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Posts Tagged ‘Verliebtheit’

Göttin und Konigin nanntest Du mich.
Doch die Göttin ist vergessen,
sobald sie an Deiner Seite geht.

Du hast Dein Spiel gut gespielt, die Göttin in mir reingelegt,
bis sie sich sanft über Dich beugte.
Sie kam herab von ihrem Thron,
weil Deine Worte ihr schmeichelten.

Aber Deine Gebete sind vergessen,
und Du rufst die Göttin erst,
wenn Du in die Nacht hinausschreist
und nach dem Lichte suchst,
das eben noch so nah
und jetzt verschwunden ist…

 

©by johannatindomerel

 

 

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Sieh mich an und sag mir kann

mein Blick Geschichten Dir erzählen?

Wenn Du mich anschaust, siehst Du dann,

wie mich die stummen Worte quälen,

wie sich in mir Gefühle regen

und Wünsche förmlich explodieren?

Verzweifelt wehr‘ ich mich dagegen,

will die Kontrolle nicht verlieren.

Wenn Du in diese Augen schaust,

siehst du dann, wie ich drum flehe,

dass Du mir nah kommst, Du dich traust,

weil ich schon innerlich zergehe

Und nicht den Mut hab Dir zu sagen,

dass ich Dich gern hab und vielleicht

noch mehr, ich würd so gerne fragen:

„Willst Du mich auch?“ Es wär doch leicht?!

Doch ich bin dumm und bleibe stumm

Ich sag kein Wort und dreh mich um

und wünscht ich hätte mich getraut.

Und wenn ich mir dann auf die Lippen beiße,

denk ich nur „Scheiße!

Ich habs versaut!“

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Ich weiß, dass es hier in letzter Zeit recht still geworden ist. Immer wenn ich etwas schreiben wollte, hat mich plötzlich die Lust verlassen oder ich hielt es nicht für erwähnenswert. Ich wollte über das Wetter schreiben, die Natur, wunderbare Spaziergänge, den Sommer, die Menschen, das Leben, doch ich empfand es als belanglos. Das einzige, worüber ich wirklich gerne schreiben würde, ist die Liebe, doch die ist wohl gerade im Urlaub. Vermutlich rührt meine Schreibblockade einfach daher, dass ich im Moment nicht verliebt bin, nicht einmal ein winziges bisschen. Dieses Blog begann als ein Tagebuch, in dem ich mein Herzeleid ausschütten wollte. Es ging um unerwiderte Liebe, um Unsicherheit, banges Hoffen,  Qualen und Hochgefühle, um  Gewinner, Enttäuschungen und Selbsterkenntnisse…man sieht die Welt durch andere Augen, wenn man verliebt ist, man nimmt Gerüche und Bilder anders wahr, man fühlt anders, intensiver…

Es geht mir nicht schlecht, ich genieße den Sommer, tue dieses und jenes, ich bin nicht unzufrieden…es ist nur ein seltsames Gefühl, nicht verliebt zu sein. Ich fühle eine eigenartige Leere, dort wo ich eigentlich ein Krampfen in den Magengegend haben sollte. Ob das gut ist, kann ich nicht sagen. Ich bin gerne verliebt, denn es gibt kein intensiveres Gefühl als die Verliebtheit, doch anderseits sollte das bedeuten, dass ich endlich einen alten Ballast abgeworfen habe, der wie eine Klette an mir hing und nicht von mir ablassen wollte. Vielleicht ist es ganz gut, wenn die Schmetterlinge mal ein bisschen Ruhe geben, sonst würde ich mich vielleicht zu sehr an das Gefühl gewöhnen und nicht erkennen, wenn sie wieder beginnen, heftiger zu flattern 😉

pfauenauge

pfauenauge

Und mein Blog hat ein bisschen Gelegenheit zum durchatmen, nur ein paar wenige Beiträge von Zeit zu Zeit wird es bestimmt verkraften. Und ich warte auf meine Muse…

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Das Herz sagt: „Ja!“, der Kopf sagt „Nein“,

ich solle doch vernünftig sein

und alles noch einmal bedenken!

Wer wird denn gleich sein Herz verschenken?

Das Herz sagt: „Hör nicht auf den Kopf,

wer nicht liebt, ist ein armer Tropf!“

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Und ich denk immer noch an Dich
Wie könnt ich auch den Kuss vergessen
Von einem Traum war ich besessen
Und dieser Traum verzehrte mich

Wie Feuer brannten Deine Küsse
Ein sanfter trügerischer Schmerz
In heißen Flammen stand mein Herz
Wie ich die Wärme doch vermisse…

Der Morgen kam und mit dem Licht
erloschen still die letzten Funken
Scheue Blicke, traumestrunken
fanden wir die Worte nicht

Ein schöner Traum, nur allzugerne
lassen sich die Sinne trügen
Die Seele schweigt und leere Lügen
vehallen lautlos in der Ferne

Und ich denk immer noch an Dich
Wie könnt ich diesen Kuss vergessen
Von einem Traum war ich besessen
Doch weiß ich nun: ich träumte nicht!

©by johannatindomerel

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