehr wert ist als eine feste Beziehung mit einem wunderbaren Menschen? Warum kann ich mich nicht einfach binden, warum nicht einfach auf dem Boden bleiben, wenn ich doch weiß, dass ich in den besten Händen bin, die mich nur halten könnten…irgendwo tief in mir weiß ich, dass ich das Richtige getan habe, als ich dir die Wahrheit über mich erzählte, als ich dir sagte dass ich dich liebe und trotzdem frei sein muss…War das falsch? Hätte ich mich selbst einsperren, zurückhalten sollen, für uns? Ich hätte mir vorstellen können, lange Zeit mit dir gemeinsam des Weges zu gehen. Auch wenn ich mal kleine Umwege genommen hätte – ich wäre wieder zurückgekommen, um mit dir Seite an Seite zu gehen. Doch der Gedanke macht dich krank, tut dir weh. Und ich verstehe dich und trotzdem wünsche ich mir nichts mehr, als mit dir zusammen zu sein. Es macht mich so unendlich traurig dich zu verlieren, ich kann es noch gar nicht fassen. Das große Glück gefunden, und so schnell wieder verloren, weil es einfach nicht passt? Das kann ich nicht glauben, doch ich verstehe dich so gut…ich habe mich verändert, die letzten Monate, sehr sogar und ich erkenne mich teilweise selbst nicht mehr. Doch ich kann mich nicht selbst verleumden…es würde mich krank machen, ich habe es die letzen Wochen selbst erfahren. Also haben wir uns wieder verloren, obwohl wir so viel gewinnen könnten, so viel geben könnten. Es macht mich so unendlich traurig, dass ich meine Liebe nicht leben darf, dass es nicht sein darf. Und ich bin wütend, auf mich selbst, weil ich mich nicht einfach mit dem was da war zufrieden konnte, und auf dich, weil du nicht versuchen willst mich zu verstehen, weil ich das Gefühl habe, du läufst davon. Aber trotzdem…ich verstehe dich so gut…

Jetzt sind wir wieder allein, ich und der Mond. Ich sehe mich auf der Waldlichtung stehen, der Mond fällt auf mein Gesicht, die Tränen, mein weißes Kleid, das lange Haar und ich singe wieder allein mit dem Mond, meinem Freund in dunkler Nacht. Denn die Nacht ist mein Freund und vielleicht muss ich allein sein um frei zu sein, die Nacht ist mein Freund. Ich weiß es nicht…ich sehe nur mein inneres Bild, es sinkt vor Trauer und Schmerz auf die Knie und weint in die Nacht, weil wieder eine Liebe nicht leben darf. Habe ich einen Fehler gemacht? Du bist ein unglaublich toller Mann, vielleicht hätte ich mit dir sogar alt werden können. Und doch ist mein Herz wie ein Vogel, es muss fliegen, frei sein…Du wärst der Ort gewesen, an den ich immer wieder zurück gekehrt wäre. Doch nun muss ich wohl in der Luft bleiben, erstmal keinen Boden unter den Füßen, bis die Kraft ausgeht…und bis dahin werde ich weiter machen wie immer. Atmen…atmen…atmen…in Wahrheit sind wir ja doch immer allein. Das einzige Zuhause, das uns immer bleibt ist tief in uns. Aber es nimmt den Schmerz nicht…aber es ist doch alles gut so, wie es ist. Was sollen wir wohl lernen? Warum dürfen wir nicht einfach gemeinsam sein? Was müssen wir lernen? Warum müssen wir uns verlieren? Ich habe keine Antworten und ich bin das Fragen müde. Ich werde weiterleben, weiterlieben, weitersingen, weitertanzen, weiterweinen, weiterlachen – ich hätte es lieber zu zweit getan, aber leben muss man ja ohnehin allein. Ich hoffe nur du wirst jetzt glücklich…

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„Es geht mir gut“, lächle ich und versuche den verzweifelten Seelenschrei hinter meinem traurigen Lächeln zu ersticken. Sie sehen nicht, welche Überwindung es mich kostet, mich selbst zu belügen. Sie hören die Schreie nicht, die durch die einsame schwarze Seelennacht hallen und den wütenden Sturm in mir übertönen. Alles fühlt sich so falsch an, immernoch…ich kann nicht mehr, will nicht mehr, fühle nur den unerträglichen Schmerz, der mir das Herz zerreißt. Alles wird gut, sagen sie und ich glaube Ihnen, doch ich frage mich wann…ich versuche das Positive zu sehen, lenke mich ab, umgebe mich mit vielen Menschen, unternehme schöne Dinge und kann dabei den Schmerz vergessen.

