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Posts Tagged ‘Sonne’

Die Traurigkeit kommt oft aus dem Nichts. Wärmende Sonnenstrahlen lachen mir entgegen, liebkosen die Haut und lassen die Welt Frühlingshaft leuchten. Ein sanfter Wind lässt die trockenen Blätter an der Hecke rascheln und flüstern, vom Frühling träumen. Und dann plötzlich, aus dem Nichts legt sich Dunkelheit wie eine schwere, alles erstickende Decke auf mein Herz. Das strahlende Licht der Sonne verwandelt sich in einen hämischen Traum, fürs Auge sichtbar, aber fern und unerreichbar.  Die Arme gelähmt, die Beine gebunden sitze ich da, kämpfe gegen die Tränen, während der Kopf versucht zu verstehen, was da gerade vor sich geht. Der Kopf ist wie blei, alles dreht sich im Kreis, will ausbrechen, aber der eiserne Käfig lässt nichts entkommen. Und das Herz schreit und pocht und will doch nur gehört werden, beachtet, gepflegt werden… Und dann, ganz plötzlich, verstehe ich es, höre sein Schreien, fühle den Schmerz, die Seelenqualen und lasse alles einfach zu, fühle, leide, lebe…und dann lächle ich, weil es gut so ist, weil es Leben ist und weil ich mich lange Zeit über den Schmerz hinweggetäuscht habe. Ich hab sie noch nicht alle gehört, die Herzensrufe, nicht alle Wunden versorgt und gepflegt und der Schmerz ist gut, weil er mir zeigt, wohin ich schauen muss, weil er mir zeigt, was noch nicht ganz verheilt ist und worum ich mich noch kümmern muss. Und ich lasse die Traurigkeit zu, weil sie echt ist und auch ein Recht hat da zu sein und weil ich weiß, dass sie nie lange bei mir bleibt. Denn irgendwann habe ich dann wieder genug von dem Trauertauchen und Seelensurfen. Denn das Leben ist viel zu schön und alles was man tun muss ist das Herz öffnen und die Augen weit aufmachen für die Wunder unserer Welt! Und was gibt es für ein größeres Wunder als das Leben und die Liebe?! Hello sunshine, ich bin wieder da 🙂 (sun)

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Ich drehe mich im Kreis und sehe die Blätter wie in Zeitraffer aus ihren Knospen schießen, sehe die explodierende Farbgewalt der Blüten, das leuchtende grün der Blätter, die saftigen Wiesen, weiß-graue Wolkenfetzen, die über den tiefblauen Himmel jagen, ich drehe mich immer schneller und alles verschwimmt zu einem bunten Farbenmeer. Ich sauge den würzigen, modrigen Geruch des trockenen Waldbodens in mich auf, als wäre er mein Lebenselexier, ich versuche alles in mich aufzunehmen. Der süßliche Duft zarter Blumen steigt mir in die Nase, ich will die Richtung einfangen, doch es war nur ein Moment, der Wind trägt den Duft hinfort, nimmt den scharfen Geruch frisch gemähter Wiesen mit sich, streicht sanft über das sich wiegende Gras, streift  die schwankende Baumwipfel. Ich breite meine Arme aus, strecke die Nase in den Wind, fühle den Wind, der sanft durch meine Finger streift und mich vom Boden hebt. Ich fliege, reite auf dem Wind, bis zum Horizont…

