Du liegst vor mir, die Augen geschlossen, dein Atem ruhig und gleichmäßig. Ich schaue dich an und lächle, du siehst so friedlich aus, so entspannt und zufrieden. Meine Hände wandern über deinen Rücken, deinen Nacken, deinen Kopf, die Arme… ich spüre deine warme Haut unter meinen Händen, meine Finger wandern die Linien ab, suchen sich ihren Weg über deinen Körper. Ich fühle die Muskeln, die Energieströme, die deinen Körper durchfließen und ich genieße es, dir so nah sein zu können. Und wieder sind wir uns so nah und doch kann ich die Entfernung zwischen unseren Seelen nicht überbrücken. Ich frage mich, was in dir vorgeht, wenn ich dich so berühre, denn jede Berührung hinterlässt ihre Spuren. Ich frage mich, ob ich nur über die Oberfläche streiche, oder ob etwas nach innen dringt, sich etwas in deiner Seele rührt . Ganz selbstverständlich wandern meine Hände über dich, ertasten dich…doch als es dann vorbei ist, fahren wir wieder unsere Schutzvorrichtungen aus und die Nähe rückt wieder in weite Ferne. Ich bin gespannt, ob wir diesen Abstand irgendwann einmal verringern wollen oder nicht, es wird sich zeigen. Doch es ist gut so, denn man kann jemanden ja auch mit etwas Abstand gerne haben…
hört sich das nach gefährlicher oder nach vorsichtiger distanz an?
Hmm, was meinst du denn mit gefährlicher Distanz? So aus dem Bauch heraus würde ich vorsichtige Distanz sagen, weil ich ihm nicht zu nahe treten will, weil ich nicht weiß, was er will, weil ich nichts kaputt machen will und weil ich nicht mal weiß, was ich überhaupt will…gefährlich ist das ganze in dem Sinne, dass ich nicht den Mut haben könnte etwas zu riskieren und dadurch viel verliere, einfach aus Angst verletzt und zurückgewiesen zu werden…aber nachdem ich selbst noch nicht weiß, was ich will, ist es noch nicht so wichtig, gerade ist es gut so wie es ist…distanzierte Nähe
ich meinte mit gefährlicher distanz distanz aus einer mauer heraus, eben grade diese distanz, aus angst vor verletzungen keine nähe zuzulassen.
aber distanzierte nähe aus vorsicht ist bis zu einem bestimmten maß auf jeden fall sinnvoll, solang man sich das schöne nicht entgehen lässt (:
Es ist vor allem Große Unsicherheit darüber, was ich selbst will und ob das, was ich in ihm glaube zu finden überhaupt etwas ist, was ich finden soll – was gut für mich ist. Aber es ist auch so, dass ich gar keinen Weg sehe, die Distanz zu überwinden, es ist jedes mal das gleiche (Also mit jenem speziell)…aber es ist auch gar nicht so schlimm, ich will ja gar nichts erzwingen! Und manche Menschen sind eben auch einfach nur unglaublich schön zum anschauen
das wichtigste ist, dass man selber mit dem maß an distanz zurechtkommt (:
wohl wahr^^ und manchmal muss man vielleicht auch einfach abwarten und schaun, was so auf einen zu kommt, man weiß ja nie wofür alles gut ist und was das alles soll