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Posts Tagged ‘Männer’

Ich habe ihm einen Text geschrieben, genauer gesagt einen Liedtext und ich hätte nie gedacht, dass es tatsächlich dazu kommen würde, nach allem was passiert war…

Es war in jener Nacht, als wir zusammen am Lagerfeuer lagen, uns küssten und in den Armen hielten und ich mir einmal mehr wünschte, den Mond und die Sterne anhalten zu können. Er erzählte mir von einem Lied, dass ihm im Kopf herumtanzte und noch nicht herauskommen wollte. „Ich will doch nur eins: Ich will leben…“ sang er mir vor, Aus seinen Worten sprach der Wunsch nach Ausbruch, nach Freiheit…Ich sagte ihm, ich könnte ihm einen Text schreiben, oder es zumindest versuchen. Das war bevor ich ihn das erste Mal küsste…

Und danach konnte ich keinen Text mehr schreiben, denn meine Gedanken kreisten nur noch um Küsse und Lagerfeuer und Sternenhimmel und Mondschein und ich wusste dass er nicht der Typ war, der von Liebe sang. Seit dem ist viel Wasser die Soca hinabgeflossen (aber das ist eine andere Geschichte). Das Band riss, die Freundschaft nur ein wackliges Gerüst, zusammengehalten durch die Leute um uns herum und jede Begegnung eine schmerzhafte Erfahrung. Keine Nähe, keine sehnsuchtsvollen Blicke, keine Küsse am Lagerfeuer, das alles musste ich mir auf unangenehme Art und Weise aus dem Kopf schlagen und die Prügelei mit mir selbst dauerte länger als gedacht. Irgendwann ließ er einen Kommentar zu dem Lied los, dass es noch nicht fertig sei, weil ich ihm ja noch keinen Text gegeben hätte. Ich verkniff mir da die Bemerkung, dass ich nach allem was er (mir an-)getan sicher keinen Text mehr für ihn schreiben könnte und ich verbannte das Thema aus meinem Kopf.

Jetzt, nach über einem Monat – die Wogen sind halbwegs geglättet und ich kann ohne Implosionen seine Gegenwart ertragen – liege ich in der Badewanne und plötzlich kommt mir dieses Lied in den Sinn. Und der Text entsteht wie von selbst, fließt einfach heraus, so wie es immer ist wenn die Zeit einer Sache gekommen ist. Und ich lasse die Sätze im Geist groß werden und sie fühlen sich so wahr an, si richtig, so ehrlich…ich weiß, dass der Text ER ist, dass es SEIN Lied ist, dass ich IHN beschreibe und gleichzeitig bin ICH es selbst, über die ich singe. Plötzlich kann ich ihn verstehen, ich sehen…ein wunderschöner Augenblick und nein – es sind dabei keinerlei Drogen im Spiel, (wie es einem manche Menschen immer unterstellen wollen, sobald man ihnen von solchen Erfahrungen berichtet).

Ich habe Angst davor ihm den Text zu geben, vielleicht ist er ihm zu nah, zu echt? Ein Text auf Bayrisch, sehr ungewöhnlich für mich, die Worte lesen sich fremd. Es ist ja auch nicht mein Text, sondern seiner, die Worte mussten wohl im Dialekt kommen. Ich bin gespannt wie er reagieren wird. Ich für meinen Teil fühle mich im Moment sehr befreit, erfüllt von einem tiefen Gefühl der Verbundenheit und Liebe und tiefer Dankbarkeit dafür…

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Über die letzten Tage könnte ich ganze Bücher schreiben. Über die Höhen und Tiefen die mit rasender Geschwindigkeit Achterbahnschlaufen nahmen, über die inneren Prozesse die zu Rollen anfingen wie Lawinen, losgetreten von einem kleinen Kiesel der an die falsche (oder doch richtige?) Stelle fiel, über die Schlaflosen Nächte im Gedankenkarrussel, über den Schmerz in der Brustgegend als alle Traumseifenblasen auf einmal zu platzen schienen…Ich könnte Romane schreiben!

Dann kam das Kleeblatt, vier Blätter mitten im Grün und ich verschenkte es, damit ich ein eigenes finden konnte. Es erinnerte mich daran, dass all die Tiefen einen Sinn hatten und ich gewann wieder die Zuversicht, dass ich daraus lernen, als innerer Sieger davonschreiten würde. Also überwand ich mich und führ Richtung Unwetter, Blitze zuckten über den schwarzen Himmel unter dem mein Ziel lag. Laute Blicke, stumme Lippen und ein aufgeregtes Gefühl ums Herz begleitete den Abend. Dann seine Worte, verwirrend, konfus, verstörend und irgendwie doch beruhigend? Es machte mich traurig, wie sehr er sich selbst im Weg stand, so weit weg davon war, das Leben so zu nehmen wie es kommt, die kleinen Hinweise zu sehen und die Chancen zu ergreifen, die mit lautem Rufen an ihm vorbei zogen. Es machte mich traurig, dass die Liebe so oft nicht frei sein kann und ich drehte mich um und ging wieder meiner Wege…allein…aber mit dem Wissen, dass ich nie allein war.