Die Stadt ist wie verwandelt, alles lebt, lacht… die steinerne Welt strahlt von Innen, außen strahlt sie im goldenen Sonnenlicht. Was im Winter wie eine verschanzte Geisterstadt wirkte ist jetzt ein verzaubertes Städtchen unter blühenden Bäumen. Magnolien werden von Kirschen abgelöst, der schwere Duft benebelt die Sinne, die Plätze sind wieder belebt, die Cafés haben ihre Außengarnitur wieder herausgekramt, auf denen jetzt die zufriedenen Gäste ihre Cappuccinos, Kaffees, Heißen Schokoladen usw. schlürfen und glückliche Blicke auf die prächtigen Bauten, goldenen Dächer und leuchtenden Blüten werfen. Die anderen tummeln sich am Fluss, räkeln sich im Gras, trinken, lachen, sonnen sich…überflüssiger Kleidung entledigt man sich schnell, sie wollen Wärme spüren, sich von den Strahlen kitzeln lassen, alle Zellen mit Licht volltanken. Das Rauschen des Flussen vermischt sich mit dem Dröhnen der Motoren, die Wassermassen strömen unaufhaltsam weiter, drängen sich durch das Flussbett, schlängeln sich durch die Stadt. Die Sonne zaubert Lächeln auf die Gesichter der Menschen, alte Paare sitzen händchenhaltend auf den Uferbänken…es ist Frühling und alle spüren das!! Die Stadt ist kaum wieder zu erkennen…

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Eigentlich wollte ich die letzten Tage immer einen ausführlichen Artikel über den Frühling, die Sonne, die Wärme, die Blumen, das erste Grün der Blätter…schreiben, aber irgendwie fehlte die Motivation und auch die Zeit, da ich eigentlich so gut wie jede freie Minute  in der Sonne oder unter dem Sternenhimmel verbrachte. Aber irgendwie fehlen mir im Moment die Worte, um meiner Freude Ausdruck zu verleihen. Ich bin dankbar für die Wärme, die die lästige, unnachgiebige Winterkälte vertreibt, dankbar für die Blumen, die den Wald in ein blaues Märchenland verwandeln, ich genieße es, wieder barfuß herumzulaufen, den Boden unter den Füßen zu spüren, gierig sauge ich das Licht in mir auf…so lange habe ich darauf gewartet, ich frage mich, wie lange ich  noch die dunkle, nasse Winternacht ertragen hätte? Ich fühle mich gleich ein bisschen besser, das Licht lässt mich viele Dinge leichter ertragen, doch immer noch lastet ein dunkler Schatten auf meiner Seele, eine stille Schwermut, die mich verfolgt und nicht von mir ablässt. Die Sonne heilt nicht alle Wunden, vertreibt nicht jeden Kummer, aber sie gibt mir die Kraft weiter zu kämpfen, meinen Weg zu gehen und gibt mir hoffentlich den Mut wieder neu zu lieben…ich will wieder von vorne beginnen, Vergangenes endgültig hinter mir lassen…

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Juhu, mein erster Sonnenbrand!! Aber wer kann denn bei den ersten warmen Sonnenstrahlen noch vernünftig denken und denkt an so etwas nebensächliches wie Sonnencreme? Naja, dank meiner (gerade etwas eingeschränkten) Frühlingseuphorie empfinde ich das stetige Kribbeln und Brennen trotzdem als angenehm und lasse mich nicht davon abhalten weiterhin so viel Licht wie möglich zu tanken…davon hab ich nämlich das letzte viertel Jahr eindeutig zu wenig abbekommen…

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Bald ist es geschafft, noch ein bisschen Geduld, ein bisschen durchhalten, dann ist sie überwunden, die lange, dunkle, kalte Zeit. Die ersten Blumen brechen am Wegrand hervor, Gänseblümchen betupfen die Wiese mit kleinen Farbklecksen, die Sonnenstrahlen wärmen das tiefgekühlte Herz, dessen Eisschicht langsam zu tropfen beginnt. Es wird Frühling, mit seiner sanften Gewalt treibt er den Winter aus. Und mag der Herr Winter auch noch so sehr protestieren und seine eisigen Winde über das Land und durch die Gassen jagen, der Frühling beginnt bereits seinen festlichen Einzug, sein Mantel zartgrün bespickt mit Gänseblümchen, Huflattich, Leberblümchen, Narzissen…seine Krone das strahlende Licht der Sonne. Dieser Macht vermag auch der Herr Winter nicht länger zu trotzen und schmilzt langsam dahin, bei dem lieblichen Anblick der Blumen, die ihre Blüten dem wärmenden Sonnenlicht entgegen strecken. Es dauert nicht mehr lange, dann werde ich wieder unter grünen Bäumen wandeln, meine Haut von Sonnenstrahlen kitzeln lassen, barfuß über die Wiesen gehen…barfuß, den ganzen Winter sehne ich mich schon danach! Jetzt dauert es nicht mehr lange, und bis dahin mache ich mir warme Gedanken und träume  von wärmenden Sonnenstrahlen, grünen Bäumen und Blumenwiesen 🙂

