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Archive for the ‘Schwabbelspeckkrimskrams’ Category

Die Welt singt. Sie schwingt im Urklang, in der leisen Melodie, die alles durchdringt – dem Lied des Lebens. Und die Welt atmet im Takt…

„Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.“

(Joseph von Eichendorff, Wünschelrute)

 

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dabei

Es ist schön, wenn einem jemand sagt: „Weißt du, ich muss schon ganz ehrlich sagen, es ist immer wieder schön wenn du dabei bist!“ Und ich strahle, weil ich auch immer gerne dabei bin und weil ich weiß, dass jede Angst, dass man mich nicht dabei haben will, vollkommen überflüssig ist. Ich hab mich nie getraut einfach mitzugehen, weil ich mich nicht aufdrängen wollte, niemanden nerven wollte, weil ich bin schließlich „nur“ die kleine Schwester und so anders als sie alle und passe doch eigentlich gar nicht richtig dazu. Aber inzwischen denke ich mir einfach, warum nicht? Und so unterschiedlich wir sind, ich bin immer gerne dabei und fühle mich wohl und passe eben irgendwie doch dazu. Deswegen werde ich mir in Zukunft keine Gedanken mehr machen, weil es sich fast immer lohnt 🙂

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Beim Fellmonsterchen habe ich vorhin einen Eintrag über Handschriftendeutung gefunden. Und nachdem ich solche Spielerein und Persönlichkeitsdeutungen sowieso so geren mag, musste ich das natürlich auch gleich ausprobieren. Die Deutung der Schrift viel mir zwar ein bisschen schwer, weil bie meinem Gekrakel kein Wort stilistisch dem anderen gleicht, aber hier ist das (kommentierte) Ergebnis:

 

Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:

Tindomerel ist selbstbewusst und bereit, ihre Stärken auch anderen zu zeigen. hmm, selbstbewusst würde ich inzwischen mit ja beantworten. Anderen Stärken zeigen? Ich will ja nicht dass jemand neidisch wird^^ nein blödsinn, aber ich habe immer Angst meine Stärken zu zeigen, weil ich nicht angeberische wirken will…

Sie ist locker und großzügig. Der Zusammenhang zwischen locker und großzügig ist mir zwar rätselhaft aber gut. Großzügig, definitiv, locker ist immer Situationsabhängig, viele Dinge sehe ich sehr locker, mache mir keinen Stress. In anderen Dingen, versteife ich mich schon auf kleingkeiten und dann ist nichts mehr mit easy-goin‘

Ihr ist sehr wichtig, nach außen etwas darzustellen. Mir ist es eigentlich wichtig nach außer ganz ich selbst zu sein, und nichts zu spielen was ich nicht bin. Aber ich muss zugeben, dass ich mich schon gerne ein bisschen selbst inszeniere und meine verschiedenen Seiten gerne bewusst beleuchte^^

Tindomerel ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ. Unsteig? Oh ja…lachen und weinen zu jeglicher Stunde…impulsiv? Auch! Vielseitig? Definitiv! Unkonventionell? Sind Schwertkämpfende, singende, um Lagerfeuer-rumhüpfende etc. Frauen unkonventionell? Dann vielleicht ja.

Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen. Ich komme grundsätzlich mit fast allen Menschen klar und würde mich auch als anpassungsfähig bezeichnen. Obwohl, eigentlich ist das gelogen…mit meiner Weltsicht tue ich mir oft sehr schwer, mich Menschen (oder der Gesellschaft) mit ihren Weltbildern anzupassen und zu fügen. Ich will meine Insel!!

Sie ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung. Sie lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen, auch nicht von einem „Das gehört sich aber so.“Ich habe eiserne Prinzipien!! Wenn sie Ihnen nicht gefallen habe ich auch noch andere…soviel dazu^^

Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll. mal so mal so, unstetig triffts besser^^

Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert, wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten. Bin ich jetzt impulsiv oder uninteressiert? Es stimmt, dass mich viele Sachen kalt lassen, über die sich aufregen. Es stimmt dass ich bei vielen Dingen einfach keine Lust habe mich damit zu beschäftigen, weil es nicht nötig ist und ich den Sinn dahinter nicht sehe. Und von den Sachen die ich mache bin ich aber meistens sehr überzeugt und demnach fast immer sehr begeistert. Aber Gelassen, das lasse ich mir gern einreden, manchmal zumindest ^^

Sie ist lebhaft und kontaktfreudig. Mit viel Verständnis für die Belange anderer. Viel Verständnis für die Belage anderer…ich habe immer ein offenes Ohr und höre gerne zu, kann ihre Probleme auch verstehen, sehe aber auch immer wie unnötig es ist, weil sie sich immer über andere aufregen, und dabei nicht sehen, dass sie selbst die jenigen sind, die das Problem haben. Aber Kontaktfreudig?? Ich tue mir sehr schwer Leute kennenzulernen, wenn sich die Gelegenhet ergibt, dann kann ich auch sehr Kontaktfreudig sein.