Und ich spürte die Kraft wieder, den Raum, das Licht der Sterne und die unendliche Weite die ich im Herzen trug. Ich wurde Liebe, ich war Liebe, werde immer sein. Und ich konnte es kaum erwarten, diese Kraft wieder hinaus zu tragen, zu teilen, damit mein Leuchten auch wieder auf mich zurückfallen konnte…

In wolkigen Nächten träumt man eben oft vom Sternenhimmel. Doch mit dem tiefen Wissen, dass das Licht immer da ist, der Sternenhimmel in mir,der unendliche Raum…

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Mein Herz rast, ich bleibe noch einen Moment im Auto sitzen um meinen Atem zu beruhigen, doch lange halte ich es nicht aus. Ein entschlossener Atemzug, ich steige aus dem Wagen (diesmal ohne Zwischenfälle) schließe die Tür und mache mich auf die Suche nach der richtigen Hausnummer. Ich betätige die Klingel, Deine Stimme befielt mir wo ich lang muss. Was mein Herz doch für einen Sprung macht, als Deine Stimme erklingt, so angenehm, so anziehend…wir reden Stundenlang, ich höre Dir gerne zu, ich erzähle gerne. Manchmal bleiben unsere Blicke verheißungsvoll aneinander hängen, doch statt dass wir uns nähern, rutschen wir wieder ein Stück zurück – bloß nicht zu nahe. Immer wieder blicken sich unsere Augen an, erwartungsvoll, unsicher, kontrolliert. Immer diese Kontrolle, ich wünschte ich könnte sie einfach loslassen, mich einfach loslassen, wenn da nicht diese Unsicherheit wäre – schließlich braucht man die Kontrolle nur gegen die Unsicherheit, die Angst…Ich genieße jeden Augenblick, jede Geschichte, jeden Tropfen Whiskey, aber ich frage mich, warum es immer so läuft, wir uns jedes Mal mit vorsichtiger Distanz gegenübertreten, als hätten wir Angst etwas zu verlieren? Haben wir etwas zu verlieren? Würden wir etwas verlieren, wenn wir uns näher kämen? Lieben wir einen Traum, eine Traumseifenblase die platzt, sobald ein winziges Stück der Seele sie berührt? Wenn es immer so weiter gehen würde, es wäre auch gut…

Dann halte ich die Spannung nicht mehr aus, ich will Dich, Deine Lippen spüren, Dich riechen, Dich schmecken, Deinen Körper fühlen. Fast unbeholfen berühren sich unsere Lippen, fast wie beim ersten Kuss. Es ist immer der erste Kuss mit Dir, immer wieder, wie die erste Liebe. Doch schnell finden unsere Lippen wieder zueinander, ich spüre Deinen Atem an meinem Hals, sauge Deinen Duft in mich auf, als würde ich ihn das letzte Mal in mich aufnehmen können…ich liege in Deinen Armen, auf Deiner Schulter, Du bist mein Krieger, warst es immer, wirst es immer sein und ich darf Deine Göttin sein, für diese Nacht. Sonne und Mond, nie vereint und doch braucht der Mond die Sonne um zu leuchten…soll es wirklich so enden? Wird es jemals enden? Aus den Augenwinkeln erhasche ich Blicke, die Du mir zuwirfst, ein zufriedenes Lächeln huscht über Deinen Mund. Zu gerne wüsste ich, ob Du mich in diesen Momenten liebst, oder ob es doch einfach nur Zufriedenheit ist…

Aber eigentlich ist es auch gar nicht so wichtig. In diesen Nächten, hält die Zeit den Atem an. Alles außer der tickenden Uhr scheint stehen zu bleiben. Wir bewegen uns im unendlichen Raum, zeitlos für eine kurze Ewigkeit. Allein zu zweit? Die Gedanken sollen verschwinden, das Gedankenkarussell dreht sich so schnell, dass ich den Ausstieg nicht mehr sehe. Einfach sitzenbleiben, entspannen, loslassen und mal wieder einen der schönsten Momente in meinem Leben genießen, zu zweit. Und wenn es nach mir ginge, könnte es ewig so weitergehen…

Die Sonne streichelt mein Gesicht ich blinzele durch die müden Augen. Für einen Moment kommt es mir vor, als spürte ich Deinen Atem an meinem Hals, als würdest Du mir sanft über die Schultern steicheln…doch es ist nur die zweite Decke, die leer auf der anderen Hälte des Bettes liegt. Ein seltsamer Geruch steigt mir in die Nase…riecht irgendwie nach Seifenblasen…

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Irgendwie sind Männer schon amüsante, faszinierende Wesen, zumindest im betrunkenen Zustand. Da predigen sie einem im nüchternen Zustand davon, wie unkompliziert sie  es mit einer Affaire halten wollen, dass sie ja keinen Stress wollen, keine Verantwortung und überhaupt, einfach keine Probleme wollen und das Ganze auch noch vor ihren Freunden geheim halten wollen. Frau hat kein Problem mit diesen Abmachungen, weil ihr im Moment auch nach nichts anderem ist, und eine unkomplizierte „spezielle Freundschaft“ mit jemandem, mit dem man auch noch gut reden kann, ja eigentlich etwas sehr schönes ist.

