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Posts Tagged ‘vesseling’

Es ist so wunderbar wenn man erleben darf, wie Menschen zu sich selbst heranwachsen – wie sie immer schöner und strahlender werden, weil sie neu entdecken wer sie wirklich sind. Diesen Prozess hatte ich selbst durchlaufen, aber bei sich selbst vergisst man schnell wie sehr man sich doch verändert hat. Es gab viele Rückschläge und der Weg war oft fast unerträglich schmerzhaft. Aber im Endeffekt war es doch irgendwie nötig, um dort anzukommen wo ich jetzt sein darf – ganz bei mir 🙂  Jetzt bin ich in einer anderen Position, darf andere zu sich selbst hinführen, ihnen zeigen wie sie sich selbst im Weg stehen und wie sie diese Blockaden auflösen können. Es ist erschreckend, wie sehr die Menschen mit ihren Themen identifiziert sind, wie sie gar nicht erkennen, wie sehr sie im Kampf sind. Sie merken nicht, dass sie gegen das Leben selbst kämpfen. Im Endeffekt will jeder nur geliebt werden, doch statt sich für die Liebe zu öffnen sieht jeder nur den Feind im anderen. Dabei verstehen sie nicht, dass sie nur ihren eigenen Schmerz im anderen erkennen. Aber wenn sie ihren Widerstand erkennen, wenn sie sehen, dass sie selbst eigentlich ihr einziger Feind im Raum sind, dann werden Mauern eingerissen und Masken fallen gelassen. Dann werden harte Gesichter auf einmal weich, trübe Auge wieder klar und Lachen erfüllt den Raum. Man entdeckt die Liebe wieder, erkennt, dass Liebe die volle Hingabe zum Moment, ans Jetzt, an Leben ist. Ich liebe diese Arbeit, es gibt nichts Schöneres für mich, als andere dorthin zu führen, wo sie ganz sie selbst sein können. Es ist immer wieder unglaublich, was bei dieser Arbeit passiert. Vesseling ist ein unglaubliches Geschenk und ich durfte mal wieder hautnah erfahren, wie nahezu Wunder geschehen. Es geht nur um die Annahme, dem Raum geben, was da ist und die volle Hingabe zum Augenblick. Keine Konzepte, keine Regeln, keine Grenzen, nur das Jetzt…Ich bin Fan vom Leben 🙂

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Gedanken schwinden wie im Traum

Im Raum hab ich mich Selbst verloren

Die Angst vorm Jetzt dahin geschwunden

im Jetzt das Selbst wiedergefunden

Die Stille klingt in meinen Ohren

verklingt im Grenzenlosen Raum

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Meine Welt steht Kopf…nichts ist mehr, wie es vorher einmal war. Alles verändert sich mit so rasender Geschwindigkeit, dass ich mich fühle, wie in einem Karussell – unangeschnallt versuche ich mich festzuhalten, zum aussteigen ist es zu spät…oder nicht? Vielleicht wäre es gut, die Zeiger zurück zu stellen, von vorne beginnen, wieder versuchen wieder wie vorher weiterzumachen…vielleicht würde es ja diesmal klappen…Aber ich weiß, es ist zu spät um auszusteigen. Ich habe gleich mehrere Runden gebucht, bin dann zu langsam aufgestiegen und konnte mich nur noch an irgendetwas festklammern, als das Karussell plötzlich losschoss – ne neue Runde, ne neue Wahnsinnsfahrt…

Meine Welt steht Kopf und ich versuche mich in der neuen Perspektive zurechtzufinden, doch es gelingt mir nicht. Ich verwechsele unten und oben, links und recht, vorne und hinten…nichts ist mehr wie die Welt, die ich gekannt habe. Es wäre alles nicht so schlimm, wenn da nicht die Zweifel wären, die sich immer wieder in mein Inneres schleichen. Die Zweifel, die sagen, dass irgendetwas nicht ganz richtig ist, irgendetwas ver-rückt ist, die mir einreden wollen, wieder zum alten, sicheren zurückzukehren. Alles wieder beim alten, das wäre so einfach…doch ein anderer Teil von mir weiß auch, dass es falsch wäre, dass es kein Zurück mehr gibt. Dieser Teil sagt mir, dass der Weg hart wird, dass ich mir in der Dunkelheit vielleicht oft den Kopf anstoßen werde, aber dass der Weg trotzdem gut ist, denn es ist mein Weg und ich muss ihn gehen. Doch meine Welt steht Kopf und ich kann keinen Kopfstand…