Sie versucht, die eigene Meinung durchzusetzen. Wenn sie etwas besser weiß als andere, muss sie es ihnen auch unbedingt mitteilen. Ja, man nennt dieses Phänomen auch Klugscheißerei und das kann ich sehr gut 🙂

Tindomerel ist ein Lebenskünstler: ideenreich, produktiv und kreativ überwindet sie Probleme. Wenn man mit Lebenskünstler meint, ich mache das was mir Spass macht verbunden mit rationalen Überlegungen was das beste wäre, dann vielleicht ja. Hmm, keine Ahnung

Manchmal wirkt ihre Art, mit der Umwelt umzugehen, etwas theatralisch. Bäume umarmen, Menschen umarmen, auf Berggipfeln singen, Gras zu streicheln…? Bestimmt irgendwie ein bisschen theatralisch, andere würden es auch als verrückt bezeichnen^^

Tindomerel ist eigensinnig, geradlinig, konsequent und widerstandsfähig. Jaja, mal so mal so…sehr konsequent lebe ich nach dem mal so mal so Prinzip!

Die eigene Meinung wird durchgesetzt, sie ist durch andere nur schwer zu beeinflussen. Stur? Auch das^^

Tindomerel ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht. Sie versucht stets, sich für andere einzusetzen. Aber das Bedürfnis nach Gerechtigkeit und Harmonie ist oft keine Gute Kombination. Meistens muss dann doch die gerechtigkeit der Harmonie weichen…

Sie besitzt sehr viel Elan und Unternehmungsgeist, allerdings neigt sie zu Widersprüchen und Rechthabereien. Ja, das hatten wir ja schon.

Tindomerel ist ein impulsiver und phantasievoller Idealist. Dem kann ich nicht mal widersprechen…

 

Naja, im Großen und Ganzen erkenne ich mich in Vielem wieder, aber vermutlich tut das jeder Leser, trägt man doch meistens von allem ein bisschen etwas in sich. Trotzdem ganz interessant, diese Analyse, mich würde mal eine richtige, professionelle Handschriftendeutung interessieren, was dabei wohl herauskommt.

 

Diese Deutung wurde auf den Seiten von http://www.graphologies.de erstellt.

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Seltsam irgendwie, wenn man einem Menschen gegenüber steht, den man einst geliebt hat, mit dem man Stunden, Tage, Monate voll wunderbarer und schmerzhafter Augenblicke verbracht hat. Und alles was einst an Magie zwischen den Herzen war ist nur noch eine schale, trügerische Erinnerung an eine Traumseifenblase, die geplatzt ist, als man sie einfangen wollte. So schrecklich seltsam, wenn einem der Mensch, dem man bis in die tiefsten Seelengründe blicken konnte plötzlich so fremd und unbekannt erscheint, als sei man sich nie näher gewesen. Die Seelenbänder sind gerissen, seine Augen leer, mein Herz schweigt, ich erkenne ihn nicht mehr. Es ist so unverständlich für Kopf und Herz, wenn der Boden aufreißt und sich von einem Moment auf den anderen eine nie dagewesen Schlucht auftut, die sich nie wieder schließen wird…

Ich drehe mich um, blicke nicht zurück. Wieder ein Lebensabschnitt beendet, wieder um viele Erfahrungen reifer, wieder ein Neubeginn, endlich wieder frei!! Die Erinnerung an das Zerbrochene schmerzt, aber der Blick nach vorn und der Blick in mich selbst lässt mein Herz vor Freude und Aufregung höher schlagen. Ich spüre einen Hauch von Schicksal, ein Gefühl dass mich immer überkommt wenn ich mir einrede dass alles gut ist und dass noch viel Großes und Kleines auf mich wartet und ich es kaum erwarten kann wieder voll Tatendrang weiterzumarschieren. Und dann hüpft auch wieder die ungestüme Freude herbei und Seite an Seite schlendern wir lächelnd durch die Straßen und ich versuche ein Prusten zu unterdrücken, weil sie mir so viel wahren Blödsinn ins Ohr kichert.