Frau begegnet Mann dann unerwartet in vollkommen betrunkenem Zustand (Frau noch relativ nüchtern) und Mann ist vollkommen überwältigt, wie unkompliziert Frau ist, und kann es gar nicht glauben, dass sie keinen Terror macht, als er sie zum rauchen alleine stehen lässt und will einfach nicht glauben, dass Frau das Ganze wirklich so unkompliziert sieht. Mann wird indessen immer betrunkener, macht Frau wunderbare Komplimente wie „ich find dich ja ganz ehrlich eigentlich schon irgendwie relativ süß“. Frau bedankt sich für das unglaublich charmante Kompliment und weiß die großen Geständnisse nicht ganz einzuschätzen und amüsiert sich sehr über das fast verlegene Verhalten des Mannes. Dann redet Mann mit Freunden, kommt zurück und küsst Frau unerwartet vor seinen Freunden, mit dem Kommentar „Hallo Schatz“, was Frau dann doch ein wenig perplex macht.

Später plant Frau mit Mann und seinen Freunden noch weiterzuziehen und andere Orte unsicher zu machen. Mann blockt plötzlich vollkommen ab und geht ein Stück weg. Frau will nur wissen ob Mann mitkommt oder nicht, Mann fängt plötzlich an etwas unverständliches rumzustottern von wegen „wie soll das denn gehn…und Zukunft…und keine Ahnung!“ Auf Frage von Frau, wovon er eigentlich rede, weil es gerade nur um die Planung der nächsten paar Stunden ginge und die Zukunft dabei relativ egal sei, meint Mann nur „keine Ahnung“. Und dann plötzlich ist Mann verschwunden, auf Nimmerwiedersehen und Frau fährt allein mit Freunden von Mann weiter.

Versteh einer die Männer…Da heißt es immer wir wären so kompliziert und alles, dabei steht Mann sich eigentlich oft nur selbst im Weg. Frau bleibt ein bisschen verwirrt zurück, aber kann sich doch recht über den Abend und die seltsamen Konversationen amüsieren…einfach wäre doch viel zu unkompliziert^^

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Wachsam wandert mein Blick umher,  auf der Suche nach einem neuen Gegner. Unsere Blicke treffen sich, für einen Moment zögere ich, will weitergehen, weitersuchen, doch es ist bereits zu spät. Er hat die Aufforderung angenommen.

Mein Herz schlägt heftig in meiner Brust, pocht in meiner Kehle, ich versuche den Kloß herunter zu schlucken, der mir den Hals zu schnürt, ich versuche meine Gedanken auf das Ziel zu richten. Unsere Blicke verknoten sich, verfangen sich ineinander, ich denke an das, was geschehen ist, verbanne die Gedanken sofort wieder, denn sie machen mich schwach, benebeln meinen Geist. Seine grünen Augen blicken mich herausfordernd an, er will spielen, will mir seine Macht demonstrieren, doch ich werde  kämpfen. Lauernd setzen wir unsere Schritte, umkreisen uns mit wachsamen Augen. Es ist ein Tanz von Kraft, wir drehen uns im Kreis, die Körper gespannt, zum Sprung bereit. Er will führen, will mir zeigen, dass er immer noch die Regeln für das Spiel aufstellt, doch er hat nicht mit Widerstand gerechnet. Aus dem Tanz wird ein Kampf, er wartet, ich warte, die Zeit scheint ihren ewigen Atem anzuhalten, verfolgt mit gespannter Stille unseren Tanz. Der enge Raum verschwimmt zu einem Ort fernab von Zeit und Raum, es gibt nichts außer unseren Augen, die sich nicht voneinander lösen wollen. Er versteht es nicht, er versteht nicht, dass ich nicht mehr verlieren kann, dass ich bereits gewonnen habe. Ich habe die Führung über meinen Körper übernommen, halte die Fäden in meiner Hand, es ist mein Tanz! Ich bin seiner Spiele müde, des Kämpfens leid, ich habe keine Lust mehr mich zu beweisen. So sei es unser letzter Tanz! Ich werfe einen letzten Blick in seine dunkelgrünen Augen, dann schnelle ich nach vorne und lasse ihn meine scharfen Krallen spüren.

Ein triumphierendes Lächeln umspielt seine Lippen, das Lächeln eines Mannes, der von seinem Stolz geblendet ist. Er schenkt mir den zufriedenen Blick eines Gewinners, der glaubt, alles in seiner Hand zu haben. Dann dreht er sich um und wendet sich dem nächsten Gegner zu, einem neuen Tanz. Ich halte inne und lächle ein leises Lächeln, denn es ist mein eigener Kampf den ich gewonnen habe.