Aber ich bin viel allein, und mit dem Alleinsein bricht die Dunkelheit und das Gefühl der Einsamkeit wieder mit voller Gewalt über mich herein. Ich versuche zu lächeln, sage meinem Spiegelbild, wie froh ich sein kann wieder frei zu sein, mich endlich wieder finden zu können. Und ich habe ja recht dabei…aber es ist eben nur ein Teil. Ich fühle mich gestrandet, das Herz geschunden, weil es mit unermüdlicher Gewalt gegen die Klippen geschleudert wurde, solange, bis das Meer irgendwann die Güte besessen hat, es am Strand wieder auszuspucken.

Und dann packe ich den Optimismus wieder aus, denn die Hoffnung habe ich noch immer, auch wenn ich gerade nicht an meine Träume glaube. Der Glaube an die Liebe wird schon wiederkommen, irgendwann. Ich weiß ja auch, dass das gerade einfach nur ein Loch ist, aus dem ich bald wieder herausklettern und Licht atmen werde…bald! Und immerhin ist die längste nacht des Jahres mal wieder vorrüber und die Tage werden wieder heller, vielleicht ja auch in mir!

Und ich bin so unendlich dankbar, dass ich jetzt nicht allein bin, dass ich die allerliebsten Menschen um mich habe, die es auf dieser weiten Welt gibt. Bei Ihnen kann ich auch einfach weinen, mich in den Arm nehmen lassen und ganz klein sein. Dann versuchen sie auch nicht mir zu sagen, dass alles nicht so schlimm ist. Sie versuchen einfach nur, mich wieder zum Lachen zu bringen…und das funktionert heute mit den gleichen Methoden wie vor 15 Jahren. Und dann tut es zwar trotzdem noch weh, aber mit einem Lächeln kann man den Schmerz dann doch viel leichter ertragen und ihn manchmal sogar vergessen! Das ist wie mit Dinosaurier-Plastern – mit dem schönen Pflaster mit den hübschen Bildern tut der Schnitt gleich gar nicht mehr so weh 🙂 Ihr seid die Allerallerbesten, Danke!!!! ❤

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Die letzten Tage fühle ich mich rastlos, unruhig, melancholisch,getrieben… Die Gedanken sind unruhig und zittrig, wie Blätter an dürren Zweigen, die versuchen den Halt nicht zu verlieren, noch ein bisschen länger an den Sommerträumen festzuhalten, den Fall noch ein bisschen hinaus zu zögern. Doch irgendwann kommt der Windstoß, der eine ganz besondere Windstoß, der sie losreißt, von dem Leben dass sie nicht aufgeben wollten. Der eine Windstoß, der den Blättern die letzten Widerstandskraft nimmt und sie erbarmungslos und doch sanft, in den Armen des Windes geborgen, davon trägt. Und dann fliegen sie, leicht und frei, lassen sich fallen, lassen sich treiben, tanzen dem Ende entgegen, das neuer Anfang, neues Leben ist…

Mein Windstoß ist noch nicht gekommen, ich klammere mich in gelähmtem Eifer fest und versuche den Zweig festzuhalten. Ich kann noch nicht fliegen, kann nicht loslassen, mich nicht fallen lassen, dem Wind nicht vertrauen…aber er wird kommen, der Windstoß, der mich meiner Kältestarre entreißt und in die Lüfte wirft. Denn ich will wieder fliegen…