Als ich jünger war (oder sollte ich sagen NOCH jünger war) hab ich mir eingeredet, mein einziges wirkliches Lebensziel ist es, meine große Liebe zu finden und mit ihm zu leben und zu sterben. Und wenn ich ihn nicht finde? Dann verbringe ich mein ganzes Leben mit der Suche danach und sterbe mit dem Gewissen, dass ich nie wirklich gelebt habe und einem Traum nachgejagt habe, der vielleicht nicht für mich bestimmt war. Natürlich sehne ich mich wie Jede(r) nach einem Partner mit dem alles passt, aber man ist schließlich auch allein ganz, oder sollte es zumindest sein. Diese ewige Suche nach dem Richtigen macht einfach keinen Sinn, denn was kommt kommt und ist gut so und was nicht kommt soll vermutlich nicht so sein (außer man ist zu blöd um sein Glück zu erkennen, soll ja vorkommen). Ich fühle mich so gut wie seit einer Ewigkeit nicht mehr, habe endlich mal wieder eine leise Ahnung davon, wer ich bin. Wer ICH BIN, nicht wer ich glaube dass andere meinen dass ich bin. Das ist schön 🙂

Gute Nacht!

P.S.: Das war jetzt ein sehr verwirrter Blogeintrag und vielleicht nicht so schmalzig sülzig poetisch wie sonst, aber was raus muss muss raus!

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Wo die Worte aufhören, da setzt die Musik an…

Die Klänge dringen an Dein Ohr, strömen durch Dich hindurch, rieseln langsam nach unten bis sie sich plötzlich um Dein Herz legen und es umschlingen. Und plötzlich, aus dem nichts, fängt es Feuer, die Flammen züngeln an dem pochenden Herz empor, der Schmerz ist unerträglich und doch willst Du die Wärme nicht missen. Du lehnst dich zurück, lässt Dich von der Musik durchdringen, forttragen…manchmal reichen ein paar Töne, um uns vollkommen aus dem Konzept zu bringen. Musik kann so viel innerlich in Bewegung bringen, sie kann einen aufbauen, beruhigen, einen in tiefe Trauer stürzen…Wenn Musik allein schon so viel bewegen kann, was kann kann dann Musik in Verbindung mit Worten, Gedanken, Erinnerungen?

Der liebe Herr Geheimrat hat ein sehr schönes Projekt ins Leben gerufen. Es hat den schönen Namen „TMWYLTT“-Projekt, steht für „Tell me why you love this tune“. Dabei geht es NICHT um Musikwissenschaftliche Analysen oder fachliche Kritik über die Qualität eines Liedes, es geht in erster Linie um Emotionen, um Erinnerungen, um Geschichten…was verbindet ihr mit diesem Lied, was bedeutet es für euch, woran erinnert ihr euch, was löst es aus, was ist seine individuelle Geschichte…Ein sehr schönes Projekt wie ich finde, mitmachen kann absolut jeder der will, weitere Informationen über das Projekt, und wie man daran teilnimmt gibt es hier.

Es wäre sehr schön, wenn möglichst viele daran teilnehmen würden und man stößt bestimmt auf einige interessante musikalische und verbale Ergüsse. Ich würde mich sehr freuen, euch dort wieder zu sehen und an euren musikalischen Erinnerungen teilzuhaben!

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Es war der Mond,
der mit windstillem Flüstern
nach der Sonne rief.
Ich hörte sein Rufen
durch die bebende Nacht.
*
Nimm meine Hand,
bevor sie im Nebel der Zeit verschwindet
und lass uns gemeinsam
über tauschwere Halme springen,
auf dem Haupt der knorrigen Riesen
nach Wolkendrachen Ausschau halten,
uns auf ihren Rücken schwingen
und auf Sternen tanzen,
den bleichen, stillen Wächtern
des Novembertraums.
*
Der Märchenmund lacht,
als wir ihm von dem Funken erzählen,
der das Meer abkühlte,
er schenkt uns einen Traum
vom Trauermond
der beschloss Licht zu werden
und schüchtern die Erde küsste.
*
Reich mir deine Wolkenfinger,
folge mir
in den Nebel der Vergangenheit,
die nie Zukunft werden wollte,
lass uns träumen
von der Welt,
in der die Zeit
mit der Ewigkeit tanzt
und der Mond andächtig den Atem anhält
um die Nacht nicht zu wecken…

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Er sagte, er sei eine einsame Insel- Ich lächelte und schenkte ihm ein Spielzeugboot.

Er sagte, er sei rastlos, ständig auf der Suche, nie am Ziel- Ich lächelte und malte ihm ein buntes Haus.

Er sagte, sein Leben stünde auf dem Kopf- Ich lächelte und machte einen Kopfstand.

Er sagte, die Erde drehe sich viel zu schnell- Ich lächelte und stellte die Uhr zurück.

Er sagte, ich verstünde seine Welt nicht, kannte seine Träume nicht- Ich lächelte und pflückte ihm einen Stern vom Himmel.

Er lächelte und meinte, ich solle von meiner Wolke herunterkommen- Da weinte ich, und schwere Tropfen prasselten vom Himmel herab…

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