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Posts Tagged ‘Vergangenheit’

Wenn ich so an das Jahr zurückdenke, dann spüre ich nur einen stechenden Schmerz in der Brust. Mein Magen krampft sich zusammen, mein Herz wird eng…es war ein Jahr mit viel Anstrengungen, Verletzungen und Ent-Täuschungen. Es waren viel schöne Momente dabei, ich weiß das, doch die Schwere überlagert gerade alles Schöne, wie eine Decke die jedes Feuer erstickt. Es macht mich traurig, dass mir die ganzen wunderbaren Erlebnisse gerade so fremd und so fern erscheinen,als wären sie nie passiert. Es sollte umgekehrt sein, das Schöne im Herzen und das Schlechte begraben, vergessen…Ich würde gerne einen Artikel über all die aufregenden Erfahrungen und Abenteuer schreiben, doch es will mir nicht gelingen, die Gedanken an das Vergangene sind wie Dämonen…

Vielleicht gelingt es mir ja ein andermal.

Aber für das neue jahr habe ich den riesengroßen Wunsch ans Universum, dass das Jahr 2014 besser wird als das Vergangene…Prost!

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Ich habe gerade in meinen alten Blogeinträgen herumgestöbert und habe mit Erschrecken festgestellt, wie verzweifelt ich vor noch gut einem Monat war. Schon seltsam, wie einen oft Kleinigkeiten total aus der Bahn werfen können. Vielleicht war es nur dieser hartnäckige Traum, dem ich schon seit fast einem Jahr nachhänge, vielleicht war es auch nur die lange, kraftraubende Kälte des Winters, die mir jegliche Begeisterung und Lebensfreude raubte. Den Höhepunkt meiner Verzweiflung erreichte ich Mitte Februar, als besagter Traum wahr zu werden  schien und ich danach fürchtete, meine Welt zum Einsturz gebracht zu haben, ich fühlte mich schrecklich wie nie! Jetzt erscheint es mir ja schon fast ein bisschen lächerlich,  ich habe lange gebraucht, um meinen Frieden mit der Sache zu schließen. Ich schrieb einen Text, der eine Art Charakterbeschreibung dieses Mannes sein sollte, es war wirklich ein Seelentext, geschrieben aus den tiefsten Ecken meines Herzens heraus. Naja, so wirklich hat mir das auch nichts geholfen, gut getan hat es trotzdem!

Irgendwann trat er plötzlich an meine Seite, als schwarzer, schemenhafter Begleiter, der mich an seiner Kraft teilhaben ließ und mich stärkte. Von diesem Zeitpunkt an begann ich, meine Mauer wieder abzubauen, Stein für Stein. Ich wollte offen sein und verletzlich, nicht kalt und emotionslos…

Und jetzt, jetzt geht es mir gut, eigentlich seit den ersten Sonnenstrahlen, seit der Frühling den Winter endgültig vertrieben hat.  Ein gutes Gefühl, wenn man das Leben mal einfach nur richtig schön findet, dann stört es auch nicht, wenn ab und zu ein paar Wolken vorbeiziehen. Manchmal kommen die Erinnerungen wieder hoch, Gedanken an „was wäre wenn…“, aber sie sind nur mehr kleine Stiche und werfen mich nicht mehr aus der Bahn. Außerdem ist der Regen ja auch von Zeit zu Zeit einfach notwendig und wir wissen ja, dass die Sonne sich nur für ein Weilchen hinter den Wolken versteckt!

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Wo stehe ich gerade? Wo bin ich, lebe ich überhaupt noch im Jetzt? Immer wieder verirre ich mich in vergangen Erinnerungen, ein ewiger Kreislauf. Ich drehe mich im Kreis, gehe ein paar Schritte vorwärts laufe zurück und irgenwann weiß ich nicht mehr wo ich stehe. Ständig nehmen die Erinnerungen neue Gestalt an, sie sind so, wie sie sein sollten. Es ist meine Welt, mit meiner Realität, ich darf die Vergangenheit ändern, ich kann meine Zukunft bestimmen, Fehler wieder gut machen. In meiner Welt kann ich mich verstecken, kann glücklich sein, dem grausamen Alltag entfliehen.

Es tut weh, wenn du weißt, dass er dir nie das geben wird, was er ihr gegeben hat, dass er dich nie so lieben wird, wie er sie geliebt hat. Selbst wenn er irendwann die Augen öffnen sollte und mich sehen, wird er mich doch nie in diesem magischen Licht sehen, wie sie. Ich muss mich damit abfinden, so ist es nunmal. Irgendwann wird sie über mich kommen, diese Magie, dann werden wir in ihren Bann gezogen sein und keine Macht über sie haben…ich werde warten und mich wieder in meine Welt zurückziehen…

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Ich habe gerade alle meine alten Blogeinträge durchgelesen und ich konnte es kaum glauben, wie wenig sich eig entlichseit dem verändert hat. Natürlich ist einiges geschehen, doch gefühlsmäßig geht es mir immer noch genauso, wie bei meinem ersten Eintrag! Bereits in meinem zweiten Eintrag schreibe ich davon, wie unglücklich ich doch in dieser Beziehung bin und ich wirke relativ entschlossen das ganze so bald wie möglich zu beenden…tja, heute bin ich immer noch mit ihm zusammen, genau wie ich es befürchtet hatte . Ich bin noch unglücklicher als damals und ich bin immer noch in den gleichen Mann verliebt, wie damals und die Liebe wurde (wie befürchtet) nicht erwidert…naja, er weiß auch gar nichts davon^^

