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Posts Tagged ‘fragen’

Was ist da nur über uns zusammengebrochen? Wir sehen uns im kleinen Skypefenster, gefühlte Dimensionen auseinander mit tränenfeuchten Augen an. Der Schmerz steht uns ins Gesicht geschrieben, doch beide sind wir gelähmt. Ich fühle keine Liebe, doch das ist nicht immer so…wieso spüre ich so oft diese tiefe Liebe und Verbundenheit und wie kann sie dann wieder einfach weg sein? Ich fühle mich wie ein Verräter, weil ich mir selbst nicht über meine Gefühle im Klaren bin und dich im Dunkel tappen lasse. Ich kann nicht sagen „Ich liebe dich nicht mehr“, denn das stimmt nicht, doch tiefe Liebe kann ich auch nicht empfinden. ich fühle mich taub, leer…wie von fern spüre ich den dumpfen, dröhnenden Schmerz in der Brust, doch Antworten gibt mir der Schmerz keine. Er sagt nur „Bleib Zusammen, dann wirst du leiden, trenne dich und es wird auch nicht besser“. Toll…da muss ich wohl durch. Doch der Gedanke uns zu trennen fühlt sich so unwirklich an, unmöglich an…ich will nicht dass es auseinander geht, doch ich weiß nicht, ob es zusammen noch funktionieren kann. Bin ich ein Lügner? Lüge ich mich selbst an, indem ich mir einzureden versuche, dass ich es probieren will? Oder mache ich mir etwas vor, wenn ich glaube, allein ginge es mir besser? Fragen, Fragen, Fragen, endlos viele Fragen und keine Antworten bis hinter den Horizont. Ich weiß nicht, wie lange mir die Kraft noch reicht.

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Mein Herz rast, ich bleibe noch einen Moment im Auto sitzen um meinen Atem zu beruhigen, doch lange halte ich es nicht aus. Ein entschlossener Atemzug, ich steige aus dem Wagen (diesmal ohne Zwischenfälle) schließe die Tür und mache mich auf die Suche nach der richtigen Hausnummer. Ich betätige die Klingel, Deine Stimme befielt mir wo ich lang muss. Was mein Herz doch für einen Sprung macht, als Deine Stimme erklingt, so angenehm, so anziehend…wir reden Stundenlang, ich höre Dir gerne zu, ich erzähle gerne. Manchmal bleiben unsere Blicke verheißungsvoll aneinander hängen, doch statt dass wir uns nähern, rutschen wir wieder ein Stück zurück – bloß nicht zu nahe. Immer wieder blicken sich unsere Augen an, erwartungsvoll, unsicher, kontrolliert. Immer diese Kontrolle, ich wünschte ich könnte sie einfach loslassen, mich einfach loslassen, wenn da nicht diese Unsicherheit wäre – schließlich braucht man die Kontrolle nur gegen die Unsicherheit, die Angst…Ich genieße jeden Augenblick, jede Geschichte, jeden Tropfen Whiskey, aber ich frage mich, warum es immer so läuft, wir uns jedes Mal mit vorsichtiger Distanz gegenübertreten, als hätten wir Angst etwas zu verlieren? Haben wir etwas zu verlieren? Würden wir etwas verlieren, wenn wir uns näher kämen? Lieben wir einen Traum, eine Traumseifenblase die platzt, sobald ein winziges Stück der Seele sie berührt? Wenn es immer so weiter gehen würde, es wäre auch gut…

Dann halte ich die Spannung nicht mehr aus, ich will Dich, Deine Lippen spüren, Dich riechen, Dich schmecken, Deinen Körper fühlen. Fast unbeholfen berühren sich unsere Lippen, fast wie beim ersten Kuss. Es ist immer der erste Kuss mit Dir, immer wieder, wie die erste Liebe. Doch schnell finden unsere Lippen wieder zueinander, ich spüre Deinen Atem an meinem Hals, sauge Deinen Duft in mich auf, als würde ich ihn das letzte Mal in mich aufnehmen können…ich liege in Deinen Armen, auf Deiner Schulter, Du bist mein Krieger, warst es immer, wirst es immer sein und ich darf Deine Göttin sein, für diese Nacht. Sonne und Mond, nie vereint und doch braucht der Mond die Sonne um zu leuchten…soll es wirklich so enden? Wird es jemals enden? Aus den Augenwinkeln erhasche ich Blicke, die Du mir zuwirfst, ein zufriedenes Lächeln huscht über Deinen Mund. Zu gerne wüsste ich, ob Du mich in diesen Momenten liebst, oder ob es doch einfach nur Zufriedenheit ist…

