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Posts Tagged ‘Freude’

Es ist unglaublich, was sich in einer Woche alles tun kann, wie man sich in wenigen Tagen verändern kann…ich wusste, dass die Woche intensiv werden würde. Ich hatte sogar Angst davor, weil es schmerzhaft ist, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, nicht wegzusehen, die Bilder aufzulösen, die Rollen abzugeben. Es ist nicht einfach, sich auf so einen Prozess einzulassen. Es ist jedesmal ein bisschen wie sterben, denn mit allem, das ich zurücklasse, stirbt ein kleiner Teil von mir – aber nur, um mich wieder ein Stück näher zu mir zu bringen. Diese Woche war anders als die letzen. Auch in den letzten Kursen hat sich viel bei mir gelöst, aber diesmal war alles anders. Noch bewusster, noch offener… Diesmal kann ich sagen, ich habs wirklich kapiert (wurde auch langsam Zeit…). Zum ersten Mal kann ich wirklich zu dem stehen, was ich kann, ohne Angst haben zu müssen, dass ich dabei irgendjemandem vor den Kopf stoße. Die Zweifel sind weg, die Angst ist weg und ich fühle mich einfach nur gut, leicht, frei, zufrieden, angekommen im Jetzt, in mir…einfach wunderbar. Ich würde das Gefühl gerne in Worte fassen, aber es gelingt mir nicht, die Worte wollen nicht herausfließen. Aber es ist ja auch gar nicht wichtig. Gut ist es – und zwar immernoch und die Veränderungen, die auch in meinem Umfeld geschehen sind noch ein deutlicherer Beweis für das, was sich in mir verändert hat. Schön wenn man das Gefühl auch außerhalb der „geschützten Werkstätte“ umsetzen kann und die Veränderung ins Leben tragen kann. Ich freue mich darauf, auf alles was kommt, alle Entwicklungen, Veränderungen, Bekanntschaften, Abenteuer und all die wunderbaren Menschen in dieser Welt, die meine Wege kreuzen und kreuzen werden. JETZT gehts erst richtig los 🙂 10…9…8…7…6…5…4…3…2…1…Gutes neues Jetzt!!! 😉

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Seltsam irgendwie, wenn man einem Menschen gegenüber steht, den man einst geliebt hat, mit dem man Stunden, Tage, Monate voll wunderbarer und schmerzhafter Augenblicke verbracht hat. Und alles was einst an Magie zwischen den Herzen war ist nur noch eine schale, trügerische Erinnerung an eine Traumseifenblase, die geplatzt ist, als man sie einfangen wollte. So schrecklich seltsam, wenn einem der Mensch, dem man bis in die tiefsten Seelengründe blicken konnte plötzlich so fremd und unbekannt erscheint, als sei man sich nie näher gewesen. Die Seelenbänder sind gerissen, seine Augen leer, mein Herz schweigt, ich erkenne ihn nicht mehr. Es ist so unverständlich für Kopf und Herz, wenn der Boden aufreißt und sich von einem Moment auf den anderen eine nie dagewesen Schlucht auftut, die sich nie wieder schließen wird…

Ich drehe mich um, blicke nicht zurück. Wieder ein Lebensabschnitt beendet, wieder um viele Erfahrungen reifer, wieder ein Neubeginn, endlich wieder frei!! Die Erinnerung an das Zerbrochene schmerzt, aber der Blick nach vorn und der Blick in mich selbst lässt mein Herz vor Freude und Aufregung höher schlagen. Ich spüre einen Hauch von Schicksal, ein Gefühl dass mich immer überkommt wenn ich mir einrede dass alles gut ist und dass noch viel Großes und Kleines auf mich wartet und ich es kaum erwarten kann wieder voll Tatendrang weiterzumarschieren. Und dann hüpft auch wieder die ungestüme Freude herbei und Seite an Seite schlendern wir lächelnd durch die Straßen und ich versuche ein Prusten zu unterdrücken, weil sie mir so viel wahren Blödsinn ins Ohr kichert.

Als ich jünger war (oder sollte ich sagen NOCH jünger war) hab ich mir eingeredet, mein einziges wirkliches Lebensziel ist es, meine große Liebe zu finden und mit ihm zu leben und zu sterben. Und wenn ich ihn nicht finde? Dann verbringe ich mein ganzes Leben mit der Suche danach und sterbe mit dem Gewissen, dass ich nie wirklich gelebt habe und einem Traum nachgejagt habe, der vielleicht nicht für mich bestimmt war. Natürlich sehne ich mich wie Jede(r) nach einem Partner mit dem alles passt, aber man ist schließlich auch allein ganz, oder sollte es zumindest sein. Diese ewige Suche nach dem Richtigen macht einfach keinen Sinn, denn was kommt kommt und ist gut so und was nicht kommt soll vermutlich nicht so sein (außer man ist zu blöd um sein Glück zu erkennen, soll ja vorkommen). Ich fühle mich so gut wie seit einer Ewigkeit nicht mehr, habe endlich mal wieder eine leise Ahnung davon, wer ich bin. Wer ICH BIN, nicht wer ich glaube dass andere meinen dass ich bin. Das ist schön 🙂

Gute Nacht!

