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Posts Tagged ‘enttäuschung’

Wenn ich so an das Jahr zurückdenke, dann spüre ich nur einen stechenden Schmerz in der Brust. Mein Magen krampft sich zusammen, mein Herz wird eng…es war ein Jahr mit viel Anstrengungen, Verletzungen und Ent-Täuschungen. Es waren viel schöne Momente dabei, ich weiß das, doch die Schwere überlagert gerade alles Schöne, wie eine Decke die jedes Feuer erstickt. Es macht mich traurig, dass mir die ganzen wunderbaren Erlebnisse gerade so fremd und so fern erscheinen,als wären sie nie passiert. Es sollte umgekehrt sein, das Schöne im Herzen und das Schlechte begraben, vergessen…Ich würde gerne einen Artikel über all die aufregenden Erfahrungen und Abenteuer schreiben, doch es will mir nicht gelingen, die Gedanken an das Vergangene sind wie Dämonen…

Vielleicht gelingt es mir ja ein andermal.

Aber für das neue jahr habe ich den riesengroßen Wunsch ans Universum, dass das Jahr 2014 besser wird als das Vergangene…Prost!

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Es begann wie ein süßer Sommertraum, fast unwirklich, vollkommen, ein Rausch der Sinne, der Hoffnung auf viele klare Sternennächte weckte. Die heißen Küsse am Lagerfeuer, der Tag am See, all das ließ Wünsche groß werden, die jedoch schnell wieder in sich zusammenschrumpften. Doch die Hoffnung starb nicht, ich wollte den Traum nicht loslassen, dir den Raum lassen, aber doch nicht ganz den Blick abwenden… Dann wieder zu zweit unter Sternen, vom Rausch hingerissen, weggerissen, umgerissen…Dann wieder Stille, keine Worte, stumme Blicke. Es war von Anfang an ein ständiges auf und ab, doch ich wurde das Gefühl nicht los, dass du eigentlich wolltest, aber dir selber im Weg standst. An diesem dürren Zweig machte ich meine Liebe fest, meine Hoffnung. Doch ich hätte nie gedacht, wie schmerzhaft Schweigen sein kann. Du sahst mich nicht, hörtest mich nicht, miedest meinen Weg. Der Druck war unerträglich, Dein Schweigen erdolchte mich und deine flüchtenden Augen waren wie würgende Hände ums Herz. Doch ich blieb stehen, gab den Glauben immer noch nicht auf, dass du nur nicht über deinen eigenen Schatten springen konntest. Doch immer wenn man glaubt, es könnte nicht schlimmer kommen, belehrt einen das Leben eines Besseren…

Eine Woche gemeinsam auf einem Festival…Es begann wieder vielversprechend. Unsere Blicke trafen sich, funkelten, die versehentlichen Berührungen durchströmten mich wie warmer Sommerregen und ich glaubte zu spüren, dass sich auch in dir ein warmes Gefühl regt. Zarte Berührungen in der Nacht, deinen Geruch in der Nase, deine Haut…ich ertrank fast in der Nähe.., bis ich plötzlich jäh umgeworfen wurde, als sich plötzlich eine ungesehen Mauer auftat. Mit blutender Nase trat ich zurück, machte wieder Raum und hoffte, dass du die Mauer wieder umwerfen würdest…doch diesmal blieb sie stehen. Eine Woche lang würdigtest du mich keines Blickes, schenktest mir keine Worte, obwohl wir nebeneinander schliefen. Es war fast unerträglich und es wundert mich selbst, dass ich daran nicht zerbrochen bin. Vesseling sei Dank, kann ich nur wieder sagen…irgendwann hast du es auch nicht mehr ertragen und mir gesagt, dass du mich nicht willst. Ich hatte ganz vergessen, wie sich ein gebrochenes Herz anfühlt. Meine Brust schmerzte wie ein glühender Krater, das Herz zerfetzt…

Und das schlimmste ist, ich kann immer noch nicht aufhören dich zu lieben, dich zu wollen und kann die Hoffnung nicht aufgeben, dass du vielleicht doch noch erkennst, dass ich bin was du willst…ich würde gerne einen Schalter umlegen und die Gefühle löschen, doch so schmerzlich es ist, ich muss sie annehmen wie sie sind…

Doch jetzt, wo der Schmerz langsam nachlässt, spüre ich neue Kraft in mir, spüre mich selbst wieder und beginne mehr und mehr zu verstehen…es bleibt spannend…

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Atemlos halte ich inne…zu lange bin ich gelaufen, rastlos und mit dem Wissen, dass ich ihn nie würde einholen können. Die eisige Luft sticht in meinen brennenden Lungen, das Herz rast, der Kopf pulsiert. Ich habe die Augen geschlossen, aus Angst vor dem, was offensichtlich vor mir liegt. Langsam öffne ich die Augen, ich finde mich wieder in einer weiten, aussichtslosen Leere, die mich zu erschlagen droht. Weite Ebene bis zum Horizont, eine Wüste, Eiswüste, kalt und leer. Der Anblick ist erdrückend, das Auge findet keinen Halt, ich bin verloren in der Weite der Ebene, orientierungslos, trostlos und allein, vor allem allein! Der Wind reisst an meinen Gliedern, pfeifft mir um die Ohren, versucht mich in die Knie zu zwingen. Vor mir erstreckt sich das kalte, leere Land, alle Wege stehen mir offen, doch ich weiß nicht, in welche Richtung ich gehen soll, kraftlos sinke ich zu Boden. Ich bin das Suchen so satt, will keinen Schritt mehr tun, ich lege mich einfach auf den gefrorenen Boden und warte, bis ich gefunden werde, gerettet werde… wozu weiterlaufen? Lohnt es sich für verloren Geglaubtes zu kämpfen, weiterzusuchen, bis man irgendwann am Meer angelangt und es  kein Vorwärtsgehen mehr gibt? Wie ich hier her gekommen bin? Ich lief mit geschlossenen Augen, rannte blind einem Traum hinterher bis ich erkannte, dass es nichts als eine Illusion ist, der ich hinterherjage…mit jedem Schritt den ich machte wurde die Entfernung größer, bis ich mich plötzlich in der Leere wiederfand…jetzt ist es an mir langsam einen Fuß vor den anderen zu setzen, denn wer kein Ziel  hat, kann nicht den falschen Weg einschlagen…es war ein schöner Traum, aber eben doch nur ein Gedanke!

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