Aber eigentlich ist es auch gar nicht so wichtig. In diesen Nächten, hält die Zeit den Atem an. Alles außer der tickenden Uhr scheint stehen zu bleiben. Wir bewegen uns im unendlichen Raum, zeitlos für eine kurze Ewigkeit. Allein zu zweit? Die Gedanken sollen verschwinden, das Gedankenkarussell dreht sich so schnell, dass ich den Ausstieg nicht mehr sehe. Einfach sitzenbleiben, entspannen, loslassen und mal wieder einen der schönsten Momente in meinem Leben genießen, zu zweit. Und wenn es nach mir ginge, könnte es ewig so weitergehen…

Die Sonne streichelt mein Gesicht ich blinzele durch die müden Augen. Für einen Moment kommt es mir vor, als spürte ich Deinen Atem an meinem Hals, als würdest Du mir sanft über die Schultern steicheln…doch es ist nur die zweite Decke, die leer auf der anderen Hälte des Bettes liegt. Ein seltsamer Geruch steigt mir in die Nase…riecht irgendwie nach Seifenblasen…

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Ist es Liebe? Verliebtheit? Bloße Träumerei? Flucht vor der Einsamkeit? Ein heimlicher Hilfeschrei?

Was suche ich bei dir? Sehne ich mich nur wieder nach einem Traumbild, das ich mir von dir erschaffe, oder könnte ich dich wirklich so wollen, wie du bist? Was sehe ich in dir? Was erwarte ich , ersehne ich mir?

Ungestellte Fragen, die im leeren Raum zwischen uns verklingen, ohne je gehört zu werden…verdammte Angst vor dem Fall…

Aber das schöne ist, es ist überhaupt nicht von Bedeutung die Antwort auf diese Fragen zu wissen, denn die Dinge entwickeln sich ohnehin von selbst und niemand kann ihren Lauf vorhersagen. Und was aus einer Bekanntschaft wird, das wird sich schon noch zeigen. Auf jeden Fall bin ich wieder eingestiegen, in das Spiel des Lebens, und bin gespannt was mir auf dem Spielfeld so alles begegnet…und da steht sie wieder, die kleine rote Spielfigur – bereit erneut geworfen zu werden, um einmal mehr aufzustehen…denn wie es endet, das ist sicher, aber wie es gespielt wird, das entscheide ich B-)

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Über dieses Stöckchen bin ich bei der lieben Paleica gestolpert und da ich im Moment selbst nicht sehr kreativ bin, habe ich die Möglichkeit genutzt, um mich auf diese Art und Weise mal wieder zum Schreiben aufzuraffen.

Ich muss gestehen, es fiel mir schwerer als erwartet und einige Fragen bereiteten mir viel Kopfzerbrechen, aber letztendlich hab ich mich dann doch durch alle Fragen gekämpft. Die meisten könnte man ewig ausführen und ganze Romane darüber schreiben, aber fürs erste sollte das hier reichen.

Viel Spass beim Lesen und fühlt euch frei, dieses Stöckchen aufzusammeln!

