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Posts Tagged ‘Zukunft’

Wenn ich so an das Jahr zurückdenke, dann spüre ich nur einen stechenden Schmerz in der Brust. Mein Magen krampft sich zusammen, mein Herz wird eng…es war ein Jahr mit viel Anstrengungen, Verletzungen und Ent-Täuschungen. Es waren viel schöne Momente dabei, ich weiß das, doch die Schwere überlagert gerade alles Schöne, wie eine Decke die jedes Feuer erstickt. Es macht mich traurig, dass mir die ganzen wunderbaren Erlebnisse gerade so fremd und so fern erscheinen,als wären sie nie passiert. Es sollte umgekehrt sein, das Schöne im Herzen und das Schlechte begraben, vergessen…Ich würde gerne einen Artikel über all die aufregenden Erfahrungen und Abenteuer schreiben, doch es will mir nicht gelingen, die Gedanken an das Vergangene sind wie Dämonen…

Vielleicht gelingt es mir ja ein andermal.

Aber für das neue jahr habe ich den riesengroßen Wunsch ans Universum, dass das Jahr 2014 besser wird als das Vergangene…Prost!

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„Die Welt ist im Wandel, doch es ist der Morgen der anbricht, nicht der Abend!“

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Und wieder einmal jagen meine unverschämt langen Ferien viel zu schnell dem Ende entgegen. Ich könnte mich zu gut an diesen angenehmen Zustand gewöhnen, frei von Verpflichtungen und Erwartungen, und ein endloses Maß an Freizeit, dass mir immer noch zu gering erscheint. Ich genieße die Zeit so gut ich kann, denn mehr und mehr breitet sich dieses grauenhaft mulmige Gefühl des Bevorstehenden aus und macht sich in meiner Bauchgegend breit. Die Angst vor Entscheidungen, dem Ungewissen, Angst vor den neuen Wegen, für die ich mich entschieden habe…doch diese Angst ist nebensächlich, ich kann und will mich den Veränderungen nicht in den Weg stellen, erwarte sie auch mit freudiger Neugierde, dennoch haben sich Zweifel in meinem Hirn eingenistet und stellen all meine Entscheidungen in Frage.

Es gibt noch andere Dinge, die mich um den Verstand bringen, eine nervenzerreissende Ungewissheit, die Angst vor eventuellen Folgen einer unüberlegten Handlung rauben mir schier den Verstand und machen es mir schwer, klaren Kopf zu behalten. Meine Gedanken kreisen um die Dummheit, verzehren sich an der Frage nach dem „was wäre wenn ich tatsächlich…“-NEIN! Darüber will ich mir keine Gedanken machen, bis es unausweichlich ist, ersteinmal übe ich mich in Geduld. Geduld…wie ich sie hasse!!

Der Sommer verblasst viel zu schnell…das ganze Jahr über sehne ich mich danach! Im Herbst wappne ich mich für den Winter, meine Kraft nehme ich aus den Erinnerungen an die wärmenden Strahlen der Sommersonne. Im Winter vertröste ich mich mit den Gedanken, dass die Kälte ein Ende haben wird und letztendlich doch die Sonne den Sieg davon tragen wird, ich träume von warmen Sommertagen, von erfrischenden Sprüngen in eiskaltes Wasser, von lauen Nächten am Lagerfeuer, während ich in die kleine tröstende Flamme des Ofens Blicke. Im Frühling kann ich kaum erwarten, dass die Sonne die letzten Schneereste von den Bergen wischt und ihre volle Kraft offenbart…doch kaum ist es  dann soweit, ist er plötzlich vorbei der Sommer, ehe er richtig beginnen konnte…es graut mich vor den beissenden Herbstwinden, die erbarmungslos an mir reissen und den Regen, der wie Nadeln auf mich niederprasselt!

Aber ich werde mich auch damit wieder abfinden und meinen Frieden mit Wind und Wetter schließen, denn alles hat seine guten Seiten, die ich wieder erkennen werde, wenn es soweit ist…und noch ist ja immernoch Sommer und den sollte ich jetzt auch in vollen Zügen auskosten, bevor es zu spät ist!!

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Es gibt Tage, an denen erscheint alles unmöglich, ich stehe als kleiner, einsamer Punkt vor einem Berg aus Problemen, der sich bis ins unendliche zu erstrecken scheint. Steht man direkt vor dem Berg wirkt der Aufstieg hoffnungslos, das Ziel ist den Augen verborgen, der Weg ins ungewisse macht einem Angst, man fühlt sich klein und hilflos und ist von der Aufgabe überfordert.

Schafft man es ein bisschen Abstand zu gewinnen, dann sieht man den Gipfel, das Ziel ist zwar weit entfernt, doch sichtbar, der Weg mühsam, doch man kennt das Ziel.

