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Posts Tagged ‘Gedankenchaos’

Die ganze Zeit versuche ich einen Text zu schreiben, schon seit Wochen, versuche ich meine Gefühle in Worte zu fassen, doch es mag mir einfach nicht gelingen. Ich setze an zu schreiben, tippe die ersten Wörter und schon entfliehen mir die Gedanken wieder, wie Pusteblumen im Wind. Ich habe nun schon mehr als fünf Versuche hinter mir, aber irgendwie ist es mir einfach nicht möglich, meine Gedanken zu ordnen. Es ist so unglaublich viel passiert die letzte Zeit, so viele Erfahrungen, so viele Menschen, so viele verrückte Erlebnisse…ein bisschen zu viel vielleicht, denn im Moment weiß ich überhaupt nicht was ich will,  wo ich stehe, wo ich hinwill. Ich sitze in einer Achterbahn – Ausstig unmöglich! Ich möchte die ganze Welt auf einmal mit meinen Armen umschlingen. Ich bin ein bisschen zerstreut, will soviel unternehmen, mich mit so vielen Menschen treffen, so vieles erleben, dass der Tag und die Woche einfach viel zu kurz sind. Ich habe einfach das schönste Leben, ich LIEBE mein Leben!!! Ich bin einfach nur begeistert darüber, wie wunderbar das Leben ist, wie gut es mir geht, was für geniale Dinge ich erleben darf, Erfahrungen ich machen darf. Ich genieße meine Freiheit, es ist so wunderbar frei zu sein, ich will sie nie wieder missen. Ich bin so glücklich wie nie zu vor, habe die tollsten Menschen um mich herum und genieße es, niemandem gegenüber Rechenschaft ablegen zu müssen. Ich fliege, ich tanze, ich singe auf den Sternen, fliege bis zum Mond und viel weiter. Und die hellsten Sterne leuchten mir den Weg, singen, fliegen, tanzen mit mir im unendlichen Raum…Frei sein…fliegen…einfach sein…

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Eine seltsame Rastlosigkeit hat sich in meinem Inneren ausgebreitet, verbundenen mit einer körperlichen Antriebslosigkeit. Der Geist dreht sich um denselben Punkt, immer schneller, will laufen, springen, fliegen, aber der Körper wehrt sich verbissen dagegen, verkriecht sich lieber in einem warmen Nest aus Decken um sich gegen die Kälte zu schützen. Ich habe mir vorgenommen, geduldig zu sein, nichts von der Zukunft zu verlangen, alles auf mich zukommen zu lassen…aber es kommt eben nicht das, was sich der Kopf erträumt und das Herz ersehnt und dann beginnt der Kopf plötzlich unsinnige Forderungen aufzustellen und zeitliche Fristen zu setzen, die nicht einhaltbar sind. Und die Gedanken scheinen in einer Endlosschleife gefangen zu sein…immer wieder die gleichen Bilder, Träume, Erinnerungen, Hoffnungen…und ich hatte gedacht ich hätte es  geschafft, sie zu verbannen. Aber ich kann die trügerischen Traumbilder nicht gehen lassen, kann sie nicht aus meinem Kopf verdrängen…auch nach allem was geschehen und auch nicht geschehen ist. Seltsam, dass das Herz so imun ist, gegen alle Ratschläge der Logik, der Vernunft, des Kopfes, der sich der Realität bereits gestellt hat…wie oft hab ich schon versucht den Traum zu begraben, endgültig aus meinem Kopf zu verbannen, aber irgendwie ist er nicht unter die Erde zu bringen und langsam fehlt mir die Kraft und die Motivation um dagegen anzukämpfen…

Wo ist mein Panther geblieben? Er lässt sich nur noch von Zeit zu Zeit blicken, verweilt für einen Augenblick, ehe er wieder in der Nacht verschwindet, ein dunkler Schemen unter Schatten…er fehlt mir an meiner Seite, auch wenn ich weiß, dass seine Stärke in mir selbst wohnt…ich muss mir die Bilder wieder ins Gedächtnis rufen: Das Schwert in der Hand und zu meiner Linken mein stiller schwarzer Begleiter, mein Panther, den ich aus seinem Käfig befreit habe…ich muss die Kraft wieder spüren, die Kraft des Kriegers des Lichts, der für das Leben kämpft und für die Liebe…

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Es war der Mond,
der mit windstillem Flüstern
nach der Sonne rief.
Ich hörte sein Rufen
durch die bebende Nacht.
*
Nimm meine Hand,
bevor sie im Nebel der Zeit verschwindet
und lass uns gemeinsam
über tauschwere Halme springen,
auf dem Haupt der knorrigen Riesen
nach Wolkendrachen Ausschau halten,
uns auf ihren Rücken schwingen
und auf Sternen tanzen,
den bleichen, stillen Wächtern
des Novembertraums.
*
Der Märchenmund lacht,
als wir ihm von dem Funken erzählen,
der das Meer abkühlte,
er schenkt uns einen Traum
vom Trauermond
der beschloss Licht zu werden
und schüchtern die Erde küsste.
*
Reich mir deine Wolkenfinger,
folge mir
in den Nebel der Vergangenheit,
die nie Zukunft werden wollte,
lass uns träumen
von der Welt,
in der die Zeit
mit der Ewigkeit tanzt
und der Mond andächtig den Atem anhält
um die Nacht nicht zu wecken…

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Ich kann einfach nicht einschlafen! Gut, eigentlich ist es ja auch noch nicht so spät, aber in Anbetracht der Tatsache, dass ich in drei Stunden schon wieder aufstehen muss, weil wir uns schon früh auf den Weg zu Meer, der Sonne entgegen machen, würde mir ein bisschen Schlaf doch auch gut tun! Aber ich finde einfach keine Ruhe! Die Gedanken rasen und ich kann sie nicht zum Stillstand bringen, ich bin unruhig, mein Herz schlägt stark gegen meine Brust…ich weiß nicht was los ist, gestern gin es mir genau so, da lag ich auch die ganze Nacht wach und fand erst im Morgengrauen Schlaf!

Jetzt hab mich dazu entschlossen, einfach wach zu bleiben, es macht nicht mehr viel Unterschied. Da schreibe und lese ich lieber noch ein bisschen, als dass ich mich stundenlang im Bett herumwälze und zwanghaft versuche nichts zu denken und endlich Schlaf zu finden!

Ich weiß auch nicht, wieso ich gar so ruhelos bin. Seit Donnerstag bin ich wieder so unruhig und unausgeglichen, na gut, unausgeglichen bin ich oft, dass gebe ich ja zu, aber dass ich von dauerhafter Unruhe gequält werde, dass passiert mir nur in sehr seltenen, ganz bestimmten Fällen…ich glaube ich ahne, was mir schlaflose Nächte beschert…

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