35 Fragen über das Leben

Das Leben ist … unglaublich, atemberaubend, aufregend, verzaubernd, voller Wunder, niemals einfach und doch immer wert, dafür zu kämpfen. Es besteht nur aus einzelnen Augenblicken, die sich zu einem großen Ganzen zusammenfügen, deswegen muss man jeden Augenblick zu etwas besonderem machen…

Sterben müssen heißt…loslassen und sich auf eine neue Reise zu begeben. Außerdem gibt uns nur das Wissen, dass unser Leben endlich ist, die Fähigkeit, das Leben zu genießen und als etwas kostbares anzusehen

Menschen können … lieben und hassen, erbauen und zerstören,  denken und die Gedanken nicht verstehen, lernen und werden doch nie klüger…

Menschen sollten … wieder mehr auf die Sprache des Herzens und der Natur, auf den Atem der Welt hören und den Lärm der Wirtschaft und Industriemaschinerien ignorieren

Die Welt braucht … mehr Vernunft und Liebe, Achtsamkeit und Verantwortungsbewusstsein für die Natur und Mitmenschen 

Das wichtigste im Leben ist … zu leben und zwar niemals halb, sondern immer mit ganzem Herzen und sich niemals selbst aufzugeben! Und natürlich die Liebe…zu sich selbst und allem anderen.

Unwichtig ist … eigentlich das Meiste

Vergangenheit ist … ein Teil von mir, der nicht einfach abgetan und verdrängt werden darf…alles ist Vergangenheit, das Leben selbst ist flüchtig, jeder Moment ist verstrichen, bevor man sich seiner Existenz überhaupt bewusst geworden  ist (jetzt beweg ich mich auf zu kompliziertes Terrain zu^^)

Zukunft bedeutet … sich auf verschlungenen Pfaden durch den Nebel zu bewegen, ohne den Weg zu kennen

Zeit ist … eine seltsame Erfindung

Freunde haben ist …das, was das Leben lebenswert macht

Glück ist … geliebt zu werden und Liebe zu geben

Gefühle sind … verwirrend, wunderbar, grausam, unerträglich, unvergleichlich, intensiv, unglaublich, herrlich, nicht wegzudenken, notwendig!!

Konflikte bedeuten … seinen eigenen Standpunkt zu hinterfragen und dafür einzustehen

Hoffnung ist … der Glaube daran, dass die Sonne am nächsten Morgen wieder hinter dem Horizont auftaucht und nicht über Nacht ins Meer gefallen ist

Glauben können ist … eine wertvolle Gabe, denn der Glaube gibt Mut und Kraft, wenn alle Hoffnung verloren scheint

Träume sind … oft sehr verwirrend und irreführend

Visionen sind … Wegweiser, in einem Labyrinth aus Möglichkeiten

Veränderung bedeutet …Anpassung und neue Möglichkeiten, immer auch Verlust

Ich brauche … Liebe

Angst habe ich vor … vor dem Verlust und Leid geliebter Menschen und davor, meinen Weg nicht zu finden und ewig auf schmalen Pfaden umher zu irren

Mut bedeutet … Risiken einzugehen um für die eigenen Werte einzustehen

Das Allerschwerste ist … geliebte Menschen zu verletzen und zu enttäuschen

Verlieren bedeutet … dem Gewinner seinen Sieg einzugestehen

Perfekt sein bedeutet … sich selbst, die Menschen und die Welt nicht zu kennen

Versagen bedeutet … sich selbst aufgeben

Verlust ist … immer schwer, aber unvermeidbar und oft auch notwendig

Arbeiten bedeutet … sich das zu verdienen, was man zum Leben braucht und um seine Erwartungen zu erfüllen

Geld bedeutet … Möglichkeiten

Stärke ist … sich selbst zu kennen und zu lieben, zu seinen Stärken und Schwächen zu stehen und anderen die Ihren zuzugestehen und nicht über sie urteilen wollen

Menschen, die andere nach ihrem Bild formen wollen sind … schwach und bedauernswert, schämen sich ihrer eigenen Schwächen und neiden den anderen ihre Stärken, weswegen sie sie formen und kleiner machen wollen

Gesundheit für meine Lieben … ist mir das allerwichtigste überhaupt!!

Gerechtigkeit … ist immer Ansichtssache und eine Frage der Einstellung

Unerreichbares … ist oft eine Frage des Aussichts/Ausgangspunktes und der Hilfestellung

Mein Gefühlsleben … ein Ozean

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