Irgendwie ist das ganze schon irrwitzig! Ich verstehe nicht, wie sich so etwas so eine Ewigkeit hinziehen kann…na gut, manche leben Jahre lang in einer solchen Ehe…ich kanns verstehen!! Ich will nicht mehr!!!! Wahrscheinlich heirate ich ihn irgendwann, wir kriegen Kinder, ich mache den Haushalt, werde dick und immer unglücklicher, er hat ein Verhältnis mit seiner Sekretärin, ich habe mal einen Wutausbruch, das reicht dann wieder um es noch ein paar Jahre mit ihm auszuhalten…HILFEEEEEEE, ich muss diese Beziehung ganz schnell beenden!!!!(Das habe ich schon ein paarmal erwähnt)

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Ich habe mal wieder über meine alten Blog Einträge nachgedacht, es begann ja alles im Frühsommer. Da habe ich mich entschlossen, meine Gadanken niederzuschreiben, weil ich nicht darüber schweigen wollte. Immer wieder geistert die Erinnerung an diese Tage in meinem Kopf herum, es macht mich melancholisch und sehnsüchtig denke ich daran zurück. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so intensiv gelebt zu haben! Jeden Tag habe ich gelitten, harrte aus in ungeduldiger Erwartung, ich wurde fast besessen vom Internet, mindestens dreimal täglich musste ich nachsehen ob ich neue Nachrichten hatte. Ich war glücklich, obgleich ich mich schrecklich fühlte. Ich brauche bloß in meinen Einträgen nachlesen, dort habe ich meine Seelenqualen herausgeschrie(be)n. Ich habe wirklich gelitten, doch das Leben machte Spass, es war spannend, voller Überraschungen, ich hatte neues Selbstbewusstsein und ich war offen für alles, was auf mich zu kam. Ich kann mich nicht erinnern , wann ich jemals so glücklich war, wie in diesen Sommertagen (abgesehen vielleicht kurz nach meinem ersten Kuss)…

Es hat sich viel geändert! Alles worauf ich damals gehofft hatte, ist zu einem kleines Traumwölkchen verpufft und von dieser Zeit ist nichts übrig als meine Erinnerungen. Schöne Erinnerungen, die mich traurig machen. Ich sehne mich zurück nach diesem Gefühl, dass in diesem Sommer von meiner Seele Besitz ergriffen hatte, nach der Spannung, selbst nach diesem Leiden. Es ist so viel passiert seit dieser Zeit, ich habe mich  verändert, bin älter geworden und vielleicht ein bisschen trauriger und ein bisschen weniger optimistisch. Trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass es irgendwann wieder so wird wie damals, in diesen wenigen Wochen, in denen ich einfach nur glücklich war!

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Was für eine sternenklare Nacht. Mit vielen Decken draußen unterm Apfelbaum in die Hängematte gekuschelt und die Sterne beoachtet, die Satelliten und Sternschnuppen… Von den Geräuschen der Nacht in den Schlaf gewiegt und sanft in das Traumreich hinübergeschlummert. Am Morgen wecken mich die ersten Sonnenstrahlen und versprechen mir, dass es sich lohnt aufzustehen. Ein schöner auftakt für einen schönen Tag!!

Ich steige aufs Fahrrad, sehe die schweren unheilverkündenden Wolken und trete schneller in die Pedale. Die ersten Tropfen prasseln auf mich nieder, es hilft nichts, ich kann dem Regen nicht davonlaufen, aber macht ja nichts… Beim Bahnhof angekommen nass bis auf die Haut, aber es ist ein geiles Gefühl, dieser warme Sommerregen auf meiner Haut, der komischerweise jeglichen Funken von schlechter Laune weggewaschen hat.

In der schönen Stadt wieder die Leute getroffen, die mir so wichtig geworden sind. Jedesmal wenn ich sie sehe, wird mir von neuem bewusst, wie sehr sie mir in den letzten Jahren ans Herz gewachsen sind. Es werden schwierige Zeiten auf uns zu kommen, wir wissen alle, dass nichts mehr so wird wie es war, jeder geht eigene Wege. Die Zeit, in der wir uns gemeinsam vorangekämpft haben ist nun vorbei! Trotzdem werden sich unsere Bahnen immer kreuzen, an geheimen Orten, die nur für uns allein existieren, werden wir uns treffen…ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen und uns nicht ganz aus den Augen verlieren…richtig gute Freundschaften bleiben bestehen, auch wenn man sich nicht oft sieht, und oft sind diese Freundschaften die wirklich tiefen Freunschaften, auf die man bauen kann.

Es war einfach traumhaft, im Regen sitzen und Eis essen, an die Salzach legen und chillen, die untergehende Sonne beobachten, die Altstadt, wie sie in ein goldenes, fast überirdisches Licht getaucht wird, dann einfach dasitzen, lachen, über Vergangenes und Kommendes Reden und einfach den Augenblick geniessen…Chillout vom Feinsten! Und ich weiß, dass einfach alles seinen Lauf nehmen wird und ich gebe mich dem Leben hin und gebe mich ganz in die Hände des Zufalls, oder doch des Schicksals?(eine Frage die mich immer wieder beschäftigt, doch dazu habe ich ja bereits Stellung genommen)

Im Moment genieße ich einfach mein Leben, nehme es wie es kommt und sehe lächelnd in den blauen Himmel!

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