Wie gern wär ich das Sonnenlicht
Das sanft und wärmend dein Gesicht
Mit sommerlichem Schein erhellt
Wenn es auf deine Wangen fällt
Ich würd dir leuchten Tag und Nacht
Ein Sonnenstrahl, für dich entfacht.
Wie gern wär ich die Nachtigall
Die lieblich an des Tages Fall
Dir heimlich ihre Lieder sendet
Dir Trost mit den Gesängen spendet
Die in dir tiefste Sehnsucht weckt,
Zu lange in der Brust versteckt.
Wie gern würd ich dein Atem sein
So könnte ich tagaus tagein
Behutsam deinen Mund berühren
Die Wärme deiner Lippen spüren
Doch bin ich weder Luft, noch Licht
Des Vogels Klage hörst du nicht
Verschließt die Augen scheu vor mir
bis ich Dich aus dem Blick verlier.
© by johannatindomerel
Vor allem die letzte Strophe hat es mir angetan. Du findest gute Worte für etwas, was tausenfach besungen und besprochen wurde. Man sollte es nicht denken, aber immer wieder neu kommt es an und Deine Gedanken dazu, Deine neu gefundenen Worte sind wunderschön und einprägsam.
Vielen Dank!! Und das von jemandem der gerade einen Gedichtband veröffentlicht hat, ich fühle mich geehrt