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Achja, es ist doch noch gar nicht sooo lange her, da hat sich mein Selbstbewusstsein noch in einer kleinen, stinkenden Kiste im Keller verkrochen. Es ist noch gar nicht so viele Jahre her, als ich dachte, ich würde nie Einen abbekommen, weswegen ich dann auch vor lauter pubertärer Verzweiflung, den Erstbesten nahm, der Interesse an mir zeigte.

Alle  gutaussehenden Männer (damals eher noch Jungs) steckte ich in die sogenannte „Kategorie unerreichbar“, jene von denen ich dachte, sie würden mich niemals eines Blickes würdigen, ja nicht einmal wahrnehmen. Das waren immer die Männer (Jungs) wegen denen ich Monate  (wenn nicht gar Jahre!!) still vor mich hingelitten habe, in der Hoffnung, dass die die Augen aufmachen würden und mich endlich sehen…ein Märchen á là Aschenputtel!! Leider wurde der Traum nie wahr, weil sie ja nie etwas von meinem stillen Leid wussten, ich hätte mich ja   n i e   im Leben getraut, meine Gefühle zu gestehen!! Sie hätten mich ja nur ausgelacht und ich wäre das Gespött aller Leute gewesen, das Risiko konnte ich natürlich nicht eingehen! Ja, heute kann ich natürlich darüber lachen, aber damals fand ich das gar nicht amüsant. Ich dachte nämlich   w i r k l i c h   ich würde als alte Jungfer sterben und von jedem Mann veschmäht werden, ich war ja schließlich zu dick, zu hässlich, zu uncool…^^

Irgendwann kam der große Tag, der Tag, der mein Leben veränderte und in neue Bahnen lenkte. Es war ein wunderbares Fest und ich fühlte mich als der Mittelpunkt der Menge, das Zentrum des Universums, ich fühlte mich umwerfend schön, bezaubernd und natürlich unglaublich sexy ^^ Es war das erste Mal, dass ich ständig angeflirtet wurde (auch von Männern, keinen Jungs!), dass ich Aufmerksamkeit bekam und mich einfach gut fühlte. Und der Abend endete mit meinem ersten Kuss 🙂  Das zeigt mal wieder sehr deutlich, dass Attraktivität sehr stark davon abhängt, wie man sich selbst fühlt, ob man sich in seiner Haut wohl fühlt und zu sich steht…das hab ich damals zum ersten Mal gespürt. Die Selbstzweifel suchten mich zwar trotzdem immer wieder heim und ich habe sie immer noch nicht ganz beseitigt, aber mehr und mehr fand ich zu meiner Stärke, wurde  meiner Selbst bewusst…

Und heute? Heute habe ich erkannt, wie dämlich es ist, die Männer in Kategorien „Kann ich haben-Kann ich nicht haben“ einzuteilen. Entweder es passt, oder es passt eben nicht, aber die „Kategorie unerreichbar“ ist Geschichte!

Außerdem habe ich inzwischen so Manchen, der damals außer Reichweite zu sein schien, geküsst 😉 Soviel dazu…

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Verdammt, verdammt und nochmal verdammt, wieso muss er mich immer so aus dem Konzept bringen! Gerade als ich glaubte meine alberne Verliebtheit überwunden zu haben krempelt er alles mit ein paar wenigen Sätzen wieder um…Er macht mich einfach wahnsinnig, manchmal entwickle ich eine richtige Wut gegen ihn, verachte ihn beinahe, doch dann zeigt er mir wieder seine Schokoladenseite, wickelt mich mit ein paar plumpen Anmachen um den Finger! Oh, das Fleisch ist einfach schwach, das Herz will dieses unerträglichen hin und her nicht mehr mitmachen, doch trotzdem bringt er es immer wieder zum hüpfen…er spielt mit mir, weiß welche Worte er wählen muss, wie er zu mir durchdringt. Die alte Hoffnung keimt wieder auf, Gedanken, die ich schnell wieder verbannen will, weil ich weiß, dass er mir wehtun wird…nein, es hat sich ausgespielt, ich hatte meine Chance, er hatte seine, wir haben sie nicht genutzt, und das ist auch gut so!!! Ich war doch schon sooo nah dran 😦