Gestern Abend fühlte ich mich vollkommen hilflos, alles wirkte so kompliziert und unerreichbar Ich konnte nicht gegen die Tränen tun, sie kamen und es war gut so, manchmal können Tränen unglaublich erleichternd sein! Heute fühle ich mich immer noch überfordert, die Gedanken an die Zukunft belasten mich immer noch, doch ich habe wieder Abstand dazu. Ich sehe die Wege, nur den Gipfel kann ich vor lauter Wolken nicht erkennen. Doch ich bin wieder zuversichtlich! Es nützt nichts Angst vor der Zukunft zu haben, denn sie kommt sowieso…alles kommt auf einen zu, ich habe nur die Wahl, was ich mit den Dingen und der Zeit anfangen, die mir gegeben ist…

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Die Qual der Wahl

„Macht man einem die Türe auf, wollen alle hinein“…irgendwie ist viel Wahres an dem Spruch. „Wer die Wahl hat, hat die Qual“…genauso richtig! Ich bin  gerade echt durch den Wind, es geht mir gut, ich fühle mich toll, wirklich…gleichzeitig fühlen ich mich auch ziemlich hilflos und von der Situation überfordert! Aber alles ist schon wieder so aberwitzig, dass ich eigentlich bloß darüber lachen und einfach alles auf mich zukommen lassen kann! So ist dass Leben, ich sollte das Spiel einfach mitspielen und mich nicht dagegen wehren! Die Rückgängig-Taste gibt es zwar im wirklich Leben nicht, aber dafür ist alles umso spannender und aufregender! Wie froh bin ich, dass es Zufälle gibt, unerwartete Begegnungen, ungeahnte Möglichkeiten, usw.

Ich freue mich auf alles was kommt, ich freue mich auf das Abenteuer, in das ich mich jetzt stürzen werde…Risiken und Nebenwirkungen bisher ungeklärt! Ich werde wieder neu leben, und zwar intensiver und mutiger als zuvor, das nehme ich mir fest vor, für diesen neuen Lebensabschnitt!!

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One step closer

Wieder einen Schritt weiter…viele Schritte bin ich heute gegangen, Hindernisse überwunden und trotz Schwierigkeiten nicht den Mut verloren. Niemals den Mut verlieren! Immer Vorwärts, immer weiter! Es tut gut, wieder einen Schritt weiter zu sein, auf dem langen, aufregenden Weg des Lebens. Ich weiß nicht was kommen wird und ich bin ziellos… wer kein Ziel vor Augen hat, läuft nicht Gefahr den falschen Weg zu wählen…

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Was für eine sternenklare Nacht. Mit vielen Decken draußen unterm Apfelbaum in die Hängematte gekuschelt und die Sterne beoachtet, die Satelliten und Sternschnuppen… Von den Geräuschen der Nacht in den Schlaf gewiegt und sanft in das Traumreich hinübergeschlummert. Am Morgen wecken mich die ersten Sonnenstrahlen und versprechen mir, dass es sich lohnt aufzustehen. Ein schöner auftakt für einen schönen Tag!!

Ich steige aufs Fahrrad, sehe die schweren unheilverkündenden Wolken und trete schneller in die Pedale. Die ersten Tropfen prasseln auf mich nieder, es hilft nichts, ich kann dem Regen nicht davonlaufen, aber macht ja nichts… Beim Bahnhof angekommen nass bis auf die Haut, aber es ist ein geiles Gefühl, dieser warme Sommerregen auf meiner Haut, der komischerweise jeglichen Funken von schlechter Laune weggewaschen hat.

In der schönen Stadt wieder die Leute getroffen, die mir so wichtig geworden sind. Jedesmal wenn ich sie sehe, wird mir von neuem bewusst, wie sehr sie mir in den letzten Jahren ans Herz gewachsen sind. Es werden schwierige Zeiten auf uns zu kommen, wir wissen alle, dass nichts mehr so wird wie es war, jeder geht eigene Wege. Die Zeit, in der wir uns gemeinsam vorangekämpft haben ist nun vorbei! Trotzdem werden sich unsere Bahnen immer kreuzen, an geheimen Orten, die nur für uns allein existieren, werden wir uns treffen…ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen und uns nicht ganz aus den Augen verlieren…richtig gute Freundschaften bleiben bestehen, auch wenn man sich nicht oft sieht, und oft sind diese Freundschaften die wirklich tiefen Freunschaften, auf die man bauen kann.

Es war einfach traumhaft, im Regen sitzen und Eis essen, an die Salzach legen und chillen, die untergehende Sonne beobachten, die Altstadt, wie sie in ein goldenes, fast überirdisches Licht getaucht wird, dann einfach dasitzen, lachen, über Vergangenes und Kommendes Reden und einfach den Augenblick geniessen…Chillout vom Feinsten! Und ich weiß, dass einfach alles seinen Lauf nehmen wird und ich gebe mich dem Leben hin und gebe mich ganz in die Hände des Zufalls, oder doch des Schicksals?(eine Frage die mich immer wieder beschäftigt, doch dazu habe ich ja bereits Stellung genommen)

Im Moment genieße ich einfach mein Leben, nehme es wie es kommt und sehe lächelnd in den blauen Himmel!

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