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Vielleicht war es unbedacht, als du mir das Messer ins Herz gebohrt hast. Vielleicht war es unbeabsichtigt, ein Unfall, ein Versehen, doch sind Worte erst einmal ausgesprochen, so können sie nicht mehr zurück genommen werden. Mit tränenden Augen  spürte ich den Schmerz, fühlte den langsamen Tod eines großen Teils meines Herzens, den ich dir  einst bedingungslos  geschenkt hatte. Zu viele Fragen, zu viel Stolz-der verdammte Stolz, der uns schon mehrere harte Hiebe versetzt hat. Unerträglich ist das Wissen, dass es allein wir selbst sind, die unbedingt versuchen müssen alles kaputt zu machen-kranker Masochismus. In deinen Augen ist Schmerz, Fragen, Vorwürfe, Unverständnis-es ist mein Schmerz, du kannst ihn nicht fühlen, für dich hatten die Worte nicht dieselbe Bedeutung wie für mich, du verstehst es nicht. Fragen und Vorwürfe jagen durch den Raum, gepaart mit Angst und Wut und überall dieser verdammt verblendete Stolz, der uns ständig daran hindert bedingungslos zu lieben….aber du hast-aber ich will-aber ICH brauche…das ständige Gefühl zu kurz zu kommen, nicht genug Freiheit zu haben. Wieso kann man sich in Beziehung nicht frei fühlen? Wieso braucht man immer seine Freiheit vom Partner? Ich blicke in deine Augen, sehe den Jungen, den Mann, den Gegner, den Geliebten, Schatten, Licht und sehe mich selbst in dir…Wie kann man sich so ähnlich sein und es doch nicht schaffen, sich gegenseitig zu stützen, in die eigene Kraft zu bringen? Wieso müssen wir immer kämpfen?

Und plötzlich ist die Liebe weg, versteckt sich wieder hinter den stälernen Mauern des getretenen Herzens und hat Angst, will nicht mehr lieben, nicht mehr verletzt werden. Doch am meisten Angst hat sie davor, nicht mehr lieben zu können, lieben zu dürfen. Alles fühlt sich so falsch an. Die Fehler, die wir uns am Anfang schworen niemals zu machen, alle diese Fehler habe ich begangen, hast auch du begangen. Ich hab dich eingesperrt, wollte dich besitzen, wollte dich um meine Bedürfnisse zu erfüllen, könnte dich nicht einfach frei sein lassen. Ich kann es mir nicht verzeihen und doch kann ich es nicht ändern. Du wendest dich von mir ab, ich will dich bei mir haben, du fühlst dich bedrängt, du läufst davon-immer das gleiche…Es ist so gemein, dass einem die Menschen, die man am meisten liebt immer die allergrößten Schmerzen zufügen können. Niemand hat mich je so verletzt wie du und trotzdem will ich dich nicht verlieren, weil mich auch noch niemand so geliebt hat und ich noch niemanden so geliebt habe. Aber es tut so unendlich weh, weil ich Angst davor habe, die gleichen Fehler wieder zu begehen. Ich weiß nicht, ob ich es soweit aus meinem Stolz und Ego herausschaffe, dich bedingungslos zu lieben, ohne etwas von dir zu verlangen, außer deiner Liebe. Ich weiß es nicht…gerade gleube ich nicht, dass ich die Kraft habe und das tut am meisten weh. Ich will dich nicht verlieren, weil zu viel Gutes da ist, aber im Moment glaube ich nicht, dass wir es jemals schaffen werden nebeneinander zu gehen, ohne einander in Besitz nehmen zu wollen und ohne ständig unseren Stolz über die Liebe zu stellen. Ich sehe das Leuchten deiner Augen auf den Bildern, mein Leuchten, sehe die Liebe, die Verbundenheit. Und von einem Moment auf den anderen soll das alles nur Schall und Rauch sein? Ich verstehe es nicht, ich glaube es nicht, ich sitze, warte, hoffe und habe Angst davor, wie es mit uns weitergeht. Ich wünsche mir so  sehnlich, dass ich dich einfach wieder lieben kann, ganz und gar so wie du bist, mit deinen vielen Gesichtern, von denen du immer noch glaubst, dass ich sie nicht sehen würde-du unterschätzt mich, wie so viele-ich will mich dir wieder vollkommen öffnen können, mit dir sein, gemeinsam fliegen und tanzen, die Zeit anhalten und mit der Welt flüstern-es ist doch noch nicht alles verloren, oder?

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Kennst du das auch?  (Hermann Hesse)

°

Kenst du das auch, dass manchesmal

Inmitten einer lauten Lust,

Bei einem Fest in einem frohen Saal,

Du plötzlich schweigen und hinwegehn musst?

°

Dann legst du dich aufs Lager ohne Schlaf

Wie einer, den ein plötzlich Herzweh traf;

Lust und Gelächter ist verstiebt wie Rauch,

Du weinst, weinst ohne Halt-Kennst du das auch?

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