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Ich war die letzte Zeit oft auf Feiern, ständig unterwegs, immer Ausschau haltend nach potenziellen Opfern, zukünftigen Freunden usw. Aber nach jeder Feier hab ich aufs Neue festgestellt, dass ich im Moment überhaupt nicht bereit für eine Beziehung wäre und ich gar nicht auf der Suche nach etwas Neuem bin. Ich schaue um mich, sehe den Männern in die Augen, mein Kopf sagt:“Der wär doch was, schnapp ihn dir!“, aber der Bauch schweigt, die Schmetterlinge sind wohl noch nicht geschlüpft. Irgendwie fehlt mir das Gefühl verliebt zu sein fast ein bisschen…die Aufregung, das Herzrasen, die zitternden Hände, die zugeschnürte Kehle, das Gefühle keine Luft zu kriegen und dieses unglaublich herrliche  Gefühl der Schwerelosigkeit…Ich hätte nie gedacht, dass ich nach meiner letzten Beziehung Zeit brauche würde, bevor ich mich wieder in eine neue stürzen kann. Es ist auch nicht so, dass ich das Gefühl habe, ich sei von ihm noch nicht losgekommen, oder würde ihm nachtrauern, aber im Moment habe ich einfach gar nicht das Bedürfnis mir jemanden Neuen zu angeln..Es ist ein seltsames Gefühl, besonders weil ich mich noch gut daran erinnern kann, wie verzweifelt ich vor ein paar Jahren war, unbedingt einen Freund haben wollte und glaubte, mich würde nie einer wollen…die Zeiten haben sich geändert^^ Im Moment genieße ich meine Freiheit, ich habe keine Verpflichtungen einem Partner gegenüber, muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich mit anderen Männern etwas unternehme, kann meine Zeit ganz nach meinem Belieben (soweit es eben möglich ist) einteilen…es tut gut, einfach mal ein richtiger Egoist zu sein. Außerdem bin ich zur Zeit genug mit mir selbst beschäftigt, eigenen Problemen, besonders aber damit, mich selbst wirklich kennen zu lernen. Ich habe in den letzten Wochen viel über mich gelernt, habe mich weiterentwickelt, bin an den Erfahrungen gewachsen…ich brauche im Augenblick sehr viel Zeit für mich selbst, muss mir über viele Dinge klar werden, ich habe nicht die Kraft für eine feste Beziehung, auch wenn es sehr egoistisch klingen mag (was es ja auch ist).  Aber die Erkenntnis tat mir gut, es ist in Ordnung single zu sein, ich muss nicht zwanghaft auf der Suche sein nur um so schnell wie möglich einen neuen Freund zu haben, damit ich nicht so einsam bin. Einsam bin ich ohnehin nicht, es geht mir so gut wie schon lange nicht mehr, ich genieße jeden Moment, den ich mit Freunden verbringen kann, abendliches Biertrinken, reden, lachen, schweigen und einfach nur still den Geschichten anderer zuhören…Aber ab und zu muss ich mich zurückziehen, Stille suchen, ruhig werden…doch „allein sein“ ist nicht ja nicht  gleich „einsam sein“! Von Zeit zu Zeit braucht man einfach mal seine Ruhe und Zeit für sich selbst!!

Und wenn der Richtige des Weges kommt, dann ist ja alles schön und gut, dann habe ich hoffentlich gerade die Augen offen und nehme ihn auch wahr.  Dann bin ich hoffentlich auch wieder bereit mich zu verlieben. Aber bis dahin stelle ich meine Suche ein, es kommt ja ohnehin immer alles genau dann, wenn man es am wenigsten erwartet!

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Ich will von niemandem mehr hören, dass es hübsche Frauen im Leben leichter hätten…jedem, der das behauptet ziehe ich persönlich mein Schwert über die Rübe (ja, ich habe eines, es ist zwar aus Holz, tut aber trotzdem weh!!) Ich will nicht abstreiten, dass man ab und zu ein wenig bevorzugt wird, wenn ich mir aber dann irgendwelche öbszönen Anmachsprüche von Männern anhören muss, die vermutlich zwanzig Jahre älter sind als ich, dann kommt mir doch echt die Kotze hoch!! Im vorbeigehen werden mir dann plumpe Sprüche zugeworfen(obwohl ich in männlicher Begleitung bin!) und dann streicht auch noch eine ( unglaublich verführerische) Hand über meinen Rücken…was soll das?!? Wofür halten die wohl Frauen wie mich? Nur weil ich rote Haare habe heißt das noch lange nicht, dass ich ein „leichtes Mädchen“ wäre…leider bin ich ein sehr friedliebender Mensch und so gerne ich mich auch dagegen wehren würde bleibe ich still sitzen, verziehe nur den Mund und schenke ihnen ein paar verächtliche Blicke…so hat jeder sein Los zu tragen und der Ansicht, dass es schöne Frauen im Leben leichter haben, kann ich mich nicht anschließen…alles hat irgendwo seine Schattenseiten!

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Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn ich so einfach von einem Moment auf den anderen mit der ganzen Sache abgeschlossen hätte…die Gefühle  sind immer noch da, still und geduldig schlummern sie tief in mir, zurückgedrängt in die hinterste Ecke meines Herzens und doch lassen sie keinen Platz mehr für anderes. Es ist ja nicht so, dass es keine anderen Männer in meinem Leben gäbe, Männer, die ich noch vor einem Jahr ohne zu zögern genommen hätte, aber ich kann mich einfach nicht verlieben, im Moment tue ich mir selbst beim flirten schwer!! Ich denke mir bleibt nichts anderes übrig als abzuwarten, alles auf mich zukommen lassen…vielleicht brauche ich eine richtige Enttäuschung um von ihm wegzukommen, vielleicht muss er mir erst richtig weh tun, bevor ich die Augen öffne und den sehe, der mir schon die ganze Zeit hoffnungsvoll versucht die Hand zu reichen und mich aus dem Strudel meines verdrehten Geistes zu ziehen…zwickt mich mal jemand ganz fest, damit ich endlich die Augen öffne und aus meinen Traumblasen erwache?