Verrückt, was einem das Leben oft abverlangt. Zuerst eine Woche auf Kurs, der mich mal wieder komplett umkrämpelt, dann die Konfrontation Zuhause, Trennung, Versöhnung, große Chancen, große Herausforderungen, lange Reisen, viele Erfahrungen, neues unbekanntes Land, Abschied, Trauer, Freude, Abenteuer…so vieles in so kurzer Zeit und ich merke selbst, wie ich mich mit jedem Tag verändere. Wie ich wachse, umgeworfen werde, aufstehe und immer weiter und sicherer meinen Weg gehe.  Die Zweifel sind da und sie schreien lauthals um Aufmerksamkeit. Ein kleiner Teil von mir möchte noch ein bisschen in Selbstmitleid baden, aber dieser Teil ist nur noch sehr klein. Im Gegensatz dazu wird eine Stimme lauter, die ich vorher selten gehört habe – die tiefste und ehrlichste aller Stimmen, die Stimme meines inneren Bildes, die nun endlich erhört wird und ich langsam anfange, es an die Oberfläche zu holen. Manchmal ist es noch ein wenig trotzig, manchmal traurig, weil ich es immer noch nicht verstehen will, immer noch nicht mutig genug bin, doch immerhin – ich kann es sehen, das Bild, höre seine Stimme, höre auf seine Wünsche und versuche zu wachsen an den Aufgaben, die es mir ständig stellt.

Manchmal fühle ich mich überfordert, klein, kraftlos…doch dann meldet sich wieder eine leise Stimme und in der Dunkelheit erscheint eine strahlende Hand, die mir wieder auf die Füße hilft. Es geht immer vorwärts, manchmal holprig, aber es geht voran. Und ich bin voller Aufregung und erwartungsvoller Freude, was hinter der nächsten Kurve wartet. Ich bin bereit…

Meine Welt steht Kopf…aber aus der Perspektive sieht das ganze ja eigentlich auch mal ganz nett aus 😉

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Es ist unglaublich, was sich in einer Woche alles tun kann, wie man sich in wenigen Tagen verändern kann…ich wusste, dass die Woche intensiv werden würde. Ich hatte sogar Angst davor, weil es schmerzhaft ist, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, nicht wegzusehen, die Bilder aufzulösen, die Rollen abzugeben. Es ist nicht einfach, sich auf so einen Prozess einzulassen. Es ist jedesmal ein bisschen wie sterben, denn mit allem, das ich zurücklasse, stirbt ein kleiner Teil von mir – aber nur, um mich wieder ein Stück näher zu mir zu bringen. Diese Woche war anders als die letzen. Auch in den letzten Kursen hat sich viel bei mir gelöst, aber diesmal war alles anders. Noch bewusster, noch offener… Diesmal kann ich sagen, ich habs wirklich kapiert (wurde auch langsam Zeit…). Zum ersten Mal kann ich wirklich zu dem stehen, was ich kann, ohne Angst haben zu müssen, dass ich dabei irgendjemandem vor den Kopf stoße. Die Zweifel sind weg, die Angst ist weg und ich fühle mich einfach nur gut, leicht, frei, zufrieden, angekommen im Jetzt, in mir…einfach wunderbar. Ich würde das Gefühl gerne in Worte fassen, aber es gelingt mir nicht, die Worte wollen nicht herausfließen. Aber es ist ja auch gar nicht wichtig. Gut ist es – und zwar immernoch und die Veränderungen, die auch in meinem Umfeld geschehen sind noch ein deutlicherer Beweis für das, was sich in mir verändert hat. Schön wenn man das Gefühl auch außerhalb der „geschützten Werkstätte“ umsetzen kann und die Veränderung ins Leben tragen kann. Ich freue mich darauf, auf alles was kommt, alle Entwicklungen, Veränderungen, Bekanntschaften, Abenteuer und all die wunderbaren Menschen in dieser Welt, die meine Wege kreuzen und kreuzen werden. JETZT gehts erst richtig los 🙂 10…9…8…7…6…5…4…3…2…1…Gutes neues Jetzt!!! 😉

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