P.S.: Das war jetzt ein sehr verwirrter Blogeintrag und vielleicht nicht so schmalzig sülzig poetisch wie sonst, aber was raus muss muss raus!

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Ich wache auf und spüre deinen gleichmäßigen Atem an meinem Hals. Für einen Augenblick glaube ich, ich bin noch in einem Traum gefangen und dein Bild zerplatz jeden Moment in tausende Traumseifenblasen. Ich habe versucht die Hoffnung aufzugeben, nicht auch nur den kleinsten Hauch eines hoffnungsvollen Gedankens zu verspüren. Doch die Wege die uns das Leben führt, sind oft unergründlich und unvorhersehbar…

Du öffnest die Augen und blickst mich an, als wärst du gerade aus einem Jahrhundertelangen schlaf aufgewacht, ein dankbarer, hoffnungsvoller, aber leicht verhaltener Blick. Und wieder hält die Welt gebannt den Atem an, während sich unsere Seelenbänder schüchtern umeinander schlingen und die Herzen wieder zum Leuchten bringen. So war es doch nur ein Alptraum, aus dem ich letzten Endes doch noch rechtzeitig aufgewacht bin,  bevor ich mich ganz darin verirren konnte. Wir haben noch diese zweite Chance, ein Neubeginn für die Liebe, für uns, für das Leben. Ich sehe dich und erkenne mich in deinen Augen wieder. Mach nicht wieder die Augen zu!

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Und an dieser Stelle ein riesengroßen „Danke!“ an das Leben, weil es einfach bemerkenswert, unvergleichbar und wunderbar ist. Ich bin dankbar für jeden Augenblick, den ich genießen darf, dankbar, für die Freiheit meinen Weg selbst zu wählen, dankbar, für all die wunderbaren Menschen, die das Leben zu etwas Lebenswertem machen.

Ich habe noch nie gesagt, das Leben sei einfach, oder immer sonnig, doch trotz wochenlangen Regenfällen und beissender Kälte ist es einzigartig und voller atemberaubender Momente und Überraschungen!!

Nach den letzten Tagen ist mir wieder besonders bewusst geworden, wie sehr ich an der Stadt hänge, wie wichtig mir diese wenigen verrückten Menschen sind, bei denen ich mich so gut aufgehoben fühle. Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich das Gefühl habe, dazu zu gehören, am richtigen Fleck zu sein, dass einfach alles gut ist. Ein herrliches Gefühl, wenn einem plötzlich bewusst wird, dass einen die Leute wirklich mögen, dass man ihnen nicht egal ist, sondern dass sie Anteil nehmen, und mit einem zittern. Und genau deswegen muss ich Prioritäten setzen, deswegen darf ich in dieser Stadt bleiben, weil mir die Menschen und mein eigenes Herz wichtiger sind, als die vernünftigen Ratschläge meines besorgten Kopfes, der von Existenzängsten geplagt wird.

Ich war schon immer jemand, der jeden Moment auskostete, der sich über Dinge begeistern konnte, die andere als normal und unspektakulär empfanden. Ich kann stundenlang am Fluss stehen, mit vor Freude weit aufgerissenen Augen, weil der Nebel so schön über dem Wasser wabert und sich die Lichter so gespenstisch spiegeln. Ich kann mich im Spiel der Blätter und in der Jagd der Wolken verlieren und alles um mich vergessen. Und darum liebe ich das Leben, weil ich nie genug davon bekomme und den Nebel auch noch faszinierend finde, nachdem ich hunderte von Nebeltagen erlebt habe. Weil mich ein Lächeln immer noch verzaubert, auch wenn ich schon hunderte geschenkt bekommen habe. Weil mich Augen immer noch in ihren Bann ziehen, auch wenn ich schon in Hunderte geblickt habe. Weil jeder Tag etwas besonderes ist und ich niemals nur halb leben will. In Sache „Leben“ gibt es keine halben Sachen, dazu ist es  einfach zu kurz. Und niemand kann meine Sicht auf die Welt trüben, kann ihr den Zauber nehmen. Deswegen bin ich dankbar, dass ich den Mut hatte, alleine loszugehen und mich auf unbekannte Pfade zu begeben, denn die Weggefährten, die ich auf dieser Reise fand, zeigten mir wieder, was Leben heißt.