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Muss man immer vernünftig sein? Muss man immer aufpassen, dass das Herz keine Kratzer abbekommt? Kann man einfach mal den Körper sprechen lassen und Kopf und Herz dabei ignorieren?

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passionate

Sag mir, was geht dir eigentlich durch den Kopf, musst du mir nach allem auch noch Salz in die Wunden streuen? Wie fühlt es sich an ein Herz zu brechen? Wie hört es sich an, wenn es neben dir zersplittert? Fühlst du dich gut dabei? Ja, du kostest deine Macht aus, ich hätte mich niemals so verlieren dürfen, nicht zulassen, dass du solche Macht über mich gewinnst. Weißt du wie ich mich fühle? Fragst du dich manchmal, wie es sich anfühlt, wenn jemand seine Spielchen mit dir spielt, was mir durch den Kopf geht, wenn du tust als sei ich Luft? Wenn du mich nicht ansiehst, mich nicht hörst, nicht mit mir sprichst? Spiel deine Spiele, ignoriere mich weiter, vielleicht musst du das tun, vielleicht ist das deine Art dich selbst zu schützen! Hast du Angst? Wovor?? Wie gerne würde ich dich einfach hassen können, vergessen, ignorieren, so wie du mich…aber ich bin ein Masochist, ich werde weiter leiden, still und geduldig, bis die Wunden verheilen…

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Ich hatte die große Ehre, einer Fotografin aus der Gegend als „Model“ dienen zu dürfen…nichts großes(wir waren zu viert und mussten ein bisschen posen). Gestern war die Vernissage der Bilder und ich hatte auf Grund der gestrigen Vorkommnisse nicht die geringste Motivation, dort hinzugehen. Einmal aufgerafft, war es dann, nach ein paar zähen Anfangsminuten, schöner als ich gehofft hatte. Um genauer zu sein, es war so schön, wie ich es mir erträumt hatte, und das will etwas heißen. Es waren zwar andere Personen, die mich überraschten, jemand, an den ich in letzter Zeit öfters denken musste…es war ein schöner Abend, der mich wieder ein bisschen aufbaute, mir neue Zuversicht gab (es haben eben auch noch andere Mütter schöne Söhne). Das heißt nicht, das Altes vergessen ist, oder komplett überwunden, aber es ist ein kleiner Funken Hoffnung, der meine Augen zum leuchten brachte, während ich in versuchte in seinen zu lesen…

Das Leben geht weiter und ich denke, ich habe alles richtig gemacht. Es war gut, dass ich manche Dinge nicht getan habe, weil mich etwas in mir warnte, ich hab die richtigen Entscheidungen getroffen… Und ich weiß jetzt wieder, dass das Leben voll unerwarteter Überraschungen steckt, dass jeder Augenblick voll Magie sein kann, wenn man sich dem Lauf der Dinge übergibt.

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Es ist kalt draußen, die Kälte kriecht durch die Ritzen und allein das Wissen um sie lässt mich im warmen Zimmer erzittern. Ich wickle die Decke enger um mich, doch sie hilft nicht gegen die Kälte, die sich abends in meinem Herz ausbreitet. Wenn ich dann, allein in meinem Zimmer liege, in einem Meer aus Decken, dann steigt mir Sein Geruch in die Nase und ich erinnere mich an die Nächte, in denen Er mich wärmte. Ich will Ihn nicht zurück, das ist es nicht. Ich fühle bloß, dass ich wieder allein bin und es vermutlich auch längere Zeit bleiben werde.  Vielleicht bin ich auch zu anspruchsvoll was meine Männerwahl angeht…es gäbe bestimmt viele Männer, die mich wollen würden. Doch ich schenke mein Herz leider immer einem „Mister Unerreichbar“. Diese sind meist recht selbstbewusst und sehen Frauen auch gerne mal als einen kleinen Snack zwischendurch. Und sie haben eine Neigung dazu, Frauenherzen zu brechen…erst verführen sie sie mit ihrem Charme und lassen sie dann im Regen stehen „Ich dachte wir wollten nur ein bissches Spass“ Nein, ich will kein netter Zeitvertreib sein…ich sollte meinen Männergeschmack ändern, so schnell wie möglich…aber irgendwie hat der Kopf da meistens wenig mitzureden…

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ich bin heute mal wieder auf ein tolles Zitat gestoßen:

„Viele Frauen möchten mit Männern träumen, ohne mit ihnen zu schlafen. Man mache sie auf das Unmögliche dieses Vorhabens nachdrücklich aufmerksam.
(Karl Kraus)

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Die Qual der Wahl

„Macht man einem die Türe auf, wollen alle hinein“…irgendwie ist viel Wahres an dem Spruch. „Wer die Wahl hat, hat die Qual“…genauso richtig! Ich bin  gerade echt durch den Wind, es geht mir gut, ich fühle mich toll, wirklich…gleichzeitig fühlen ich mich auch ziemlich hilflos und von der Situation überfordert! Aber alles ist schon wieder so aberwitzig, dass ich eigentlich bloß darüber lachen und einfach alles auf mich zukommen lassen kann! So ist dass Leben, ich sollte das Spiel einfach mitspielen und mich nicht dagegen wehren! Die Rückgängig-Taste gibt es zwar im wirklich Leben nicht, aber dafür ist alles umso spannender und aufregender! Wie froh bin ich, dass es Zufälle gibt, unerwartete Begegnungen, ungeahnte Möglichkeiten, usw.

Ich freue mich auf alles was kommt, ich freue mich auf das Abenteuer, in das ich mich jetzt stürzen werde…Risiken und Nebenwirkungen bisher ungeklärt! Ich werde wieder neu leben, und zwar intensiver und mutiger als zuvor, das nehme ich mir fest vor, für diesen neuen Lebensabschnitt!!

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Ich befinde mich wieder genau in der gleichen verzwickten Situation, wie vor ziemlich genau einem Jahr. Manchmal gleube ich wirklich, das Leben will einen verarschen, schupst einen immer wieder in schrecklich komplizierte Situationen und lacht sich dann ins Fäustchen, bei unseren Versuchen, aus dem Schlamassel wieder heraus zu kommen.

Vor einem Jahr war es ganau so: Ich war gerade überglücklich mit meinem neuen Freund, und dann kommt der Typ daher, wegen dem ich zuvor Monate lang gelitten habe und schafft es beinahe, mich aus meinem neugewonnenen Glück zu reißen.

Gestern, nachdem ich mich nach einem heftigen Streit wieder mit meinem Freund versöhnt hatte und wieder neue Hoffnung auf einen weiteren gemeinsamen Weg hatte, kommt besagter Typ daher und wirft mich wieder komplett aus der Bahn! Diese gewisse Anziehung ist einfach da und ist auch nicht zu ignorieren, doch ich werde meine Beziehung nicht für ausgerechnet ihn aufgeben. Vor allem, weil besagter Typ einer der größten Hallodris ist, die ich kenne, mit Charme und Stil und der weiß, wie man Frauenherzen zum Schmelzen bringt…ein Typ, dessen Beziehungen nie länger als ein paar Monate oder nur Wochen dauern…Nein, das wäre es nicht wert, trotzdem hat er mich mal wieder ziemlich durcheinander gebracht und ich bereue die Begegnung, weil ich weiß, dass ich mal wieder einen Fehler gemacht habe! Wenn der Fehler auch noch so klein war, sind die Folgen noch nicht vorher zu sehen. Es liegt zwar in meiner Hand, doch manchmal werde ich zu leicht schwach. Eine Beziehung mit besagter Person wäre ausgeschlossen und doch  verfolgt er mich immer noch, seit nun schon über drei Jahren lässt er mich nicht mehr los…

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…wer ist der Schönste im ganzen Land?

Schon immer hatten Frauen mit dem Schönheitswahn zu kämpfen, doch inzwischen sind auch Männer mehr und mehr von dieser Krankheit befallen. Mann achtet jetzt auf den perfekten Style, pflegt Haut ,Haare und seinen Körper. Mann will schließlich auch schön sein, deswegen verwendet er jetzt feuchtigkeitsspendende Gesichtspflege und Haarkuren. Außerdem achtet er auf eine sorgfältige Rasur…am ganzen Körper!

Sicherlich gibt es viele Frauen, die auf diesen Typ stehen, jeder kennt das Traumpaar Barbie und Ken, aber so Leid es mir tut, ich bevorzuge MÄNNER!

Vermutlich ist es ein unvermeidbarer Nebeneffekt der Emanzipation. Nachdem sich Frauen die gleichen Rechte erkämpften wie Männer, ist es verständlich, dass Männer beginnen auch die Rechte der Frauen einzufordern. Wer kann ihnen das Recht auf eine Beinhaarentfernung mit Kaltwachsstreifen verwehren? In den Medien wird proklamiert, wie attraktiv ein glatter Männerkörper ist. Geworben wird mit einer noch glätteren Rasur, auch an empfindlichen Stellen! Dem Alter wird der Krieg erklärt und Pierce Brosnan steht seinen Mann für Anti-Aging Creme!

Aber was soll ich denn mit einem gestylten Prinzen mit elfengleichem Gesicht und enthaarten Beinen? Ihm vielleicht meine Kleider und Stöckelschuhe anziehen?