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Ein paar Sonnenstrahlen machen doch gleich einen anderen Menschen aus mir. Tagelange Winterskälte, grauer Himmel, Schneematsch…dementsprechend ist auch meine Stimmung den ganzen Winter über. Ich weiß, dass ich nicht die einzige bin, die an Winterdepressivität leidet. Das Licht fehlt, die Wärme fehlt, bei Eiseskälte zieht man sich in sich selbst zurück, sucht Schutz vor der  kalten Grausamkeit des Winters. Es ist nicht so, dass ich den Winter nicht mögen würde…ich liebe auch ihn, mit seinen Schneebedeckten Gipfeln, den Eisstarren Bäumen, die Schneekristalle, die im Sonnenlicht wie tausende kleine Diamanten glitzern und funkeln, die Eisblumen, die mit ihrer feinen, kalten Schönheit Fenster verzieren…ja, liebe auch den Winter! Manchmal genieße ich es auch, wenn mir der eisige Wind um die Ohren pfeifft, umso schöner ist es dann, nach Hause zurück  zu kehren und sich unter einem Berg von Decken zu verkriechen.

Trotzdem wächst mit jedem kalten Tag die Sehnsucht nach dem Frühling. Wie sehr freue ich mich darauf, wieder im T-shirt herumzulaufen, ohne Jacke und ohne Schuhe…wie sehr freue ich mich aufs barfuß gehen!!! Ja, endlich wieder barfuß die Wiese spüren, spitze Steine, weichen Sand, im Schatten eines Baumes liegen, am Fluss sitzen und die Gedanken vom Wasser fortspülen lassen.

Heute war ein traumhafter Tag, er war wie leiser Vorbote des Frühlings. Ich saß auf der Terasse, spürte die Wärme der Sonne auf meinem Gesicht, die Vögel zeterten im Apfelbaum. Ich ging spazieren, Licht tanken und atmete den Duft des Frühlings ein, ein Hauch vom Frühling, fast wie ein Traum..ein Frühlingstraum. Wie heilend können doch Lichtstrahlen sein, die Sonne ist wahre Medizin für die Seele.

Ich brauche auch den Winter, ohne einen richtigen Winter ist das Jahr nicht komplett, es fehlt etwas Entscheidendes…doch ein paar eisige Tage genügen völlig, danach kann es gerne Frühling werden…also bitte, wenn sie die Güte hätten, sie dürfen gerne in unseren Landen Einzug halten!

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Wintersonne

Der Winter kann schon wirklich traumhaft schön sein. Besonders die richtig kalten Tage, mit klarem, eisblauen Himmel und einer Sonne, die ein kaltes, verhaltenes Licht über die Landschaft legt. Der Schnee verwandelt sich in ein Meer von hunderttausenden Kristallen, die in allen Farben des Regenbogens zu leuchten beginnen. Die Eiskristalle sind so hell, dass ich die Augen zusammenkneifen muss, doch ich muss hinsehen, kann die Augen nicht verschließen vor solch einer Schönheit. Wie Diamanten glitzert der Schnee, es ist ein kalter Schein und doch so unlaublich hell. Die Sonne wärmt nicht, das Land leuchtet in einem kalten Licht und doch erstrahlt es in einer so zauberhaften Schönheit. Etwas geheimnisvolles liegt in dem zartgoldenen Licht und lässt das Land in eisiger Kälte erglühen und leuchten…

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