Deswegen an dieser Stelle ein großes „Danke“ an die, die mir zeigten, dass das Leben jetzt ist, und dass man es auch genau jetzt, in diesem Augenblick genießen darf, ohne sich Gedanken über das Morgen zu machen…today is the day 🙂

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Gestern war ein toller Tag, einer dieser Tage, die noch lange nachhallen und das Herz mit Zufriedenheit erfüllen 🙂

Ich finde es gibt nichts Schöneres, als das Wissen, dass man einem Menschen eine richtig große Freude gemacht hat. Ich weiß, dass ich gestern vielen Leuten ein wunderbares Geschenk gemacht habe und etwas Gutes getan habe. Wir haben im „Seniorenwohnheim“ angefragt, ob wir nicht einmal ein kleines Konzert für die Bewohner machen dürften, mit Gesang und Klavier, einfach so, ohne Eintritt, um den Leuten eine Freude zu machen und damit wir die Möglichkeit haben auch mal aufzutreten. Wir waren drei Sänger und eine Pianistin, es war ein wirklich schönes und anspruchsvolles Programm. Für all diese alten Menschen war es etwas Besonderes, manche waren zu Tränen gerührt. Es ist ein wunderbares Gefühl, dort vorne zu stehen und zu sehen, wie man die Zuhörer mit seinem Gesang berührt, sie mitreisst mit den Stimmungen, man blickt in die Gesichter, die gerührt, mitfühlend, lächelnd zu einem aufsehen…genau das ist es, was ich an Musik, speziell, wenn ich selbst auftreten kann , so sehr liebe…dieses Gefühl, zu den Seelen der Menschen durchzudringen, sie zu berühren und zu bewegen. Das sind einzigartige Momente, meine ganz persönliche Droge, die mich berauscht und in Euphorie versetzt… Eine Schwester sagte uns danach noch einmal, was für eine Freude wir Vielen gemacht hätten, dass es etwas ganz Besonderes für die Menschen war. Das war es für uns auch! Es hat das Herz erwärmt, die Seele gestreichelt und den Geist beruhigt…das Leben ist schön!

Am späteren Nachmittag wieder zu Hause entschloss ich mich dann dazu, noch einen kleinen Ausritt zu machen. Es war herrlich warm, die Sonne schien und das sanfte Abendlicht legte sich allmählich über das Land. Ich ritt durch grüne Wälder, unter blühenden Bäumen hindurch, die Luft voller Pollen (zum Glück hab ich keinen Heuschnupfen). Der würzige Duft von Brennnesseln stieg mir in die Nase, der schwere Blütenduft betörte die Sinne. Das saftige Grün der Wiesen lud zum reinbeissen ein, übersät von gelben Farbtupfern. Dann im gestrecktem Galopp den Hügel hinauf, mit Blick auf den Horizont, die Blumenwiese jagt vorbei, der Wind peitscht ins Gesicht, lässt die Haare wehen, hebt mich in die Luft und lässt mich fliegen…herrlich, noch so eine meine persönlichen Drogen (wahrscheinlich brauche ich deswegen auch keine anderen Rauschgifte^^) Alles roch nach Frühling, die satten Farben verwandelten sich mehr und mehr in ein sanftes, strahlendes Gold. Es war ein wunderbarer Ausritt, das Leben ist schön!!

Danach den Abend still ausklingen lassen, am Lagerfeuer im eigenen Garten. Die Blicke verloren sich in der wabernden Glut, sahen zu, wie die Flammen am Holz leckten und die Scheite langsam verzehrten. Flammen züngelten in die Höhe, spieen Funken, die im Schwarz der Nacht verglimmten(verglommen?). Wir führten lange Gespräche über Kindheitsträume, Gott und die Welt, das Feuer wärmte in (immernoch recht) kalter Nacht. Der Abend endete mit einer leuchtenden Sternsnuppen, die am Himmelszelt aufblitzte, über den schwarzen Nachthimmel schoss und im Nichts verschwand. Und mit einem guten Wunsch und den Erinnerungen an einen guten Tag begab ich mich schließlich zu Bett…Das Leben ist schön!!!

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Und es gibt Tage, die einfach von Anfang bis Ende wunderschön sind. An denen ich keinen einzigen trüben  Gedanken hege und über die Maßen glücklich bin! So gut wie heute gings mir schon lange nicht mehr, seit ca nem Monat war ich nicht mehr so fröhlich und gut gelaunt.

Es erstaunt mich immer wieder, wie Kleinigkeiten mir den ganzen Tag retten können…ein paar nette Worte, ein Lächeln, eine lang ersehnte Nachricht…egal was. Ebenso schnell, wie mich etwas aus der Bahn werfen und in unerträgliche Melancholie versetzen kann, kann mich auch der kleinste Lichtblick wieder herausholen und so vollkommen mit Glück erfüllen, dass dieses Hochgefühl den ganzen Tag andauert und dann vermag mir auch nichts die Laune zu trüben, dann stören mich keine Komplikationen und ich habe das Gefühl, dass doch eigentlich alles gar nicht so schrecklich kompliziert und schwierig ist, dass es doch eigentlich ganz easy ist und ich bloß den Mut finden muss, die Dinge anzugehen und das zu tun, was ich eigentlich will!

Genau so ein Tag war heute 🙂

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