Tut mir Leid Jungs, aber ich stehe nun mal mehr auf Männer, an denen noch alles dran ist!

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Wir stehen da, sehen uns in die Augen…wir haben uns lange nicht gesehen. Ich hatte vergessen, wie wichtig mir diese Augen sind. Jetzt wo ich wieder in seinen Armen lag, weiß ich nicht mehr, wie ich an meinen Gefühlen zweifeln konnte, ich habe ein schlechtes Gewissen, wegen all meinen Gedanken, die nicht in eine Beziehung gehören. Er sagt mir dass er mich mich vermisst hat, ich sage: „Ich dich auch“, wobei das nicht wahr ist. Ich habe ihn nicht vermisst, ich wollte ihn überhaupt nicht mehr sehen! Doch jetzt, wo ich wieder in seinen Armen lag, kommen mir diese letzten Tage der Qual vor, wie ein Traum. Seit langem waren wir uns nicht mehr so nahe, habe ich mich so mit ihm verbunden gefühlt. Die letzten beiden Tage gaben mir wieder Hoffnung, dass unsere Beziehung noch nicht ganz zerbrochen ist, dass es noch etwas zu retten gibt, dass es sich noch lohnt zu kämpfen. Ich werde mich bemühen, ich werde mich mehr bemühen und versuchen, nicht mehr in einen Zustand der Gleichgültigkeit zu verfallen. Mal sehen wie es weiter geht, wahrscheinlich wird wieder alles so, wie es immer war. Wir sehen uns und tun so, als liebten wir uns. Kaum bin ich wieder daheim, ist davon kaum etwas zu spüren…wir sind einfach zu weit voneinander entfernt…damit meine ich nicht nur die geograpische Entfernung…Doch jetzt wurde ich wieder einmal daran erinnert, dass man manchmal eben kämpfen muss. Und das werde ich auch. Ich hoffe einfach darauf, dass wir noch eine schöne Zeit miteinander haben und es dann im Guten beenden können, denn eine Trennung ist nicht zu vermeiden. Fernbeziehungen sind ohnehin schon schwierig, aber wenn er noch weiter weg geht, hat unsere Beziehung einfach keinen Sinn mehr…ich hoffe er denkt genauso. Wie soll ein Beziehung funktionieren, wenn man sich alle paar Wochen einmal sieht und es keine Hoffnung gibt, dass sich die Entfernung verringert? In einer Beziehung muss man füreinander da sein! Manche Menschen können das auch ohne dass sie da sind…bei uns funktioniert das jedoch nicht! Trotzdem ist das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen und ich bin froh, dass ich nichts überstürzt habe..ich hätte es bereut! Aber ich habe noch eine Chance, d.h. er hat noch eine Chance…

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Ich wusste überhaupt nicht mehr wie es ist, wenn man verliebt ist und nicht zurückgeliebt wird. Ich hatte dieses Gefühl vollkommen vergessen: Das Zusammenkrampfen des Magens, der schnelle Puls, die Gedanken rasen…ich bin unentschlossen, weiß nicht, was ich mit meiner Zeit anfangen soll…ich bin wirklich verliebt. Aber nicht in den, den ich lieben sollte, ich kann ihn nicht mehr lieben…vielleicht war es auch nie wirklich Liebe.
Diesmal ist es anders…er ist anders. Er wäre genau der, der meine Wunden heilen könnte, der mir das Tor zum Glück aufhält…
Doch für ihn bin ich ein junges Mädchen, zu jung! Wieso muss ich mich auch immer in Typen verknallen, die ein paar Jahre älter sind als ich? Ich weiß ja wieso, ich suche ganz einfach jemanden, der Reif für eine ernste Beziehung ist…das Problem ist bloß, dass die meistens denken, dass man in meinem Alter noch nicht reif genug ist.
Wenigstens fühle ich wieder, die letzten Wochen waren geprägt von relativer Emotionslosigkeit, zumindest in Sachen Beziehung…
Jetzt fühle ich wieder und ich wünschte es würde aufhören…schlaflose Nächte, das warten auf eine Antwort…wie soll man das ertragen, wenn es ohnehin keine Hoffnung auf einen positiven Ausgang gibt?
Vielleicht habe ich auch nur verzweifelt nach jemandem gesucht, der ganz anders ist, als mein jetziger Freund…ich weiß es nicht.
Also lebe ich einfach so vor mich hin, wenn ich ihn nicht sehe, leide ich, wenn ich ihn sehe ist es noch schlimmer…ignorieren? Vielleicht gar keine schlechte Idee…Vergessen? Noch besser! Geht aber leider nicht!!
Ich wünsche mir immer noch einen An-Aus-Schalter für meinen Kopf…aber andererseits ist es auch schön so starke Emotionen zu empfinden, es wäre nur nett, wenn sie auch erwidert werden würden…
wieso schreibe ich das alles überhaupt? Ich weiß es nicht, ich weiß im Moment überhaupt nicht, was ich denken soll und wissen kann…

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